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Marktgeflüster (Video): Auf dem Weg zur Vollnarkose

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Märkte werden heute in eine Art Vollnarkose versetzt: reichlich Unterstützung durch diejenigen, die es jetzt richten müssen und den Märkten ein Beruhigungsmittel spritzen. So etwa Schäuble, der die Deutsche Bank als „stark“ empfindet. Und die Deutsche Bank kauft, wie sie heute bekannt gab, eigene Anleihen zurück. Auch fein. Und dann Dudley von der New York Fed: die US-Wirtschaft sei stark genug, (externe) Schocks zu überstehen. Dafür sprechen die um sensationelle 0,2% gestiegenen US-Einzelhandelsumsätze, was auch dem Ölpreis guttut. Und die EZB leakt, dass es im EZB-Direktorium eine breite Unterstützung für eine weitere Senkung des Einlagezinses gebe – mancher am Markt munkelt schon von -0,70%. Also nur bombige Nachrichten, alles wird gut, ganz sicher..

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Stefan

    12. Februar 2016 18:37 at 18:37

    Vielen Dank an Sie und Ihre Redaktion. Wie immer bringen Sie heute alles Wichtige auf den Punkt und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. Weiter so!

  2. Avatar

    Mr. Jones

    12. Februar 2016 18:54 at 18:54

    Wenn so viel gutes von allen Seiten der Hoffnung kommt, sollten die Alarmglocken anspringen. Wie war das noch kurz vor der Lehman Pleite, ja da wurde dem Unternehmen noch ein Tripple A verpasst mit Auszeichnung als beste Bank Amerikas. Wird Washington’s Birthday den Untergang des Wirtschaftsschlachtschiff USA einleiten? Oder die Deutsche Bank am Montag ihre Bankrott-Erklärung verlesen? So richtig will keiner den Anfang machen, kommen wird es so oder so, ein Yunkie der auf Turkey ist, ist am Ende.

  3. Avatar

    isntit

    12. Februar 2016 18:59 at 18:59

    würde mich nicht wundern, wenn wundersame Kräfte bis 22 Uhr den S&P noch bis 1880 hieven, und den DJ bis 15988. Dann sähen auch die Wochencharts gleich viel beruhigender aus …

  4. Avatar

    Michael

    14. Februar 2016 12:51 at 12:51

    Die Korrelation mag es geben aber die CDS Deutschland standen am 12.2.16 um 25 und die der DB bei 267!!! Nach CDS ist DB ähnlich HSH Nordbank bewertet, die hat ein Rating Baa3. Die meisten Banken sind deutlich besser, die CoBa, die ich als Schrott bewerten würde, ist mit CDS bei 179. Untere Hälfte der Banken.

    Wenn Traghi die Zinsen senkt, steigen deutsche Staatsanleihen weiter. Darüber, dass Traghi vom Thron geschubst werden muss, kann es keine Zweifel geben. Dazu muss aber erst die „Kanzlerin“ in die Wüste geschickt werden, ohne Wasser und Brot.

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Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Go Big or Go Home – Janet Yellen gibt Vollgas

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Janet Yellen spricht heute ab 16 Uhr deutscher Zeit im US-Kongress. Das kann die Kurse bewegen.

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Goldman Sachs mit Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

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Soeben wurden die Quartalszahlen von Goldman Sachs veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 11,74 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,96/Erwartungen 9,50).

Der Gewinn liegt bei 12,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,69/Erwartungen 7).

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 293 Millionen US-Dollar für das vierte Quartal 2020, 13 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019 und 5 Prozent höher als im dritten Quartal 2020. Das vierte Quartal 2020 enthielt Rückstellungsreduzierungen für Großkundenkredite, laut Goldman Sachs aufgrund einer Stabilisierung im breiteren wirtschaftlichen Umfeld nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dies wurde teilweise aufgehoben durch höhere Rückstellungen aufgrund des Wachstums von Kreditkartenkrediten
im Vergleich zum vierten Quartal 2019.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,2 Prozent.

Kommentar vom Chef:

“It was a challenging year on many fronts, and I am deeply proud of how our people helped clients respond to the economic disruption brought on by the pandemic and the extreme market volatility experienced over the past months. Our people responded admirably to a series of professional and personal challenges, while working from home or in offices that were reshaped dramatically. Thanks to their perseverance, we were able to help clients navigate a difficult environment, and, as a result, achieved strong results across the franchise, while advancing our strategic priorities. We hope this year brings much needed stability and a respite from the pandemic, but we remain ready to handle a wide range of outcomes and are poised to meet the needs of our clients.”
– David M. Solomon, Chairman and Chief Executive Officer

Grafik zeigt die Quartalszahlen von Goldman Sachs

Goldman Sachs-Zentrale in New York
Die Goldman Sachs-Zentrale in New York Downtown. Foto: Youngking11 CC BY-SA 3.0

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