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Marktgeflüster (Video): Auferstehung eines Untoten

Ein Untoter ist heute wieder auferstanden! Gemeint ist der Dax, der in den letzten Handelstagen leblos vor sich hin vegetiert war, heute aber mit Unterstützung der US-Indizes die wichtige Widerstandszone 12600-12650 knackt..

Markus Fugmann

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am

Ein Untoter ist heute wieder auferstanden! Gemeint ist der Dax, der in den letzten Handelstagen leblos vor sich hin vegetiert war, heute aber mit Unterstützung der US-Indizes die wichtige Widerstandszone 12600-12650 knackt. Trotz der miserablen Netflix-Zahlen kann der Nasdaq ins Plus drehen, der Dow trotz eher enttäuschender Zahlen einiger Dow-Konzerne wenig verändert. Jerome Powell sorgt heute für eine Wohlfühlatmossphäre, alles laufe derzeit bestens, und das werde auch absehbar so bleiben, so seine Botschaft – keine Rede ist dagegen von den Gefahren. Das ist genau die Botschaft, die die Wall Street hören wollte: es bleibt alles so toll, wie es jetzt ist – und wir wollen fest daran glauben..

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    tomb

    17. Juli 2018 18:23 at 18:23

    Hallo Ich kann das Video nicht sehen
    Ein Fehler wird angezeigt!
    Gruß aus Hessen
    T.Becker

  2. Avatar

    LookOut

    17. Juli 2018 19:03 at 19:03

    Hatte ich in letzter Zeit eigentlich mal erwähnt das der NASDAQ immer steigt ? ;)

  3. Avatar

    Macwoiferl

    17. Juli 2018 21:09 at 21:09

    Hallo Herr Fugmann,

    bis November (Zwischenwahlen) müssen Sie nun Durchhaltevermögen beweisen!
    Denn STEIGENDE Kurse sind längst Teil der Propagandamaschine der US-Finanzjunta. Siehe Trump-Tweet gerade eben, die stärkste aller Wirtschaften. Und der gemeine Bürger glaubt in diesen sicherlich unkritischsten Jahrzehnten der modernen Menschheitsgeschichte, was der Mensch halt gerne glaubt – die frohen Botschaften am liebsten, wenn nicht Jesus, so kann wenigstens Donald übers Wasser gehen!

    Mein Tipp für die nächsten 5 Wochen: Wir peilen mit Mega-Gedöns Alltime-Highs an.
    Zur Not werden in verfrüht veröffentlichte Jubelzahlen auch die Umsätze der nächsten 10 Jahre eingerechnet.
    Einigung mit den Chinesen womöglich im Handelsstreit als große Show: DOW bei 48.000 dann.
    Bitcoin, Tulpen, Butter, Riechsalz, Spülmittel: KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN!

    Das System tut alles um am Leben zu bleiben.

    Wir haben nicht nur einen nackten Kaiser, sondern 50, Mafio Droghi, den japanischen Gelddrucker und viele andere.

    Und der Sportschau-Gucker-Merkel-Wähler-Forum-Meckerer Micheldeutsche hört doch auch am liebsten, dass alles dolle läuft.

    Also, es sind mal wieder sinnlose Up-Up-Up-Wochen angebrochen, wo gucken, erklären oder denken noch weniger Sinn machen!

    Wünsche fröhlichen Longen Sommer, bis Anfang Oktober.

  4. Avatar

    John777

    17. Juli 2018 22:47 at 22:47

    Servus

    Egail wie sinnfrei es sein mag, aber die Amis kaufen wenigstens, da kann man sich drauf verlassen. Der Dax bewegt sich nur, noch wenn die shorts gesqueezed werrden, oder die longs geflused werden, ansonsten ist da tote Hose. Aus Sicht eines Traders, sind mir die US Märkte derzeit viel sympathischer.
    Starker Uptrend im Nasdaq, gap Down ist ein Kauf, fertig.Die Motivation dahinter ist mir egal. Netflix hat entäuscht? Wenn juckt das groß, ist nur eines von 100.
    Es ist für alle positiv, wenn die Märkte steigen, ein Crash wäre für alle Beteiligten fatal. Egal ob Arbeitnehmer oder Aktionär.
    Da verstehe ich einfach nicht, warum man sich dauernd fallende Märkte oder einen Crash wünscht?

    Gruß
    777

  5. Avatar

    leftutti

    17. Juli 2018 23:45 at 23:45

    @John777, keiner wünscht sich fallende Märkte oder einen Crash. Man warnt nur vor dem Daueroptimismus, weil viele sehr unreflektiert auf das Trittbrett steigen, kaufen, so weiter machen wie bisher, ohne die Risiken zu beachten.
    Wieso sollte es für alle positiv sein, wenn die Märkte unendlich weiter steigen? Ohne Korrektur, ohne Luft aus dem Ballon zu lassen?

