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Marktgeflüster (Video): Bekentnnisse – wie Sie meine Videos verstehen sollten!

Das heutige Marktgeflüster ist persönlicher gehalten und eine Reaktion auf eine Anmerkung eines Zusehers in einem Kommentar heute vormittag Anschauen!

Redaktion

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

FMW-Redaktion

Das heutige Marktgeflüster ist persönlicher gehalten und eine Reaktion auf eine Anmerkung eines Zusehers in einem Kommentar heute vormittag! Seine Kritik: die Hinweise auf die „ungelösten Baustellen“ könnten die Zuseher meinen lassen, dass die Aktienmärkte sofort fallen, während sie derzeit doch vor allem steigen. Aber ich versuche übergeordnete Zusammenhänge zu zeigen – also das, was „die Welt im Innersten zusammenhält“ (Goethe) in der Verquickung zwischen Finanzmärkten, Politik und Wirtschaft. Prognosen sind dabei eher ein Nebenprodukt, vor allem wenn sie kurzfristig sind – wichtiger sind mir die übergeordneten, also eher mittelfristigen Zusammenhänge. Gleichwohl dürfte ab 2018 die amerikanische Börsenweisheit, wonach die Bären die Fakten, die Bullen aber das Geld auf ihrer Seite haben, erstmals seit der Finanzkrise seine Gültigkeit verlieren. Im heutigen Video auch Aussagen über die aktuellen Entwicklungen an den Märkten..

34 Kommentare

34 Comments

  1. Avatar

    Fidan Zeqiraj

    18. April 2018 18:42 at 18:42

    Hallo Herr Fugmann & alle Zuschauer,

    Ich will mich hier mal ganz herzlich bei Ihnen und dem gesamten Team bedanken für die kompetenten Videos und Analysen. Betr. des Kommentars muss ich leider sagen, das dass ganze von betreffender Person ziemlich lächerlich ist. Wenn ein Trader aufgrund von einer neutralen und auf längerer Zeitbasis eine Analyse von Ihnen, auf seine gesamten Investments ausrichtet, dann ist das „Spiel der Spiele“ nicht das was er tun sollte. Ich persönlich finde die Videos und die ganzen News absolut top, vielen Dank dafür!
    Grüsse aus der Schweiz ;)
    Dani

  2. Avatar

    Kritisch

    18. April 2018 18:43 at 18:43

    Sehr geehrter Herr Fugmann!
    Noch nicht sehr lange (seit ca. 2 Jahren) beschäftige ich mich (als Pensionshobby) mit Börse und habe natürlich alle Fehler gemacht die man als Anfänger eben so macht, trotz einer bis dato durchaus positiven Performance. Sie, sehr geschätzter Hr. Fugmann, sind aber zumindest für mich ein Unikat im Bereich der Analytik. Sie sind, zumindest für meine bescheidene Kenntnisse, einer der ganz, ganz wenigen die Fundamentaldaten, Geopolitische Vorgänge, Charttechnik aber auch Charaktäre der einflussreichen Personen dieses Planeten versuchen in einen Zusammenhang zu bringen. Für mich jedenfalls sehr, sehr lehrreich und informativ. Vielleicht sollten sie als Berater von Hr. Trump, Hr. Macron, Fr. May oder auch der „Bundesmutti“ anheuern. Ich Ich bin mir ganz sicher, sollten deren Ego es zulassen ihnen dort und da zu folgen wären so manche „Hoppalas“ unmöglich!
    Vielen Dank für ihre Kommentare!
    Schöne Grüße aus der Alpenrepublik!

    • Avatar

      Der (Er-)fahrer

      18. April 2018 19:38 at 19:38

      Guten Abend Hr. Fugmann,

      möchte mich dem Lob von ´Kritisch` anschließen. Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können ;-)
      Bitte machen sie und ihr Team weiter so!

      Beste Grüße aus dem höchsten Gebirge Norddeutschlands !

  3. Avatar

    I.Arnold

    18. April 2018 18:44 at 18:44

    Finanzmarkt und Geopolitik gehören natürlich zusammen-warum das seitens der Zuschauer kritisiert wird-keine Ahnung.Übrigens Verarsche-Bilanz(IBM) mal wieder Klasse Hr.Fugmann!

  4. Avatar

    Jesse

    18. April 2018 18:45 at 18:45

    Hallo Herr Fugmann,

    vielen Dank für das tolle Video :-)

    Ich denke jetzt sollte es auch jeder begriffen haben wie es gemeint ist :-)

    Weiter so und viele Grüße aus Berlin
    Jesse

  5. Avatar

    peter

    18. April 2018 19:14 at 19:14

    Sehr geehrter Herr Fugmann.Schliesse mich voll und ganz Kommentaren meiner Vorschreiber an.

  6. Avatar

    Aaron

    18. April 2018 19:15 at 19:15

    Lieber Hr. Fugmann!

    Besten Dank für die inhaltlich hochwertigen Beiträge, die Sie anbieten! Bin froh endlich gefunden zu haben was „die Welt im Innersten zusammenhält.“ Ich war lange auf der Suche. :-)

    Gruß aus Berlin, Aaron.

  7. Avatar

    Pit

    18. April 2018 19:19 at 19:19

    Nasdaq 100 nochmal die 7000.
    Dann haben wir eine saubere SKS.?

  8. Avatar

    chimbuman

    18. April 2018 19:24 at 19:24

    Ihre Videos sind mein tägliches Highlight! Man hat die wichtigen Informationen des Tages auf einen Blick und bekommt nicht nur die „Standard“-News. Was, wie Sie sagen, zum selber denken anregen soll! Das sucht seinesgleichen. Ich kenne nichts Vergleichbares und freue mich jeden Tag auf Finanzmarktwelt.de.
    Vielen Dank und an scheana Gruaß!

  9. Avatar

    Helmut

    18. April 2018 19:26 at 19:26

    Ich finde Markus und seine Truppe einfach nur Geil

  10. Avatar

    Jens

    18. April 2018 19:29 at 19:29

    Markus – du bist super!

    Einfach weiter so!!!

  11. Avatar

    Pit M.

    18. April 2018 19:44 at 19:44

    Natürlich kann man seine Infos nicht mehr von ARD ZDF Spiegel usw. nehmen und dann denken man sei über alles gut informiert – man muss einfach wo anders recherchieren. ..das merken aber auch immer mehr Menschen – die Nachrichten der Mainstream Medien werden nunmal gefiltert. …

  12. Avatar

    Altbär

    18. April 2018 19:45 at 19:45

    @H.Fugmann, nur weiter so, diejenigen die die Baustellen
    nicht sehen wollen,sollen die Beiträge von Robert Bader
    anschauen,der sieht keine Baustellen,nicht einmal Schlaglöcher.Was wir in letzter Zeit alle gelernt haben ist doch dass KURZFRISTIG Wirtschaft u. Börse nicht unbedingt gleichlaufen.Waren in letzter Zeit oft schlechte Wirtschaftszahlen sogar positiv für die Börsen aus bekannten Gründen.Einige aufmerksame Beobachter haben vielleicht in den letzten Tagen gemerkt ,dass supergute Zahlen der US– Banken auch nicht mehr positiv wirkten.Hat es nicht schon früher auch ohne Baustellen Korrekturen gegeben ?

  13. Avatar

    Robert

    18. April 2018 19:50 at 19:50

    Weiter so.kompakt und intressant. nicht immer durch die rosa rote Brille
    Auch bei der Party an den Tag darauf denken

  14. Avatar

    Willi schiele

    18. April 2018 19:55 at 19:55

    Herr Fugmann,

    Ich bin jeden Tag schon sehr lange ein Fan Ihrer Videos.
    Ich erhalte von Ihnen kurz und prägnant, wie sonst nirgendwo für mich die wichtigsten Infos und deren übergeordneten Zusammenhänge den ich schon sehr lange vertraue. Alles andere in den Medien sind für mich schönwetter Berichterstattung. Bitte machen Sie weiter so, ich habe sehr viel von Ihnen gelernt.
    WS

  15. Avatar

    Altbär

    18. April 2018 19:55 at 19:55

    KORREKTUR,DER SUPERBULLE MIT 40 Jahren Erfahrung, der sämtliche Börsenkorrekturen vergessen hat heisst Robert Halver u.nicht Robert Bader u.hat auch heute wieder eine Journalistin arrogant zusammengestaucht!

  16. Avatar

    Amadeo Mena Vicente

    18. April 2018 20:20 at 20:20

    Ich höre mir Fugmanns Ausführungen von der ersten Ausgabe an täglich an. Vermutlich sollten wir alle anfangen ihm Schecks zu schicken. Was er macht ist wertvoll und er verlangt kein Geld von uns dafür. Danke.

