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Marktausblick: Dax wartet auf 14:30 Uhr, starkes Google, nach der EZB ist vor der Fed

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Bei 12.500 Punkten notierte der Dax gestern kurz vor der Veröffentlichung der EZB um 13:45 Uhr. Bis auf 12.296 Punkte rauschte er danach in den Keller. Nach aktueller Indikation wird er heute früh bei gut 12.400 Punkten in den Handel starten. Also war es unterm Strich nur ein kleiner Schock für die Märkte, dass die EZB gestern noch nichts gemacht hat in Sachen Zinssenkung oder QE. „Klein“, weil mit den Aussagen von Mario Draghi ziemlich offensichtlich wurde, dass die EZB im September tätig werden wird!

Quartalszahlen

Amazon konnte gestern Abend nachbörslich mit seinen Zahlen nicht wirklich überzeugen, und endete in der Nachbörse mit -1,5%. Google (Alphabet) aber konnte alle Bedenken über erlahmendes Wachstum bei Seite fegen, und sprach selbst von einem von „starkem Wachstum“. Die Aktie endete nachbörslich mit +7,9%.

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Dax Start in den Tag

Richtung September-Sitzung der EZB könnte/sollte die Euphorie im Dax wieder zunehmen? Aber für den Moment ist die Stimmung erst mal mau. Im Vergleich zum Schluss gestern Abend dürften er heute früh gut 50 Punkte höher starten. Heute um 14:30 Uhr schauen die Börsianer auf die aktuellsten BIP-Zahlen in den USA. Diese Meldung kann den Kursen vor dem Wochenende nochmal eine Richtungswendung geben. Um 13 Uhr werden wir heute auch über die Quartalszahlen von Twitter berichten.

Die Amerikaner waren gestern Mittag übrigens genau so enttäuscht über den aktuell (!) nicht stattgefundenen Stimulus der EZB, und so fiel gestern auch der Dow um bis zu 250 Punkte. Aber bis jetzt konnte er sich von seinem gestrigen Verlaufstief wieder 100 Punkte erholen, und tendiert auch langsam und vorsichtig steigend. Für heute sollte am Markt nicht all zu viel Action zu erwarten sein – es sei denn die BIP-Zahlen heute Mittag bringen eine Überraschung?

Vorschau

In den Fokus rückt nun nach der EZB-Entscheidung die höchst wahrscheinliche Zinssenkung in den USA am nächsten Mittwoch. Ein kleiner Schritt ist im Markt schon längst berücksichtigt. Mit 1,1144 notiert der Euro vs USD aktuell genau da, wo er kurz vor der gestrigen Zinsentscheidung der EZB stand. Möglich ist, dass er im Zuge der Fed-Entscheidung die nächsten Tage weitere Stärke zeigt, weil die Amerikaner mit ihrer Zinssenkung den Dollar schwächen?

Aktuell: Gerade wollen wir diesen Artikel online stellen, da kommen die deutschen Importpreise rein (wir berichten gleich in einem gesondertem Artikel darüber). Der Dax reagiert aktuell in der Vorbörse mit -20 Punkten.

Vorschau auf die Fed - Dax leicht im Plus
Fed-Chef Jerome Powell.

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Markus Koch LIVE vom Start an der Wall Street: Der Öl-Schock

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Markus Koch meldet sich LIVE zum Start an der Wall Street. Natürlich ist der saudische Öl-Schock im Fokus. US-Airlines verlieren, US-Ölaktien legen zu.

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Der Öl-Schock: Diese Aktien und Währungen sind betroffen – Gewinner und Verlierer

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Nach dem heutigen Öl-Schock (Ölpreis steigt so stark wie seit 1991 nicht mehr) gibt es natürlich betroffene Aktien und Währungen, die darunter leiden, und andere die davon profitieren. Schaue wir uns die Gewinner an. Ohhh Wunder, Exxon Mobil legt heute kräftig zu mit +4,8%. Die Aktie von BP legt um 4,9% zu, Royal Dutch Shell um 3,1%. Hier exemplarisch ein aktueller Chart der BP-Aktie seit Februar. Nach monatelangem Abwärtstrend jetzt die Trendwende?

