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Marktgeflüster (Video): Alles so unwahrscheinlich bullisch hier..

Am Markt kursiert der Satz: die Märkte haben drei Tage gebraucht, um nach dem Brexit nach oben zu laufen, nach dem Sieg Trumps drei Stunden, nach Renzis verlorenem Referendum drei Minuten – und wenn Le Pen in Frankreich gewinnt, drei Sekunden..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Am Markt kursiert der Satz: die Märkte haben drei Tage gebraucht, um nach dem Brexit nach oben zu laufen, nach dem Sieg Trumps drei Stunden, nach Renzis verlorenem Referendum drei Minuten – und wenn Le Pen in Frankreich gewinnt, drei Sekunden! Haupttreiber der Rally heute ist der Glaube, dass nun die EZB am Donnerstag mehr liefern wird. Der Dow Jones mit neuem Allzeithoch, die Renditen für US-Staatsanleihen steigen wieder – normalerweise ist der Dollar dann stark. Aber heute nach heftigem Rücksetzer der Euro mit einem Höhenflug, was wiederum nicht zur Hoffnung auf mehr Stimulus durch die EZB paßt! Dazu will Trump, wie er typischerweise getwittert hat, nun Strafsteuern von 35% einführen für US-Unternehmen, die Arbeitsplätze ins Ausland verlagern – und seine Attacke auf China (über Twitter!) läßt erahnen, dass er für chinesische Waren Zölle von 45% einführen will. Das alles ist natürlich unwahrscheinlich bullisch..

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    maitdjai

    5. Dezember 2016 19:30 at 19:30

    Hallo, das war a schon fast eine Satire Vorstellung! Vor allem was „EGOWAHN“ betrifft.
    Rational ist gar nichts mehr, sondern alles nur noch „GaGa“.
    Egal was passiert, „kaufen, kaufen“…“Goldman Sucks“ gewinnt sowieso immer, dafür wird der Ableger „EZB-Draghula“ schon sorgen!
    Ich dage nur: „Flossen weg“ vom Dachs, egal was Risse sagt. Die 12000 oder mehr sehe ich bei diesem „rumgeeiere“, bzw. den Amis „nacheiern“ noch lange nicht.
    Und mit den Dax Gewinnen werden die Rechnungen an Deutschland, die so sicher wie das „Amen in der Kirche“ kommen, garantiert NICHT (!) bezahlt. Sondern vom „Mc Donald“ Dienstleistungs-Sklaven. Die „Dagoberts“ nehmen weiterhin ihre Geldbäder und schimpfen über Trump.

  2. Avatar

    marc

    5. Dezember 2016 19:40 at 19:40

    Lieber tot, als keine Weihnachtsrally! ?

  3. Avatar

    Mario

    5. Dezember 2016 21:02 at 21:02

    Dax 120.000 – you made my day ;-)

  4. Avatar

    Michael

    5. Dezember 2016 21:09 at 21:09

    Der Markt fällt erst richtig wenn alle Shorties keine Lust zum shorten mehr haben! Heute wurde ihnen wieder viel Lust genommen.

  5. Avatar

    Schleswig-Holsteiner

    5. Dezember 2016 22:17 at 22:17

    Lasst den Donald erst einmal Präsident sein, dann gibt er eine Mega-Sause. Was die Europäer und die Karikatur von Friedensnobelpreisträger können, kann Donald allemal, nur noch viel besser. Donald wird in der ihm eigenen Manier mit der Bazooka feuern wie in einem Spaghetti-Western, so dass selbst Europas Draghula und Clint Eastwood wie Klosterschüler dastehen werden.
    Es würde mich nicht wundern, wenn Donald auch noch die Dicke Bertha mitbringen wird.
    Der ganz große Knall mit Blutbädern in den Finanz- und Realwirtschaften, Massenarbeitslosigkeit, schwersten sozialen und politischen Verwerfungen lassen noch eine Weile auf sich warten. Das System hat noch genug Munition und wird bis zur letzten Patrone weitermachen. Nach ihnen die Sintflut !

    • Avatar

      Michael

      6. Dezember 2016 01:07 at 01:07

      Lass ihn erst einmal ein paar Monate im Amt sein, dann wird er kapieren, was es bedeutet, Präsident der größten Finanz- und Börsen-Bescheißer-Nation weltweit zu sein.
      Siehe Obama, dessen hehre Ideale und Wahlziele bereits in der ersten Regierungsperiode bis aufs Grausamste relativiert wurden.
      Macht Trump so weiter wie er bisher gestartet ist, wird er die Unterstützung der Börsen und der politischen weltweiten Partner ziemlich schnell verlieren.
      Glaubt der Depp eigentlich, dass er ohne die Wallstreet und ohne den Rest der Welt (>95% der Weltbevölkerung) regieren kann? Die Welt wird sich auch ohne Trumpeltier weiterdrehen, sie wird sich anpassen, sich ändern, wie immer.
      Für eine globale wirtschaftliche Veränderung ist er zu klein und zu substanzlos, zu unglaubwürdig. Und der Widerstand im eigenen Land (52% der Wähler) ist zu groß.

