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Marktgeflüster: Fed und Griechenland

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Die Kakophonie mit Griechenland nimmt kein Ende: Athen erwartet bis Sonntag einen Deal, die Gläubiger widersprechen diesem Optimismus energisch. Dennoch: man wird kurz vor knapp einen faulen Kompromiß schließen und sich so in den Herbst retten, im November stehen dann Wahlen in Spanien an, da wollen die Verantwortlichen durch einen Staatsbankrott Griechenlands nicht Podemos promoten. Ansonsten dominiert bei den Amerikanern die Sorge über Zinsanhebungen nach Aussagen von Williams (Fed) und starken US-Immobiliendaten.
Solange der Dax nicht nachhaltig die Zone um 11600 bricht, hat er nach oben nach wie vor alle Optionen offen. Der Euro wiederum hat bei 1,0865 einen offenkundig tragfähigen Boden ausgebildet..

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    bademeister

    28. Mai 2015 19:08 at 19:08

    Wenn es, wie von Frau Lagarde heute angedeutet, zum GREXIT kommen sollte, steht ein Schuldenschnitt, in welcher Form auch immer, bevor.

    Schaut derzeit nicht nach einer „faulen“ Lösung aus, eher nach einer sehr teuren.

  2. Avatar

    khaproperty

    28. Mai 2015 19:41 at 19:41

    Ein wie blöd verhandelter „Erfolg“ der links-rechten Regierung in Griechenland bis zur Akzeptanz eines praktischen Erlass der Schulden – was auch rechtlich und satzungsmäßig beim Trio unzulässig wäre -, könnte im Herbst in Spanien gerade zur Stärkung („so machen wir das“!) der dortigen Extremen führen.

    Was die halbwegs solventen Zahler im Euro so fürchten, träte ein: kein Abschreckungseffekt mehr bei verluderten Haushalten und lmaA-Mentalitäten.
    Also scheint eher das Gegenteil zu erwarten: Statuierung eines „blutigen“ Exempels. So spricht jedenfalls jüngst sogar der IWF. Also freuen wir uns drauf, endlich einmal Treue zum Euro-Vertragswerk erleben zu dürfen, wenn auch recht spät.

    Die Fed dürfte wissen, daß die „natürliche“ Arbeitslosigkeit – regelmäßig unter dem offiziellen Niveau – in USA 0,3% tiefer liegt, also bei 5,1% statt offiziell 5,4%.
    Also kann der Juni-Hike kommen, muß es sogar, wenn die Vergrößerung von Schäden vermieden werden soll. ( Ähnlich Robert Shiller jüngst in Dresden. )

    In EU fallen die Zahlen „natürlich“ um immerhin 1,6% besser aus.( Erhebungen der OECD.)
    Demnach fechtet Draghi mit Steuerzahlermilliarden völlig unnötig im luftleeren Euroraum herum und vermittelt das Bild eines physisch und psychisch Blinden unter Blinden.

    So verliert die EZB nicht nur Vertrauen sondern auch den Rest ihres Ansehens, sofern noch vorhanden.

    • Avatar

      joah

      29. Mai 2015 18:23 at 18:23

      zu ihrer Freude an einem „blutigen Exempel“:
      Immer daran denken, dass die gesamte BRD (vulgo „Deutschland“) per Verträge ebenfalls unter die Herrschaft des Euro sowie seiner Institutionen gezwungen wurde. Weitere Aussagen dazu dürften unnötig sein.
      Was das Vertrauen der EZB angeht: sie hatte es meinerseits nie inne, geschweigedenn eine Legitimation.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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