BP-Aktie steigt dank Öl-Schock

Tja, und die Verlierer? Das sind die großen Öl-Verbraucher, bei denen ein schnell steigender Ölpreis zuerst sichtbar wird. Die Airlines! Die Lufthansa-Aktie fällt heute um 3,4%, Ryanair um 2,5%. Aber sogar die Airbus-Aktie leidet heute mit -4%. Der Aktienmarkt glaubt also an eine größere Auswirkung, die sogar Bestellungen für neue Flugzeuge beeinträchtigen könnte? Charttechnisch gesehen halten sich diese heutigen Rückfälle aber noch in Grenzen. Also noch keine Alarmstufe Rot für diese Aktien.

Öl-Schock sorgt für Verschiebungen am Devisenmarkt

Aber auch am Devisenmarkt sorgt der heutige Öl-Schock für eine Verschiebung der Geldströme. Währungen von Öl-Exportländern werden aufgewertet, und die von Importländern werden abgewertet. Mit am Stärksten negativ betroffen ist heute die türkische Lira. Die Türkei importiert viel Öl, und oben drauf gilt die Lira seit Jahren als Angriffsziel für diverse Arten von Spekulanten-Attacken. Heute steigt US-Dollar vs Türkische Lira von 5,67 auf 5,72. Indien als großer Konsummarkt für Öl ist sehr stark betroffen. USD vs Rupie gewinnt heute von 70,98 auf 71,61. Kleinere Auswirkungen spürt man aber auch bei US-Dollar gegen den ungarischen Forint, wo der Kurs gegenüber Freitag steigt von 299 auf 301. Aber das sind nur drei Beispiele. Betroffen sind auch Südafrika, Indonesien usw.

Auf der Gewinnerseite steht natürlich der russische Rubel. Obwohl der Dollar-Index heute gegenüber Freitag zulegt, verliert USD gegen den Rubel von 64,34 auf jetzt 64,01. Auch Kanada als Ölförder-Nation spürt als kleinen Ausläufer die Auswirkungen. USD vs kanadischer Dollar verliert von 1,3285 auf 1,3244. Im Chart sieht man USD vs Rubel seit Ende August. Der Rubel wertet eh seit einiger Zeit gegen den US-Dollar auf.

USD vs Rubel

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Der größte Vermögensverwalter der Welt mit 6 Billionen Dollar – sehenswerte Doku!

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Blackrock ist als Unternehmen in Deutschland nur Menschen ein Begriff, die sich mit der Börse beschäftigen. Goldman Sachs, den Namen hat jeder schon mal gehört, aber Blackrock? Mit 6 Billionen Dollar verwaltet niemand so viel Geld wie dieses Unternehmen. Damit keine Missverständnisse aufkommen. 6 Billionen Dollar ist nicht die Summe, die Blackrock besitzt, oder die auf Konten von Blackrock lagert. Das Unternehmen ist auch keine Bank. Man verwaltet das Geld von Dritten, vor allem von großen Institutionen wie Versicherungen, Pensionskassen etc. Auch wird ein großer Block von Kleinanleger-Geldern über börsengehandelte Fonds (ETF) verwaltet. Die allermeisten Kleinsparer und Rentenbeitragszahler sind in der Regel Kunde bei Blackrock, ohne es zu merken. Denn woher sollen Sie schon wissen, dass ihre Betriebspensionskasse die verwalteten Gelder auch bei Blackrock arbeiten lässt? Aber was macht die Firma genau? Wie arbeitet sie? Und wo könnten die Gefahren liegen, wenn ein einziger Verwalter so groß ist? Die folgende ausführliche Doku ist sehenswert! Der als Vorlage für „Gordon Gekko“ geltende extrem aggressive Investor Carl Icahn bezog gegen Blackrock-Chef Larry Fink schon mal ganz offen Stellung, als er sagte das Unternehmen sei gefährlich. Warum? Schauen Sie die Doku!

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