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Marktgeflüster (Video): Alles nur Lärm!

Faktisch ist das, was wir heute an den Aktienmärkten sehen, nur Lärm! Die Märkte warten auf die Aussagen des neuen Fed-Chefs Jerome Powell am Dienstag sowie auf die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, wobei hier die US-Stundenlöhne im Fokus stehen, nachdem bei den letzten Daten es diese stark gestiegenen Löhne waren, die die Turbulenzen an den Aktienmärkten ausgelöst hatten! Dazu am Sonntag dann die Wahlen in Italien und der SPD-Mitglieder-Entscheid – also jede Menge Großereignisse!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Faktisch ist das, was wir heute an den Aktienmärkten sehen, nur Lärm! Die Märkte warten auf die Aussagen des neuen Fed-Chefs Jerome Powell am Dienstag sowie auf die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, wobei hier die US-Stundenlöhne im Fokus stehen, nachdem bei den letzten Daten es diese stark gestiegenen Löhne waren, die die Turbulenzen an den Aktienmärkten ausgelöst hatten! Dazu am Sonntag dann die Wahlen in Italien und der SPD-Mitglieder-Entscheid – also jede Menge Großereignisse! Der Dax knabbert heute wieder einmal daran, den wichtigen 12535er-Widerstand zu überwinden, die US-Anleiherenditen fallen, dennoch ist der Dollar heute etwas stärker. All das ist Vor-Geplänckel, weil die Weichen erst in der nächsten Woche gestellt werden..

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19 Kommentare

19 Comments

  1. Avatar

    Pit M.

    23. Februar 2018 18:49 at 18:49

    In Italien geht derzeit recht viel das ganze Thema um die ermordete Römern in den Medien Rum. Ein Nigerianer hat die ermordet und dann den Körper in Einzelteile geschnitten. Natürlich bringen es die Linke dort auch fertig diese Tat irgendwie zu verteidigen. Dennoch: es könnte eventuell dann doch dem Mitte-Rechts Bündnis die nötigen Prozentwert bringen um vielleicht doch die absolute Mehrheit zu erreichen (die sind klar gegen diese unkontrollierte Masseneinwanderung aus Afrika, die auch in Italien zu einem starken Anstieg von Kriminalität geführt hat).
    Unsere verlogenen Medien berichten wie zu erwarten War aber nicht über solche Sachen.

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    peter

    23. Februar 2018 19:27 at 19:27

    Ihnen auch ein schönes Wochenende!!!!!!!!!!!

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    V

    23. Februar 2018 19:53 at 19:53

    Man muss nicht rechts sein um zu erkennen, dass die Massenmigration aus u.a. Afghanistan, Nordafrika und Syrien viel Kriminalität bringt. Zudem Werte die mit unseren unvereinbar sind wie Vielehe, Unterdrückung der Frauen oder Scharia. In Schweden z.B. brennt auch schon die Hütte. Aber so lange die Mehrheit es nicht kapiert oder ignoriert schafft Mutti Fakten in Europa, die man nicht mehr zurückdrehen kann.

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      Jasper

      23. Februar 2018 20:16 at 20:16

      Genauso sieht’s aus, V.
      Leider, leider benennen derzeit nur die ganz Rechten diese Probleme. Alle anderen sind Weltmeister im Ignorieren, Leugnen und Negieren.

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      Pit M.

      23. Februar 2018 20:47 at 20:47

      Ja das ist aber auch ein Phänomen an dieser Sache – vorher habe ich nie über die Medien und deren Einfluss auf die Menschen so nachgedacht. Seit 3 Jahren sehr. Egal in welcher Richtung Merkel oder sonst wer die Politik steuern möge. Mit entsprechender Berichterstattung schafft man es dennoch Leute darüber positiv oder negativ denken zu lassen. Selbst wenn jetzt nochmal 3 Millionen Migranten zB nach D. kommen würden innerhalb kürzester Zeit und sich alles weiter massiv verschärfen würde. Es wäre trotzdem ohne weiteres möglich einen recht großen Anteil der Bevölkerung das für eine absolut gute Sache zu verkaufen – egal was passiert, man würde es trotzdem schaffen. Es gab ja auch diesen einen Extremfall wo eine junge Frau vergewaltigt wurde in Deutschland, und sie hat lange nichts gesagt und sich niemandem anvertraut: die Begründung War – es waren eben Flüchtlinge (zumindest Ausländer das wusste sie) und sie hatte Angst das man beim Rauskommen der Meldung mehr Frust und Abneigung gegenüber Flüchtlingen generieren würde.
      Muss man sich mal vorstellen wie krank sowas schon ist.

