Folgen Sie uns

Aktien

Marktgeflüster (Video): Brexit-Sorgen sind zurück

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die US-Märkte wirkten heute nach dem verlängerten Wochenende lethargisch, aber dann platzte eine Nachricht herein, die man so nicht erwartet hatte: gemäß der neuesten Umfrage (von ICM) sind die Befürworter eines Brexit mit 45% vor dem Lager „Remain“ mit 42%. Und damit ist das Thema Brexit wieder hochaktuell, nachdem die letzten Umfragen doch eigentlich einen klaren Trend in Richtung EU-Verbleib gezeigt hatten. Das hat die Märkte erschreckt und buchstäblich auf dem falschen Fuß erwischt, der Brexit schien schon irgendwie von der Agenda verschwunden. Ansonsten wieder schwache US-Konjunkturdaten (Verbrauchervertrauen, Chicago Einkaufsmanagerindex, Dallas Fed Index), nur die Ausgaben der Amerikaner steigen so stark wie seit sechs Jahren nicht mehr wegen gestiegener Benzinpreise..

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    31. Mai 2016 19:34 at 19:34

    Also diese Nachricht ist wirklich neu, dass die Märkte den Brexit schon vollständig ausgepreist hatten. Wo haben Sie denn diese Information her? Bzw. worauf stützen Sie diese Aussage?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      31. Mai 2016 19:42 at 19:42

      @Bernhard, genau so ist es aber! Die Umfragen der letzten beiden Wochen waren klar für einen Verbleib in der EU, das konnte man bei FMW nachlesen! Genau deshalb war ja auch das britische Pfund zuletzt stark gestiegen – ich empfehle einmal das Studium der letzten Brexit-Umfragen, das bestätigt klar das von mir Gesagte..

  2. Avatar

    daulini

    31. Mai 2016 22:21 at 22:21

    Kindergarten pur. Jeden Tag eine Menge, teilweise derart konträrer, von hochbezahlten sogenannten Experten erstellter Meldungen, Statistiken, deren Halbwertszeit bald gar nicht mehr messbar scheint. Aber die „Märkte“ brauchen dieses Hin und Her, damit Bewegungen anstelle von gähnender Langeweile generiert werden. Und die Verfasser dieser Meldungen haben darüberhinaus sogar noch das Gefühl etwas geleistet zu haben. Das Irrenhaus Börse scheint immer toller zu werden.

    • Avatar

      Carsten

      31. Mai 2016 23:38 at 23:38

      Warum nehmen Sie das denn so persönlich? Es wäre doch schlimm, wenn Investoren ständigen Konsens darüber hätten, wie es um die Lage der Welt bestimmt ist.

  3. Avatar

    Wolfgang Koch

    1. Juni 2016 11:31 at 11:31

    Die ganze Finanzwelt scheint in den letzten Jahren zum „Irrenhaus“,besser psychiatrische Einrichtung, geworden zu sein!Minuszinsen,Helikoptergeld,Gelddruck&alles was es gibt Aufkaufprogramme stehen in der Diagnose.Und gegenläufig zum realen Leben, in welchem es eher positiv ist wenn alle am gleichen Strang in dieselbe Richtung ziehen,verhält es sich in den Notenbankklapsen anders.Wenn von oben bis ganz unten alle verrückt sind,zeugt das nicht unbedingt von höchster Kernkompetenz in der Sache!Die völlig verrückten“ Märkte“,machen auch ihre Pfleger&Doktoren verrückt!

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

weiterlesen

Aktien

Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Aktien

Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen