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Marktgeflüster: Keine Trendwende

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Aus nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen haben die Märkte wieder Hoffnung auf einen baldigen Griechenland-Deal: Athen will neue Vorschläge schicken und angeblich den IWF am Monatsende, trotz gegenteiliger Meldungen heute, doch bezahlen. Fragt sich nur mit welchem Geld, zumal Tsipras heute wieder eine wilde Tirade gegen den IWF und die EZB losgelassen hat. Vielleicht hofft er auf Russland – am Freitag trifft er sich mit Putin.
Der Dax fällt zunächst unter die 10800er-Marke, um sich dann wieder über die 11.000 zu erholen. Derzeit sieht es nur nach einer technischen Gegenreaktion aus, nicht nach einer Trendwende. Die kann erst kommen, wenn es einen Deal mit Griechenland gibt – und sei er noch so faul..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Fred

    16. Juni 2015 19:15 at 19:15

    Wer weiß …
    vielleicht wird der DAX auch ein bisschen gehegt und gepflegt.

    Eben so dass die Marktteilernehmer deutlich wahrnehmen dass sie nicht bedenkenlos ohne Risiko short gehen können.

    Zwischendurch immer wieder mal der Wink mit dem Zaunpfahl.
    Damit keiner zu übermütig wird.
    Aber wer weiß das schon, ist blanke Spekulation.

  2. Avatar

    khaproperty

    16. Juni 2015 19:27 at 19:27

    In der Tat ist der ZEW erstens nur ein Stimmungsindex und zweitens kümmert sich nur um die Anlageprofis, ist also nicht so sehr richtungweisend.

    Der EuGH versucht ein Urteil des BVerfG (nicht des BGH !), also des höchsten deutschen Gerichtes und einzig wirksamen Interpreten unserer Verfassung, umzuinterpretieren.
    Dies kann nur scheitern, denn allein das BVerfG ist hierzulande verbindlich, nicht hingegen der EuGH, der also vieles urteilen darf, aber keine Wirkung in der deutschen Verfassungslandschaft hat.
    Dies eben sagt das BVerfG schon in dem Teilurteil vor etwa einem Jahr.

    Genau genommen darf nicht nur OMT-Ankauf passieren, was noch nicht geschah, sondern auch nichts, was ähnlich wäre, etwa QE, wogegen just nun beim BVerfG geklagt wird.

    Tsipras hat ja durchaus Recht: weder IWF noch EZB noch Eurogruppe durften unter bankmäßigen Kriterien je Griechenland finanzieren – niemals. Unter solchen Prämissen kann man da schon von Kriminalität sprechen – aber gegenüber den Steuerzahlern der anderen.
    Er verwechselt dann doch Ursache und Wirkung – in bewährter kommunistischer Manier.

    Griechenland kann zahlen – mit den Einnahmen aus den monatlich/wöchentlich aufgelegten T-Bills für jeweils ein paar Wochen. Das können schon mal Milliarden Euro sein. Die EZB ermöglicht dies mit der weiter laufenden ELA-Finanzierung, die Bundesbanker Weidmann bereits bemängelte.
    So greift man uns unter bedenklicher Beihilfe der EZB weiter illegal in die Taschen. Kein Wunder, daß es immer teurer wird.
    Gibt es den Grexit – ist es gut für alle. Gibt es ihn nicht – ist es mittelfristig eine Katastrophe für alle. Da wäre die erste Alternative bei weitem die beste, wenn man schon nicht sogleich in nationale Währungen für alle geht, was ein Glück wäre.

    Baugenehmigungen sind die künftigen Baubeginne, also absehbar künftig mit sehr guten Zahlen.

  3. Avatar

    bademeister

    16. Juni 2015 19:34 at 19:34

    …technische Gegenreaktion, ok….bedenklich ist nur, dass keine der bisherigen Vorgeschichte angemessene Reaktion auf das heutige Verhalten einzelner griechischer Politiker von Seiten der Geldgeber (Merkel, Juncker, Lagarde, Hollande….und wo ist eigentlich der zahnlose Rest der Bande??) kommt.

    Tja Frau Merkel, kalt erwischt worden!

    Vermutlich stützt genau diese Ratlosigkeit die Märkte heute, diese Ratlosigkeit wird jedoch in den weiteren Verhandlungen und in naher Zukunft unverhältnismäßig stark abgestraft werden, auch von den Märkten.

    Tsipras und Varoufakis haben heute dem Rest der Union gezeigt, wer da die Hosen anhat.

    Wenn solches Verhalten vom kläglichen Rest der Verhandlungsparner toleriert werden sollte, schaut unser aller Zukunft so aus, wie die von Griechenland.

  4. Avatar

    Anna Hofer

    16. Juni 2015 21:23 at 21:23

    EUR/USD – Technisch

    nach der heutigen Bewegung sollte Morgen bzw. diese Woche ein toller Anstieg kommen bis 1,1530!

    Ausschlaggebend war heute zuerst der steile Anstieg und der darauf folgende Rückgang!

    Wünsche Morgen guten Erfolg :)

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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