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        V

        24. Februar 2018 14:08 at 14:08

        ja.. leider werden viele es es merken wenn sie selbst betroffen sind. zum beispiel wie der 80jährige in meinem nachbardorf, der von drei migranten ausgeraubt und mit dem leben bedroht wurde. beute: 15eur. Der Mann wurde dabei geschlagen und musste ins kh. Die Presse hat wie immer versucht die nationalität der täter zu verschleirern. Wer so etwas tut ist mitschuldig und fas Land in dem sowas passiert ein Unrechtsstaat.

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    Max

    23. Februar 2018 20:36 at 20:36

    „Lärm“? Wahrscheinlich wollten sie „noise“ so ins Deutsche übernehmen. Wie wär es mit „Rauschen“ oder „Hintergrundsrauschen – geräusch“ ? oder gleich „noise“?

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    Gerd

    23. Februar 2018 21:23 at 21:23

    Möchte nicht wissen wieviele auch heute wieder Geld verloren haben weil man den Worten des Herrn Journalisten vertraut hat.

    Oh mann bei den Retailern sind wieder alle short. Neue ATH nur eine Frage der Zeit!

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    Masud79

    23. Februar 2018 22:17 at 22:17

    Fmw hat am Montag mal wieder das Ende des bullenmarkts gross aufgehängt und heute am Freitag sind die amis fast an ihren ATH
    Seit ich diese seite kenne wird nur bärenstimmung verbreitet. Vielleicht realwirtschftlich begründet jedoch an der“ Realität „ der Märkte total vorbei

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      Savestrax

      24. Februar 2018 15:23 at 15:23

      Wenn ich bullische Finanznews lesen wollte , bräuchte ich FMW nicht. Aber bärisch ist FMW auch nicht.
      Die Mannen um M.Fugmann geben lediglich einen anderen Blick als die Mainstreammedien auf die Entwicklung der Märkte und der Wirtschaft.
      Ich bin sehr dankbar über die so breitgefächerten Infos die hier täglich geliefert werden. Auch wenn die Märkte weiter steigen ist das eher Surrealität als Realität. Klar sprechen die Gewinne für die Bullen. Aber hier auf FMW geht es um die echt Realität ohne Doping.

      FMW bitte genau so weiter machen.

      Wir sind alle alt genug, um unsere Anlageentscheidungen selbst zu treffen. Wer euch die Schuld an eigenen Verlusten gibt oder verhöhnt weil der gedopte Markt doch weiter steigt ist hier einfach falsch.

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    m.d

    24. Februar 2018 01:16 at 01:16

    hallo, also es ist schon untersde schublade was ich lese. @pit m und V eure ansichten sind primitiv. Ich bin auch der meinung das man grenzen bei der einwanderung haben muss. aber es ist inakzeptabel seinen einwand auf diskriminierung aufzubauen. Von wegen einwanderer wären kriminelle oder vergwaltiger.
    @v ich muss mal fragen welche werte meinst du denn. ab ca 1997 sind in unserem schönen deutschland werte verloren gegangen. leider gottes. der einzigste ort (kirche) wo werte vermittelt wurden sind menschenleer. Der narzismus durch die einkind politik hat hochkonjunktur. Durch die einmischung der politik in die familie hat eine schleichende vernichtung der deutschen bevölkerung begonnen. Würde gerne mal wissen wieviel deutsche es gäbe wenn man alle ausländer und deutsche mit migrationshintergrund rausrechnet.
    gründe hierfür:
    ein deutscher mann würde gerne heiraten. aber bei einer trennung ist er der große verlierer seiner bis dato aufgebauten existenz.
    kindergeld wäre ein anreiz aber da macht die spd und grüne nicht mit
    Ausserdem haben die menschen mit kleinen einkommen immernoch die verarmung der agenda in den knochen. die spd trotteln machen spurensuche nach dem schlechten abschneiden in den letzten wahlen. kann denen mal jemand sagen das die wähler und wählerinnen diese parteien welche die agenda auf den weg gebracht haben in ihre gedanken eintättoviert haben.
    Noch ein grund ist das es einen mann und eine mannsfrau gibt aber es fehlen mütter. und mutter wird eine frau wie es in der bibel steht. naja ich bin vom thema abgekommen.
    also @v die einwanderer haben vieleicht mehr werte als du aber kommen aus einer anderen kultur. eine kultur die altmodisch ist aber wo familie noch familie ist.
    in diesem sinne
    schönes wochenende

