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Märkte

Mais – wie geht es weiter?

Markus Fugmann

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am

Von MarketScanner

Diesmal blicken wir zurück auf die Preisentwicklung von Mais seit Mitte 2014 und die für den Status 13.06.2015 (http://finanzmarktwelt.de/mais-weizen-und-sojabohnen-langristperspektive-2864/) und 11.07.2014 (http://finanzmarktwelt.de/rohstoffe-mais-und-sojabohnen-3448/) getroffenen Aussagen.

Im Beitrag zum Status am 13.06.2014 wurde der bestehende Abwärtstrend seit dem Peak vom 12.06.2012 (dieser hervorgerufen durch die gesetzlich initiierte Ethanol-Beimischung zu Ottokraftstoffen mit einer Rekordproduktion an Ethanol) thematisiert, auf die Projektionen der globalen Angebots- und Nachfragesituation hingewiesen und eine Reihe belastender Faktoren, die für einen weiteren Kursrückgang sprechen, aufgeführt. Eine Unterstützung wurde bei 340 $ gesehen.

Zum Status am 11.07.2014 wurde ausgeführt:

Die im Beitrag aufgewiesenen Gründe für die Fortsetzung der Korrektur seit August 2012 gelten weiter und der Abwärtsdruck auf alle Getreide und Ölsaaten wurde durch die Berichte zu Anbauflächen vom 30.06.2014 (http://usda.mannlib.cornell.edu/usda/current/Acre/Acre-06-30-2014.pdf) und die WASDE Publikation vom 11.07.2014 (http://www.usda.gov/oce/commodity/wasde/latest.pdf) zur weltweiten Angebots- und Nachfragesituation weiter verstärkt.
..
Die im vorherigen Beitrag angesprochene Unterstützung bei 340 (das wäre ein Rückgang um 44 % vom Kontrakthoch des aktuellen Dezember Kontraktes von 610 am 09.06.2011) sollte in Anbetracht des extrem überverkauften Zustandes und der Nähe der Mittellinie des Trendkanals sowie auf dem ermäßigten Niveau wieder anziehenden Käufe und einer Abschwächung der Auswirkungen der Importrestriktionen für DDGS nach China (http://www.grains.org/news/20140707/ddgs-exports-china-traders-navigate-new-requirements-other-countries-find-buying) halten. Diese Überlegungen lassen einen Anstieg in den Bereich um 400 nicht unwahrscheinlich werden, zumal bei 400 das maximale Open Interest der Puts liegt und ebenso ein relatives Maximum der Calls. Dies führte bereits beim Verfall der Optionen für den Juli Kontrakt zu einem entsprechend starken Anstieg.

Mais

Was ist seitdem geschehen?

Die fundamentalen kursbelastenden Faktoren wirkten bis Anfang Oktober weiter, bevor in Einklang mit dem üblicherweise in den ersten Oktobertagen auftretenden saisonalen Tief zum Optionsverfall am 14.10.2014 eine Erholung Richtung 400 $ einsetzte (Hoch am Verfallstag = 387$). Ungeachtet von temporär gültigen Korrelationen zum US-Dollar-Index oder WTI-Preis verlieft die Erholung im Sinne der Stillhalter in Puts. Gerade bei Corn sollte man nicht zu sehr auf einen Fortbestand einmal gefundener Korrelationen setzen, siehe http://www.signalfinancialgroup.com/correlation/CorrelationC.php.

Die belastenden Faktoren bestehen weiter. Das Erreichen des Hochs von 2012 erscheint in diesem Kontext als unwahrscheinliches Szenario. In einem nichtadjustierten Endloskontrakt der Dezember-Kontrakte seit Ende 2011 werden als Schranken für den aktuellen Dezember-Kontrakt 2015 das Hoch des Dezember-Kontraktes 2013 bei 573,5 $ und das Tief des Dezember-Kontraktes 2014 bei 318,25 $ gesehen.

Corn

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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