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Aktien

Marc Faber: US-Aktien fallen noch weiter…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Crash-Guru Marc Faber meldete sich vor zwei Stunden aus Thailand zu Wort per Videoschalte bei „Yahoo Finance“. Die „Analysten, Strategen und Ökonomen, die mit dem US-Aktienmarkt im letzten Jahr falsch lagen“ und wg. der tollen „US-Wirtschaft“, die sich da schon heftig eintrübte, trotzdem weiter zum Kauf geblasen hätten, würden beim jetzigen Absturz der US-Aktienmärkte China mit seinem Crash die Schuld zuschieben. US-Aktien würden noch viel weiter fallen als jetzt schon.

Auf die Nachfrage der Reporterin, dass doch in den USA die Arbeitslosigkeit nur bei 5% liege etc, musste Faber kräftig schmunzeln und antwortete er schaue auf die Bewertung von Aktien, z.B. von Hausbaufirmen und Autoherstellern, deren Kurse bereits kräftig verloren haben, weil das Wirtschaftswachstum in den USA massiv nachlasse. Er wäre überrascht, falls es aktuell überhaupt ein Wachstum in den USA geben sollte.

Faber hat in den letzten Monaten schon mehrmals vor den desaströsen Wirtschaftsdaten und der Verschuldung in China gewarnt, aber viele Beobachter haben ihn nicht mehr ernst genommen, wohl nach dem Motto „ewiger Crash-Guru“.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    FR

    8. Januar 2016 18:07 at 18:07

    Der gute Mann – in allen Ehren – aber möglicherweise hat er bei jedem neuen Hoch im letzten Jahr einfach Sell Positionen aufgebaut und pusht diese nun medial?
    Das die von den Notenbanken getriebene Ralley – losgelöst von jeder Wirtschaftlichen Realität – nicht endlos sein kann – konnte JEDER mit etwas gesundem Menschenverstand „vorhersagen“. Dazu braucht es keinen Crash Guru.

    Allen Machern hier auf FMW ein gesundes und spannendes 2016 mit vielen guten Trades und genutzten Chancen.

    Beste Grüße

  2. Avatar

    Sabine

    9. Januar 2016 13:45 at 13:45

    Zitat „möglicherweise hat er bei … und pusht diese nun medial?“
    a) Hat er nicht nötig. Und nehmen wir mal an, er häts nötig, hätte er medial gar nicht die Macht. Er ist ein Außenseiter, und hat nur eine sehr stabile Fangemeinde, weil seine Argumente genauerem Hinschauen standhalten. Das gilt bei der Lügenpresse eben nicht. Aber die haben die träge Masse. (Träg auch deswegen, weil der Arbeitsstress viel Seelen-Kraft auffrißt.)
    b) Faber sagte schon seit 2 Jahren, daß China nur 4% Wachstum hat. Davon haben wir jetzt die Früchte, ein wakelnder Riese. ZItat:“Notenbanken getriebene Rallye“ Diese konnten und wollten die Finanzer eben nicht „vorhersagen“. Nach dem Crash nennt man es nicht mehr vorhersagen.
    c) Außerdem hat Faber in den letzten Monaten (ca.seit 2010) eben genau nix mehr vorhergesagt. Sondern: in einer zu fast 100% manipulierten Wirtschaft kann man nix mehr vorhersagen. Es hängt ja alles nur an den Manipulatoren, was und wann es denen gerade einfällt. Da kann man seine Wirtschaftsdaten, Marktanalysen … in die Tonne.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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