    • Avatar

      V

      24. Februar 2018 14:03 at 14:03

      Mach doch mal deine Augen auf. 80% der Einwanderer sind junge Männer, die zumeist in archaischen Kulturen aufgewachsen sind in denen sich Frauen unterzuordnen zu haben. Viele Frauen haben Angst alleine zu joggen, abends untereegs zu sein etc. Pfefferspray und Taschenalarme verkaufen sich in ungeahnten Mengen. Freiheit ist einer unserer Werte, massiv bedroht. Wenn ich das äußere bin ich weder primitiv noch Nazi sondern Realist. Die Zahlen zu Vergewaltigungen,Morden,Rauben und Diebstählen aus dieser Gruppe unterscheidet sich um Faktoren von denjenigen der Einheimischen. Unsere Werte sind Recht und Gesetz. Das und unser Frieden ist massiv in Gefahr auch aufgrund von Leuten, die bewusst täuschen,verheimlichen und beschwichtigen und v.a. auch von Leuten wie dir,die nicht hinschauen oder sich aufgrund unsere Vergangenheit nicht trauen Dinge auszusprechen weil sie brainwashed sind oder Angst haben.
      Ich persönlich mache mir schon Gedanken, ob ich irgendwann auswandern muss. Im Gegensatz zu 98% aller anderen hätte ich aber den Luxus mir das leisten zu können….traurig!

      • Avatar

        Wolfgang M.

        24. Februar 2018 21:55 at 21:55

        @V. Ja, da haben Sie leider recht. Als im Herbst 2015 jeden Tag 10 000 Flüchtlinge über die Grenzübergänge im Bayerischen Wald und über Kiefersfelden einreisten, waren 80% davon Männer (zumeist zwischen 16 und 35 Jahren). Wenn im Fernsehen Bilder gezeigt wurden, dann nur Sekundenbruchteile (aus Gründen des Datenschutzes) und sofort blendete man die wenigen Familien ein. Bekanntermaßen waren unter den Flüchtlingen nur max. ein Drittel Syrer. Fragen Sie mal Beamte der Bundespolizei, die wochenlang die Scheinkontrollen nach dem AufenthG/AsylG durchgeführt haben. Die Bilder von mind. 1/2 Million junger Männer hätten viele Deutsche ganz schön erschreckt. Auch wenn man den Migranten Friedfertigkeit unterstellt, barg und birgt diese Riesenzahl junger Männer ohne Chancen auf weibliche Partner über Monate, anfangs auch noch eingepfercht in Aufnahmeeinrichtungen, aus soziologischer und psychologischer Sicht von Anfang an jede Menge gesellschaftlichen Sprengstoff. Und jetzt wehren sich weit über Hunderttausend vor Gericht und mit anderen Mitteln gegen die festgestellte Pflicht zur Ausreise. Das sind die Fakten, ohne jegliche Wertung. Gruß

