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Marc Friedrich über Mega-Crash und Gold, Silber, Platin, Whisky, Bitcoin

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Steht der größte Crash aller Zeiten bevor? Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht im folgenden Interview über den Zeitpunkt im Jahr 2023. Das Geldsystem werde uns um die Ohren fliegen. Auch politisch und gesellschaftlich werde es Probleme geben. Schuld sei die weltweite Politik der Notenbanken (abgeschaffte Zinsen) und die globale Verschuldung.

Marc Friedrich rät zu Sachwerten

Die 2020er-Jahre werden laut Marc Friedrich das Jahrzehnt der Sachwerte werden. Anleger würden in historischer Betrachtung bei jedem großen Crash immer beträchtlich an Vermögen verlieren. Es sei denn man habe vorher sein Vermögen in Sicherheit gebracht und diversifiziert. Daher rät Friedrich dazu Teile seines Geldes zu investieren in Sachwerte wie Whisky, Gold, Silber, Platin und Bitcoin. Bei den Edelmetallen nennt er einen interessanten Grund, warum Geschäftsbanken hier bald stärker investieren könnten. Notenbanken würden schon jetzt jede Menge Gold zukaufen.

Sissi Hajtmanek und Manuel Koch sprechen im folgenden aktuellen Video mit Marc Friedrich. Alles negativ, alles „Weltuntergang“, mag man bei solch düsteren Aussagen fast fragen wollen? Friedrich betont, dass er stets ein positiver Mensch sei, und dass es nach solchen Zusammenbrüchen auch immer weiter gehe. Man müsse als Anleger vor solchen Abstürzen halt sein Vermögen in Sicherheit bringen. Anmerkung: Die Thesen von Marc Friedrich und Matthias Weik sind aus ihren Büchern einem breiten Publikum gut bekannt. Ob der große Crash im Jahr 2023 wirklich kommt? Da müssten wir natürlich auch raten.

Ist-Zustand

Grundsätzlich kann man sagen, das viele angesprochenen Aussagen zum Ist-Zustand inhaltlich richtig sind. Denn die Schulden (vor allem in den USA) liegen höher als auf dem Höhepunkt kurz vor der Finanzkrise 2008. Die Notenbanken haben die Zinsen abgeschafft, was zu immer größeren Verwerfungen führt. Zum Beispiel zukünftige Rentner dürften fast schon in Ohnmacht fallen bei tatsächlich ausgezahlten privaten Rentenversicherungen und Sparplänen. Denn zehn oder zwanzig Jahre Lang Nullzinsen abzüglich Inflation fressen enorm am angesparten Kapital, wo viel stärker als man es jetzt erahnen möchte. Aber ob im Jahr 2023 der große Knall kommt, die große Bereinigung? Schauen Sie bitte das folgende Video-Interview mit Marc Friedrich.

Marc Friedrich
Marc Friedrich

19 Kommentare

19 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    18. Oktober 2019 18:49 at 18:49

    Für eine beschauliche, zuversichtliche und erholsame Weihnachtszeit mit der Familie würde ich folgende Bücher unter den Weihnachtsbaum legen: „Der CRASH ist da“ von Florian Homm, „Weltsystem CRASH“ von Max Otte und „Der größte CRASH aller Zeiten“ von Marc Friedrich.
    Auch heuer gilt wieder der Spruch: Die positive Kraft des negativen Denkens.

    • Avatar

      leftutti

      18. Oktober 2019 20:56 at 20:56

      @Columbo, ergänzend vielleicht noch „Der Zauberer von Oz“ von Maria Draghi, „Der Lügenbaron von Münchhausen“ von Donald John Trump, „Mein Kampf“ von R. T. Erdoğan oder „Don Quijote“ von Wallstreet Online.

      • Avatar

        md

        20. Oktober 2019 03:26 at 03:26

        leftutti leftutti du kannst es nicht lassen mich zu provizieren. nun gut dann kriegst du eine retourkutsche in sachen glaubwürdigkeit und demokratie. beides wörter die es bei grünen nicht gibt.
        leftutti, erwache endlich und komm wieder zum gesunden teil der gesellschaft, lös dich von den fängen der denunzianten und falschen gutmenschen.

        rt erdogan ist ein staatsmann der sein land und die darin lebenden menschen ( türken, kurden usw ) vor terroristen schützen will. und mit seinem plan (sicherheitszonenepuffer 32 km ) welche mittlerweile die ganze welt akzeptiert ( amerika, russland uvm ) schützt er im endeffekt auch europa insbesondere uns (brd) vor einer zweiten oder dritten welle an zuwanderung.
        aber ihr grünen und linken veräppelt wieder die gesellschaft. kein wort das wir gegen terroristen kämpfen, nein immer schön lügen, daß erdogan die kurden vernichten würde :)))) erdogan’s frau ist selber kurdin. :))
        und irgendwann in 50-60 jahren stehen in euren geschichtsbüchern wie wir türken im jahr 2019 frauen und kinder in ställe gebracht und verbrannt haben. genozid an kurden wird dann an der tagesordnung sein. ja ja eure art zu denken ist alles schon durchsichtig.

        siehst du nicht wie die grüne brut im begriff ist die gesellschaftsordnung komplett zu zerstören.

        ob helmut kohl, der bischof aus limburg und viele mehr die mit medialer macht als mensch zerstört, an ihrer ehre verletzt und gejagt wurden.

        die doopelmoral,
        erdogan durfte mann als ziegen…..r usw beschimpfen, zuerst hat die merkel mit anstand reagiert und gesagt das dies falsch war, aber dank grünen, verbunden wieder mit medialer macht, wurde merkel in die ecke getrieben und es war erlaubt einen anderen staatsmann so schlimm zu beschimpfen.

        vor 2-3 wochen las ich das die künast als schla…e beschimpft wurde ( was ich als guterzogener mensch selbstverständlich auch nicht richtig finde ). die künast hat geklagt und zuerstmal mal im berliner landgericht verloren. aber in 2.instanz gewonnen.

        der richter im berliner landgericht tut mir jetzt schon leid. in 1-2 jahren ist er seinen dienst los, daß ist 100% sicher, da sind die linken grünen bestimmt schone etwas am planen.

        leftutti verstehst du das. mit dieser doppelmoral hat man ne gesunde gesellschaft zerstört. politiker oder anhänger von eigenen reihen passierte nichts egal ob mit drogen erwischt, pädophil oder kriminelle, es wurde alles unter den teppich gekehrt und gut ist.

        ich ziehe den hut vor sigmar gabriel, der hat im fernsehen die türkische aktion realistisch beurteilt. der gabriel ist ein sehr guter politiker, aber auch den ( meine vermutung ) haben die linke spd hälfte abrasiert ( natürlich wieder mit der macht der journalisten und medien ). was interessiert mich wer und wo sein vater und opa waren und gedient haben. aber wie gesagt sowas kommt erst ans tageslicht wenn bestimmte kreise jemanden weg haben wollen.

        sigmar gabriel muss dringend an die spd spitze.

        leftutti, sei ehrlich bitte, ist in dem was ich geschrieben habe irgendetwas falsch.

        vg

        • Avatar

          leftutti

          21. Oktober 2019 12:00 at 12:00

          @md, ich habe keine Ahnung, was du meinst?! Ich habe dich provoziert? Bist du etwa nur ein Alias und der Nickname vom echten und einzig wahren Gutmenschen und Terrorfighter R.T.E.? Oder identifizierst du dich derart mit dem Diktator und Menschenrechtsverletzer, dass du ihn quasi wie eine Gottheit verehrst und dich persönlich betroffen fühlst?

          So hirnlos, unvernünftig und fanatisch schätze ich dich allerdings nicht ein. Wen interessiert es denn tatsächlich tiefgreifend und nachhaltig emotional, ob und wie jemand einen Politiker oder eine ganze Partei beschimpft? Man kann sich natürlich mal etwas wegen der Umgangsformen, des Werteverlustes oder des bedenklichen Bildungs- und Erziehungsstandes solcher „Kritiker“ mokieren. Aber am Ende geht es nur um Politik, also um Herrschaft, Machtausübung und -erhalt, um persönliche Vorteilnahme. Kein Politiker kümmert sich um deine oder meine Probleme, Wünsche und Anliegen (außer vier Wochen lang vor irgendwelchen Wahlen). Egal, ob grün, blau oder schwarz, wer zu lange an der Macht ist, offenbart mehr und mehr sein korruptes Gesicht und den ganzen Filz, in der er sich nach spätestens einer Legislaturperiode verstricken lassen hat.

          Am Ende wählt man also immer nur das kleinere Übel, die Partei, welche die aktuell persönlich wichtigen Sachthemen und Einstellungen am ehesten vertritt, nicht mehr und nicht weniger. Und man sollte vor jeder Wahl prüfen, ob diese Übereinstimmung noch vorhanden bzw. ausreichend ist. Ich persönlich habe z.B. je nach Faktenlage schon drei verschiedene Parteien bei Bundestagswahlen gewählt, und bei Regionalwahlen richte ich mich eher nach den kandidierenden Personen, als nach Parteizugehörigkeit. Du kannst mich gerne als Umwelt- und Klimaschützer beschimpfen, es wäre aber schön, wenn du mich nicht immer so pauschal und abwertend in die linke und grüne Schublade stecken würdest. Ich meine, linksgrün versifft ist ja ohnehin jeder, der nicht der AfD oder der sog. Werteunion sein Herzblut schenkt. Was soll das also aussagen?

          Übrigens: Sigmar Gabriel war von 2009 bis 2017 Parteivorsitzender der SPD. Wohin das seine Partei gebracht hat, weißt du ja. Oder sind da auch die kriminellen und drogensüchtigen grünen Pädophilen Schuld daran (natürlich mit medialer Unterstützung)?

        • Avatar

          Michael

          22. Oktober 2019 20:39 at 20:39

          @md, sind Sie sich sicher, dass inzwischen die ganze Welt ( amerika, russland uvm ) die Invasion akzeptiert? Und dass uns Erdogan vor einer zweiten oder dritten Zuwanderungswelle effektiv und verlässlich schützt, wo er uns doch eher droht, die Grenzen zu öffnen?

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            md

            29. Oktober 2019 16:19 at 16:19

            @michael, du kommst zum schachspiel mit Mühlesteinen. beim schach werden bauern, dame, könig, läufer und turm benötigt.
            ich hatte gestern schon mit meinem nachbarn ein disput wegen der gemengenlage. mein nachbar auch links grün ist auch erbost über erdogan und die idee der sicherheitszone/schutzzone und hat hin und her geredet. am schluss hab ich ihn nur gefragt, warum er dagegen ist. da meinte er die syrischen kurden wären indogermanen.
            da hab ich ihm gesagt, warum bezahlt man dem erdogan soviel geld damit er die indogermanen nicht über die grenze der türkei nach europa lässt. warum schickt man nicht busse und flugzeuge und holt die indogermanen in die heimat (brd) zurück.
            und zum anderen, bezahlt man geld für eine schutzzone/sicherheitszone in form von der türkischen grenze, der türkei zu europa. verbietet es aber diese schutzzone an die grenze der betroffenen länder zu verlegen. worin liegt hier die logik.
            vg

    • Avatar

      Carambolage

      19. Oktober 2019 10:41 at 10:41

      Könnte noch um Machtbeben von Dirk Müller und Finanztsunami von Ernst Wolf ergänzt werden.

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    Kriegsveteran

    18. Oktober 2019 21:02 at 21:02

    Generell schätze ich seine Analyse, aber Bitcoin als sichere Anlage? Haben wir eben kürzlich einen Bericht gehabt, der Bitcoin als Vorreiter jeder Korrektur entlarvte.Wenn alles rumpelt denke ich wäre auch Whlsky
    nicht unbedingt das gefragteste Produkt, oder sei es den Kummer desTotalverlustes des Ponzigeldes Bitcoin
    schönzusaufen. Wenn 1% aller Anlagen in Whisky fliessen würden, würde der in einer Krise so unwichtig, dass er höchstens als Brennmaterial taugen würde.
    Warum kommt niemand auf die Idee Land oder Wald zu kaufen um bei einem Kollaps Selbsversorger zu sein,musste ich doch von meinen Eltern hören, dass in den Kriegsjahren Lebensmittel ( Bäcker ,Metzger ,Bauer) bevorteilt waren.

    • Avatar

      Columbo

      19. Oktober 2019 09:32 at 09:32

      In Venezuela bekommst du für eine Silberunze Lebensmittel vom Bauern für ein halbes Jahr. Du brauchst nicht Land oder Wald und schon gar nicht Selbstversorger werden. Edelmetalle reichen.

    • Avatar

      Jura

      19. Oktober 2019 12:09 at 12:09

      Weil du Wald und Wiese im Grunde gar nicht besitzt und der Stadt einen direkten Zugriff drauf hat.

    • Avatar

      joah

      29. Oktober 2019 11:33 at 11:33

      …und um „Jura“ zu ergänzen: Man noch jede Menge Auflagen aufgebrummt bekommt, sich um den Wald zu kümmern hat (kein Selbstläufer; teures Spezialgerät), die Öffentlichkeit da durchwandern darf (keine Einfriedung) sowie deren Hinterlassenschaften noch zu beseitigen hat und wehe jemandem passiert darin etwas. Und noch vieles andere mehr: Sturmschäden, Brand, Befall, Naturschutz, kontrollierte Aufforstung, …

      Wald ist kein Spekulationsobjekt, sondern eine Daueraufgabe für einen Förster.

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    Mathias König-Sun

    18. Oktober 2019 21:48 at 21:48

    Er argumentiert nachvollziehbar. Trotzdem hat auch er keine Glaskugel und die Notenbanken zaubern vielleicht noch ein Ass aus dem Ärmel das es bisher in den Karten nicht einmal gab. Grundsätzlich sind Sachwerte aktuell aber definitiv etwas, was mich persönlich gut schlafen lässt.

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    joachim

    19. Oktober 2019 07:33 at 07:33

    …spricht der Mann bei 10:18 tatsächlich von D-Mark (und meint Bitcoin?)?

    • Avatar

      joah

      29. Oktober 2019 11:48 at 11:48

      Nein, Zitat: „Edelmetalle, Bitcoin, Whisky, De… äh… Diamanten usw.“

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    Christoph

    19. Oktober 2019 13:32 at 13:32

    Was nicht erwähnt wird, ist dass der Staat immer am längeren hebel sitzt. Kommt der crash, kommen neue Gesetze. Verbot von goldbesitz etc. Alles schon mal da gewesen! Man kann also alles richtig machen und am Ende doch auch mit leeren Händen da stehen. Man sollte die Kreativität des Staates nicht unterschätzen, wenn es um die generierung von Steuern geht.

    • Avatar

      Silverager

      21. Oktober 2019 05:04 at 05:04

      Darum kauft man Edelmetalle anonym gegen Cash. Bei einem Goldbesitz-Verbot hält man einfach die Füße still. Denn dann entwickelt sich schnell ein Schwarzer Markt, in dem man mit einiger Vorsicht dann aktiv werden kann. Meine Mutter hat mir vom Schwarzmarkt nach dem Krieg einiges erzählt. Es gab auch damals Möglichkeiten …

  6. Avatar

    Thomas S.

    20. Oktober 2019 08:31 at 08:31

    Danke für das informative Video. Herr Friedrich bringt viele wichtige Punkte vor. Hoffen wir mal das er falsch liegt.

  7. Avatar

    Marko

    12. November 2019 15:07 at 15:07

    Steht der größte Crash aller Zeiten bevor?

    Antort : Nein !

    Steht der Aktiencrash aller Zeiten bevor ?

    Antwort : Nein !

    Steht der der größte Anleihemarkt-Crash aller Zeiten bevor ?

    Antwort : Ja !

  8. Avatar

    Wirtschaftsstudent

    12. November 2019 18:27 at 18:27

    @ Marko, sie sind mir schon öfter mit ihren unkonventionellen Ansichten positiv aufgefallen.Unser Professor meint, dass nach einem Anleihencrash u. Bondrenditen über 3% die Aktien sofort auch crashen würden wegen Umschichtungen.Ich glaube, ich sollte eher Ihnen als erfahrener Praktiker vertrauen als dem Theoretiker.Was meinen Sie dazu?

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Tesla: Elon Musk enttäuscht, Aktie fällt – bald schon Schnee von gestern?

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla

Gestern gab es neben der Hauptversammlung auch den so groß erwarteten „Battery Day“ bei Tesla (hier dazu der gestrige Video-Kommentar eines Analysten). Kurz gesagt: Es war eine Enttäuschung. Analysten erwarteten für gestern von Tesla die Verkündung einer Batterie, die 10 Jahre oder länger halten könnte. Und es wurden konkrete Ziele für Kostensenkungen erwartet.

