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Marktgeflüster (Video): Alles halb so schlimm?

Auf den ersten Blick wirkt aus Sicht der Aktienmärkte alles nicht ganz so schlimm, aber die ungebremste Euphorie der Trump-Rally ist zunächst einmal gebrochen, der Zweifel ist da. Und dieser Zweifel wird sich, das scheint eine Frage der Zeit zu sein, wieder Bahn brechen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Verluste halten sich heute noch einigermaßen in Grenzen, die US-Indizes bewahren nach Markteröffnung den Dax vor einem Abverkauf. Gleichwohl US-Banken schwer unter Druck, galten sie doch als die Hauptprofiteure einer durchsetzungsstarken Trump-Administration. Nun aber ist die Zinskurve flacher als zum Zeitpunkt der Wahl Donald Trumps, der Dollar erlebt einen herben Abverkauf mit der längsten Verluststrecke seit dem Jahr 2011. Auf den ersten Blick wirkt aus Sicht der Aktienmärkte alles nicht ganz so schlimm, aber die ungebremste Euphorie der Trump-Rally ist zunächst einmal gebrochen, der Zweifel ist da. Und dieser Zweifel wird sich, das scheint eine Frage der Zeit zu sein, wieder Bahn brechen..

https://youtube.com/watch?v=AsoiI-vIAfw%3Fecver%3D1

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Bademeister

    27. März 2017 18:46 at 18:46

    Trump wollte doch seine Steuersenkungen u.a. durch freiwerdende Mittel nach Abschaffung von Obamacare finanzieren. Obamacare gibts weiterhin, daher schwinden die Chancen für eine spürbare Steuersenkung täglich….und die Märkte müssen sich das Träumen langsam abgewöhnen. Wenn jetzt noch die Strafzölle ausbleiben sollten und die Mexikaner die Mauer nicht zahlen sollten schauts schlecht aus für Trump….und das könnte sich alles in etwas mehr als 100 Tagen ausgehen….

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    ET

    27. März 2017 18:56 at 18:56

    @M.F.
    Die Verlässlichkeit und Pünktlichkeit mit der Sie Ihr Marktgeflüster täglich 2x absetzen ist beeindruckend (auch wenn ich mit Inhalt und bearisher Ausrichtung nicht immer übereinstimme)! Vielen Dank dafür!

    • Avatar

      Zinsangst

      27. März 2017 19:02 at 19:02

      Man kann nicht immer bullish sein, wenn man Realist ist.

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        ET

        27. März 2017 19:32 at 19:32

        Wenn man realistisch und rational ist, nimmt man den Markt wie er ist und läuft. Und wenn er hochläuft, obwohl das vermeintlich nicht zu Wirtschaftsindikatoren, Sentiment, Politik oder was auch immer passt, dann läuft er eben hoch und man sollte sich darauf einstellen und den Trend nutzen, solange er nicht gebrochen ist, anstatt ständig bearish zu lamentieren.

        • Avatar

          ET

          27. März 2017 19:34 at 19:34

          …. „nach unten“ gilt dasselbe!

          • Avatar

            Michael

            27. März 2017 22:28 at 22:28

            Wenn man „realistisch“ mit zynisch und „rational“ mit gleichgültig berechnend austauschen würde, könnte man Ihrer Aussage zustimmen ;)