    • Avatar

      Bademeister

      25. Februar 2018 10:23 at 10:23

      @m.d.: Ich schätze deine Ansichten sehr, du bist der Einzige, der dem unzufriedenem Troll-Mob hier am Wochenende auf FMW Paroli bietet…sobald das Wochenende da war, nach einem einzigen Post von V, gings wieder einmal los.
      Dass in dem Land und grossen Teilen Europas viel im Argen liegt verdanken wir aber hauptsächlich untätigen, überbezahlten und blauäugigen Politikern und Führungskräften, die an den echten Bedürfnissen und Ängsten ihrer Bevölkerungen jahre- wenn nicht jahrzehntelang stur und genüsslich vorbeiregieren….für diese kollektive Unfähigkeit ist keiner der Flüchtlinge verantwortlich!
      @ all die Unzufriedenen: Tut doch endlich was! Warum nehmt ihr grundlegende Rechte nicht wahr und geht jede Woche auf die Strasse, so wie vor bald 30 Jahren im Osten dieses Landes? Zu fett, zu faul, (noch immer) zu satt!…oder eigentlich schon hirntot? Wenn jede Woche Millionen auf den Strassen wären, würd Mutti das zwanghaft aufgesetzte Lächeln vergehen! Ich hab sehr wohl Verständnis für eure Ansichten, aber zu Hause am fett gewordenen Arsch vorm Rechner oder Smartphone zu sitzen und, sobald das Wochenende naht, eure Unzufriedenheit kollektiv auf einer Wirtschafts- und Finanzseite gebetsmühlenartig kundzutun….das ist doch unterste Schublade. Wenn ihr, viele von euch berechtigt, sooo unzufrieden seit….geht alle auf die Strasse, oder entsorgt euch medienwirksam vor dem Reichstagsgebäude oder gleich direkt vor der Wetterkamera am Alex…ich würd den Sprit dafür finanzieren….aber tut was!!!!

  8. Avatar

    Altbär

    24. Februar 2018 12:13 at 12:13

    @Masud 79, Noch nicht gemerkt ,dass verschiedene FED
    Leute die US-Börsen an kritischen Marken verbal mit dovischen Zinserwartungen heraufgeredet haben.
    Ihre Realität ist also ,dass man Börsen immer höher treiben kann, aber als Angst vor einem Kollaps keine Korrektur mehr zulassen darf.Es gibt immer noch zuviele Permabullen.Übrigens wie etwa zum gefühlten 100 en
    Mal erklärt hat FMW noch nie Verkaufsempfehlungen gegeben sondern nur reale Fakten aufgezeigt.Wenn die Börsen anders reagieren liegt das an Leuten wie Sie,die nach bald 10Jahren Rally u.300 bis 400% Anstieg eine immerwährende Hausse als die NEUE REALITÄT sehen

  9. Avatar

    Max

    24. Februar 2018 15:52 at 15:52

    Draghi könnte womöglich wieder Griechenland aus der Schublade holen und diese zur Schwächung des Euro heranziehen, was eigentlich dem Export und den damit verbundenen Unternehmen guttun würde. Wenn die Amis schon den Dollar manipulieren durch gezieltes Gerede, so wird das Draghi auch gleichtun.

    • Avatar

      V

      24. Februar 2018 21:09 at 21:09

      Er braucht gar kein Griechenland: Nur noch 1 Woche bis Italien.

  10. Avatar

    leftutti

    27. Februar 2018 01:42 at 01:42

    @V, interessante Aussage von Ihnen: Unsere Werte sind Recht und Gesetz. Das erinnert an amerkanische Oscar-Idiotenfilme, Law and Order, was prima in einem Land der ungezügelten Freiheit (=Willkür) funktionieren mag.

    Ich würde sagen: Wir leben außerhalb der USA. Also wollen wir nicht das Pferd von hinten aufzäumen.
    Recht und Gesetz sind die kurzfristigen Folgen und Konsequenzen individuell und willkürlich getroffener Entscheidungen, die aktuell und temporär von meist überforderten Juristen und Politikern und machtsüchtigen Lobbyisten vereinbart werden.
    Recht und Gesetz gab es auch im Dritten Reich, gibt es in afrikanischen, asiatischen, islamistischen, in massenvergewaltigen Shithole-Staaten. Law and Order ist eigentlich nur pure Willkür ohne zugrunde liegende Werte und kann nicht als Grundlage für ein Wertesystem dienen.

