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Marktgeflüster (Video): Bullenmärkte sterben nicht an Altersschwäche..

Bullenmärkte sterben nicht an Altersschwäche - sondern durch Kopfschuß! So lautet ein Spruch an der Wall Street, meint also: das Ende einer Hausse kommt plötzlich und kündigt sich nicht lange vorher an. Ob der derzeitige Bullenmarkt durch einen Kopfschuß stirbt oder doch noch ein längeres Leben vor sich hat, hängt wesentlich von der Entwicklung der Anleiherenditen ab..

Von Markus Fugmann

Bullenmärkte sterben nicht an Altersschwäche – sondern durch Kopfschuß! So lautet ein Spruch an der Wall Street, meint also: das Ende einer Hausse kommt plötzlich und kündigt sich nicht lange vorher an. Ob der derzeitige Bullenmarkt, der jetzt auch nach offizieller Defintion eine Korrektur absolviert hat (beim Dow Jones 5% vom Hoch) durch einen Kopfschuß stirbt oder doch noch ein längeres Leben vor sich hat, hängt wesentlich von der Entwicklung der Anleiherenditen ab, die zuletzt dramatisch schnell gestiegen waren und damit die Sorgen vor einer Liquiditätsverknappung auch an den Aktienmärkten geschürt hatten. Der Dax ist weiter schwach auf der Brust, jedoch weniger volatil als die US-Indizes..



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13 Kommentare

  1. Was ist mit Draghi? Warum läßt er den EUR so steigen? Trotz überproportionalen Kauf von Bunds fällt der Kurs drastisch. Was machen die Chinesen bezüglich EUR und DAX?

  2. Ist Wells Fargo „too big to fail“?

    1. @Lossless, unbedingt „too big to fail“!

  3. Und Kopfschüsse sind so schnell, dass man sie anscheineinend doch nicht sehen kommt .
    An Gerd, mindestens läuft es uns mit den U S -Shorts,
    aber bist du mit deinen Long -DAX rausgekommen, ich hoffe für dich.
    Ab heute werden erstmals seit langem Erholungen abverkauft.Viele haben das noch nie erlebt u.lernen
    etwas Neues.Es gibt Fortbildungskurse für jüngere u.unbelehrbare Anleger unter dem Motto
    “ Börsen können auch fallen“

    1. @Beobachter, es werden Erholungen abverkauft? Ich verstehe nicht ganz, welche Erholungen meinen Sie?
      Hoffentlich hat @Gerd nicht in den Nachmittagsstunden die Nerven verloren, was den DOW angeht. Ich wollte ihm bereits am Vormittag auf seine Frage den Tipp geben, erst einmal den EMA 50 im D1 bzw. den EMA 10 im W1 im Auge zu behalten und bei weiterem Unterschreiten dieser Marken die Shorts fröhlich weiterlaufen zu lassen. Als Absicherung hätte ich ihm gerne einen Stopploss komfortabel in der Gewinnzone empfohlen, z. B. etwas über dem heutigen FPV, der in Kombination mit dem heutigen EMA 200 im H4 noch einmal als kurzfristige obere Korrekturmarke bis zur Eröffnung der US-Märkte anzusehen war.
      Aber dann fiel mir wieder ein, dass er Kommentare von mir seit längerem ignoriert und bereits bei dem meinem Namen dichtmacht, sodass ich meine Überlegungen dahingehend als Perlen vor die Säue eingestuft habe.
      Beim DAX wird er den Ausstieg schon geschafft haben, die Notwendigkeit dazu musste am Donnerstag, spätestens Freitag auch dem skeptischsten FMW-Leser und Permabullen ins Auge gesprungen sein, der erst relativ spät in der zweiten Jahreshälfte 2017 eingestiegen ist.

