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Marktgeflüster: Das stinkt gewaltig!

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Von Markus Fugann

Die Eurogruppe hat den Vorschlägen Griechenlands zu Reformen zugestimmt – aber Autor der Vorschläge ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht Griechenland, sondern die EU-Kommission gewesen! Das erklärt, warum die EU-Kommission schon das Papier lobte, bevor überhaupt klar war, dass es bei den Institutionen eingegangen war – später hat Dijsselbloem dann behauptet, dass das Papier schon kurz vor Mitternacht und damit pünktlich eingegangen sei. Sehr merkwürdig..
Janet Yellen hält sich alle Optionen offen und beruhigt damit die Märkte, der Dax springt auf ein neues Allzeithoch über 11200 Punkten..

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Volante

    24. Februar 2015 18:25 at 18:25

    Omg ich muss mal was los werden. Bin ein riesengroßer Fan von Ihren Videos.

    Super Arbeit und die Art und Weise wie Sie es rüberbringen ist einfach nur genial.

    Ich danke Ihnen für die vielen Minuten die Sie in Ihre Videos stecken.

    MfG

    Volante

    • Avatar

      k

      24. Februar 2015 19:08 at 19:08

      Ich möchte mich diesem Lob ganz herzlich anschließen!

      :)

      Beste Grüße

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    Markus Fugmann

    24. Februar 2015 18:27 at 18:27

    Vielen herzlichen Dank für Ihre Worte, @Volante!

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    HN

    24. Februar 2015 18:53 at 18:53

    Super Videos!! gleiches gilt für Michael Borgmann.
    Aber mir ist eins aufgefallen und das sind die Kurslücken. Hat noch niemand besprochen.

    Ich bin Leihe und vermute das sind die Banken.
    Die Anlegern wollen nicht so wie die Banken. Sie springen nicht in dem gewünschten Maße auf.
    Deshalb immer das öffnen des Gaps und der Versuch zu schließen.
    Die Banken brauchen mehr Lemminge. Aber keiner will mehr so richtig mitziehen.
    Die Idee ist mir gerade gekommen weil der Kurs schön bei 11200 langzieht ohne noch was höher zu wollen. Die Kurslücke hat eben die Bank gemacht und die Anleger wollen nicht so mitziehen

  4. Avatar

    Olli

    24. Februar 2015 19:08 at 19:08

    Sehe ich auch genau so – Top – Videos – immer auf den Punkt. Ein schöner und positiver Kontrast zu manch „Analysten“ die jede Menge Videos, oft mit dem „doppelten Rittberger“ im Chart, zu möglichen Kursverläufen produzieren – um dann um „Spenden“ für ihre Webseiten zu betteln. Es gibt halt auch – oder gerade? – im Trading Blender und Beleuchter – SIE Herr Fugmann und Ihr Team von Mitautoren gehören klar zu den Beleuchtern.
    Herzlichen Dank dafür und weiter so.

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    Mr. M

    25. Februar 2015 07:05 at 07:05

    Ich bin ebenfalls ein großer Fan!!!!!!!!!!!!

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    GN

    25. Februar 2015 13:19 at 13:19

    Hallo Markus Fugmann und Kollegen,

    auch von mir ein Lob für die kritische Sicht auf die Finanzmärkte. Bin über DWN auf die Seite gestoßen….dachte Anfangs, „schon wieder so ein überflüssiges Börsenportal“…nein, die Sichtweise ist eher wohltuend anders.

    Mit den Analysen von Michael Borgmann habe ich nach wie vor ein Problem. Da wird mir zu viel Berechenbarkeit des Marktes durch die Chartanalyse verkauft. Vor allem ist das für Laien äußerst gefährlich. Selbst langjährig hocherfolgreiche Trader tuen sich in diesem Markt sehr schwer. Wenn es denn so einfach wäre, warum sitzt denn der Michael nicht längst ausgesorgt auf Mauritius???

    Also vielleicht auch mal den Ball flach halten!!! Eine solche Hausse hat es in der Finanzmarktgeschichte der letzten 200 Jahre noch nicht gegeben. Oder will mir jemand erzählen, wir hätten jemals solche Leitzinsen/Negativzinsen gehabt??? Dieses Pulverfaß kann täglich hochgehen, darüber sollte man sich immer bewußt sein……