    Werte an sich gründen auf Moral, Gewohnheit, Tradition, Religion, bewährten Formen des Zusammenlebens und ähnlich anstengendem Kram.
    Ok, nehmen wir an, Jesus war Scheiße und hat nur Mist versprüht. Die Alten im Testament sowieso. Nummer 1 bis 5 der „heiligen“ 10 Gebote sind Bullshit, aber was ist mit dem Rest, den 5 praktischen, einfachen, für jeden Deppen verständlichen Werten?

    Nr. 6 bis 10
    Das fünfte Gebot
    Du sollst nicht töten.

    Das sechste Gebot
    Du sollst nicht ehebrechen.

    Das siebte Gebot
    Du sollst nicht stehlen.

    Das achte Gebot
    Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

    Das neunte Gebot
    Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

    Das zehnte Gebot
    Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

    Selbst für Non-brainwashed-Luxus-Checker harter Stoff. Je höher die Nummer, desto konkreter die Anforderung. Sie könnten sich es leisten, all dem wertemäßig zu entfliehen, im Gegensatz zu 98% aller anderen. Hoffentlich müssen Sie aus steuerlichen Gründen nicht wirklich auswandern. Obwohl, keiner würde Sie wirklich vermissen….traurig!

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Aktien

Aktien: Die Rally und die Cocktail-Theorie von Peter Lynch

Ibrahim Sonay

Veröffentlicht

am

Klar, Corona ist das Gesprächsthema Nummer-Eins, doch dicht auf den Fersen folgt derzeit schon das Thema Aktien!

Aktien: Woher stammt die Cocktail-Theorie?

Der berühmte Magellan-Fonds Manager Peter Lynch, ein Maestro der Investment-Welt aus den 80er-Jahren, stellte damals die Interessante Cocktail-Theorie auf, um die unterschiedlichen Marktprognosen darzulegen, die er über Jahre entwickelt hatte, während er auf Partys herumstand.

Phase Eins

Gar nicht über Aktien sprechen die Leute in der ersten Phase, eines leichten Marktanstiegs, nachdem sie längere Zeit am Boden lagen, ohne Bewegung und Beachtung. Fragte man Lynch auf der Party, was er denn so beruflich treibe, antwortete er, dass er einen Aktienfonds manage. Daraufhin nickten die Leute freundlich und gingen weiter, um sich mit dem Nächsten auf der Party über Belangloses zu unterhalten. War dies der Fall, so wusste Lynch, dass der Markt vor einer Erholung stand.

Phase Zwei

Nachdem Lynch seinen Beruf nannte, blieben die Partygäste meist etwas länger – aber auch nur so lange, um ihn klar zu machen, wie gefährlich doch Aktien seien. Danach sprachen die Partygäste wieder übere andere Themen. Auch dies beobachtete er und stellte somit fest, dass die Börse in der zweiten Phase steckt, denn die Aktien stiegen bereits, doch es interessierte (noch) niemanden.

Phase Drei

Der Markt war bereits um 30 % gestiegen und Lynch wusste, dass ihn auf der Party eine neugierige Schar von Menschen umringen würde. Viele euphorische Zeitgenossen nahmen ihn beiseite, um herauszufinden, in was sie denn nun investieren sollten und fast jeder sprach von Aktien. Damit war klar, Phase Drei ist erreicht.

Phase Vier

In der vierten Phase umzingelten ihn die Leute erneut, aber diesmal nicht um zu erfragen, worin sie investieren sollten, sondern um ihn Tipps und Ratschläge zu geben, welche Aktien er kaufen solle. Erfuhr er Tage später, dass die Empfehlungen der Partygäste aufgingen, so erkannte Lynch, dass der Markt in Phase Vier steckt: Das Hoch war erreicht – ein Rückschlag der Märkte stand kurz bevor.

Das aktive Zuhören kann sehr wertvoll sein. Halten Sie also ihre Augen und Ohren auf. Auf lange Sicht sollte jeder für sich selber entscheiden, worin er sein Geld investieren möchte – ob er dabei Prinzipien, Ethik oder Trends berücksichtigt. Eines zeigt uns die Vergangenheit der Aktienmärkte jedoch: wenn man Aktien von Qualitäts-Unternehmen findet und das zu einem guten Preis, erzielt man über Jahre Rendite.

Aktien und die Cocktail-Theorie

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Aktien

Aktien: Die 2020-er, wieder das Jahrzehnt der Aktie?

Die Jahre 2010 bis 2020 war ein Jahrzehnt für die Aktien – den Notenbanken sei Dank! Aber wie sieht es für die 2020er-Jahre aus?

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Die Jahre 2010 bis 2020 war ein Jahrzehnt für die Aktien – den Notenbanken sei Dank! Aber wie sieht es für die 2020er-Jahre aus?

Derzeit wird viel spekuliert über die Zukunft nach Corona. Ein Jahrzehnt hat begonnen, in dem die Schulden weltweit auf noch nie gesehene Höhen gestiegen sind. Für einen Dollar Wachstum mussten in den USA bisher bereits sieben Dollar neue Schulden aufgenommen werden, um dieses zu generieren – die Demographiefalle schlägt in vielen Industriestaaten unbarmherzig zu. Deshalb sollte es schwierig werden, das Potenzialwachstum der letzten Jahrzehnte überhaupt zu halten. Man kann sich vieles vorstellen und darüber diskutieren, es gibt aber ein paar fundamentale Gesetzmäßigkeiten in neuzeitlichen Gesellschaften. Auch wenn das durch Geldhäuser ausgerufene Jahrzehnt der Aktien recht interpretationsbedürftig ist.

Aktien: Die Wirtschaft ist der Ast, auf dem wir alle sitzen

Bei allen Dikussionen über das FIAT-Geld, über Schulden und einem Auseinanderdriften der Gesellschaften in der Einkommensverteilung, darf man eines nicht übersehen: Ohne eine funktionierende Wirtschaft, ohne Steuereinnahmen funktioniert kein Gemeinwesen. Die Aufwendungen für einen Staat mit seiner Regierung, seiner Verwaltung, seiner Justiz, seiner Polizei, seinem Militär, seinem Gesundheits- und Bildungssystem, können nicht durch die Druckerpresse der Notenbanken produziert werden, zumindest nicht für lange. Die Kosten müssen durch Steuereinnahmen der Unternehmen und bei den Bürgern erwirtschaftet werden.

Was passiert denn in einem Staat, in dem durch Krieg oder Aufstände Polizei und Militär ausgeschaltet werden? Eine erste Reaktion in einem solchen Land (beispielsweise nach den Umstürzen im Irak oder Lybien) sind stets sofort Plünderungen, aber auch Vergewaltigungen und andere Abscheulichkeiten.

Anleihen können auf null gesetzt und entwertet werden, Schulden durch Währungsreformen vernichtet, aber ein Teil der Wirtschaft bleibt immer erhalten und damit auch der Aktienmarkt und die Aktien.

Denn was stellt der Aktienmarkt dar? Die Beteiligung an Unternehmen, an der Volkswirtschaft, bei allen stets immer wieder zu korrigierenden Entgleisungen. Damit wird auch im Jahrzehnt nach Corona höchstwahrscheinlich der Spruch von Warren Buffett, aus den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts weiter gelten:

“Langfristig werden die Aktienmärkte für gute Nachrichten sorgen. Im 20. Jahrhundert durchlebten die USA zwei Weltkriege und weitere traumatische und teure militärische Konflikte. Eine Depression, mehrere Rezessionen, Börsenpaniken, Ölschocks, Virenpandemie und den Rücktritt eines Präsidenten. Dennoch stieg der Dow Jones von 66 auf 11.497.”

Sondersituation Deutschland

Deutschland wird im Anleihebereich als ein sicherer Hafen angesehen – mit fatalen Folgen für Sparer und Vorsorgesysteme. Denn wie sollen selbst bei leicht steigenden Zinsen Vorsorgeleistungen, Versicherungs- und Pensionsleistungen erwirtschaftet werden? Deutschland sitzt inmitten von Ländern, die sich keine höheren Zinsen leisten können. Der Zinseszinseffekt schafft erst ab einem Zinssatz von drei Prozent in überschau- und erlebbaren Zeiträumen einen Vermögensaufbaueffekt. Aber wie würden die Belastungen für die Staatshaushalte ausfallen, wenn die Renditen für Staatsanleihen in diese Regionen zurückkehren sollten. Die europäische Staatengemeinschaft mit ihrer Zentralbank wird also versuchen über die Zeit aus diesem Dilemma herauszukommen. Die Anleihelaufzeiten auf 30/50 Jahre plus verlängern, wie in Griechenland im Ansatz geschehen.