  4. Da geht ja mal richtig was in den letzten Tagen ! CNBC schon wieder im Krisenmodus :-)

  5. Wenn ich mir gerade den DAX ansehe, frage ich mich, ob nicht all die Definitionen der letzten Tage hinsichtlich Crash, Baisse oder Korrektur soeben ad absurdum geführt werden. Für einen Forextrader und reinen Beobachter der Aktienmärkte auf alle Fälle faszinierend :D

  6. @Michael, der S&P hat über Nacht ein Tief von 2733 gemacht u.hat sich fast ins Plus bei 2763 erholt.
    Ich dachte das alte Spiel mit den Rebounds geht wieder weiter u.die Folge kennst du ja.Leider bin ich nur wenig dabei ,weil mir all die Permabullen u.Prognostiker den Mut
    genommen haben um eine grössere POS. zu shorten.
    Aber wie gesagt ,nach der heutigen Korrektur wären einige mit einem kleinen Gewinn ev.zufrieden.Du hast recht ,die Devisenmärkte sind viel berechenbarer.Wenn man sieht was jetzt innerhalb einer Woche abläuft an den Aktienmärkten , ( von grenzenloser Euphorie bis zum Fastcrash ) ist das Casino pur.Von den Kryptos noch gar nicht gesprochen.Was Herr Fugmann auch schon angesprochen hat,weil Aktien u.Anleihen fallen findet eine immense Wertvernichtung statt.Die Verlierer können sich
    trösten, ES SIND NUR BUCHGEWINNE .Viele meinen die Notenbanken werden es wieder richten????

    1. @Beobachter, ich bin der Meinung, dass die Aktienmärkte nicht nur seit einer Woche, sondern seit November 2016 Casino und Euphorie pur sind. Von den Kryptos wollen wir gar nicht reden.
      Ob sich die Verlierer mit dem Argument „nur Buchgewinne oder -verluste“ trösten können, weiß ich nicht, für viele kleinere und private Anleger und Neo-Fulltime-Börsenprofis wird wohl heute viel reales Geld verloren gegangen sein. Wie auch bereits in den letzten Wochen in ihren unübertrefflichen Kryptowährungen.
      Ich glaube auch, dass der „kleine“ Rücksetzer der letzten zwei, drei Tage erst einmal die unverbesserlichen Permabullen wieder auf den Plan rufen dürfte, bevor sich die Bewertungen der Firmen in den Aktienidizes dem Niveau annähern, das ihrem realen Wert entspricht (Banken, KfZ-Branche, FANG-Aktien).

  7. @Beobachter, ich muss noch hinzufügen, dass auch die Devisenmärkte nicht so viel berechenbarer sind. Siehe heute: Dollarstärke allenthalben, außer bei Yen und Gold. Also erst einmal Flucht in den sicheren Globalhafen USD, aber noch ein wenig mehr in Gold und noch mehr in den Yen, ein historisches Fossil, das ich persönlich noch nie verstanden habe. Wie kann man in verunsicherten Stimmungslagen oder überhaupt nur in den Yen flüchten, in die Währung, die seit Jahrzehnten (Draghi + Yellen)² repräsentiert?
    Die Devisenmärkte sind seit dem Aktien- und Kryptowahn nur nicht mehr ganz so anfällig bzw. volatil gegenüber prinzipiell eigentlich irrelevanten Veröffentlichungen wie unreflektierten NFP-Zahlen (vor wenigen Jahren noch ein Schlachtfest für Gold und Nicht-USD-Währungen), Mini-Zinsentscheidungen oder Gelabere von Notenbankmitgliedern. Warum? Weil diese ihre Glaubwürdigkeit glaubwürdig verspielt und ihr Pulver verschossen haben ;)
    Alleine während des Aktienhypes seit Trump habe ich z. B. mein Tradingkonto etwa verdreifacht, und das nur mit Forex-Trades gegen den USD.
    Schlau sein, wach sein und eine Portion an Geduld, Intuition und gesundem Menschenverstand. Und an reduzierter Gier ;) Und wem 200% Gewinn in 14 Monaten als lächerlich erscheinen, der soll gerne in Kryptos und Aktien weiterhin sein Glück versuchen.

  8. Avatar
    vier saeulen system

    Ist alles noch zu duenn bzw.im Rahmen….
    DAX unter 10000 Pkt
    Dow unter 20000 Pkt
    ….dann sind wir im Plan!

  9. @vier saeulen system alias bauer, genau so so sieht es aus. Auch bei Gold alles senkrecht? Klar, nach Süden :D

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