Folgen Sie uns

Aktien

Marktgeflüster (Video): Amazon – das große Fressen und die Angst der Anderen

Jetzt ist es so weit: mit der Bio-Supermarktkette Whole Foods kauft sich Amazon direkt in den US-Lebensmittelbereich ein – und bei den traditionellen Unternehmen dieser Branche wie Wal-Mart herrscht nackte Panik: die Aktien brechen massiv ein. Damit frißt sich Amazon immer weiter in die (stationäre) Realwirtschaft hinein und wird ökonomisch immer dominanter. Ansonsten grottenschlechte US-Immobiliendaten, die einmal mehr belegen, dass sich die US-Wirtschaft abkühlt. Am Hexensabbat ansonsten kaum Bewegung bei Dax & Co, aber ab Montag ist mit verstärkter Volatilität zu rechnen!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Jetzt ist es so weit: mit der Bio-Supermarktkette Whole Foods kauft sich Amazon direkt in den US-Lebensmittelbereich ein – und bei den traditionellen Unternehmen dieser Branche wie Wal-Mart oder Kroger´s herrscht nackte Panik: die Aktien brechen massiv ein, man erinnert sich, wie Amazon einst den Buchmarkt aufgerollt hat. Damit frißt sich Amazon immer weiter in die (stationäre) Realwirtschaft hinein und wird ökonomisch immer dominanter. Ansonsten grottenschlechte US-Immobiliendaten, die einmal mehr belegen, dass sich die US-Wirtschaft abkühlt, und jetzt werden auch die „weichen Daten“ wie die US-Verbraucherstimmung schwächer (besonders bei den Anhängern der Republikaner). Am Hexensabbat ansonsten kaum Bewegung bei Dax & Co, aber ab Montag ist mit verstärkter Volatilität zu rechnen!

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Savestrax

    16. Juni 2017 19:14 at 19:14

    „aber ab … ist mit verstärkter Volatilität zu rechnen!“
    Wie oft das in letzter Zeit zu lesen war. ;-)

    Was war Volatilität nochmal genau? ;-)
    Sollte man den jüngeren unter uns vielleicht mal erklären. Derzeit wächst man ja ohne diese auf.

    • Avatar

      Lars

      16. Juni 2017 20:46 at 20:46

      Da rührt sich nichts, man bleibt drinnen, man ist sorglos, es wird nicht umgeschichtet. Man ignoriert fundamentale Fakten und damit verbundene Risiken, man vertraut auf den Herdentrieb, auf inkompetente Notenbanker, auf lottospielende Analysten und ein paar Großzocker.
      Wird schon gut gehen, wird schon so weiter gehen, nicht an die Zukunft denken, nicht an die Folgen. Die ausschließlich schlechten Erfahrungen der letzten Jahre ignorieren, nichts aus der Geschichte lernen.
      Weiter auf das setzen, was sich seit zwei Jahren aufbläht wie ein pubertärer Superpickel, keine Alternativen in Erwägung ziehen.
      The Show must go on. Weiterfeiern, alernativlos.
      Man ist Covfefe.

      Das ist fehlende Volatilität. Was dann Volatilität ist, können Sie als jüngerer und frisch denkender Mensch im Ausschlussverfahren sicher eruieren.

  2. Avatar

    Jana

    16. Juni 2017 22:06 at 22:06

    @H. Fugmann5: wie heißt der Indikator genau der Aussage über den Kapitalfluss von USD zu EUR und zurück angibt? Also von der Bank of America sagten Sie glaube ich. Danke.

  3. Avatar

    Michael

    16. Juni 2017 22:46 at 22:46

    ÜBWERWACHUNG?
    Das hat nichts mit diesem Artikel zu tun!

    Da ich viel unterwegs bin, klinke ich mich konsequenterweise ständig von verschiedenen Orten auf dieser Seite ein. Da ich kein nativer Social-Media-Poster bin, mache ich das über einen VPN-Zugang, den ich von überall, wo ich gerade bin, nutzen kann. Legal, bezahlt, offziell, nicht subversiv.
    Seit einiger Zeit passiert es immer wieder, dass ich auf folgende Seite umgeleitet werde, wenn ich einen Kommentar zu posten versuche:
    https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Home/home_node.html
    Entweder werde ich oder der VPN-Zugang überwacht, oder die FMW oder die rechtsradikalen Kumpane, die hier ständig ihren Müll zu posten versuchen.
    Da letzteres angesichts der politischen Einstellung unserer Nachrichtendienste eher unwahrscheinlich erscheint, habe ich eine Mail an das BSIFB geschickt, mit der Bitte um Aufklärung und Unterlassung.
    Mir wird langsam Angst und Bange, raubt man uns nicht nur die letzten paar EUR, die noch verbleiben, sondern auch noch die Privatsphäre?

