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Gold/Silber

Marc Friedrich: Gold als Feind der Regierungen – Goldstandard und Goldverbot

Claudio Kummerfeld

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am

Gold Barren Beispielfoto

Marc Friedrich ist als Verfechter von Edelmetallen bekannt, und auch grundsätzlich als Verfechter von Sachwerten. In seinem aktuellsten Video spricht er davon, dass die Regierungen vor allem Gold als Feind betrachten, die Notenbanken es derzeit aber selbst in großen Mengen kaufen. Der anonyme Kauf von zum Beispiel Goldmünzen um sich dem Geldsystem zu entziehen, sei fast kaum noch möglich. Die jetzt minimale Freigrenze werde auch noch fallen. Geht es den Regierungen wirklich darum dem Bürger Gold madig zu machen? Laut Marc Friedrich werde nach dem Scheitern des Euro ein neues Geld kommen, eine durch Gold gedeckte digitale Währung. Auch interessant sind die von ihm zitierten Aussagen der niederländischen Notenbank über die extreme Wichtigkeit des Edelmetalls als Stabilitätsfaktor. Kann man sich der Gesamtargumentation von Marc Friedrich in diesem Video anschließen? Entscheiden Sie selbst!

Auch mit Roland Tichy hat er aktuell über den bevorstehenden großen Crash gesprochen. Hier das Video.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    24. Oktober 2019 19:58 at 19:58

    Schon etwas verwirrend Herr Friedrich! Der ultimative Rettungsanker einerseits, wertloses Metall nach Verbot für den Normalsterblichen andererseits. Die 2020er werden also die Jahre des Goldes und zugleich des Goldverbotes, Aufstieg und Absturz in einem sozusagen. Eine Frage des Timings. Kaufen und kurz vor dem Verbot verkaufen, das muß einer allerdings erst schaffen. Und dann was kaufen, lieber Herr Friedrich? Whisky? Weil für Wald reicht es bei mir nicht, auch nicht anonym.

    • Avatar

      Carambolage

      25. Oktober 2019 00:14 at 00:14

      Super auf den Punkt gebracht, Columbo.
      Genau das ging mir auch durch den Kopf.

    • Avatar

      Hesterberg

      25. Oktober 2019 09:51 at 09:51

      @Columbo
      Marc Friedrich hat mit allem Recht, was er sagt. Und er hat es auch sehr gut erklärt.

      Wenn es in einem oder mehreren Ländern zu einem Goldverbot kommen sollte, dann wird Gold deshalb doch nicht wertlos. Im Gegenteil. Wenn sie Gold nicht mehr in Deutschland verkaufen können, dann verkaufen Sie es eben in der Schweiz, in England, in Kanada oder sonstwo. Sie müssen es ja auch nicht verkaufen. Und wenn der Goldpreis sich verdoppelt und der Silberpreis sich verdreifacht hat, Immobilien und Aktienpreise sich aber nach einem Crash halbiert haben, verkaufen sie ihre Edelmetalle und kaufen sich wieder Häuser und Unternehmensanteile. Mit der Anwendung dieser eigentlich sehr einfachen Strategie werden sie langfristig immer mehr Vermögen anhäufen. Und ich kann Ihnen versichern, diese Strategie funktioniert sehr gut.

      • Avatar

        Columbo

        25. Oktober 2019 12:30 at 12:30

        @Hesterberg
        Wenn ein Goldhandelsverbot in wichtigen Ländern kommt, sinkt die Nachfrage derart, daß es zu einem Goldpreiscrash kommt. Auf was wollen Sie dann warten? Auf die Zeit nach der Systemkrise mit Währungsreform, wo es dann wieder einen Wirtschaftsaufschwung gibt und Gold für längere Zeit nicht mehr gefragt ist?
        Gold ist trotz seiner enormen Vorteile mit Vorsicht zu genießen und eben kein 100% Rettungsanker.