  17. Avatar

    Nouri

    18. April 2018 20:24 at 20:24

    Schliesse mich auch an vielen Dank für die täglichen neutralen, unverblümten Resumes der „verrückten Börsenwelt“ für mich immer ein Highlight, weiter so!

    wie heisst es so schön:“ Prognosen sind äußerst schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen ;)

  18. Avatar

    Hans Ulrich Stocker

    18. April 2018 20:54 at 20:54

    Hallo Herr Fugmann
    Es ist schon alles gesagt. Trotzdem gebe ich meinen Senf noch dazu. Ich finde es toll, dass es hier auf FMW so viele ‚Gleichgesinnte‘ gibt.
    Sie Herr Fugmann, als Herz von FMW sind einfach nur grossartig. Sie sind nicht nur mit enormem Sachverstand gesegnet, sie sind auch ein genialer Entertainer. Oft amüsiere ich mich ab Ihrer Ausdurckweise und muss schmunzeln.
    Wie viele Konsumenten Ihrer Videos freue ich mich täglich auf dieselben. Sie geben mir die Richtschnur für meine Entscheidungen. Bitte weiter in diesem Stil.
    Gruss aus der Schweiz.

  19. Avatar

    Alex Klein

    18. April 2018 21:04 at 21:04

    Hallo Herr Fugmann,
    ich möchte mal konstatieren, dass Ihre Analysen oft zutreffen und fundamental untermauert sind. Ich kann mich daher den Vorkommentatoren nur anschliessen.
    Leider habe ich in der Vergangenheit oft auf den Rat diverser „Profianalysten“ gehört und leider eine Menge Geld dadurch verloren.
    Ihre Analysen hingegen bringen oft, natürlich nicht immer, Erfolg beim Traden.
    Weiter so, warte täglich mit Spannung auf die morgendliche und abendliche Analyse von Ihnen.
    Beste Grüsse aus dem Rheinland
    Alex Klein

  20. Avatar

    Django

    18. April 2018 21:19 at 21:19

    Lieber Herr Fugmann,

    Ihre Videos sind erstklassig. Sie sind hintergründig, prägnant und sie schauen immer wieder hinter die Märkte und hinter die offizielle Meinung des Mainstreams. Das ganze 2xtäglich verdient alle Anerkennung. Machen Sie weiter so.
    Beste Grüße

  21. Avatar

    DD

    18. April 2018 22:07 at 22:07

    Schaue ich mir viele verschiedene Infos zum Tag an, Sie Herr Fugmann gehören auch meist dazu. Trotz der ganzen Informationen sollte man eines nicht vergessen: Selbständig denken und sich auch immer mal einfachen Börsenweisheiten wie denen von Kostolany erinnern:
    – an der Börse ist alles möglich – auch das Gegenteil
    -Spekulieren kann jeder, es zur richtigen Zeit zu tun – das ist die Kunst
    – je mehr Tips man nachläuft, um so größer sind die Enttäuschungen
    oder Peter Lynch: Offensichtlich muss man nicht in der Lage sein, den Aktienmarkt vorherzusagen, um mit Aktien wirklich Geld zu verdienen.

  22. Avatar

    Günter Mertens

    18. April 2018 22:14 at 22:14

    Hallo Herr Markus,
    also, mich gibt es auch noch.
    Vielleicht ist das ja ein Kompliment der anderen Art:
    Bin jeden Tag hier – aber ich trade gar nicht…
    LG
    Günter Mertens

  23. Avatar

    Andreas

    18. April 2018 22:52 at 22:52

    Lieber Herr Fugmann,
    Ohne meine tägliche Video-morgen- und Abendlektüre von Ihnen würde mir richtig etwas fehlen. Ich kann die Kritik, auf die Sie eingehen nicht nachvollziehen. Sie betonen es oft genug wie das zu verstehen ist. Ich könnte Ihnen noch viel länger zuhören jeden Tag, die Art, wie Sie die gesamte Gemengelage verständlich, kompakt und teilweise herrlich ironisch wiedergeben ist einmalig und erfrischend. Sie sollten ins Fernsehen.

    Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit!