    • Avatar

      Lars

      16. Juni 2017 23:26 at 23:26

      @Michael
      Ich denke mal, dass @Markus Fugmann ;) als subversives staatsfeindliches Element eingestuft wurde, weil er ab und an kritische Kommentare veröffentlicht, die jenseits der Lügenpresse angesiedelt sind.
      Wie können Sie es auch wagen, Ihre Privatsphäre schützen zu wollen. Darum kümmern sich Covfefa und Covfefe. Überlassen Sie bitte den Profis Aufgaben, von denen Sie nichts verstehen :=)
      Das Problem kennen wir auch auch hier an den Unis in Berlin zur Genüge, Sie werden hinsichtlich Ihrer datenschutzrechtlichen Anfrage keine befriedigende Antwort erhalten. Vermutlich gar keine.

    • Avatar

      Petkov

      17. Juni 2017 00:16 at 00:16

      Nein, ganz sicher keine Überwachung. Sie hätten nicht das BSI, sondern Ihren VPN-Provider um Aufklärung bitten müssen. Wenn man Sie überwacht, dann merken Sie das nicht, sonst ist es keine Überwachung mehr. Und warum sollte Sie ein „Spion“ ausgerechnet auf eine Seite weiterleiten, wo man Datenschutztipps bekommt?

      Übrigens würde sich die Islamkommunistin im Kanzleramt und ihre hechelnden, schwanzwedelnden Köter in Berlin/Brüssel davor hütten, Nutzer von Medien wie FMW anzulangen. Jedes bürgerfeindliche Regime braucht einen Ableiter, der vereinzelte Spannungen in der Schafsherde kontrolliert abfängt und unschädlich macht. FMW & Co. geben aufgeweckten Menschen die Illusion, dass sie nicht allein sind und dass es doch noch einen Hoffnungsschimmer gibt. Somit wird Druck aus dem Kessel genommen. Das hat sogar die merkelistansche Politik kapiert.

      • Avatar

        Michael

        17. Juni 2017 02:29 at 02:29

        Natürlich haben Sie Recht! Bei der fragwürdigen Qualität, den ständigen peinlichen Pannen, welche die deutsche Polizei und das dahinter stehende Innenministerium konstant an den Tag legt, dachte ich dummerweise, dass deren Nerds vielleicht nicht auf der Höhe der Zeit sind.
        An meinen VPN-Anbietern (ich habe drei davon) kann es aber auch nicht liegen, weil ich die je nach Standort und Verbindung ständig und zufällig wechsle (bei Freunden oder Verwandten, an der Raststätte, wenn der Tesla gerade 1 Stunde auflädt, um weitere 150 km zu absolvieren).
        Ich sorge mich daher weiter, solange immer wieder ganz zufällig harmlose Posts auf FMW an das BSI weitergeleitet werden.

  4. Avatar

    andre

    16. Juni 2017 23:37 at 23:37

    Oha @Michael…na ist es doch echt so einfach. Die „Rechtsradikalen“. Wobei ich hier keine wirklichen lesen konnte. Eher Versuche, auch mal ne andere Sichtweise zu bringen. Wenns auch provokant erschien. Das üble Spiel was inzwischen politisch, militärisch, ökonomisch und auch gesellschaftlich EU Länderübergreifend läuft, so seien Sie versichert, ist etwas anspruchsvoller und perfider als, “ du bist gut und du bist böse und wenn ich nicht weiterkomme ist es na klar, der Rechtsradikale . Vieleicht sind es aber genau die Linksgün-Radikalen, die genau diese Stasi, stalinistischen Methoden süperb nutzen, installieren und ausbauen? Ach ja, na klar doch gegen die Rechtsradikalen und ihren Müll. hmm…wie einfach doch subjektiver Objektivismus mit Feindbildern funktioniert. Musste Ich jetzt mal als langer, stiller Leser hier sagen. Auch wenn es nicht Börsentauglich war.

    • Avatar

      Jana

      17. Juni 2017 12:13 at 12:13

      Habe ich mir auch so gedacht…..im Zweifel Rechtsradikale…..nur H. Maas ,F. Kahane und Co. forcieren doch die Überwachung der Bevölkerung ohne das die eine Privatsphäre einzelner irgendwie interessieren würden – und das sind keine Rechtsextremen das sind unsere Politiker und staatl. Einrichtungen…..

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

weiterlesen

Aktien

fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen