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Marktgeflüster (Video): Das Dax-Rätsel

Was der Dax heute veranstaltet, ist schlicht ein Rätsel! Bei schwachen US-Futures zog der Index nach oben, sprang dann innerhalb von Sekunden 100 Punkte nach oben und stieg in der Folge sogar bis zum 12270er-Widerstand. Wenn die US-Indizes weiter abverkaufen sollten, wird der Dax dem wohl dann morgen Tribut zollen müssen!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Was der Dax heute veranstaltet, ist schlicht ein Rätsel! Bei schwachen US-Futures zog der Index nach oben, sprang dann innerhalb von Sekunden 100 Punkte nach oben und stieg in der Folge sogar bis zum 12270er-Widerstand. Dabei kam die gute Nachricht erst später – nämlich dass laut eigener Aussage Peter Navarro nicht der Nachfolger von Gary Cohn werde. Trumps Fokus scheint China zu sein: heute verlangte er vom Reich der Mitte, Lösungsvorschläge zu machen, wie das US-Handelsbilanzdefizit verringert werden könne – für Peking ist das eine Demütung! Die Wall Street dann mit einer Erholung, die am Nachmittag aber wieder abverkauft wurde. Wenn die US-Indizes weiter abverkaufen sollten, wird der Dax dem wohl dann morgen Tribut zollen müssen!

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Marco

    7. März 2018 18:49 at 18:49

    Die Zölle werden Kommen! Irgendwie muss die Steuerreform ja finanziert werden…

  2. Avatar

    Marko

    7. März 2018 19:32 at 19:32

    Das ist überhaupt kein Rätsel, das Rätsel ist : wieso stehen die Amis immer noch so astronomisch hoch !!!

    Weil sie die Nummer 1 sind, die FED, alles super usw… ja, ja ich weiß….

    Mag ja alles sein, wieso ist es ein Gesetz , dass der Ami-Markt steigen muss und in dessen Gefolge steigt der Rest ? Gerade in der jetzigen Situation ?

    Markus, Du hast in Deinem Video die Antwort aufgezeigt…

    Der Markt hat jetzt die Amis auf dem Radar…

    VG

    Marko

    • Avatar

      Michael

      7. März 2018 22:56 at 22:56

      Jana und die GEZ, schnuckelig und süß ;)
      Aktuelles Thema: Das DAX-Rätsel.
      Jana: Neues zum Thema GEZ.
      Lehrer: Thema verfehlt, Jana, setzen, 6…
      Jana: Ich zahle seit 10 Jahren nicht die 58 Cent pro Tag, das ist essenziell.
      Lehrer: Setzen Jana, Thema dennoch verfehlt, 6….

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    Wolfgang M.

    7. März 2018 19:54 at 19:54

    Ich denke nicht, dass es den USA primär um die militärische Vorherrschaft geht. Schließlich haben sie ein gigantisches Atomwaffenarsenal und z.B. nicht weniger als 10 Flugzeugträger. Es ist eher die wirtschaftliche Vormachtstellung der USA, die in Gefahr ist. Dazu ein paar Zahlen: 2007 betrug das BIP Chinas 3,57 Bio US$, 2017 bereits 11,94 Bio, der Anstieg am BIP Welt stieg von 6 auf 15%. Die USA hatten 2007 ein BIP von 14,48 Bio US$ und 2017 19,36 Bio, der Anteil am Welt BIP fiel von 25 auf 24%. Bei einem Wirtschaftswachstum von über 6% kann man erahnen, wann China die USA hier überholen kann. Dazu kommt noch die schiere Masse an Konsumenten – USA derzeit 328 Mio Bürger – China 1,4 Mrd.
    Nicht zu vergessen die IT-Konzerne Tencent und Alibaba, die mit einer Marktkapitalisierung von ca. 500 Mrd.US$ ebenso auf dem Weg nach ganz oben sind. Das nagt an der Psyche der Führungsmacht (nicht nur bei Trump) und dürfte auch ein Grund für den Protektionismus sein.

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    Teherantrader

    7. März 2018 20:26 at 20:26

    s.g. Herr Fugmann
    meiner Meinung zu abartige Dax ist.
    Amerikanische Investoren ziehen Geld an Wallstreet ab, wollen in europächische Index investieren.
    ich glaube, das ist politisch geplant Donald Trump auf diese Weise unter Druck setzten, wegen seine Pläne für Zollstrafen.
    viele Amerikaner sind in Aktien investiert.
    die Meinung der Masse ändert sich gegen Trump.
    das ist krieg zwischen Wallstreet und Präsident.
    Es bedarf kein Attentat auf Trump wie damals an kennedy.
    wenn Sie mich fragen, Dax und rest Index in europa gehen weiter rauf.
    Dow und amerikanische Aktien gehen ins Keller.
    Das ist eine Sabotage .
    kann auch vin chinesische und Risische Investoren stattfinden.

    • Avatar

      Teherantrader

      7. März 2018 20:29 at 20:29

      Meinermeinungsnach
      Mr präsident mach das richtige.
      grossartiger Präsident.
      leider sein Politik schmeckt heuchelei europär und chinesen nicht.

