Folgen Sie uns

Aktien

Marktgeflüster (Video): Das am meisten unterschätzte Risiko der letzten Jahre!

Die Bundestagswahlen am Sonntag sind vermutlich das am meisten unterschätzte Risiko der letzten Jahre! Die Märkte gehen davon aus, dass schon alles so bleiben wird, wie es ist – und das könnte ein teurer Irrtum werden..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Bundestagswahlen am Sonntag sind vermutlich das am meisten unterschätzte Risiko der letzten Jahre! Die Märkte gehen davon aus, dass schon alles so bleiben wird, wie es ist – jedoch bestehen gute Chancen, dass die FDP in die Regierung kommt und damit die Haltung der neuen Regierung zur Europa-Politik und gegenüber der EZB sich deutlich verschärft. Dazu kommt das Risiko, dass die große Koalition nicht fortgesetzt wird (vor allem weil die SPD so schwach ist) und die AfD deutlich besser abschneidet als erwartet. All das aber haben die Märkte noch nicht „auf dem Schirm“, die Volatilität geht gegen Null. Ganz anders als kurz vor den Wahlen in Frankreich, als die Vola extrem hoch war und dann die Erleichterungs-Rally kam..

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Lulu

    19. September 2017 18:49 at 18:49

    Wieso soll es ein Risiko sein, das die große Koalition nicht
    Fortgeführt wird ? Verstehe es nicht . War sie ein Segen für
    Unser Land?
    Danke für die Antwort
    M.f.g
    Lulu

  2. Avatar

    persephone

    19. September 2017 18:55 at 18:55

    ….Deutschland ist die EZB, die EU?

    Grüße aus Wien!

  3. Avatar

    Feldmaen

    19. September 2017 19:03 at 19:03

    Was haben sie damals gesagt bevor Donald Trump Präsident wurde?: „Die Märkte haben es nicht auf dem Schirm!“ Und was haben die Märkte gemacht, ein Feuerwerk abgefeuert, weil die Märkte wohl zu dumm und kurzsichtig sind. Wenn ich jetzt höre, dass die Märkte es wieder nicht auf dem Schirm haben, sehe ich den Dax, bei einem unerwarteten Wahlausgang, am Ende des Jahres bei 14000 Zählern stehen. Also kann man eigentlich immer nur long sein. Die armen Bären…

  4. Avatar

    Mulinski

    19. September 2017 19:11 at 19:11

    Die FDP muss sich erstmal beweisen, ob sie die Politik der EZB gegenüber verschärft, in der letzten FDP-Regierung wurde die angebliche Alternativlosigkeit des Euros auch mitgetragen.

  5. Avatar

    peterchen

    19. September 2017 19:19 at 19:19

    Der titel ist schon bemerkenswert. Überall das gleiche.
    Überall wird gerettet.
    Dax ist erschöpft.
    Tech sollte nach den letzten zahlen zur marktbreite jetzt auch den nächsten auf die problemchen aufmerksam machen.es ist soweit und alle sagen: das sehen doch alle anderen auch….

  6. Avatar

    persephone

    19. September 2017 19:24 at 19:24

    …interessant hätte heute im Marktgeflüster sein können…ob das Gold morgen nach Yellen steigt? Das Muster vor FED Sitzung geht Gold runter und dann rauf habe ich da erhalten – hat funktioniert!
    Im Moment ist doch die Gier, das Werkel rennt trotz „Nordkorea“ ….
    P.S.
    Trump/ UNO: Welten stoßen zusammen!

  7. Avatar

    peterchen

    19. September 2017 19:31 at 19:31

    Sehen alle anderen auch… man kann nur long sein

  8. Avatar

    M.

    19. September 2017 19:32 at 19:32

    Die FDP ist die wirtschaftsfreundlichste Partei und eine starke Regierungsbeteiligung sollte den Dax eher stützen als belasten, denke ich.

  9. Avatar

    persephone

    19. September 2017 19:42 at 19:42

    @peterchen – meinst Du Gold, oder DAX, Dow etc.?

  10. Avatar

    Denker

    19. September 2017 19:44 at 19:44

    Ich will das auch was der Herr Fugmann da raucht,… Marktrisiko durch Blödregierung,… hahahaha,…lach,geil…. gib mir den mir die blaue Pille zurück, biiittte!

  11. Avatar

    Wolfgang M.

    19. September 2017 19:47 at 19:47

    Es ist schon seltsam. Die letzte Jahre hat die Wirtschaft auf eine Regierungsbeteiligung der FDP gehofft. Schließlich hatten 4 schwarz-gelbe Koalitionen in den letzten 50 Jahren die bisher höchste Dax-Performance von 14,6% p.a. erreicht. Jetzt wird die Partei als eine Bedrohung angesehen, dabei gilt in der Poltik doch immer, dass in Koalitionen nicht das gewünschte, sondern das umsetzbare Programm vereinbart wird. Es gibt andere Bedrohungen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      19. September 2017 19:51 at 19:51

      @Wolfgang, aber so ist es! US-Hedgefonds sind da sehr klar: die FDP ist ein Risiko aus Ihrer Sicht, weil dann der free lunch vorbei ist in der Eurozone..

      • Avatar

        Wolfgang M.

        19. September 2017 20:01 at 20:01

        @Markus. Der Europachef von BlackRock, Martin Lück, hat insbesondere vor dieser Konstellation gewarnt. Was bedeutet das? Hält man sein Pulver trocken? Dann wäre der Schaden nicht so groß und bei einer GroKo? Ist das FDP-Szenario wirklich das meist unterschätzte Risiko?

  12. Avatar

    persephone

    19. September 2017 20:01 at 20:01

    Ist Donald Trump nicht ein Rechter?
    Als Wienerin halte ich mich bei Eurem „Wahlkommentaren“ raus….
    – Stimme aus der EU.
    http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5288547/Macron-wirft-Staaten-kollektives-Versagen-im-Syrienkonflikt-vor?direct=5288547&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=6563

    • Avatar

      Bademeister

      19. September 2017 22:04 at 22:04

      Mädchen, das ist doch kein Rechter…der ist nach der Haarfrisur zu deuten Undinist, wie vermutlich auch Hitler einer war…

  13. Avatar

    N. Ritter

    19. September 2017 20:19 at 20:19

    Herr Fugmann, ich teile Ihre Einschätzung, dass die FDP mit ihrer Haltung zur EZB-Politik eher eine Belastung für die Märkte sein könnte.

    Das Zünglein an der Waage scheint mir aber die AfD zu werden. Wenn sie deutlich stärker abschneidet als die Umfragen derzeit nahelegen und es für Schwarz-Geld nicht reicht, wird sich die SPD meiner Meinung nach voller staatspolitischer Verantwortung in die nächste Groko stürzen. Wenn die AfD eher schwächelt, kann die SPD die Groko wesentlich schwerer als „Rettung aus der Not“ verkaufen und würde sich verweigern, auch wenn das dann halt das ungewohnte Jamaika bedeuten würde.

  14. Avatar

    peterchen

    19. September 2017 21:44 at 21:44

    persephone, das war auf das Kommentar von
    Feldmaen bezogen.wir erleben eine Lektion in Behavioral finance. So oder so

    (Sag ich als wiener:)

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

weiterlesen

Aktien

Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Aktien

Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen