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Marktgeflüster (Video): Das 60 Billionen Dollar-Problem!

Seit dem Jahr 2009 wurden weltweit 60 Billionen Schulden in US-Dollar aufgenommen (durch Unternehmen und private Kredite; vor allem in den Emerging Markets) – und diese Schulden werden nun immer drückender!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Dollar wird immer stärker, vor allem gegenüber den Währungen der Emerging Markets. Seit dem Jahr 2009 wurden weltweit 60 Billionen Schulden in US-Dollar aufgenommen (durch Unternehmen und private Kredite; vor allem in den Emerging Markets) – und diese Schulden werden nun immer drückender! Nun hat heute Janet Yellen klar signalisiert, dass die Fed im Dezember die Zinsen anheben wird. Das wäre noch nicht so das Problem – aber wenn Trump durch seine Politik erwartungsgemäß die Inflation anheizt, muß die Fed „hinterher“ und die Zinsen weiter anheben. Der Dollar-Index steht jetzt charttechnisch an einem neuralgischen Punkt (zwischen 100 und 101): steigt er darüber, wäre weitere, noch extremere Dollar-Stärke sehr wahrscheinlich!
Der Dax heute wenig bewegt, aber die US-Indizes wollen wie es aussieht noch einmal nach oben – die vielleicht finale Aufwärtsbewegung..

23 Kommentare

23 Comments

  1. Avatar

    Marko

    17. November 2016 18:49 at 18:49

    Hallo Markus,

    alles richtig.

    Nur wissen die Leute doch , dass die Fed die Zinsen erhöhen muss, muss (!!)

    Was soll dieser Quatsch mit den Billigst-Zinsen, glaubt Ihr ernsthaft, dass die Emerging-Markets sich nicht auf eine Zinserhöhung vorbereitet haben ?

    Das ist ist Zinserhöhung mit Ankündigung ?

    VG

    marko

  2. Avatar

    Marko

    17. November 2016 19:12 at 19:12

    Bist Du dir da sicher, Markus ?
    Der EUR war auf einem hohen Niveau (über ein Jahr hinweg, ausgehend vom 1,04 Tief), und man muss noch eines bedenken, „wir“ haben die Italiener, Spanier, Portugiesien, Griechen an der Backe hängen ? Dass der USD jetzt , beim Donald ,abschmiert, sollte keine Überraschung sein, ehrlich gesagt. Das kann man sehen.

    VG
    Marko

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      17. November 2016 19:20 at 19:20

      @Marko, wie meinst du das, ob ich mir sicher sei? Du siehst doch wie der Dollar nach oben schießt zum Euro, vor allem aber zu den Emerging Markets-Währungen! Der Dollar-Index ist dabei, nach oben auszubrechen und entscheidende Widerstände zu knacken. Warum? Weil die Märkte zurecht davon ausgehen, dass mit Trump die Inflation anzieht und die Fed daher nicht nur einmal, sondern mehrfach und zeitnäher als man lange glaubte, die Zinsen anheben muß, um die Inflation nicht aus dem Ruder laufen zu lassen..

      • Avatar

        Tomasz

        17. November 2016 19:41 at 19:41

        Wenn jetzt aber die inflation wie gerufen kommt um die schulden wegzuschmelzen?hat die fed nicht vor kurzem gesagt,dass man bereit sei die inflation für eine gewisse zeit überschießen zu lassen.und geld im system kommt nicht mehr durch qe sondern durch steuerfinanzierte ausgaben.ist doch auch ok…oder hab ich da nen denkfehler

        • Avatar

          Lossless

          17. November 2016 20:58 at 20:58

          Die Inflation kommt aber im Moment zu schnell. Auch Draghi muss jetzt überlegen was zu tun ist. Er fordert die europäischen Staaten schon lange auf die Fiskalpolitik zu erweitern. Aber kein Staat nimmt es zur Kenntnis.

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    Thomas K

    17. November 2016 19:28 at 19:28

    Hallo Herr Fugmann,

    wie erklären Sie sich denn die Outperformance des Nasdaq seit 2 Tagen?
    Mich freuts ich hab bei dem Trump-DrawDown günstig einen Nasdaq-ETF erwischt, der seit dem Absturz früh morgen am 09.11 schon 10% im Plus ist.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      17. November 2016 19:39 at 19:39

      @Thomas, dann rate ich dringend, sich abzusichern – ich gehe davon aus, dass die Rally in den allerletzten Zügen ist!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      17. November 2016 19:45 at 19:45

      @Thomas, die Gegenbewegung läuft seit zwei Tagen; der übergeordnete Trend ist damit nicht gefährdet, und der ist, das zeigt die Hauptbewegung nach dem Trump-Sieg, nach unten gerichtet; was wir derzeit sehen, ist eine technische Gegenbewegung, nicht mehr..