    • Avatar

      Jana

      7. März 2018 21:08 at 21:08

      haha Europas Märkte gehen hoch die US Märkte hoch……..wenn das über ein oder mehrere Tage so läuft, dann kann man keine ausführliche AUskunft dazu machen….wenn die US Märkte richtig nach unten gehen, dann ist es höchst unwahrscheinlich dass die Märkte hier sich davon entziehen können – geschweige denn konträr dazu sogar steigen……auf die letzten Monate betrachtet halten sich die US Märkte deutlich besser als die Märkte hier……der Rebound nach dem Abverkauf dort verlief derart schnell (bes. beim NASD.) und was machte der DAX in der Zeit?….der kroch weiter in der Nähe der Tiefs rum……..dennoch denke ich es wird noch eine größere Dusche für die Märkte geben…..aber nicht ausschließlich für die US Märkte……….im Hinterkopf habe ich immer auch die Positionierung von Bridgewater……man muss sich hinterfragen ob die eben mehr wissen (mit diesen Geldmengen mit denen die handeln, können die eigentlich nicht nach belieben handeln…meine Meinung)…….

  5. Avatar

    Kuperkopf

    7. März 2018 20:42 at 20:42

    Alles total unberechenbar. Eigentlich hätten die Märkte aktuell allen Grund richtig zu crashen, aber vielleicht wurde schon genug Luft abgelassen? Bei dem Börsenverlauf heute hätte ich jede Wette verloren….

    Bezzüglich der Droungen über Strafzölle: Die „Feuer und Zorn“ Drohung gegen NK hat sich am Ende auch in Luft aufgelöst (und war vielleicht gar nicht so dumm!?) obwohl mache schon den Weltuntergang prophezeit haben. Trump ist zwar wie ein bockiges Kind das aber scheinbar immer das bekommt was es will.

    Aber noch mal Respekt an die FMW, mit dem Artikel gestern Nachmittag über Cohn haben sie echt Scharfsinn bewiesen!

    Die nächste die das weiße Haus verlässt ist dann wohl Melania. Was die Märkte da wohl wieder drauß machen…. ;-)

  6. Avatar

    Marko

    7. März 2018 20:52 at 20:52

    Es sieht jetzt so aus, als ob der Ami-Laden langsam auf die Idee kommt (gerade wegen der Aktien-Bewertung USA-EUR) in Europa zu investieren, was gerechtfertig ist.

  7. Avatar

    Marko

    7. März 2018 21:08 at 21:08

    „Nicht zu vergessen die IT-Konzerne Tencent und Alibaba, die mit einer Marktkapitalisierung von ca. 500 Mrd.US$ ebenso auf dem Weg nach ganz oben sind. Das nagt an der Psyche der Führungsmacht (nicht nur bei Trump) und dürfte auch ein Grund für den Protektionismus sein.“

    Das sehe ich anders : Gerade in Sachen IT sind die Amis die absolute Nummer 1, das ist (derzeit) einfach uneinholbar. Die Chinesen blocken den IT-Markt ab.

    Auf lange Sicht werden die Chinesen die Amis überholen, na und ?

    Der Grund für den den Protektionmius liegt in Donald Trumps Wahlprogramm, bzw Wahlversprechen.

  8. Avatar

    Marko

    7. März 2018 21:51 at 21:51

    Washington (Reuters) – US-Präsident Donald Trump will vermutlich bis Ende der Woche eine Ankündigung zu den geplanten Zöllen auf Stahl und Aluminium abgeben.

    Sprecherin – Ankündigung Trumps zu Zöllen bis Ende der Woche
    Das gab Präsidialamtssprecherin Sarah Sanders am Mittwoch bekannt. Das Nachrichtenportal Axios berichtete zudem unter Berufung auf zwei hochrangige Regierungsmitglieder, Trump wolle am Donnerstag eine Proklamation zu den Zöllen unterzeichnen. Trumps Pläne haben die Furcht vor einem internationalen Handelskrieg geweckt.

    Da gibt es nur eines zu sagen : na, dann macht doch mal, liebe Amis, die Antwort werdet Ihr erhalten… ;)

    Die Furcht vor einem internationalen Handelskrieg ? Ernsthaft ? Die Amis werden das Spiel verlieren !!

    Das könnte natürlich eskalieren, später : wenn die Europäer und die Chinesen zusammen (!!!) die Amis angreifen – tja, dann wird es kritisch…

    Für die Amis…

    Aber gut, ein Herr Donald Trump wollte das so, und die Ami-Wähler ebenso…

  9. Avatar

    Michael

    7. März 2018 22:07 at 22:07

    Bevor alle relevanten fundamentalen Daten und Zahlen untergehen: Die US-Verbraucherkredite sind um 28% !!! gefallen. Nur gut, dass die US-Wirtschaft nicht auf Schulden und Krediten basiert :D

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – „Ob gut oder schlecht – Sell the News!“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Auch wenn es wie bei Microsoft gute Zahlen gab – der Markt ist derzeit negativ eingestellt.

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Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

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Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

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So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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