        • Avatar

          Lars

          27. März 2017 22:11 at 22:11

          @ET
          Wenn man ein realistischer und rationaler Mensch ist, bezieht man auch menschliche Grundwerte und die „geschichtlichen“ Grundlagen zumindest der letzten paar Jahre und die Konsequenzen zumindest für die nähere Zukunft mit ein. Was Sie hier mit rational ansprechen, ist die kalte Rechenlogik, die Mathematik von Algorithmen oder bestenfalls noch von skrupellosen Bankern. Hier wird „rational“ mit berechnend oder profitorientiert verwechselt.
          Rationales Denken basiert auf der menschlichen Fähigkeit zur Vernunft, was viel mehr beinhaltet, als nur logisches und berechnendes Gewinnstreben. Nämlich die Einbeziehung von möglichst vielen Sichtweisen, von Philosophie, Soziologie, Wirtschaft, Mathematik, Physik, von Gefühlen, Logik, von Werten, von Geschichte, also allseits bekanntem Wissen, von möglichen Konsequenzen, von übermittelten und gültigen Werten etc. Also von allem, was einen Menschen vom Tier und vom Banker und Börsianer unterscheidet ;) Würden Sie Ihre Frau und Kinder verkaufen, wenn Ihnen das einen wirtschaftlichen Vorteil verschafft oder Ihr Zeitmanagement spürbar aufbessern würde?
          Der Begriff „realistisch“ ersetzt im heutigen Sprachgebrauch eher den Begriff einer eher gleichgültigen und opportunistischen Denkweise: So ist es eben, was kann ich machen, wer dem nicht folgt, ist selber Schuld.
          Sind Sie auch einer dieser real existierenden Opportunisten, die mit wertfreier Gleichgültigkeit davon profitieren, dass ein Terroranschlag zwar ein paar Hundert oder Tausend Menschenleben gekostet hat, aber die „Börsen“ nun aber einmal darauf positiv reagieren, und Sie persönlich als Anleger ja schließlich nichts dafür können? Vor etwa 70 Jahren gab es zahlreiche politische Realisten, die in vergleichbarer Weise auch alles akzeptiert haben, wie es realistisch betrachtet mal so war.
          Ich will hier keine Kritik an Ihnen oder Ihrer Denkweise üben, würde mich aber sehr freuen, wenn hehre Begriffe wie Rationalität nicht für unreflektierte Profitgier missbraucht würden.

          • Avatar

            ET

            28. März 2017 11:42 at 11:42

            ich möchte niemandem zu nahe treten, aber was hier einige zum Besten geben, erscheint mir einfach nur unprofessionell. Damit sie sich zukünftig nicht mehr echauffieren müssen, sollte/werde ich mich nicht mehr an solchen Diskussionen beteiligen. Weiterhin viel Erfolg an der Börse!

          • Avatar

            Petkov

            28. März 2017 12:47 at 12:47

            @ET Sie äußern eine Meinung und begründen sie mit sachlichen Argumenten. In einem Forum ist es normal, dass andere Leser Gegenargumente bringen. Schließlich ist es „nur“ eine Meinung und kein Axiom. Ihre Meinungen zum vorliegenden Thema finde ich übrigens gut und ich unterstütze sie. Und ich bin nicht der Einzige, da bin ich mir sicher. Also kein Grund frustriert sich zukünftiger Kommentare zu enthalten. Das wäre sicherlich keine adäquate Reaktion.

            @Lars Auf Terroranschläge reagieren die Börsen NIE positiv, meist betont negativ, aktuell allerdings leider eher neutral, was am künstlich erzeugten Rauschzustand liegt. Die Börsen stehen nun mal weltweit unter Drogen, da kann man keine adäquate Reaktion erwarten. Insofern ist Ihr Beispiel realitätsfremd und untauglich, Ihre These zu untermauern.
            Ich kann Ihnen übrigens sagen, was ich bei Terroranschlägen mache, insbesondere wenn sie in Deutschland passieren: da ich bereits Anfang 2015 vor den verheerenden Folgen des merkelschen Wahnsinns gewarnt habe, nutze ich die leider immer häufigeren Schreckensnachrichten zur Überprüfung oder ggfs. Anpassung meiner These. Der aktuelle Sachstand: hätte sich diese Verrückte im Kanzleramt an die bereits bestehenden Gesetze gehalten, wären die allermeisten Tragödien gar nicht oder schlimmstenfalls in einer sehr geringen Anzahl passiert. Und man hätte viel besser den echten Flüchtlingen helfen können, was mein ausdrückliches Anliegen ist. Dasselbe Urteil fälle ich auch über merkels Komplizen Schulz.