    • Avatar

      Emm wie Meikel

      6. Dezember 2016 02:15 at 02:15

    • Avatar

      maitdjai

      6. Dezember 2016 04:41 at 04:41

      :-)

  6. Avatar

    Lars

    5. Dezember 2016 22:44 at 22:44

    Ach, waren das noch für Zeiten an den freien Märkten, früher in der guten alten Zeit ;)
    Da gab es noch echte NFP-Schlachtfeste, ein paar Billigjobs mehr oder weniger im Land der unbegrenzten Manipulationsmöglichkeiten haben Nicht-USD Währungen oder Gold vernichtet bzw. in den Himmel geschossen. Und aktuell? Ein paar unmotivierte Bewegungen rauf oder runter, nach kurzer Zeit alles beim Alten und Langeweile.
    Und da gab es noch die legendären Draghi-Quassel-Wunder, 150 Pips pro Draghi-Pups beim EUR/USD waren garantiert, 300 keine Seltenheit. Von 140 auf Null in zwei Börsen-Sekunden, kontinentale Bremsraketen funktionierten besser als die Beschleunigung eines Ferrari oder Lamborghini. Und jetzt? Desinteresse pur bei seinen Laberorgien, eine kleine Kolumne hier und da.
    Danach kamen die politischen Einflussfaktoren wie Ukraine, Grexit oder Brexit in Mode. Alles, was irgendwo außerhalb der einzigen wahren Nation first and again passierte, pushte den Grünarsch (Greenback).
    Doch wie beim 3-Wetter-Taft: Denn der EURO hielt ;) und bildet nun einen dreifachen Boden seit März 2015 aus.
    Wenn also alles nichts mehr hilft, dann führen wir eine neue Börsenphilosophie ein:
    Was gestern noch galt, ist heute veraltet (frei nach einem Biertischhauer):
    Wir lassen uns die Rally nicht verbieten
    Das Traden nicht und auch die Bescheißerei
    Die gute Laune muss der Börsianer behüten
    Ein Trade heißt doch nur ein bisschen Freud‘
    Ein bisschen Manipulation und Einflussnahme hier und da
    Gehörte doch schon allezeit zum Leben

    • Avatar

      Petkov

      6. Dezember 2016 07:19 at 07:19

      „150 Pips pro Draghi Pups…“ :-) Wunderbar! Oder was hat ein anderer Forist geschrieben: Mafio Droghi. Köstlich! :-)

  7. Avatar

    Marko

    6. Dezember 2016 00:45 at 00:45

    Dazu Gibt es eineAntwort:

    „Wir“ Menschen sind berechenbar, war ernsthaft glaubte, dass wir Menschen nicht irratonail sind, der solle mal auf den Brexit, Trump schauen. :D

    Der Italexit ist irellevant.. :D

    VG

    Marko

  8. Avatar

    Marko

    6. Dezember 2016 01:37 at 01:37

    Trotzdem gibt es nach dem Brexir, Trump einen riiesengroßen Unterschied…

    Die Märkte haben das im Vorheinein erwartet -(ein „Versagen“ Renzis, wenn die Briten, die Amis „Nein“ sagen. ? :D

    hab ich vor ca einem Monat geagt, dass der Italexit egal ist ;)

    Macht ja nix…

    VG

    Marko

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Apple-Quartalszahlen: iPhone-Verkäufe sehr schwach, andere Bereiche retten

Claudio Kummerfeld

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Ein Apple Mac Book

Die Apple-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 64,7 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 64,04/erwartet 63,7).

Der Gewinn liegt bei 0,73 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 3,03, nach Aktiensplit umgerechnet 0,76 Dollar/für heute erwartet 0,70).

Der Umsatz im Services-Bereich klettert im Jahresvergleich kräftig von 12,5 auf 14,5 Milliarden Dollar (14 erwartet).

Die Aktie notiert nachbörslich mit -4,6 Prozent.

Die iPhone-Verkäufe im letztem Quartal liegen bei  26,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 33,3/für heute 27,9 erwartet). Alle anderen Teilbereiche bei Apple wachsen aber spürbar, und können die deutlich sinkenden Umsätze im Kernprodukt auffangen.

Der Umsatz in China ist von 11,1 auf 7,9 Milliarden Dollar gesunken. Europa legt zu von 14,9 auf 16,9 Milliarden Dollar. Nordamerika wächst von 29,3 auf 30,7 Milliarden Dollar.

Keine Aussicht für das aktuell laufende Quartal.

Apple in der Headline-Aussage:

“Apple capped off a fiscal year defined by innovation in the face of adversity with a September quarter record, led by all-time records for Mac and Services,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Despite the ongoing impacts of COVID-19, Apple is in the midst of our most prolific product introduction period ever, and the early response to all our new products, led by our first 5G-enabled iPhone lineup, has been tremendously positive. From remote learning to the home office, Apple products have been a window to the world for users as the pandemic continues, and our teams have met the needs of this moment with creativity, passion, and the kinds of big ideas that only Apple can deliver.”