    Vielen Dank und viele Grüße

    HN

    • Avatar

      Olli

      25. Februar 2015 14:42 at 14:42

      Guten Tag GN
      Stimmt – ausschließlich mittels Charttechnik die heutigen – extrem politischen Märkte – zu prognostizieren ist nicht ganz einfach. Die Analysen von Herrn Borgmann sind im Sinne der reinen Charttechnik gut gemacht und eine Bereicherung für die Finanzmarktwelt. Genau so hat die Fundamentalanalyse ihren Platz. Es gibt – leider – kein Patentrezept. Wir auf forexreporter.de arbeiten wiederum mit Indikatoren. Zwei Hauptgruppen -historische und -Moment – Indikatoren versuchen – vergleichbar mit der Charttechnik aus Vergangenheit und aktuellen Kursen etwas abzuleiten.
      Sich ausschließlich darauf zu verlassen kann teuer werden. Ich denke eine Mischung ergibt die ganz persönliche Handelsstrategie. Der „Rest“ sind 95% Disziplin – sich an seine eigene Strategie zu halten.
      Wir leben vom Eigenhandel mit unseren Systemen. Wenn Disziplin programmierbar wäre würde ich das hier per Postkarte aus Mauritius schreiben.
      Ein Hauptnutzen auf Finanzmarktwelt.de ist genau diese Mischung Fundamental und technisch. Jeder zieht sich die Infos raus die er mag.
      Beste Grüße und gute Trades

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Hendrik Leber und der große Optimismus für die Zeit nach der Krise

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Hendrik Leber mit viel Optimismus für die Zeit nach der Coronakrise

Horror ohne Ende. Abseits der menschlichen Tragödien rund um das Coronavirus bricht die Wirtschaft ein. Die Börsen sind schon gecrasht. Rutschen Dax und Co noch weiter ab? Überall nur schlechte Nachrichten und Schreckensszenarien. Ist es an der Stelle mal gut einem Optimisten zuzuhören? Ganz aktuell äußert sich der Börsenexperte Hendrik Leber zur Frage, wie es denn nach der Coronakrise weitergehen wird. Die Menschheit erlebe immer wieder Epidemien. Und auch mit dem aktuellen Coronavirus werde man letztlich klar kommen, spätestens wenn die Impfstoffe vorhanden seien. Danach würde alles wieder normal seinen Gang gehen – so kann man seine Worte zusammenfassen.

Hendrik Leber, wird alles wieder gut?

Und der dramatische Wirtschaftseinbruch? Auch hier sieht Hendrik Leber die Aussicht so richtig optimistisch. Es gäbe einen Rückstau beim Konsum. Dadurch entstünden später Nachholeffekte. Die Leute wollten dann zum Beispiel wieder verreisen usw. Auch würde der derzeitige starke Einbruch in der Industrie durch andere Sektoren teilweise aufgefangen. Dafür nennt er zum Beispiel das Wachstum bei Lieferdiensten etc. Die Lage sei zwar aktuell dramatisch, aber die Wirtschaft werde sich wieder erholen.

Ein wichtiges Thema seien für ihn die Banken (das haben wir vorhin erst thematisiert). Es müsse Erleichterungen bei den Kapitalanforderungen für die Banken geben, so Leber. Nur dann könne die Kreditvergabe auch laufen. Die großen Ankaufprogramme der EZB würden seiner Meinung nach nichts bringen. Wichtig sei, dass die Menschen, die jetzt Einnahmeausfälle haben, direkt Geld bekommen würden.

Jetzt Aktien kaufen?

Und was meint Hendrik Leber zur Börse? Es gebe derzeit bei einigen Unternehmen sehr günstige Bewertungen. Für den Investor gäbe es derzeit wunderbare Kaufgelegenheiten, aber dafür selektiv! Man müsse jetzt die Firmen auswählen, die wenig Schulden haben, die nämlich die letzten Jahre nicht auf Kredit Aktien zurückgekauft hätten etc (wie wahr, möchten wir anmerken). Er sagt etwas sehr Intelligentes. Gehen nun Hotelketten und Airlines pleite, würden die Hotels und Flugzeuge ja bleiben. Welche solide da stehenden Konzerne würden dann nach den Insolvenzen die Hotels und Flugzeuge aufkaufen? Diese gut aufgestellten Firmen zu finden, darum soll es also gehen bei der Auswahl der Aktien.

Und als hätte Hendrik Leber an unserem Artikel mit geschrieben, den wir gerade erst veröffentlicht haben zum Thema Banken und Kredite… er erwähnt auch anstehende Pleiten im Immobiliensektor, aufgrund nun ausbleibender Mieteinnahmen! Das folgende Video ist sehenswert. Sein Fazit ist auch interessant beim Thema Aktien. Er glaube erst mal an einen zweiten Abrutsch am Aktienmarkt, bevor es besser werden könne. Auslöser seien die USA, wo das Coronavirus noch kräftig auf die Gesamtwirtschaft drücken werde. Aktien solle man jetzt über mehrere Wochen gestreckt immer in Tranchen kaufen, da man es nicht schaffen werde punktuell den Einstieg am exakten Tief zu finden.