  24. Avatar

    Christoph

    18. April 2018 23:52 at 23:52

    Hätte da noch eine Baustelle, die im Moment niemanden interessiert: Italien! Noch vor nicht allzu langer Zeit haben die Börsen vor einer italienwahl nur so gezittert. Die letzte Wahl und das katastrophale Ergebnis für das Land juckt hingegen niemanden. Bin mir sicher, dass wenn bald mal wieder ne Sau gesucht wird, die durchs Dorf getrieben werden muss, wird Italien wieder aus der Schublade geholt. Aktuell scheinen die Big Player aber wohl eher King in Eur/$ zu sein, so ruhig wie das ist.

    • Avatar

      Christoph

      18. April 2018 23:53 at 23:53

      Und von mir natürlich auch ein „Danke! Weiter so!“

      • Avatar

        Christoph

        18. April 2018 23:54 at 23:54

        Long statt King! Typo :(

  25. Avatar

    md

    19. April 2018 01:48 at 01:48

    also jetzt muß ich auch nen kommentar los werden. ich habe ja schon oft lobeshymnen ausgesprochen. bin ja auch seit ca 5 jahren dabei und es kommt mir vor als wäre es gestern gewesen.
    also auch von meiner seite ein danke schön.
    vg an alle

  26. Avatar

    Lars

    19. April 2018 07:33 at 07:33

    Hallo Herr Fugmann,

    solche „Kritiker“ gibt es wohl immer und überall. Ich persönlich weiß Ihre Videos und Prognosen sehr zu schätzen. Eine persönliche Meinung gehört sicherlich auch zu einer guten Berichterstattung, denn irgend eine Position muss man ja an den Märkten beziehen. Ob diese dann am Ende richtig ist oder nicht spielt eine eher untergeordnete Rolle!

    Letztlich sind Ihre Videos und Beiträge in jedem Fall eine große Hilfe um sich über alles Relevante informiert zu halten und dafür ein ganz herzliches Dankeschön von meiner Seite! Ich würde mir manchmal sogar noch einen Mittagsausblick oder ein weiteres Video kurz vor der Eröffnung des US-Handels wünschen ;-)

    Bitte machen Sie GENAUSO weiter..

  27. Avatar

    Dirk

    19. April 2018 08:29 at 08:29

    Hallo Herr Fugmann,
    muss auch mal einen Kommentar loswerden. Ich bin seit über 30 Jahren an der Börse aktiv und ich finde Ihre Analysen wirklich sehr gut. Vor allem gefällt mir Ihr ganzheitlicher Ansatz, d.h. sie analysieren Wirtschaft, Politik und Börse im Kontext und beschränken sich kurz und prägnant auf die wirklich relevanten Sachverhalte und warnen die Zuschauer vor dem Klein-Klein und den irrationalen „Nebelkerzen und Blendgranaten“, die an der Börse immer wieder von den großen Playern geworfen werden, und die Privatanleger dann letztlich schmerzlich treffen. Bleiben Sie uns bitte noch lange in dieser Art mit Ihren Videos und Analysen hier erhalten.
    Viele Grüße aus Hessen!

  28. Avatar

    Dirk

    19. April 2018 08:32 at 08:32

    P.S.: Vielen herzlichen Dank für Ihre tolle Arbeit!!

  29. Avatar

    Denker

    19. April 2018 10:21 at 10:21

    Hallo Herr Fugmann,
    das Aufführen der „Baustellen“ ist für das gesamte Verständnis dieses Systems sehr wichtig. Viele betrachten es nur mit Scheuklappen und wundern sich, wie sich dann in kurzer Zeit Dinge entwickeln die niemand auf dem Schirm hat. Die Welt ist im Wandel. Das Ponzischema der Schulden geht zu Ende, dies verstehn nur Menschen die sich dafür interessieren. Aber je mehr es verstehn umso größer ist die chance das sich etwas ändert.

  30. Avatar

    Hinterfrager

    19. April 2018 12:22 at 12:22

    Sehr geehrter Herr Fugmann,

    ich kann mich den Vorrednern nur anschließen und Ihnen viel Erfolg und weiterhin beständig steigende Zuschauer- und Nutzerzahlen wünschen! Anders als so manch übereitle oder rechthaberische Börsenanalyst, der Sie „als studierten Historiker“ über lange Zeit nicht ernst genommen hat, sieht sich ob Ihrer profunden und weit blickenden Analysen (und das 2x börsentäglich!) und Ihrer hervorragenden Präsentationsfähigkeiten inzwischen eines Besseren belehrt. Wie lange mögen Sie das noch kostenfrei anbieten können…?