Die erzielbaren Renditen reichen nicht für das bisherige Vorsorgesystem. Wird man etwa den norwegischen Weg gehen und die Quote an Aktien erhöhen? Das Börsen-Urgestein Gottfried Heller (Partner von André Kostolany) hat auf einem Börsentag schon vor zwei Jahren die Prognose gewagt, dass Versicherer ihre Statuten ändern werden (müssen), um eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften und ihren ständigen Auszahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die langlaufenden Anleihen im Bereich von 10 Jahren und mit ertragreichen Kupons, sind am Auslaufen. Allzu viele 30-jährige hat man sicher nicht in den Portfolios. Also wohin mit den Kundengeldern in Zukunft? In grüne Projekte, Private Equity u.ä.?

Was macht eine Allianz, eine der großen Dividendenzahler (4,8 Prozent aktuell), wenn es nicht einmal mehr am (nicht nutzbaren) Markt für Junk Bonds solche Renditen gibt? Der Zyklus der sinkenden Zinsen seit dem Jahr 1980 ist mit den großen Zinsschritten in den USA im März am Ende angelangt. Bis zuletzt konnte man wegen der Durationseffekte stets Gewinne mit den Anleihen erwirtschaften, so auch noch einmal im Jahr 2020. Aber wenn die Zinsen nicht unter null fallen, gibt es künftig kaum noch etwas – keine Kupons und keine Kursgewinne bei fallenden Zinsen.

Was machen Großfirmen mit ihren Betriebsrenten, Stiftungen mit ihren Anlagegeldern in den nächsten Jahren? Es spricht sehr viel für die Dividendentitel in diesem Jahrzehnt. Mit all ihren Schwankungen und vermutlich sind die jahrelangen Renditen von acht Prozent plus per annum auch bei Weitem nicht mehr realistisch. Aber wo sind die Alternativen?

Fazit

Obwohl ich absolut nichts davon halte, größere Zukunftsprognosen zu stellen – daran verbrennen sich schon ständig ganze Organisationen und Thinktanks die Finger, mit einer Heerschar von Professoren – so bin ich schon davon überzeugt, dass das jetzige Jahrzehnt wieder das Jahrzehnt der Aktien sein wird. Mit großen Schwankungen, Crashs, die Exzesse bereinigen werden, aber auch begründet in der Tatsache, dass man zwar Geldsysteme verändern und vernichten kann, aber nicht die Produktionsanlagen oder die Betriebe in einer Volkswirtschaft, ohne die es kein Überleben gibt, apokalyptische Szenarien einmal ausgenommen.

Es ist aber auch wahrscheinlich, dass es ein wesentlich langsameres Wachstum an den Börsen geben wird, nach Preisexzessen und deren Bereinigung, wie man es in Japan seit 31 Jahren nun schon beobachten kann. Aber selbst wenn Euro oder Kryptowährungen scheitern, wofür hat man nach 250 Staatsbankrotten seit 1800 (sowie 68 internen Pleiten) noch keinen Ersatz gefunden? Für Aktien..

Werden die 2020er-Jahre ein Jahrzehnt für Aktien?

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Aktien

JP Morgan-Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet – Milliarden-Rücklagen für faule Kredite aufgelöst

Claudio Kummerfeld

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am

Soeben wurden JP Morgan-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 30,16 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 29,2/Erwartungen 28,7). Der Gewinn liegt bei 3,79 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,57/Erwartungen 2,62).

