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Marktgeflüster (Video): Das eigentliche Problem bleibt bestehen!

Sind die Turbulenzen an den Aktienmärkten jetzt schon vorbei? Eher unwahrscheinlich - und der Grund dafür ist eigentlich sehr einfach: das eigentliche Problem, das die Aktienmärkte haben, bleibt bestehen! Und dieses Problem sind die Anleiherenditen, die aus ihrem Abwärtstrend nachhaltig nach oben ausgebrochen sind, Geld wird teurer und damit verknappt - und damit der Treibstoff für die Aktienmärkte weniger!

Von Markus Fugmann

Sind die Turbulenzen an den Aktienmärkten jetzt schon vorbei? Eher unwahrscheinlich – und der Grund dafür ist eigentlich sehr einfach: das eigentliche Problem, das die Aktienmärkte haben, bleibt bestehen! Und dieses Problem sind die Anleiherenditen, die aus ihrem Abwärtstrend nachhaltig nach oben ausgebrochen sind, Geld wird teurer und damit verknappt – und damit der Treibstoff für die Aktienmärkte weniger! Heute vor allem beim Dow Jones massive Bewegungen mit extremer Volatilität, eine zu einseitige Positionierung im Volatilitätsbarometer VIX war der Auslöser, aber nicht der eigentliche Grund für den Abverkauf der US-Aktienmärkte. Im Vergleich zum Dow Jones ist der Dax heute deutlich weniger volatil unterwegs, der Index hält sich auch besser als die großen Brüder jenseits des Atlantiks..



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5 Kommentare

  1. Dass sich Apple relativ gut hält, muss daran liegen, dass sie endlich die nervige Telefonfunktion in ihren iPhones abgeschafft haben:
    https://www.n-tv.de/technik/iPhone-X-versagt-als-Telefon-article20269216.html
    Und weil das überteuerte Teil auch kaum einer haben will.
    Irgendwie nachvollziehbar…

  2. Bin gespannt, wieviel Hedgefonds geschlossen werden im Zuge der letzten 48 Stunden.

    Das heutige Closing an der Wall Street wird zeigen ob die großen Bewegungen hinter uns liegen.

    1. „The Most Crowded Trade“ wurde sicher von zahlreichen Hedge Funds kontinuierlich bedient. Viele von Ihnen hielten SVXY, bzw. XIV grosse long Positionen.
      Der Sturz im XIV von 140 bis auf 6,5 wird so manchen Funds über den Jordan getrieben haben.
      Hinzu kommen die unzähligen privaten Aktienbesitzer, die in ihren Alterskonten günstig und unproblematisch diese Produkte kaufen konnten. Zwar kennen die reinen Cash-Konten keine Margin Calls, aber sie haben sich Brandblasen geholt. Um das Risiko im Markt auf ganz breite Basis zu verteilen, hat man schliesslich genau diese Produkte aufgelegt.
      Der jetzige „Crash“ ist vor allem mit Vertrauensverlust in den Präsidenten verbunden.
      Er hat jetzt nur eine Chance – das grosse Infrastukturprogramm durchzubringen.
      Dafür braucht er sehr sehr viel Geld. Sprich Schulden.
      Das treibt die FED in ein Dilemma, das steigert die Zinsen .. etc.
      Sein „kognitives Dilemma“ wie der Kollege so treffend schrieb, wird er aussitzen.
      Mehr denn je zappelt er in den Abhängigkeiten von Wall Street.
      Er braucht wieder einen Erfolg.
      Koste es, was es wolle.
      Und der Preis wird hoch sein.

  3. Na bitte … da haben es die Börsen-Banditen doch geschafft, den Dämel-DAX wieder über die 12.600 zu hieven damit die ziemliche große PUT-Posi bei 12.600 (OI) am Freitag zum Verfall nicht ins Geld läuft und die Stillhalter unverschämterweise noch blechen müssen wo sie doch schon die Stillhalterprämie verfeiert haben *lach*.

    Aber so ist dass, wenn „der Markt“ versucht, einen „fairen Preis“ für Aktien zu „finden“. (Börsen-Laberonkel-Sprech…).

    Viel Spaß noch allen im Casino.

    VG KArl

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