    Viele Grüße

    P.S.: Die zitierte US-Reporterlegende Robert Fisk zum angeblichen Giftgasangriff in Syrien:

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=43542

    https://www.zerohedge.com/news/2018-04-17/famed-war-reporter-robert-fisk-reaches-syrian-chemical-attack-site-concludes-they

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Aktien

Tesla-Quartalszahlen heute Abend – hier eine kurze Vorschau

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Tesla-Auto

Tesla meldet heute Abend seine Quartalszahlen. Wir werden dann umgehend berichten. Hier eine kurze Vorschau. Vor genau einem Jahr lag der Quartalsumsatz noch bei 6,3 Milliarden Dollar, im zweiten Quartal 2020 waren es 6,04 Milliarden Dollar. Für heute liegen die durchschnittlichen Erwartungen von 15 Analysten bei 8,26 Milliarden Dollar.

Gewinnerwartung für Tesla

Beim Gewinn pro Aktie lag Tesla bei seinen Quartalszahlen vor einem Jahr bei +1,91 Dollar, und im zweiten Quartal 2020 bei +2,18 Dollar. Für heute Abend liegen die Erwartungen für das 3. Quartal bei 0,56 Dollar. Bei Tesla kommt es oft zu Überraschungen. Kann Elon Musk diese 0,56 Dollar Erwartung auch dieses Mal sensationell nach oben toppen? (mit welcher buchhalterischen Kreativität auch immer)

Auslieferungen und Steuergutschriften

Die Auslieferungszahlen für das 3. Quartal hatte Tesla bereits am 2. Oktober veröffentlicht, und die Schätzungen von 137.000 Autos für diese drei Monate übertroffen mit 139.300 Stück. Analysten erwarten auch einen weiteren kräftigen Beitrag zum Gewinn durch „regulatorische Steuergutschriften“, die Tesla an andere Autohersteller verkauft. In den letzten Quartalen haben diese Verkäufe einen netten Teil, und manchmal sogar den gesamten Quartalsgewinn ausgemacht.

Im Chart sehen wir die Tesla-Aktie im Verlauf der letzten zwölf Monate. Nach dem Aktiensplit wirkt die Aktie optisch viel günstiger, aber der reale Kursgewinn ist ja der selbe geblieben. Im Februar direkt vor Ausbruch des großen Börsencrash notierte die Aktie (Aktiensplit schon berücksichtigt) noch bei 185 Dollar, jetzt sind es 427 Dollar.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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Aktien

Aktienmärkte: Buy and Hold – nach wie vor im Vorteil?

Das Thema ist so alt wie die Aktienmärkte selbst: sollten man Aktien kaufen und liegen lassen – oder viel aktiver kaufen oder verkaufen? Ein Blick in die Geschichte

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am

Das Thema ist so alt wie die Aktienmärkte selbst: Man wählt einen Korb aussichtsreicher Aktien aus und handelt diese aktiv, indem man sie bei Unterschreiten von Limits verkauft, um bei den immer wieder auftretenden Korrekturen nicht dabei zu sein. Das Problem ist, dass zwar die Zahl der Korrekturen der Aktienmärkte zugenommen hat – aber eben auch die raschen, gegenläufigen Bewegungen, was ein grundsätzliches Problem darstellt. Man ist vielleicht rechtzeitig ausgestiegen, aber nicht mehr rechtzeitig zurückgekehrt. Der Corona-Crash lässt grüßen. Hierzu ein paar Fakten.

Aktienmärkte: Der langfristige Anlagestil

Buy and hold, als Strategie, dies wurde jahrzehntelang von Warren Buffett zelebriert, der seine Aktien im Schnitt 11 Jahre gehalten hat. Und vom unvergessenen André Kostolany – zumindest gilt dieses Adjektiv für die etwas ältere Anlegergeneration, schließlich ist der aus Ungarn stammende Spekulant bereits im Jahre 1993 verstorben. Aktien kaufen, Schlaftabletten nehmen und dann reich werden, über diesen Spruch schmunzelt man noch heute.