“Our outstanding September quarter performance concludes a remarkable fiscal year, where we established new all-time records for revenue, earnings per share, and free cash flow, in spite of an extremely volatile and challenging macro environment,” said Luca Maestri, Apple’s CFO. “Our sales results and the unmatched loyalty of our customers drove our active installed base of devices to an all-time high in all of our major product categories. We also returned nearly $22 billion to shareholders during the quarter, as we maintain our target of reaching a net cash neutral position over time.”

Datenblatt zeigt Details der Quartalszahlen von Apple

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Facebook Quartalszahlen stark – Aktie dennoch schwächer: „Unsicherheiten“

Markus Fugmann

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am

Die Facebook-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen (die Erwarungen im Vorfeld sind durch die starken Zahlen von Snap zuletzt gestiegen, hier Analysten-Prognosen):

Der Umsatz liegt bei 21,47 Milliarden Dollar (Prognose war 19,8 Milliarden). Der Umsatz liegt also deutlich über den Erwartungen.

Der Gewinn liegt bei 2,71 Dollar pro Aktie (Prognose für heute 1,91, Flüsterschätzung bei 2,03 Dollar). Damit übertrifft Facebook die Analysteneinschätzungen bei weitem.

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer (DAU) liegt bei 1,82 Milliarden (Prognose war 1,79 Milliarden).

Die operative Marge liegt bei 37% .

Interessant: der effektive Steuersatz bei Facebook liegt bei 4% (!) – kein Wunder, dass der Gewin pro Aktie stiegt

Die Aktie notiert nachbörslich mit -2,0%, weil Facebook von „Unsicherheiten“ für den weiteren Ausblick spricht:

Looking ahead to 2021, we continue to face a significant amount of uncertainty.

We believe the pandemic has contributed to an acceleration in the shift of commerce from offline to online, and we experienced increasing demand for advertising as a result of this acceleration. Considering that online commerce is our largest ad vertical, a change in this trend could serve as a headwind to our 2021 ad revenue growth.

In addition, we expect more significant targeting and measurement headwinds in 2021. This includes headwinds from platform changes, notably on Apple iOS 14, as well as those from the evolving regulatory landscape.“

Das Headline-Statement von Facebook:

„We had a strong quarter as people and businesses continue to rely on our services to stay connected and create economic opportunity during these tough times,“ said Mark Zuckerberg, Facebook founder and CEO. „We continue to make significant investments in our products and hiring in order to deliver new and meaningful experiences for our community around the world.“

Mehr zu den Zahlen hier..

 

Mark Zuckerberg und die Zahlen von Facebook

Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Foto: Anthony Quintano from Honolulu, HI, United States CC BY 2.0

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Amazon-Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Amazon App auf Handy

Die Amazon-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 96,15 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 69,98/erwartet 92,7).

Der Gewinn liegt bei 12,37 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,23/erwartet 7,41).

Amazon Web Services liefert einen Umsatz in Höhe von 11,6 Milliarden Dollar (+29 Prozent zum Vorjahresquartal, im Rahmen der Erwartungen).

Amazon erwartet Umsätze im laufenden 4. Quartal zwischen 112-121 Milliarden Dollar (bisher erwartet 112).

Amazon erwartet operative Gewinne im laufenden 4. Quartal in Höhe von 1 bis 4,5 Milliarden Dollar nach 3,9 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Laut CNBC demnach 4 Milliarden Dollar erwartete Corona-Kosten, doppelt so hoch wie im zweiten Quartal

Die Amazon-Aktie reagiert nachbörslich mit -1,2 Prozent.

Kurz-Fazit: Sensationelles Ergebnis. Aber die Gewinnaussicht enttäuscht?

Key Facts im Wortlaut von Amazon:

• Operating cash flow increased 56% to $55.3 billion for the trailing twelve months, compared with $35.3 billion for
the trailing twelve months ended September 30, 2019.
• Free cash flow increased to $29.5 billion for the trailing twelve months, compared with $23.5 billion for the trailing
twelve months ended September 30, 2019.
• Free cash flow less principal repayments of finance leases and financing obligations increased to $18.4 billion for
the trailing twelve months, compared with $14.6 billion for the trailing twelve months ended September 30, 2019.
• Free cash flow less equipment finance leases and principal repayments of all other finance leases and financing
obligations increased to $17.9 billion for the trailing twelve months, compared with $10.5 billion for the trailing
twelve months ended September 30, 2019.
• Common shares outstanding plus shares underlying stock-based awards totaled 518 million on September 30,
2020, compared with 511 million one year ago.
• Net sales increased 37% to $96.1 billion in the third quarter, compared with $70.0 billion in third quarter 2019.
Excluding the $691 million favorable impact from year-over-year changes in foreign exchange rates throughout the
quarter, net sales increased 36% compared with third quarter 2019.
• Operating income increased to $6.2 billion in the third quarter, compared with operating income of $3.2 billion in
third quarter 2019.
• Net income increased to $6.3 billion in the third quarter, or $12.37 per diluted share, compared with net income of
$2.1 billion, or $4.23 per diluted share, in third quarter 2019.

Datenblatt zeigt aktuelle Quartalszahlen von Amazon

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