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Marktbericht: Tag der Gruselzahlen – Facebook, Tesla, EZB, Türkei, ifo, Amazon voraus

Claudio Kummerfeld

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Erst einmal werfen wir einen Blick auf die aktuellen Ereignisse, bevor wir auf heute Abend und den morgigen Tag schauen. Deutsche Bank und Daimler begannen heute den Tag mit grottigen Quartalszahlen. Beide Unternehmen meldeten große Verluste. Die DB verliert heute 2,2% an Wert, und Daimler kann heute sogar 3% zulegen. Was jucken schon die Zahlen? Die Börse handelt ja die Zukunft, und in der der ist die aktuelle Autokrise schon überwunden!?

Dax, Dow und Euro

Dann kamen heute Mittag die US-Schwergewichte Boeing und Caterpillar mit ihren Quartalszahlen. Boeing will gar keinen Ausblick präsentieren. Das will man für das Gesamtjahr erst machen, wenn die 737-Flotte wieder fliegen darf. Boeing notiert nach wirklich schlechten Zahlen mit -2%, und CAT mit -4%, obwohl die Zahlen halbwegs ok waren. Die Wall Street ist also heute nicht besonders gut drauf. Und so notiert der Dow auch gut 100 Punkte tiefer als gestern Abend. Die Welt ist das nicht.

Der Dax (im Chart seit dem 12. Juli) bewegte sich heute in einer relativ engen Range von gut 70 Punkten. Unterm Strich steht er genau da, wo er gestern Abend aufgehört hat. Ein eher gelangweilter Handel. Das Sommerloch und das Warten auf die morgige EZB-Sitzung lassen grüßen. EURUSD fiel bis gestern um 17 Uhr, und bewegt sich seitdem gar nicht mehr. Auch hier, das große Warten auf die EZB!

Dax seit 12. Juli

Sonstiges

Was juckt den Markt, dass zum Beispiel Nissan mal „ganz nebenbei“ 10.000 Mitarbeiter vor die Tür setzt. Autokrise? Ja gut, aber die Börse handelt die Zukunft? Und dort haben „wir alle“ die Autokrise schon hinter uns gelassen? Ich wiederhole mich… Die vorhin offiziell vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA wurden mit -10,8 Mio Barrels fast exakt so vermeldet wie gestern Abend schon von API gemeldet. Von daher bringt der aktuelle Rückfall der Lager dem Ölpreis keinen weiteren Impuls, und er notiert bei gut 57 Dollar (WTI-Öl). Gold wartet im Grunde genommen seit Montag in einem Seitwärtstrend auf den morgigen EZB-Impuls. Boris Johnson wurde heute auch offiziell zum Premier ernannt. Das ist eine positive Nachricht für das Pfund? Ja? Offensichtlich, denn gegenüber gestern Nachmittag ist GBPUSD leicht gestiegen um 40 Pips auf 1,2489. Tja, was für ein Markt!

Vorschau auf den „Tag der Tage“

Heute Abend melden Facebook und Tesla ihre Quartalszahlen ab 22 Uhr (wir werden berichten). Es kann sein, dass Tesla erst um ca 23 Uhr meldet. Morgen früh melden dann BASF und Volkswagen ihre Quartalszahlen. Auch wieder grottige Zahlen? Steigende Kurse? (der Conti-Effekt)

Dann um 10 Uhr wird der ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht. Wohl gegen Mittag wird die türkische Zentralbank höchstwahrscheinlich ihren Leitzins deutlich senken (auf Wunsch von Präsident Erdogan, der den vorigen Chef der Zentralbank feuerte, weil der die Zinsen nicht senken wollte). Um 13:45 Uhr verkündet die EZB ihre Zinsentscheidung, und um 14:30 Uhr folgt die PK. Das ist der entscheidende Event dieser Woche! Und schließlich morgen Abend ab 22 Uhr melden Google, Amazon und Intel ihre Quartalszahlen. Also, morgen ist der Tag der Tage, für den Dax, Dow, Euro usw.

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Die Lage im Dax, EZB-Politik, Siemens Energy, Ideen für türkische Lira und Varta-Aktie

Redaktion

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Wie sieht derzeit die Lage im Dax aus, und wie könnte der aktive Börsianer derzeit agieren um Gewinne in einem Seitwärtsmarkt mitzunehmen? Einige interessante Aussagen dazu macht ein Experte im folgenden Interview mit Manuel Koch. Auch erwähnt wird eine mögliche geldpolitische Wende seitens der EZB.

Zum Börsengang von Siemens Energy wird der CEO interviewt, sowie Robert Halver von der Baader Bank. Interessante Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie werden im Video auch besprochen. Bei Euro gegen türkische Lira bestehe eine gute Möglichkeit für einen LONG-Trade über das Vehikel einer Stop Buy-Order. Bei der Aktie von Varta könne man ebenfalls auf steigende Kurse setzen mit einer Market-Order.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Stimulus-Hoffnung

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Börse lebt ganz aktuell von der neuen Stimulus-Hoffnung. Ein neues Rettungspaket in den USA könnte bald kommen. Wer traut es sich da schon auf fallende Kurse zu setzen?

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Neu: Warum Disruptoren für Sie so lukrativ sind – Werbung

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Lieber Börsianer,

US-Investoren lieben diese neue Aktiengattung. Die Rede ist von den sogenannten Disruptoren. Was ist das? Den Begriff des Disruptors prägte vor einigen Jahren der US-Ökonom Clayton M. Christensen.

Er meint damit Unternehmen, die das bestehende Marktgleichgewicht in aller Regel mit großer Dynamik kreativ zerstören. Anders formuliert: Hier werden Erfolgsserien bereits bestehender Technologien oder etwa Produktionsverfahren unterbrochen (englisch: to disrupt). Im deutschsprachigen Raum sprechen wir dann von disruptiven Technologien.

Landläufig verstehen viele Anleger darunter vor allem Neuerungen im Bereich Software oder Internet. Tatsächlich ist das faszinierende Feld dieser Disruptoren vieler größer. Auch nicht-technische Innovationen können einen Markt erheblich verändern.

Ein Beispiel aus der Vergangenheit: Nach dem Zweiten Weltkrieg startete ein Einzelhändler, den wir heute unter dem Namen Aldi kennen, ein gänzlich neues Geschäftsmodell. Man setzte nicht mehr auf Frischprodukte wie Obst und Gemüse, sondern lang haltbare Konserven und ähnliches. Das Modell des Lebensmittel-Discounters war geboren.

In der jüngeren Vergangenheit etwa sorgte die US-Kaffeehauskette Starbucks für Furore und konstruktive Unruhe im Markt. Die Performance dieser Disruptor-Aktie in den vergangenen 10 Jahren: über 2.200 % Kursplus. Tatsächlich machte diese US-Aktie viele Anleger wohlhabend, einige unter uns machte die Starbucks-Aktie sogar zu kleinen Millionären.

Es muss nicht immer Internet sein

Wie gesagt: Es muss nicht immer Internet sein. Trotzdem gilt natürlich, dass aus dieser Branche in den vergangenen Jahren sehr viele Disruptoren erwachsen sind. Dafür stehen Namen wie Alphabet, Amazon oder etwa in China Tencent oder Alibaba.
Nun kennen wir natürlich alle die Disruptoren der Vergangenheit. Aber was sind die Disruptoren der nächsten Jahren? In meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM befasse ich mich schwerpunktmäßig genau mit dieser Aktiengattung. Anhand eines aufwendigen Prüfschemas…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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