            Wenn Sie also Angriffe auf unsere freiheitlich-demokratischen Grundordnung ankotzen, kämpfen Sie gegen die Verursacher an… Und nicht gegen die zufälligen und unbeteiligten Nutznießer.

  3. Avatar

    Brightcross.fx

    27. März 2017 20:22 at 20:22

    @ Bademeistrer
    Sie sagen 100 Tage , Big Player 200 Tage, Daytrader 10 Tage ….
    finde ich super….das macht den Markt aus ;-))
    Und ich verdiene an jedem….und sage nichts.

    Noch sollte man den USD nicht abschreiben.
    Silber : unter 18 => Short suchen
    EURUSD: Unter 1,860 => Short suchen
    USDJPY : Oberhalb 110 => Long suchen
    USDCAD: Oberhalb 1,3387 => Long suchen

    Bei Impulsen in Gegenrichtung das Gegenteil traden;-))

    Happy Trades

    • Avatar

      Marko

      27. März 2017 21:50 at 21:50

      Seit wann sind „wir“ eine „Finanzanlagungswelt?“ ;) :D

      Diese Empfehlungen sollten immer „unverbindlich“ sein ?

      -v-g Marko ;)

  4. Avatar

    Marko

    27. März 2017 20:52 at 20:52

    Ja, die Zweifel an dem Amateur Donald ist da …. , na…., …. und ?

    Der Joke ist doch , dass die FED die Aktienmärkte „anfeuert“….(Warum?)

    Der Donald, der beste , der überrägendste „Präsidente“ der USA aller Zeiten….

    ….

  5. Avatar

    Marko

    27. März 2017 21:33 at 21:33

    Wenn man realistisch und rational ist, nimmt man den Markt wie er ist und läuft.

    :D

    Der Markt ist der Donald-Markt, irrational…

  6. Avatar

    Marko

    27. März 2017 21:57 at 21:57

    „Anlagengeratungswelt“ sagt : Der „Schuppen“ steigt…

  7. Avatar

    PK

    27. März 2017 22:50 at 22:50

    die Reaktion des Dow ist im Prinzip nicht messbar und geht im Rauschen unter (alles unter 2 Sigma Abweichung in der Tagesperformance sollte man sowieso als nicht signifikant ansehen).
    Wären wir nicht intensiv vorgewarnt worden, daß das Scheitern von Trump für uns wichtig ist, könnte man annehmen, es interessiert den Markt nicht weiter.
    Manchmal sollte man sich die Reaktion des Marktes anschauen und seine Theorien überdenken anstatt anzunehmen, der Markt hätte es einfach nur noch nicht begriffen und brauche noch etwas Zeit um zur Einsicht zu gelangen.

    • Avatar

      Walter Schmid

      27. März 2017 23:45 at 23:45

      „Manchmal sollte man sich die Reaktion des Marktes anschauen und seine Theorien überdenken anstatt anzunehmen, der Markt hätte es einfach nur noch nicht begriffen und brauche noch etwas Zeit um zur Einsicht zu gelangen.“
      Ja, in der Tat, das gilt es immer zu bedenken! Allerdings sind die Märkte tatsächlich oft ziemlich begriffsstutzig. Im Zweifel vertraue ich lieber den fundamentalen Wahrheiten und den Märkten eher weniger. Schon deshalb, weil es boomenden Märkten selten gelingt, gute Argumente für einen kräftigen Rückschlag ausreichend einpreisen.

  8. Avatar

    Dickbär

    28. März 2017 12:44 at 12:44

    @ET Sie haben Recht, man sollte nie gegen den Trend spekulieren ,aber nach rekordlangem Rally würde ich doch eher am Tageshoch einen Short probieren als immer nur Long gehen.Das wäre dann ein guter Einstieg ,wenn die von vielen nie erwartete Korrektur doch kommt.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

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