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Marktgeflüster: Chaotische Hängepartie

Von Markus Fugmann

Europa bekleckert sich heute einmal mehr nicht unbedingt mit Ruhm: ein chaotisches hin- und her widersprüchlicher Meldungen und Aussagen. Zentral ist: Merkel sagt, man habe eher Rückschritte gemacht, und der IWF will Schuldenerleichterungen für Griechenland – und meint damit offenkundig einen Schuldenschnitt. Das aber wiederum lehnt federführend Deutschland ab, und so drehen sich die Gläubiger im Kreis. Das alles wäre fast lustig, wenn nicht die Zeit immer mehr davon liefe.
Der Dax spiegelt auch heute die Meldungen zu Griechenland wider, es geht rauf, es geht runter – in der Summe aber ist nicht viel passiert. Es sieht ganz danach aus, dass sich die Verhandlungen mit Griechenland ins Wochenende ziehen, vielleicht sogar bis in den Anfang der nächsten Woche. Daher fallen Prognosen für die Märkte nicht eben leicht, auch die charttechnische Ausgangslage ist alles andere als eindeutig..



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4 Kommentare

  1. Auszug Live-Ticker der „FAZ“ – vielleicht von Interesse.
    Und an dieser Stelle erst mal ein herzliches Dankeschön für die (fast) alltäglichen Ausblick/Marktgeflüster, welche ich seit fast 2 Jahren niemals frewillig verpassen würde !

    17:54 Alexander Armbruster

    Wir wollen auch an dieser Stelle noch einmal auf die Interessen zweier großer „Player“ hinweisen, die im Schuldenstreit mit Athen nicht direkt am Tisch sitzen, aber eine klare Meinung nach Europa transportiert haben: Die Vereinigten Staaten und China.

    Wer sich für die amerikanische Sicht der Dinge interessiert, sei auf einen sehr lesenswerten Beitrag der Kollegen der New York Times verwiesen. Es geht um Sicherheit, Europas Einheit und Weltpolitik und um die Rolle Angela Merkels. Ohnehin bekannt sind die vielen öffentlichen Äußerungen des amerikanischen Finanzministers Jack Lew und sogar des Präsidenten Barack Obama, die beide Seiten zu Zugeständnissen aufgerufen haben. Die Vereinigten Staaten sind außerdem der größte einzelne Anteilseigner des Internationalen Währungsfonds und entscheiden maßgeblich, wie und wo sich der IWF engagiert.

    Chinas Ministerpräsident Li Keqiang soll heute während eines Besuchs des
    belgischen Königs gesagt haben, er hoffe, dass Griechenland in der
    Währungsunion bleibt. Er wolle ein vereintes Europa mit einem starken
    Euro sehen, weil das ein umso besserer Kunde und Partner für sein
    Riesenland sei.

    1. @Tengri Lethos, vielen Dank für diesen guten Hinweis!

  2. Bitte, gern geschehen !
    Und da ich mich vorhin etwas knapp ausgedrückt habe bzw. die Übergänge fliessend waren:

    Noch einmal meinen persönlichen und herzlichen Dank für die tagtäglichen zwei Sendungen, all die Beiträge und Tweets und so weiter auf finanzmarktwelt.de. Solch ein Engagement erachte ich mehr als nur beachtenswert und dies alles auf Dauer kostenlos online zu stellen ist einfach nur der Hammer !

    1. Bin absolut Ihrer Meinung. (Tengri Lethos)

      Grossen Dank an Mr.Fugmann und sein Team.

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