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Marktgeflüster (Video): Abstimmung mit den Füßen!

Das war heute eine Abstimmung mit den Füßen! Nach den schwächsten Einzelhandelsumsätzen in den USA seit eineinhalb Jahren und deutlich unter den Erwartungen liegenden US-Verbraucherpreisen wird der Dollar abverkauft, US-Staatsanleihen haussieren und erreichen die niedrigste Rendite seit der Wahl Trumps. All das sind Anzeichen einer stark abkühlenden US-Konjunktur, und die Fed wird wohl kaum an ihren Zinsanhebungsphantasien festhalten können nach der heute zu erwartenden Erhöhung..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Das war heute eine Abstimmung mit den Füßen! Nach den schwächsten Einzelhandelsumsätzen in den USA seit eineinhalb Jahren und deutlich unter den Erwartungen liegenden US-Verbraucherpreisen wird der Dollar abverkauft, US-Staatsanleihen haussieren und erreichen die niedrigste Rendite seit der Wahl Trumps. Viel Bewegung auch beim Ölpreis nach den Lagerbeständen – der Preis fällt deutlich, weil die Benzin-Nachfrage rückläufig ist. All das sind Anzeichen einer stark abkühlenden US-Konjunktur, und die Fed wird wohl kaum an ihren Zinsanhebungsphantasien festhalten können nach der heute zu erwartenden Erhöhung. Der Dax mit einem neuen Allzeithoch, doch nach den US-Daten wieder runter Druck. Ab 20Uhr berichten wir so live wie möglich von der Entscheidung der Fed sowie der PK Yellens ab 20.30Uhr..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    vogel

    14. Juni 2017 18:44 at 18:44

    Es ist doch immer wieder amüsant, wie treffsicher die Elfenbein-Ökonomen der FED mit ihren Zinserhöhungen voll in eine beginnende US – Rezession reingrätschen.
    Ob sie diesmal mit dieser „Tradition“ brechen? ;-)

    • Avatar

      gerd

      14. Juni 2017 19:23 at 19:23

      Ich bin immer noch dagegen, dass eine Rezession kommt – um es mal etwas verquert auszudrücken.

      • Avatar

        Robert14021984

        14. Juni 2017 20:20 at 20:20

        was heißt da dagegen ?!?!…. die sind doch schon in einer Rezession… jetzt langsam bestätigen es nun die Daten ob geschönt oder nicht…

        • Avatar

          Lars

          14. Juni 2017 20:38 at 20:38

          Sagen wir es so: Sie schlittern mit Vollgas gerade hinein und verleugnen es durch hirnlos geschönte Arbeitsmarktdaten, positive Konjunkturerwartungen und eine Programmierung von Handels-Algorithmen, die eigentlich eine Massenentlassung im Nerdsektor nach sich ziehen müsste ;)

        • Avatar

          Gerd

          14. Juni 2017 21:59 at 21:59

          „dagegen“ heißt, wenn ich es nicht „verquert“ ausdrücke, dass ich nach wie der Meinung bin, es gäbe keinerlei Anzeichen für eine Rezession. Selbst wenn ich hier immer aufgeklärt werde, dass ich es falsch sehe.

          Laut Definition liegt eine Rezession vor, wenn die Wirtschaft in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen im Vergleich zu den Vorquartalen nicht wächst oder ein Rückgang zu verzeichnen ist.
          Ein nachlassendes Wirtschaftswachstum – und sei es auch noch so schwach – bedeutet demnach noch nicht Rezession.

          Im übrigen vermisse ich im Bericht über die FED-Entscheidung heute Abend zutiefst den Hinweis, dass die FED ihre Wachstumserwartung für 2017 von 2,1% auf 2,2% hochgesetzt hat. Auch diese Erwartungszahlen deuten alles andere als auf Rezession hin. Sofern im nachstehenden Bericht (2. Absatz) kein Tippfehler drin ist.
          (Bei Falschanzeige bitte ggf. vollständig KOPIEREN und in die Browser-Adresszeile einsetzen)
          https://www.comdirect.de/inf/news/detail.html?ID_NEWS=580350597&NEWS_HASH=2ddd81a3fef4caec396b57a367e1e0e3975875d2&SEARCH_VALUE=&NEWS_CATEGORY=&RANGE=1W&DATE_START=&DATE_END=&REGION=&ID_SUPPLIER=DPA_AFX&ID_SUPPLIER=AKTIENCHECK&ID_SUPPLIER=BUSINESSWIRE&OFFSET=0&BLOCKSIZE=20&SORT=DATE&SORTDIR=DESCENDING