  4. Avatar

    sascha

    17. November 2016 19:32 at 19:32

    Was bedeutet das für Euro und Dax???
    AB 2017 Richtung SÜDEN?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      17. November 2016 19:42 at 19:42

      So ist es @Sascha! Ich glaube aber nicht, dass das erst 2017 passiert, sondern dass die Abwärtsbewegung noch in 2016 anfangen wird.. Der Dollar ist der Killer der Aktien-Hausse (Emerging Markets, aber auch international tätige US-Unternehmen, die im Ausland auf Dollar-Basis weniger Geld verdienen, was bei den großen US-Konzernen der Fall ist, die in den US-Indizes enthalten sind)..

      • Avatar

        sascha

        17. November 2016 19:51 at 19:51

        Also @Markus, sehen wir vielleicht nochmal die 11000 beim DAX und am Abend der Zinserhöhung geht es Abwärts?
        Dabei hätte ich mich doch sehr auf die 18 ??? bein DAX gefreut :-(

    • Avatar

      Petkov

      17. November 2016 21:22 at 21:22

      Das klingt ja wie immer sehr einleuchtend, @Fugmann, auch wenn eine Auswirkung für mich noch unberücksichtigt bleibt:

      1. Wie mittlerweile sogar der Retro-Anja mitbekommen hat, steigt aktuell eine fröhliche Anleihenverkaufsparty mit gelegentlichen, nett anzuschauenden Panikausbrüchen.
      2. Das meiste frei gewordene Geld wurde bestimmt in caritative Projekte gesteckt. Ein bisschen was ist aber übriggeblieben.
      3. Die Rohstoffmärkte inkl. Gold scheinen aktuell nicht viel davon abzubekommen, abgesehen vom Kupfer für Trumps Brücken (der Freundschaft).
      4. Was ist also mit den europäischen Aktienmärkten, speziell dem DAX? Für die aktuell erwarteten (recht üppigen) Dividenden kann man sich weniger Dollars kaufen, das ist klar. Aber mit weniger Dollars kann man mehr Anteile erwerben. Und im Gegensatz zum Dow klettert der Dax nicht gerade den Everest hoch. Und auch für die deutschen KGVs ist keine absolute Schwindelfreiheit erforderlich oder?

      Was meinen Sie? Ist es so abwegig, dass der DE Aktienmarkt im kurzen Zeitfenster Auftrieb bekommt und zum US-Markt outperformt?

      Schöne Grüße

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        18. November 2016 08:03 at 08:03

        @Petkov, das denke ich eher nicht, auch wenn der Dax viel günstiger ist als die US-Indizes. Das Geld ist zuletzt in die US-Märkte geflossen (wie Daten von ETF-Anbietern zeigen); fließt es da wieder heraus, wird es wohl eher nicht in den Dax fließen, weil dann risk-off angesagt ist..

        Viele Grüsse!

        • Avatar

          Petkov

          18. November 2016 08:37 at 08:37

          Verstehe… Ja, wenn die US-ETFs Zuflüsse in entsprechender Höhe verzeichnen können, ist die Sache ziemlich klar. Ganz herzlichen Dank, Herr Fugmann.

  5. Avatar

    sascha

    17. November 2016 19:57 at 19:57

    Spaß bei Seite, hier werden Milliarden an Geld vernichtet, dass ist KRIEG.

  6. Avatar

    tkms

    17. November 2016 21:44 at 21:44

    Na ja, der Nasdaq ETF ist ein Kauf für die nächsten 5-10 Jahre, da wird man 4 Jahre Trump überleben. Generell gehe ich davon aus, das die Gewinne von Apple,Amazon,Alphabet,Facebook usw. auch weiter steigen werden, die nächsten 4 Jahre vielleicht nicht mehr so extrem.
    Schwächephasen werde ich eher zum Nachkaufen nutzen. Und zwischendurch mit Short-Zertifikaten absichern.

  7. Avatar

    Marko

    17. November 2016 22:13 at 22:13

    Markus, das ist ganz einfach.

    Der EUR ist unterberwertet, sprich : der Dollar gewinnt., endlich.
    Wenn „wir“ jetzt in einer Krise sein würden,warum gewinnt der YEN dann ? Fragen ?

    • Avatar

      Wolfgang Koch

      18. November 2016 04:37 at 04:37

      Marko,das ist noch einfacher,wie fast alles an der Börse einfach ist.Super-Donald rettet America wie angekündigt.Das heisst:Amerika wird eine weitere schuldenfinanzierte Scheinblüte erleben&die restliche Welt wird sie bezahlen.Finanzpolitisch ist es eigentlich die Perversion.Das Land mit den in der Summe grössten Schulden,verschuldet sich immer weiter&die Gläubiger freuen sich wie Bolle(Wg.weltweitem Anlagenotstand,gelle Mario!),das zu finanzieren.Es ist klassisch,wie bei einem bevorstehenden Horrorzunami.Das Meer weicht zurück,alle freuen sich über mehr Strand,aber dann…!