Aber kann man im Zeitalter des fast gebührenfreien Daytradings und der ständig verfügbaren Information da noch mit den Märkten mithalten? Spontan könnte man mit einem „niemals“ antworten, aber ganz so einfach gestaltet sich die Sache nicht.

Der immerwährende Versuch des Markttimings

Es gibt heutzutage keine Wirtschafts- und Börsenpublikation, in der nicht die langen Zeitreihen (Charts) von Aktien und Indizes abgebildet sind. Mit den tiefen Einbrüchen und den ständig unterbrochenen Aufwärtstrends der Aktienmärkte. Da muss es doch möglich sein, ein paar Zusatzprozente zu ergattern. Tatsächlich wird dies auch ständig versucht: lag die Haltedauer von Aktien vor 30 Jahren noch bei circa zwei Jahren, so hat sich dies in der heutigen Welt der Onlinebroker im Schnitt mindestens geviertelt. Dies gilt weltweit.

Klar, dass damit die Ausschläge (Volatilität) der Aktienmärkte zugenommen haben.

Statistiken zeigen, dass von den 20 größten Verlusttagen seit dem Beginn des Wirtschaftswunders in Deutschland allein zehn seit der Jahrtausendwende stattgefunden haben. Der größte Einbruch der Aktienmärkte war merkwürdigerweise nicht der schwarze Montag, am 19. Oktober 1987, mit dem Kursmassaker an der Wall Street. Der 9,39 Prozent-Tagesverlust rangieren nur an vierter Stelle, Nummer eins ist der 16. Oktober 1989 mit minus 12,81 Prozent, gefolgt von einem aktuellen Coronacrash-Tag, dem 12. März 2020, mit minus 12,24 Prozent.

Dass diese Kurskapriolen aber auch ihr Gegenstück haben, beweist die Auflistung der besten 20 Dax-Tage seit über 60 Jahren, von denen allein zwölf seit der Dotcom-Blase geschehen sind. Fünf Tage mit Kursavancen von über 10 Prozent plus, der letzte war am 24. März mit plus 10,98 Prozent. Die Wende bei der Coronakrise, wer nur den ersten Wendetag verpasste, hat bereits einen Teil der Erholung der Aktienmärkte verpasst. Betrachtet man einen längeren Zeitraum, so wird auf dramatische Art und Weise klar, was gewisse Abstinenzen vom Markt für Performanceeinbrüche verursachen können.

Lutz Neumann, Leiter der Vermögensverwaltung der Sutor Bank in Hamburg, hat die Dax-Historie im Hinblick auf die Bedeutung des Investitionszeitraums untersucht. Erste Feststellung: In sechs von zehn Fällen an großen Kurseinbrüchen gibt es bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen die besten Tage für die Aktienmärkte. Eine Erklärung dafür ist stets sicher auch die rasche Absicherung von Anlegern, die – von der Intensität des Abschwungs geschockt – ihr Depot mit Putspekulationen absichern. Oftmalige Folge: Eine kleine Eindeckungsrally.

Die Auswertung der Dax-Historie ergab ein ernüchterndes Bild für Timingversuche: Die durchschnittliche Rendite seit der Gründung vor 33 Jahren beträgt gute sieben Prozent, gleichbedeutend mit einer Verdoppelung des Index, jeweils in weniger als 10 Jahren. Wer die besten zehn Tage versäumte, reduzierte seine Performance auf 4,32 Prozent, bei 20 Tagen auf 2,21 Prozent und ab 30 Tagen hätte er sich bereits ein renditeloses Indexdepot einfangen.
Jetzt könnte man einwenden, dass man nicht in den Index zu investieren brauche, bei Einzelaktien könnte man doch viele Krücken außen vor lassen.

Auch hier hat ein Fondsmanager, Sven Lehmann, vom Vermögensverwalter HQ Trust, nachgerechnet. Und zwar gleich beim derzeit sehr beliebten MSCI World:

Innerhalb von 30 Jahren schlugen ein Drittel der 1200 Aktien in ihrer Performance den Index, zwei Drittel blieben hinter der Benchmark zurück. Allerdings benötigten einige dieser Siegeraktien oft viele Jahre, um sich von zwischenzeitlichen Einbrüchen zu erholen. Das Paradebeispiel ist für mich die Kursentwicklung von Amazon, dem Highflyer der Aktienmärkte schlechthin: Im Jahr 1997 mit einem Tief von 1,32 Euro bis zum Jahr 2000 auf sagenhafte 85,50 Euro gestiegen, um dann in der Dotcom-Krise um über 90 Prozent auf 6,40 Euro abzustürzen. Was dann folgte war das Kursspektakel schlechthin, ein Anstieg auf 2979 Euro in der Spitze oder eine Performance von über 43.000 Prozent. Allerdings wiederum mit mehr als einer Kurshalbierung während der Finanzkrise.