          Und bevor wirklich mal eine Rezession im Anmarsch sein würde, hätte die FED immer noch die Möglichkeit u.a. mit einer Zinssenkung gegenzusteuern

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Delivery Hero und BASF mit aktuellen Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Delivery Hero Logo

Delivery Hero hat heute früh Quartalszahlen gemeldet. Der Umsatz liegt bei 776,4 Millionen Euro (Vorjahresquartal 390,6) Ein Plus von 99 Prozent in einem Jahr! Verständlich, wenn sich global dank Corona deutlich mehr Menschen Essen liefern lassen. Für das Gesamtjahr hat man jetzt die Umsatzerwartung leicht erhöht von bislang 2,6-2,8 auf 2,7-2,8 Milliarden Euro.

Zu Gewinn oder Verlust sagt man gar nichts. Man erwähnt nur, dass man für das Gesamtjahr unverändert mit einer negativen EBITDA-Marge von -14 Prozent bis – 18 Prozent rechne.

Die Zahl der Kundenaufträge stieg binnen 12 Monaten um 99,5 Prozent auf 361,7 Prozent.

Aus den heutigen Aussagen geht klar hervor, dass Delivery Hero sich derzeit voll konzentriert auf Mengenwachstum, vor allem durch weitere Akquisitionen im Ausland.

Die Aktie notiert heute mit 4 Prozent im Plus.

BASF

Auch BASF meldet aktuell seine Quartalszahlen. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 13,81 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 14,56).

Nach Steuern wird ein Verlust von 2,12 Milliarden Euro gemeldet (Vorjahresquartal +911 Millionen Euro). Das aktuelle Minus liegt an Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten.

Die Aktie notiert mit -4 Prozent, was auch am heutigen Gesamtmarkt liegen dürfte.

Die seit Anfang Oktober bekannten Jahresziele hat BASF heute bekräftigt. Man erwartet einen Umsatz von 57-58 Milliarden Euro (Vorjahr 59,3), und ein EBIT vor Sondereinflüssen von 3-3,3 Milliarden Euro (Vorjahr 4,6).

BASF Quartalszahlen im Detail

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Deutsche Bank-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen

Claudio Kummerfeld

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am

Die Deutsche Bank-Hochhäuser in Frankfurt

Die Deutsche Bank hat ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Ertrag (Umsatz) liegt bei 5,94 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 5,26).

Der Gewinn nach Steuern liegt bei 309 Millionen Euro (Vorjahresquartal -832). Der den Aktionären letztlich zuzurechnende Gewinn liegt bei 182 Millionen Euro (Vorjahr -942 Millionen Euro). Für heute waren auch negative Zahlen erwartet worden.

Die harte Kernkapitalquote sinkt leicht von 13,4 Prozent auf 13,3 Prozent.

Die Deutsche Bank-Aktie notiert mit +2 Prozent.

Finden Sie beim Klick an dieser Stelle den offenen Brief von Deutsche Bank-Chef Christian Sewing an seine Mitarbeiter bezüglich der Quartalszahlen.

Key Facts auszugsweise im Wortlaut von der Deutschen Bank:

Erträge wachsen im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro

Die Erträge in der Kernbank legten im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro zu.
Die Erträge in der Investmentbank stiegen um 43 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.
Die Privatkundenbank war stabil, da ein wachsendes Geschäftsvolumen die negativen Effekte des Niedrigzinsumfelds ausgleichen konnte.
Die Erträge in der Unternehmensbank fielen um 5 Prozent bzw. 2 Prozent ohne Währungseffekte; der Bereich konnte negative Zinseffekte durch Preisanpassungen bei Einlagen teilweise kompensieren.
In der Vermögensverwaltung (Asset Management) stiegen die Erträge um 4 Prozent, die Nettozuflüsse betrugen 11 Milliarden Euro.

Elftes Quartal in Folge mit Fortschritten bei den Kosten

Die zinsunabhängigen Aufwendungen sanken im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.
Die bereinigten Kosten ohne Umbaukosten1 sanken im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro, wenn erstattungsfähige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Hedgefonds-Geschäfts nicht berücksichtigt werden.
Die Deutsche Bank liegt weiterhin im Plan, ihr Kostenziel von 19,5 Milliarden Euro für 2020 zu erreichen.

Die Kernbank erzielte im Quartal einen Vorsteuergewinn von 909 Millionen Euro

Der bereinigte Vorsteuergewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.
In den ersten neun Monaten betrug der Vorsteuergewinn 2,6 Milliarden Euro; der bereinigte Vorsteuergewinn1 stieg um 40 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

Grafik zeigt Deutsche Bank-Quartalszahlen im Detail

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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