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Fresenius bietet jetzt eine Dreifach-Chance! – Werbung

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Lieber Börsianer,

eine interessante Einstiegsgelegenheit ergibt sich derzeit beim Medizintechnik-Hersteller Fresenius Medical Care. Die Aktie blieb vom Verkauf an den Märkten nicht verschont, schwächelte aber auch schon im Jahr 2019. In diesem Monat testete die Aktie ihren Aufwärtstrend. Nicht irgendeinen, sondern den, der schon im Jahr 2003 begann. Hält der Aufwärtstrend oder bricht er? Für Trader sind beides phantasti-sche Gelegenheiten!

Sollte der Aufwärtstrend bei 57,40 Euro brechen, gehe ich von weiteren Abgaben bis 46,60 Euro aus. Dort befinden sich das 2012 und 2013 mehrfach getestete Tief der Konsolidierung, die sich an die schnellen Kursgewinne nach dem Ende der Finanzkrise anschloss. Sollte diese Unterstützung auch nicht halten, können weitere Abgaben bis 39,30 Euro folgen. Das entspricht 31% Kurspotenzial ausgehend vom Aufwärtstrend. Absichern können Sie die Position nach dem Bruch des Aufwärtstrends eng ober-halb der gebrochenen Trendlinie.

Sollte der Trend halten, sind Kursgewinne bis 70 Euro denkbar. Fresenius ist weder übermässig ambitio-niert noch pessimistisch bewertet. Von der aktuellen Krise profitiert das Unternehmen nicht, da die ver-triebenen Dialysegeräte und -dienstleistungen jetzt nicht stärker…..

Täglich gratis! Lesen Sie diesen Artikel in ganzer Länge, und erhalten Sie auch alle meine folgenden Analysen regelmäßig und in voller Länge automatisch per e-mail. Sie müssen nur beim Klick an dieser Stelle ihre e-Mail Adresse angeben.

Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

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Das Coronavirus trifft Tesla an allen Fronten!

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla - das Coronavirus wird zum Problem

Ich war immer davon überzeugt, dass Tesla in der nächsten großen Krise pleite gehen wird, sofern das Unternehmen nicht bis dahin gelernt haben sollte, dauerhaft profitabel zu arbeiten. Nun ist die nächste große Krise in Form des Coronavirus da und Tesla hat in den drei Jahren zuvor 862, 976 und 1.962 Millionen US-Dollar Verlust gemacht. 2020 brach der perfekte Sturm los, den Tesla in der aktuellen Form nicht überleben kann.

Selbst ohne Konkurrenz aber mit vielen Subventionen verdiente Tesla kein Geld

Tesla konnte eine komplette Autogeneration lang Fahrzeuge der elektrischen Oberklasse ohne Konkurrenz verkaufen. Tesla konnte zweieinhalb Jahre lang Fahrzeuge der gehobenen elektrischen Mittelklasse ohne ernsthafte Konkurrenz verkaufen. Die meiste Zeit über gab es dabei in den USA üppige Steuergutschriften für jeden Tesla-Käufer und ebenso üppige Emissionsgutschriften, die Tesla verkaufen konnte. Dennoch gelang es Tesla in keinem einzigen Jahr, einen Gewinn zu erwirtschaften. Was Tesla jedoch hatte, war praktisch unbegrenzter Zugang zum Kapitalmarkt. Bei steigenden Kursen hatte das Unternehmen kein Problem, die eigenen Aktien in rauen Mengen unter’s Volk zu bringen. Zwischen 2010 und 2019 stieg die Zahl der ausgegebenen Aktien von 50 auf 177 Millionen – eine grandiose Verwässerung für langfristige Aktionäre.

Auch Kredit stand Tesla problemlos zur Verfügung, wenngleich der dafür aufzubringende Zinssatz schon immer deutlich höher war als bei anderen Autoherstellern. Am Ende hatte der Anleihemarkt stets deutlich stärker im Blick, welche Risiken Tesla für Anleger darstellt. All das hat sich 2020 geändert. Die Steuergutschrift in den USA lief für Tesla aus, während bis auf General Motors alle anderen Konkurrenten ihren Kunden weiterhin diesen vom Staat finanzierten Preisnachlass bieten können. Die Nachfrage nach Emissionsgutschriften sinkt in den USA, weil nun fast alle anderen Autohersteller eigene Elektroautos anbieten, um die staatlichen Vorgaben auch ohne den Einkauf von Emissionsrechten zu erfüllen.