In der Grafik unten sieht man es in der dritten Spalte. JP Morgan hat im letzten Quartal die Risikofürsorge für faule Kredite um 1,9 Milliarden Dollar reduziert, wodurch natürlich der Gewinn erhöht wird. JPM ist der Meinung, dass sich das wirtschaftliche Umfeld (im Sinne der Zahlungsmoral der Kunden) bessert, und vor allem dass Firmenkunden nach wie vor frisches Geld am Kapitalmarkt aufnehmen können. Insgesamt spricht die Bank davon, dass sogar 2,9 Milliarden Dollar an Kreditreserven umgewandelt und in den Gewinn von 12,1 Milliarden Dollar verschoben wurden. Ohne diese Buchung wären es nicht 3,79, sondern nur 3,09 Dollar Gewinn pro Aktie, so die Headline-Aussage der Bank.

Zitat aus dem aktuellen Bericht von JPM:

The provision for credit losses was a net benefit of $1.9 billion, compared to an expense of $1.4 billion in the prior year driven by reserve releases in the current quarter. The Wholesale reserve release was $2.0 billion, reflecting an improvement in the macro-economic scenarios and the continued ability of clients to access liquidity and capital markets. The Consumer reserve release was $0.9 billion, in Home Lending, primarily due to improvements in HPI expectations and portfolio run-off. The prior year included a net reserve release in the Consumer portfolio and a net reserve build in the Wholesale portfolio. Net charge-offs of $1.1 billion were down $444 million from the prior year, driven by Card.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +0,7 Prozent.

Hier das Headline-Statement von JPM-CEO Jamie Dimon:

Jamie Dimon, Chairman and CEO, commented on the financial results: “JPMorgan Chase reported strong results in the fourth quarter of 2020, concluding a challenging year where we generated record revenue, benefiting from our diversified business model and dedicated employees. While we reported record profits of $12.1 billion, we do not consider the reserve takedown of $2.9 billion to represent core or recurring profits – essentially reserve calculations, while done extremely diligently and carefully, now involve multiple, multi-year hypothetical probability-adjusted scenarios, which may or may not occur and which can be expected to introduce quarterly volatility in our reserves. While positive vaccine and stimulus developments contributed to these reserve releases this quarter, our credit reserves of over $30 billion continue to reflect significant near-term economic uncertainty and will allow us to withstand an economic environment far worse than the current base forecasts by most economists.”

Dimon added: “In Consumer & Community Banking, deposits grew 30% or over $200 billion driven primarily by growth in the Federal Reserve’s balance sheet and the continuation of modest market share gains. Within our consumer lending franchise, auto and retail mortgage originations were both up more than 20%. Consumer spending continued to recover, as reflected in combined debit and credit card spend being up for the full quarter. The Corporate & Investment Bank delivered another impressive quarter with growth in Global Investment Banking fees of 34% and Markets revenue of 20%. With a record quarter, Commercial Banking earned $3.3 billion of investment banking revenue in 2020, surpassing its previous $3 billion long-term target. In Asset & Wealth Management, AUM grew 17% due to higher asset values and net inflows of over $190 billion into long-term and liquidity products over the last twelve months.”

Dimon concluded: “We ended the year with a CET1 ratio of 13.1% (vs. 12.4% at the beginning of the year) and capital above $200 billion, providing us with meaningful capacity to further invest in our business and communities, while returning capital to
our shareholders. This increase in capital was after raising over $2 trillion of credit and capital for our consumer and institutional clients around the world, which includes nonprofits and U.S. government entities, including states, municipalities, hospitals and universities and adding net $12 billion to credit reserves. We also hold $1.4 trillion of cash and marketable securities, which is currently over $450 billion in excess of what is required. We opened branches in new markets, improved our digital capabilities, and made acquisitions that will enhance our product offerings and deepen our engagement with our customers. We also continued to invest in our communities – for example, through our initial commitments to support those most impacted by the pandemic and our longer-term commitment to advance racial equality and promote economic growth. Our earnings power and healthy capital position also provide us the flexibility to pay dividends and return excess capital to shareholders through share repurchases. I want to end by thanking our frontline colleagues and those working from home who quickly adapted to the pandemic and safely helped our clients, customers, communities and governments.”

Grafik zeigt aktuelle JP Morgan-Quartalszahlen

JP Morgan-Quartalszahlen - Jamie Dimon
Jamie Dimon. Foto: Steve Jurvetson Creative Commons Attribution 2.0

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