      • Avatar

        Petkov

        18. November 2016 07:28 at 07:28

        Es gibt kein „Aber dann“, werter Herr Koch. Sie haben die finanzpolitische Perversion kurz angerissen, das hier ist die gesellschaftliche Perversion. Wer „aber dann“ sagt ist ein Panikmacher, ewig Gestriger, Wutbürger, Pack und widersetzt sich dem Schlachtruf gegen sich selbst „Wir schaffen es“. Also schöööön den breiteren Strand genießen, Herr Koch. Um den Rest kümmert sich die Politik. Sie wollen ja nicht politisch inkorrekt sein, gell? Das ist „escht uncool, Aldder“. Außerdem hat die EU Höhe, Zerstörungskraft und Lautstärke von Zunamis normiert und in einer Nachtsitzung einstimmig ratifiziert. Was hetzen Sie also hier überhaupt wieder?

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Aktuell: Lufthansa veröffentlicht Maßnahmen für weiteren Kahlschlag

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der Lufthansa A380 wird wohl nicht mehr fliegen

Die Lufthansa hatte bereits Maßnahmen zum Kahlschlag angekündigt. Aber es ist wie es ist. Die Fluggastzahlen erholen sich nicht V-förmig wie (auf den ersten Blick) die Gesamtkonjunktur. Weltweit gibt es ständig neue Corona-Restriktionen und viele Unklarheiten. Und offenkundig haben zu viele potenzielle Flugreisende wohl einfach keine Lust auf diese ganze Unsicherheit und dazu noch auf stundenlanges Maskentragen an Flughäfen und im Flugzeug. Jetzt hat die Lufthansa vor wenigen Minuten die nächsten Maßnahmen zum Kahlschlag verkündet. Weiter Runter-Schrumpfen, um nicht in den Kosten zu versinken, so könnte man es ausdrücken. Hier drucken wir die wichtigsten Infos von der Lufthansa im Wortlaut ab. Die Headline-Aussagen:

– Erholung des Luftverkehrs deutlich langsamer als noch im Sommer erwartet
– Tiefere Einschnitte bei Flottengröße und für Personal
– Langfristig geparkte sowie zur Ausflottung vorgesehene Flugzeuge werden im dritten Quartal mit bis zu 1,1 Mrd. EUR wertberichtigt
– Operative Mittelabflüsse sollen um 100 Mio. EUR pro Monat reduziert werden

Details:

Der Kapazitätsausblick für die Passagierairlines wird deutlich nach unten korrigiert; die bisherige Annahme, im vierten Quartal des Jahres ein durchschnittliches Produktionsniveau von 50 Prozent des Vorjahreswertes zu erreichen, erscheint nicht mehr realistisch. Bei Fortsetzung des aktuellen Trends werden die angebotenen Sitzkilometer im Vorjahres-vergleich voraussichtlich nur noch in einer Spanne zwischen 20 und 30 Prozent liegen.

Die mittelfristige Flottenplanung wird angepasst und sieht aktuell ab Mitte des Jahrzehnts eine dauerhafte, konzernweite Kapazitätsreduktion von 150 Flugzeugen vor .

In Ergänzung der bereits kommunizierten Flottenentscheidungen wurde folgendes beschlossen: Nachdem bereits im Frühjahr sechs Airbus A380 endgültig außer Dienst gestellt worden sind, werden die verbleibenden acht Flugzeuge vom Typ A380 sowie zehn Flugzeuge vom Typ A340-600, die bislang noch für den Flugdienst vorgesehen waren, in einen sogenannten Langzeitparkmodus (long-term storage) überführt und aus der Planung genommen.

Aus den vorgenannten Flottenentscheidungen werden sich weitere Wertberichtigungen in einer Größenordnung von bis zu 1,1 Mrd. EUR ergeben. Der Betrag soll noch im dritten Quartal des laufenden Jahres verbucht werden.

Der bisher avisierte rechnerische Personalüberhang von 22.000 Vollzeitstellen erhöht sich in Folge der Entscheidungen für das dritte Paket des Restrukturierungsprogramms. Die Anpassung der dauerhaften Personalstärke in den Flugbetrieben wird an die weitere Marktentwicklung angepasst.

Die überarbeitete Finanzplanung sieht trotz des eingetrübten Ausblicks vor, die Mittelabflüsse durch striktes Kostenmanagement weiter zu senken. Der Liquiditätsabfluss soll von aktuell rund 500 Mio. EUR pro Monat auf durchschnittlich 400 Mio. EUR pro Monat im Winter 2020/21 gesenkt werden. Das kommunizierte Konzernziel, im Jahresverlauf 2021 wieder operativ positive Mittelzuflüsse zu erwirtschaften, wird bekräftigt.