Die Konkurrenz bietet immer mehr eigene Elektroautos an

Was dafür dazu kam, war eine große Modelloffensive der Konkurrenz, die Tesla die Kundschaft abgräbt. Wer heute ein Elektroauto mit großer Reichweite fahren will, kann unter vielen Angeboten wählen und landet nicht mehr zwangsläufig bei Tesla. Gerade in Europa zwingen die CO2-Vorgaben die Hersteller dazu, Elektroautos in hoher sechs- oder gar siebenstelliger Stückzahl zu verkaufen. Die drohenden Strafzahlungen im Falle eines Verfehlens der CO2-Vorgaben sind dabei so hoch, dass die Hersteller ihre Elektroautos notfalls auch mit bis zu 18.000 Euro Verlust verkaufen können und es wäre immer noch billiger, als die Strafen an die EU zu zahlen. In Norwegen, dem Elektroauto-Musterland, sehen wir bereits heute, wie Teslas Marktanteil kollabiert. Nicht nur der Marktanteil, auch die Stückzahlen sacken in sich zusammen. Audi konnte vom e-tron im 1. Quartal 2020 mehr Exemplare absetzen, als Tesla Motors von allen eigenen Fahrzeugmodellen zusammen seit dem 1. Oktober 2019. In drei Monaten schaffte Audi mit einem relativ teuren Modell, was Tesla mit drei Modellen, von denen eines deutlich günstiger ist als der Audi, in sechs Monaten nicht schaffte. Und noch ist die große Auslieferwelle der klassischen Fahrzeughersteller noch gar nicht angerollt.

Was sich für Tesla seit einigen Wochen auch schlagartig änderte, ist der leichte Zugang zum Kapitalmarkt. Der schaltete von rosa Wunderland um auf Panikmodus. Was jetzt gefragt ist, ist Sicherheit und kein Hochrisiko-Investment. Sicherlich wird Tesla noch eine Kapitalerhöhung durchführen können. Die Frage ist nur, zu welchen Bedingungen. Der Erfahrung nach sind Anleger in Börsencrashs wenig geneigt, Kapitalerhöhungen zu Phantasiebewertungen mitzumachen. 2008 sammelte Lehman Brothers 10 Milliarden US-Dollar frisches Kapital ein, während der Aktienkurs sich seit dem Hoch fünftelte. Kapital ist also auch im Crash bei Pleitekandidaten verfügbar, führt aber bei nachgebenden Kursen zu einer immer stärkeren Verwässerung. Immer mehr Aktien müssen ausgegeben werden, um die gleiche Summe zu erlösen. Damit schrumpft der Anteil von Altaktionären am Unternehmen, sofern sie nicht Geld nachschießen.

In einem halben Jahr dürfte das Geld bei Tesla knapp werden

Welche finanziellen Auswirkungen die Krise aktuell auf Tesla hat, ist noch nicht klar. Das volle Ausmaß dürfte erst im Juli feststehen, wenn die Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht werden. Eine erste Abschätzung erlaubt uns die Aussage des CEO von VW. VW verbrenne derzeit 2 Milliarden Euro pro Woche und der Konzern verkaufe außerhalb Chinas nichs mehr. Auch Tesla verkauft außerhalb Chinas kaum noch etwas. 2019 hatte VW Kosten pro Monat von 203,5 Milliarden Euro oder 3,9 Milliarden pro Woche. Die Kosten konnten also halbiert werden, während der Umsatz gleichzeitig praktisch verschwand.

Kann Tesla die Kosten auch halbieren, landen wir bei 200 Millionen US-Dollar pro Woche. Sofern die Wirtschaft nicht wieder hochgefahren wird, dürfte damit in knapp einem halben Jahr die Cashreserven erschöpft sein. Noch nicht berücksichtigt sind dabei die Ausgaben für den Bau einer Fabrik in Deutschland, für die Tesla sich noch keinerlei Finanzierung sicherte und für deren Produktionsoutput auch keine Nachfrage besteht.

Viel gravierender als der aktuelle Nachfrageeinbruch durch die Geschäftsschließungen, die nicht mehr mögliche Anmeldung von Fahrzeugen und die Unmöglichkeit der Auslieferung sind jedoch die mittelfristigen Folgen. In einer Wirtschaftskrise sinkt der Bedarf an teuren Luxusartikeln, wie sie selbst der günstigste Tesla noch immer darstellt. Der ist gut 30% teurer als der durchschnittliche Neuwagen in Deutschland. Bei sinkender Nachfrage wird sich Tesla wachsender Konkurrenz ausgesetzt sehen, wenige Monate, nachdem man die eigenen Produktionskapazitäten um ein Drittel erhöhte und den Bau einer Fabrik zur weiteren Steigerung um 25% startete.

Wenn diese Krise endet, wird es Tesla wahrscheinlich immer noch geben. Doch die Aktien, die werden womöglich nichts mehr wert sein. Denn in der Restrukturierung ist das Eigenkapital, die Aktien, das erste, was dran glauben muss.

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