Tesla-Chef Elon Musk enttäuscht

Was Elon Musk verkündete, war einmal mehr gut verpackt seine Art von Marketing. Etwas Großes und Wundervolles ankündigen, was sich beim genaueren Hinschauen doch eher als Luftnummer entpuppt, als weit entfernter Traum, der noch gar nicht konkret greifbar ist. Genau so könnten BMW oder VW ihre neuesten noch weit entfernten E-Auto-Pläne hier und heute als Sensation verkaufen. Tesla will nämlich ein E-Auto für 25.000 Dollar bauen. Man versprach in den nächsten Jahren die Batteriekosten mit neuen Technologien und Verfahren um die Hälfte zu reduzieren, und so ein erschwingliches E-Auto anbieten zu können. Aber, so Elon Musk, die Voraussetzung für ein 25.000 Dollar-Auto von Tesla sei nun mal die drastische Kostensenkung bei den Batterien, und das könne man erst in drei Jahren erreichen!

Was für eine Enttäuschung. Die Tesla-Aktie verlor am gestrigen Handelstag 5,6 Prozent, und dann ab 22 Uhr nachbörslich nochmal 6,9 Prozent. Dieses nachbörsliche Minus hat sich abgeschwächt auf aktuell nur noch -4,8 Prozent, und jetzt in der ganz frühen Vorbörse liegt die Aktie bei 403 Dollar.

Tesla-Chef Elon Musk sagte gestern auch, dass es dem Unternehmen in 2020 sehr gut gehe. Man werde trotz schwieriger Umstände wahrscheinlich ein Wachstum zwischen 30-40 Prozent hinlegen. Tesla halte am Jahresziel fest, rund 500.000 E-Autos zu verkaufen. Das wäre eine Steigerung von 36 Prozent im Jahresvergleich. Und das in einer Zeit, wo die „alten“ Autohersteller arg unter der Coronakrise leiden.

Zur großen Tesla-Show gehört wohl auch, dass sich Elon Musk wie gestern geschehen von seinen Fans (die natürlich auch Aktionäre sind) per Hupkonzert abfeiern lässt. Denn HV/Battery Day fanden Corona-bedingt auf einem Open Air-Gelände statt, wo die Anwesenden in ihren Tesla-Autos saßen, und die Tesla-Offiziellen oben auf einer Bühne standen. So eine Show sieht man bei den staubigen Veranstaltungen von Daimler, BMW und Co wohl nicht. Es mag wohl auch dieses hippe, jugendliche Spaß-Image sein, dass Tesla den Erfolg bringt – sei es auch nur ein gefühlter Erfolg.

Blick auf die Aktie

Wird die Tesla-Aktie diesen aktuellen Rückschlag wegstecken? Gut möglich. Denn man schaue auf den folgenden Chart. Man sieht hier den Kursverlauf der Aktie seit Mai – hier wurde der jüngste Aktiensplit schon voll berücksichtigt. Seit Mai gab es einen Anstieg in der Tesla-Aktie von 163 auf über 500 Dollar. Dann der jüngste Rückschlag auf 330 Dollar, wo alle Welt schon an den großen (längst überfälligen?) Crash der Aktie glaubte. Und jetzt sind wir wieder bei 400 Dollar. Man sollte die streng gläubige Gefolgschaft von Elon Musk nicht unterschätzen.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie seit Mai

Hier in voller Länge von gestern die Hauptversammlung mit „Battery Day“ von Tesla, die mehr als 270.000 Menschen live verfolgten.

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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Wer an der Börse seine Gefühle ausschaltet, gewinnt! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über.

Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen.

Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein entsprechendes Auto fuhren. Studien haben diesen Zusammenhang mehrfach belegt.

Investieren Sie nicht in der Branche, in der Sie arbeiten

Für die Entstehung einer Lieblingsaktie oder einer Lieblingsbranche ist auch oft unser ausgeübter Beruf von Relevanz. So habe ich jahrelang in meinen Depots Bank-Aktien übergewichtet, weil ich ein Kind der Branche bin. Hier fühlte ich mich wohl, hier kaufte ich gerne. Richtig clever war diese Übergewichtung freilich nicht, wie die Performance vieler Bank-Aktien im Rückblick zeigt. Ich habe Zeit gebraucht, um diesen Wirkfaktor zu verstehen und schließlich abzuschalten.

Ein ähnliches Beispiel: Ein Ingenieur im Maschinenbau wird mit großer Wahrscheinlichkeit sein Depot erheblich mit Aktien dieser Branche befüllen. Er liebt die Arbeit, die er tut. Er mag die Produkte, mit denen er arbeitet. Folglich liebt er auch

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