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Aktien

Marktausblick: Der MEGA-Tag!

Claudio Kummerfeld

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am

Bevor wir zur Sache kommen: Was passierte gestern Abend, und was passiert aktuell heute früh? Tesla meldete mehr Verlust als erwartet, und so verlor die Aktie nachbörslich schlussendlich 11%! Facebook konnte mit seinen Quartalszahlen überzeugen, und endete in der Nachbörse mit +0,8%. Heute früh hast BASF wie erwartet schwache Zahlen gemeldet, und verliert vorbörslich 1,5%. Auch Volkswagen meldete vorhin seine Zahlen. Offenbar kann man zumindest im letzten Quartal der Autokrise trotzen, und liefert ordentliche Zahlen – auch wenn die Auslieferungen rückläufig sind. Die Aktie ab notiert vorbörslich mit +1%.

Dax-Start

Der Dax wird gegenüber gestern Abend gut 30 Punkte höher ind en Handel starten. Der Dow konnte über Nacht im Terminmarkt gut 40 Punkte zulegen, und auch die Asiaten liefern als Vorgabe ganz kleine Gewinne (Tokyo und Shanghai). Die Stimmung heute früh ist also leicht optimistisch. Im Chart sieht man Dax vs Dow seit dem 15. Juli. Der Dax (rot-grün) läuft ganz aktuell etwas besser als die Amerikaner.

Dax vs Dow

Alles wartet auf die EZB

Tja, nun beginnen die letzten Stunden vor der großen Entscheidung der EZB. Um 13:45 Uhr kommt das Statement, und um 14:30 Uhr die PK (wir werden berichten). Aber vorher tut sich auch schon was. Um 10 Uhr wird der ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht. Er dürfte auch für Bewegung sorgen. Und für alle Forex-Fans, die regelmäßig ein Auge auf die Türkei werfen: Heute ist auch dort der Tag aller Tage. Wohl um 13 Uhr wird die türkische Zentralbank den Leitzins senken, wie es Präsident Erdogan wünscht. Es kann also in der türkischen Lira zu Verwerfungen kommen! Euro und Gold bewegen sich aktuell fast überhaupt nicht. Man wartet auf 13:45 Uhr.

Quartalszahlen

Heute Abend ab 22 Uhr melden mit Google und Amazon zwei der Mega-Schwergewichte ihre Quartalszahlen. Intel meldet auch. Also, die nächsten Stunden geht es richtig rund an den Märkten. Alles fest anschnallen bitte. Gleich um 10 Uhr geht es los mit dem ifo-Index!

Mario Draghi
Mario Draghi. Foto: Pixabay / Aichi8Seiran

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Koch

    25. Juli 2019 09:36 at 09:36

    Tja,nun beginnen die letzten Stunden vor der grossen Entscheidung der EZB.Meiner Meinung nach besteht die grosse Entscheidung der EZB in der Erkenntnis,dass Sie sich in eine,immer enger werdende Sackgasse manövriert hat.Sehr kurze Zeit,nachdem sie die Marktdefibrilatoren eingepackt hat,zeigt der Patient schon wieder eine Herzschlagfrequenz nahe 0!Also, sofortige Wiederaufnahme der Reanimationsmassnahmen.Wäre ich Rettungssanitäter,wüsste ich,wie lange man reanimieren kann,bis die Sinnloszeit anbricht.Ich bin es nicht,jedoch sagen mir meine 7 Sinne,dass sie schon angebrochen ist.R.I.P.EZB/Draghi/€uro/Geldpolitbüro!Schon Sepp Herrberger sagte:Nach der(vorigen) Manipulation ist vor der (nächsten) Manipulation.Ausserdem erinnert mich das EZB-Verhalten an die französische Revolution.Wenn das Volk keine Zinserträge = Brot hat,dann soll es eben Kuchen= Aktien,essen!Die groteske EZB-Geldpolitik trägt mehr und mehr zur Spaltung der Gesellschaft bei.Wann wird sie beginnen,die deutsche Revolution?

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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