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Marktgeflüster (Video): Das am meisten unterschätzte Risiko der letzten Jahre!

Von Markus Fugmann

Die Bundestagswahlen am Sonntag sind vermutlich das am meisten unterschätzte Risiko der letzten Jahre! Die Märkte gehen davon aus, dass schon alles so bleiben wird, wie es ist – jedoch bestehen gute Chancen, dass die FDP in die Regierung kommt und damit die Haltung der neuen Regierung zur Europa-Politik und gegenüber der EZB sich deutlich verschärft. Dazu kommt das Risiko, dass die große Koalition nicht fortgesetzt wird (vor allem weil die SPD so schwach ist) und die AfD deutlich besser abschneidet als erwartet. All das aber haben die Märkte noch nicht „auf dem Schirm“, die Volatilität geht gegen Null. Ganz anders als kurz vor den Wahlen in Frankreich, als die Vola extrem hoch war und dann die Erleichterungs-Rally kam..



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18 Kommentare

  1. Wieso soll es ein Risiko sein, das die große Koalition nicht
    Fortgeführt wird ? Verstehe es nicht . War sie ein Segen für
    Unser Land?
    Danke für die Antwort
    M.f.g
    Lulu

  2. ….Deutschland ist die EZB, die EU?

    Grüße aus Wien!

  3. Was haben sie damals gesagt bevor Donald Trump Präsident wurde?: „Die Märkte haben es nicht auf dem Schirm!“ Und was haben die Märkte gemacht, ein Feuerwerk abgefeuert, weil die Märkte wohl zu dumm und kurzsichtig sind. Wenn ich jetzt höre, dass die Märkte es wieder nicht auf dem Schirm haben, sehe ich den Dax, bei einem unerwarteten Wahlausgang, am Ende des Jahres bei 14000 Zählern stehen. Also kann man eigentlich immer nur long sein. Die armen Bären…

  4. Die FDP muss sich erstmal beweisen, ob sie die Politik der EZB gegenüber verschärft, in der letzten FDP-Regierung wurde die angebliche Alternativlosigkeit des Euros auch mitgetragen.

  5. Der titel ist schon bemerkenswert. Überall das gleiche.
    Überall wird gerettet.
    Dax ist erschöpft.
    Tech sollte nach den letzten zahlen zur marktbreite jetzt auch den nächsten auf die problemchen aufmerksam machen.es ist soweit und alle sagen: das sehen doch alle anderen auch….

  6. …interessant hätte heute im Marktgeflüster sein können…ob das Gold morgen nach Yellen steigt? Das Muster vor FED Sitzung geht Gold runter und dann rauf habe ich da erhalten – hat funktioniert!
    Im Moment ist doch die Gier, das Werkel rennt trotz „Nordkorea“ ….
    P.S.
    Trump/ UNO: Welten stoßen zusammen!

  7. Sehen alle anderen auch… man kann nur long sein

  8. Die FDP ist die wirtschaftsfreundlichste Partei und eine starke Regierungsbeteiligung sollte den Dax eher stützen als belasten, denke ich.

  9. @peterchen – meinst Du Gold, oder DAX, Dow etc.?

  10. Ich will das auch was der Herr Fugmann da raucht,… Marktrisiko durch Blödregierung,… hahahaha,…lach,geil…. gib mir den mir die blaue Pille zurück, biiittte!

  11. Es ist schon seltsam. Die letzte Jahre hat die Wirtschaft auf eine Regierungsbeteiligung der FDP gehofft. Schließlich hatten 4 schwarz-gelbe Koalitionen in den letzten 50 Jahren die bisher höchste Dax-Performance von 14,6% p.a. erreicht. Jetzt wird die Partei als eine Bedrohung angesehen, dabei gilt in der Poltik doch immer, dass in Koalitionen nicht das gewünschte, sondern das umsetzbare Programm vereinbart wird. Es gibt andere Bedrohungen.

    1. @Wolfgang, aber so ist es! US-Hedgefonds sind da sehr klar: die FDP ist ein Risiko aus Ihrer Sicht, weil dann der free lunch vorbei ist in der Eurozone..

      1. @Markus. Der Europachef von BlackRock, Martin Lück, hat insbesondere vor dieser Konstellation gewarnt. Was bedeutet das? Hält man sein Pulver trocken? Dann wäre der Schaden nicht so groß und bei einer GroKo? Ist das FDP-Szenario wirklich das meist unterschätzte Risiko?

    1. Mädchen, das ist doch kein Rechter…der ist nach der Haarfrisur zu deuten Undinist, wie vermutlich auch Hitler einer war…

  12. Herr Fugmann, ich teile Ihre Einschätzung, dass die FDP mit ihrer Haltung zur EZB-Politik eher eine Belastung für die Märkte sein könnte.

    Das Zünglein an der Waage scheint mir aber die AfD zu werden. Wenn sie deutlich stärker abschneidet als die Umfragen derzeit nahelegen und es für Schwarz-Geld nicht reicht, wird sich die SPD meiner Meinung nach voller staatspolitischer Verantwortung in die nächste Groko stürzen. Wenn die AfD eher schwächelt, kann die SPD die Groko wesentlich schwerer als „Rettung aus der Not“ verkaufen und würde sich verweigern, auch wenn das dann halt das ungewohnte Jamaika bedeuten würde.

  13. persephone, das war auf das Kommentar von
    Feldmaen bezogen.wir erleben eine Lektion in Behavioral finance. So oder so

    (Sag ich als wiener:)

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