Von Markus Fugmann
Die Märkte reagieren heftig auf die nur leicht enttäuschenden US-Einzelhandelsumsätze: der Dollar wird auf breiter Front abverkauft, der Euro steigt auf 1,07. Der Dax fällt zwischenzeitlich unter die 12200er-Marke, dürfte aber kurzfristig das Schlimmste erst einmal hinter sich haben. Die Zahlen von Intel, das heute nachbörslich berichtet, werden zeigen, wie stark der Dollar die Gewinne der US-Unternehmen drückt.
Unterdessen steigen die Risikoprämien für griechische Staatsanleihen stark, während die deutsche Bundesanleihe als „sicherer Hafen“ einmal mehr ein neues Allzeittief bei der Rendite markiert.
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Also ich bin nicht der Meinung das wir keine neuen ATHs mehr sehen werden. Morgen will sicherlich keiner long im Euro sein und da wird wohl verkauft ohne Ende. Und man hat gesehen das ein Fallender Euro ein steigender DAX ist. Zumal fehlt auch die Alternative zur Aktie.
Draghi wird sicherlich das noch zusätzlich befeuern. Das QE steht ja noch am Anfang. Er wird dem Dax auch noch zusätzlich verbal Feuer machen und den Euro für die nächsten Wochen wohl auf Parität prügeln mit seinen Aussagen. So meine Einschätzung.