  2. Pingback: Marc Friedrich: Gold als Feind, Goldstandard und Goldverbot - finanzmarktwelt.de - Counternet News

  3. Avatar

    Roberto

    25. Oktober 2019 13:02 at 13:02

    @Columbo, sehe es zwar ähnlich, gehe aber davon aus, das Gold bei einem Verbot sogar noch mal viel stärker steigen könnte, weil das Angebot von einem Tag auf dem anderen zum erliegen kommt. Wer dann Gold haben möchte muss sehr tief in die Taschen greifen denke ich.
    So meine Sichweise.

  4. Avatar

    Roberto

    25. Oktober 2019 13:09 at 13:09

    Das was Marc Friedrich schreibt ist eigentlich nicht mehr und nicht weniger das, was Markus Krall schon seit jahren predigt und uns allen bekannt ist. Herr Friedrich hat Herrn Krall dazu sogar mehrfach interwievt und kennt daher die Argumente die er nun selbst vorträgt.
    Das er sein Buch nun mit “ fremdem Federn “ schmückt und dies so stark propagiert um damit logischer Weise viel Geld zu verdienen ist für mich nicht gerade seriös.

    • Avatar

      Columbo

      25. Oktober 2019 15:39 at 15:39

      Tatsächlich spielt Markus Krall in einer anderen Liga, man braucht nur sein Curriculum vitae ansehen.
      Was ich Marc Friedrich zugute halte, ist seine Fähigkeit, mit einfachen Worten lautstark auf die Probleme hinzuweisen. Er gibt gelegentliche Übertreibungen auch zu. Das braucht es einfach, damit der sogenannte „Mann auf der Straße“ überhaupt hinhört.

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Gold/Silber

Goldpreis wacklig unterwegs – Achtung US-Dollar und US-Renditen

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Barren Gold

Gestern berichteten wir über das größere Bild für Gold, und warum der Goldpreis nach einem Biden-Wahlsieg in den USA eventuell spürbar steigen könnte (hier der Artikel). Heute schauen wir auf die Tagesaktualität. Die Gold-Bullen könnten im Keller verschwinden und stundenlang schreien vor Wut. War der Goldpreis noch vorgestern auf 1.931 Dollar gestiegen, und sah es endlich nach dem großen Durchbruch nach oben aus, so rauschte das Edelmetall gestern mal wieder unter die Marke von 1.900 Dollar, auf bis zu 1.893 Dollar im Tief.

Goldpreis mit Blick auf US-Dollar und Anleiherenditen

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.909 Dollar. Nach fast zweitägigem Ansteigen zeigt der US-Dollar seit heute wieder Schwäche. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) fällt heute von 93,08 auf 92,69 Indexpunkte. Kann man ein Niveau im Goldpreis von um die 1.900 Dollar inzwischen als charttechnische Unterstützungsmarke betrachten? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ist es seit Wochen ein elendiges Rauf und Runter um diese runde Marke.

Wichtig für Gold-Bullen ist, dass die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen seit einigen Tagen am Steigen ist. Binnen genau einer Woche steigt sie von 0,73 Prozent auf 0,85 Prozent. Damit werden Anleihen in Relation zum zinslosen Gold also wieder attraktiver, was den Goldpreis anfälliger für Rückschläge macht.

Die Analysten der Commerzbank merken in einem aktuellen Kommentar zu Gold an, dass die steigenden US-Renditen womöglich auch der Grund seien, dass ETF-Investoren gestern den dritten Tag in Folge Positionen verkauft haben. In den letzten drei Tagen summieren sich die Abflüsse auf 7,6 Tonnen. Auch einige spekulative Finanzinvestoren könnten laut CoBa weitere Long-Positionen geschlossen haben. Einen Eindruck hierüber gebe die CFTC-Statistik heute Abend.

Der folgende Chart zeigt seit Dienstag Abend in rot-grün den Goldpreis gegen den Dollar-Index in blau. Der ganz aktuell fallende US-Dollar könnte heute Mittag dem Goldpreis Aufschub verleihen. Aber man vergesse bitte wie gesagt nicht die steigenden US-Renditen. Und es ist weiterhin unklar, wie nun mit dem möglichen Konjunktur-Stimulus in den USA verfahren wird.

Chart zeigt Vergleich zwischen Goldpreis und US-Dollar

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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