  6. Avatar

    Beobachter

    18. Juli 2018 10:26 at 10:26

    @John 777, ein wenig kurz gedacht, wenn man meint immer steigende Märkte ohne jegliche Korrektutur wären die heile Welt, ( was es übrigens noch nie gab u. nie geben wird ) Wenn nämlich die bekannten Akteure den normal üblichen Zyklus verlängern u.Alles hochtreiben ( Aktien, Anleihen u. Immobilien )
    dann wird die unterdrückte Korrektur später um so heftiger.
    Das ist also das gewünschte Szenario das viele möchten.Wenn die grossen Finanzmarktdirigenten nicht eine normale Korrektur von ca. 20% zulassen ,wird es später einen Kollaps von 40 % oder mehr geben.
    Man stelle sich mal vor was passiert wenn in kurzer Zeit alle Vermögen u.Rentenanlagen u.sogar Immobilien
    so stark fallen würden.
    Darum teile ich die Meinung von @ leftutti ,dass man das Märchen von immer steigenden Aktien mindestens hinterfragen sollte.
    Überdies scheint mir die Meinung, dass es mindestens bis zu den US Zwischenwahlen aufwärts geht sehr stark verbreitet, u. was die meisten glauben passiert meistens nicht.
    Zudem sollte man sich langsam mit der Tatsache befassen ,dass die Republikaner starke Verluste einfahren
    KÖNNTEN !

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Anleihen

Aktienmärkte: Ist das das nächste große Ding? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der Wall Street heute allesamt mit neuen Allzeithochs, während der Dax weiter stagniert und sogar einen leichten Wochenverlust ausweist – und das trotz neuem Optimismus in Sachen Brexit. Aber der Fokus richtet sich nun immer mehr auf die US-Anleihemärkte mit steigenden Renditen, die Zinskurve versteilt sich weiter (gut für Finanz-Aktien, nicht so gut für Tech, daher der Nasdaq heute nur mit kleinen Gewinnen). Sollten die Renditen weiter steigen, werden US-Anleihen wieder zunehmend zur Konkurrenz für die Aktienmärkte. Dort aber herrscht nach wie vor eine „Rundum-sorglos-Stimmung“, vor allem die „Corona-Verlierer“ werden wieder gekauft (der Sektor Energie daher wider mit den größten Gewinnen)..

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Aktienmärkte: 1929, 1999, heute – Geschichte reimt sich! Videoausblick

Markus Fugmann

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Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich – und so erinnert die derzeitige Euphorie der Aktienmärkte an die Stimmung von 1929 (Boom kurz vor der Weltwirtschaftskrise) und 1999 (Dotcom-Blase). Die Erwartungen an die Wirtschaft nach der Coronakrise sind immens, eine perfekte Welt ist eingepreist. Gestern aber kurz vor US-Handelsschluß dann ein deutlicherer Rücksetzer, nachdem Pfizer bekannt gab, nur die Hälfte des Impfstoff-Volumens im Dezember liefern zu können. Eigentlich ist das ziemlich unbedeutend – zeigt aber, wie empfindlich die Aktienmärkte reagieren, wenn die Impfstoff-macht-alles-wieder-gut-Euphorie hinterfragt wird. Unterdessen verschärft sich die Coronakrise in den USA weiter mit neuen Rekorden, es drohen immer breitflächigere Lockdowns..

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Aktienmärkte: Wall Street mit Allzeithochs, Dax dümpelt – warum? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der Wall Street (S&P 500 und Nasdaq 100) erreichen heute neue Allzeithochs, aber der Dax dümpelt weiter vor sich hin mit heute leichten Verlusten. Warum? Ist es der starke Euro (bzw. der schwache Dollar)? Dabei sind heute die eher „Value“-lastigen US-Indizes Dow Jones und Russell 2000 stark, also jene Indizes, die wie der Dax sehr wenig Tech-lastig sind und viele einstige „Corona-Verlierer“ enthalten, die doch besonders von der Impfstoff-Hoffnung profitieren. Unterdessen überhitzen die Aktienmärkte in den USA ungebremst weiter, es werden historische Extreme überboten. Aber die Anleihemärkte senden eine andere Botschaft: die Renditen der US-Staatsanleihen fallen – ungewöhnlich, wenn wirklich die von den Aktienmärkten erhoffte riesengroße Erholung der Wirtschaft wirklich kommen sollte..

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