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Markus Koch vor dem Handelsstart in New York – Abverkauf bei Tech geht weiter

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video vor dem Handelsstart in New York. Der Abverkauf bei Tech geht weiter, und der Value-Bereich profitiert.

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Deutsche Bank: Übernahme durch UBS? Geldwäsche in Russland? Aktie dick im Minus

Claudio Kummerfeld

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Deutsche Bank Hochhäuser in Frankfurt

Die Deutsche Bank könnte heute mit einem kräftigen Plus in den Handel gehen. Würde man meinen, wenn man die Nachricht betrachtet, dass die große Schweizer UBS womöglich die Deutsche Bank kaufen will. So zumindest sagte es am Samstag die Schweizer „Sonntagszeitung“. Aber beim zweiten Blick weiß man: Die UBS wollte ja auch mit der Credit Suisse fusionieren – diese Idee sll offenbar schon gescheitert sein. Und auch die Commerzbank wie die Lloyds Banking Group sollen für die UBS interessante Kaufkandidaten sein. Also ist dies doch eher eine ziemlich unklare Lage. Außerdem wären die Hürden, die größte Bank Deutschlands kaufen zu können, wohl ziemlich groß. Aber dennoch, die Deutsche Bank-Aktie könnte heute aufgrund dieser Meldung gut im Plus eröffnen.

Deutsche Bank mit neuem Geldwäsche-Horror in Moskau?

Aber sie geht mit minus 3,6 Prozent in den Handel. Denn gestern gab es neue konkrete Berichte zu möglichen Geldwäsche-Vorgängen in Russland. Konkrete Auswertungen (hier die Details) sollen zeigen, dass die Deutsche Bank-Filiale in Moskau wohl eine Art Wild-West-Filiale gewesen sein soll, und dass trotz Aufsehern in Sachen Geldwäsche wohl kaum Kontrolle stattfand. Man wollte wohl nicht hinsehen und ließ viel womöglich mehr zweifelhafte Transaktionen zu als bislang bekannt. Pikant dabei ist, dass im betreffenden Zeitraum auch der heutige Deutsche Bank-Chef Sewing als Chef der Revision für die Kontrolle zuständig war, aber dass trotz Prüfungen sogenannte Mirror Trades nicht entdeckt wurden. Dabei wurden für Kunden Aktien in Rubel gekauft, und danach gleich wieder in US-Dollar verkauft.

Drohen der Deutschen Bank nach diesen neuen Enthüllungen weitere Geldstrafen? Fängt auch der Stuhl vom angeblich so sauberen Herrn Sewing an zu wackeln? Auf jeden Fall könnte der geneigte Börsianer das Grausen kriegen, dass diese jahrelange Horror-Show mit nicht enden wollenden Geldstrafen, Verfahren und Prüfungen weiter geht. Die Deutsche Bank-Aktie jedenfalls, die notiert heute wie gesagt mit mit minus 3,6 Prozent bei 7,41 Euro. Die Deutsche Bank hat dazu folgendes Statement veröffentlicht. Zitat:

„Die Bekämpfung von Finanzkriminalität, Geldwäsche und Kapitalflucht hat für die Ermittlungsbehörden und Finanzinstitute gleichermaßen Priorität. Die weltweit führenden Finanzinstitute, einschließlich der Deutschen Bank, haben Milliarden von Dollar investiert, um die Behörden bei diesen Bemühungen effektiver zu unterstützen. Dies führt natürlich zu einer höheren Zahl von Feststellungen.

Wir bei der Deutschen Bank haben in den letzten Jahren massiv in die Verbesserung der Kontrollen investiert, und wir konzentrieren uns mit Nachdruck darauf, unseren Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen nachzukommen. Dazu gehört auch, dass wir Maßnahmen ergreifen, um Risiken zu minimieren, und Beziehungen zu Kunden oder Korrespondenzbanken beenden, wenn dies angezeigt ist.

Das ICIJ hat über eine Reihe historischer Themen berichtet. Soweit sie sich auf die Deutsche Bank beziehen, sind sie den Aufsichtsbehörden bekannt. Die Themen wurden bereits untersucht und führten zu Einigungen mit den Behörden, in denen die Zusammenarbeit und die Mängelbeseitigung der Bank öffentlich anerkannt wurden. Wo nötig und angemessen, haben wir Konsequenzen gezogen. Soweit die vom ICIJ verwendeten Informationen aus Verdachtsmeldungen (sogenannten SARs) stammen, wurden diese Informationen von einer Bank gemäß der gesetzlichen Regelung aktiv identifiziert und den Behörden mitgeteilt. SARs enthalten Warnungen vor möglichen Probleme, können aber nicht mit einer Tatsachenbehauptung gleichgesetzt werden.“

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