Es ist nicht nur schwer, die richtigen Aktien herauszufiltern, auch diese entsprechend lange zu halten, ist eine weitere Hürde für unser von Gier und Angst geflutetes Gehirnarreal.

Viele kleine Korrekturen seit der Finanzkrise

Aktienmärkte und das Timing-Problem

War nicht so einfach, seit der Finanzkrise mit Short-Spekulationen auf ide Aktienmärkte Geld zu verdienen. Nicht einmal in der Coronakrise, bei dem schnellen Einbruch und der sehr schnellen Gegenreaktion. Gerade im April während des Lockdowns kamen die ganz schlimmen Prophezeiungen.

Fazit

Es klingt immer wieder verlockend, wenn die Vertreter der aktiven Fondsbranche behaupten, dass man in Krisenzeiten nur die richtigen Aktien im Depot haben müsse, um diese Phasen zu überstehen. Nur gibt es dabei ein großes Problem: Auf diese Weisheit sind schon Tausende andere Anleger auch gestoßen, dementsprechend teuer sind diese Titel zumeist und natürlich gibt es auch die Schwierigkeit genau diese Titel zu identifizieren. Warum liegen die großen Indizes (MSCI World, S&P 500) in ihrer Performance auf längere Sicht weit vor den Produkten der Finanzindustrie?

Weil diese neben den zahlreichen Underperformern auch immer die Gewinner der jeweiligen Periode im Depot haben. Und was das Timing betrifft, also das rechtzeitige Aus- und Wiedereinsteigen iin die Aktienmärkte, darüber gibt es schon seit Jahrzehnten viele Untersuchungen – besonders aussagekräftig die des legendären Fondsmanagers von Fidelity, David Lynch: „Anleger haben mit der Vorbereitung auf oder dem Antizipieren von Marktkorrekturen viel mehr Geld verloren als in den Marktkorrekturen selbst.”

Dieses klappt nicht, weil man in schöner Regelmäßigkeit die Tage auslässt, in denen es völlig überraschend und ganz dramatisch nach oben geht.

Istv buy and hold die richtige Strategie für die Aktienmärkte?

 

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Aktien

Lufthansa: „Nur“ 1,3 Milliarden Euro Verlust – alles gut? Genau hinschauen!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Lufthansa A380 ist außer Betrieb

Die Lufthansa hat gestern Nachmittag als Ad Hoc-Mitteilung die Quartalszahlen für Juli-September vorzeitig veröffentlicht. Die ausführliche Veröffentlichung der Daten erfolgt am 5. November. Die Lufthansa meldet einen Verlust (Adjusted EBIT) in Höhe von -1,262 Milliarden Euro (Vorjahr +1,297 Milliarden Euro). Nach neun Monaten lag der operative Verlust damit bei -4,161 Milliarden Euro (Vorjahr +1,715 Milliarden Euro). Die Börse schien gestern erleichtert zu sein, dass es nicht noch schlimmer gekommen war. Und man hat offenbar die Worte der Lufthansa-Mitteilung als positiv angesehen, dass man die Probleme reduziert habe. Zitat Lufthansa: „Dank einer Ausweitung des Flugplans in den Sommermonaten Juli und August und erheblicher Kostensenkungen konnten jedoch die Verluste gegenüber dem zweiten Quartal verringert werden.“

Besonders beruhigend dürfte auch folgende Aussage der Lufthansa wirken. Zitat:

Ende September standen dem Konzern liquide Mittel in Höhe von 10,1 Mrd. Euro zur Verfügung. Darin enthalten sind noch nicht abgerufene Mittel aus den Stabilisierungspakten im Gesamtumfang von 9 Mrd. Euro aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien. Hieraus stehen noch 6,3 Mrd. Euro zur Verfügung. Auszahlungen für Corona-bedingte Flugausfälle in Höhe von 2,0 Mrd. Euro standen dabei im dritten Quartal vor allem Mittelzuflüsse aus der Ausweitung der Flugaktivitäten im Juli und August gegenüber.

Lufthansa mit hoher Liquidität dank Rettungsgeldern

Aber dazu muss man auch beachten, dass ebenfalls erwähnt wird, dass die Nettokreditverschuldung der Lufthansa am Ende des dritten Quartals bei 8,93 Milliarden Euro lag (am 31. Dezember 2019 waren es noch 6,66 Milliarden Euro). Die Lufthansa und ihre Auslandstöchter haben über die staatlichen Rettungsmaßnahmen Eigenkapital und Kredite erhalten. Was jetzt Quartal für Quartal verloren wird, kann durch diese 10 Milliarden Euro an liquiden Mitteln natürlich einige Zeit aufgefangen werden.

Aber die Verluste laufen ja vermutlich weiter. Aufgrund des aktuellen globalen zweiten Corona-Welle und zunehmenden Lockdowns darf man mit gesundem Menschenverstand davon ausgehen, dass der Verlust im aktuellen vierten Quartal wieder größer ausfällt als im 3. Quartal. Also ein Verlust von vielleicht 2 oder 3 Milliarden Euro? Oder tritt man bei der Lufthansa jetzt erneut kräftig auf die Kostenbremse, und bekommt den Verlust doch noch weiter runtergedrückt? Im 1. Quartal 2021 dürfte womöglich ein weiterer Verlust folgen, auch wenn man jetzt überhaupt noch nicht absehen kann, wie dann die Lage sein wird in Sachen Infektionen und Impfstoff-Fortschritt.

Verluste laufen weiter?

Mit „Genau hinschauen“ in der Artikel-Headline möchte ich sagen: Die Quartalsverluste der Flugbranche laufen weiter – weil sich die Corona-Lage derzeit deutlich verschlechtert. Und noch ist kein Ende in Sicht. Die 10 Milliarden Euro Cash-Reserve der Lufthansa wirkt auf den aller ersten Blick nach einem schönen großen Polster. Aber sie kann schnell abschmelzen, und ist auch auf Kredit erkauft. Die Lufthansa kann für diese dramatische Lage nichts, genau so wenig wie die Betreiber von Hotels, Restaurants und Reisebüros. Je schlimmer die Corona-Lage wieder wird, desto schlimmer die finanzielle Lage dieser Unternehmen. Die Lufthansa ist in diesem Strudel gefangen, genau wie alle anderen Airlines.

Und so hielt die Euphorie der Lufthansa-Aktie gestern auch nur ganz kurz an. Sie stieg von 8,04 auf 8,58 Euro. Die Aktie fiel dann gleich wieder. Und heute zusammen mit dem fallenden Gesamtmarkt fällt auch die Airline-Aktie auf aktuell 7,93 Euro. Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten zwölf Monate. Die Aktie hängt müde relativ weit unten im Verlauf der letzten Monate. Geht es unter 7 Euro, droht es für die Aktie ganz düster zu werden.

Dass die nächsten Monate keine rosige Perspektive versprechen, kann man dem Schlusswort der Lufthansa in ihrer gestrigen Mitteilung entnehmen. Man ist bemüht die Kosten zu drücken, um möglichst lange mit dem Liquiditätspolster durch diese Krise zu kommen. Aber für Euphorie in der Aktie ist es noch viel, viel zu früh. Es könnte nämlich für die gesamte Airline-Branche eine sehr lange, trockene Durststrecke werden. Zitat Lufthansa:

Der Konzern ist in der Lage, auch weiteren Belastungen der Corona-Pandemie standzuhalten. In den kommenden Wintermonaten wird die Nachfrage nach Flugreisen aufgrund des globalen Infektionsgeschehens und der damit verbundenen Reisebeschränkungen voraussichtlich niedrig bleiben. Die Konzernairlines werden nach aktueller Planung im vierten Quartal nur maximal 25% der Vorjahreskapazität anbieten, um sicherzustellen, dass der Flugbetrieb auch weiterhin einen positiven Cashbeitrag leistet. Gleichzeitig arbeitet die Lufthansa Group intensiv an Restrukturierungsmaßnahmen in allen Geschäftsbereichen, um kurz- und mittelfristige Kosteneinsparungen zu erzielen und die operativen Mittelabflüsse zu minimieren.

Chart zeigt Kursverlauf der Lufthansa-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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