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Marktgeflüster (Video): Das Ende der Trumpflation

Heute war, keine Frage, ein bedeutender Tag! Das aber weniger wegen der Rede von Theresa May zum Brexit. Wichtiger aber war das, was Donald Trump heute kundgetan hat: er will einen schwachen Dollar!

Redaktion

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Markus Fugmann

FMW-Redaktion

Heute war, keine Frage, ein bedeutender Tag! Das aber weniger wegen der Rede von Theresa May zum Brexit, die nicht viel Neues enthielt – mit Ausnahme ihrer Aussage, dass der mit der EU fertig verhandelte Brexit-Deal den beiden Kammern des Parlaments vorgelegt werde (den Brexit rückgängig machen wird das aber so oder so nicht!). Wichtiger aber war das, was Donald Trump heute kundgetan hat: er werde die Grenzensteuer (Border Adjustment Tax) nicht einführen, weil der Dollar schon zu stark sei (diese Steuer hätte den Dollar stark aufwerten lassen). Entscheidnd ist die Botschaft: Trump will einen schwachen oder schwächeren Dollar, damit die US-Firmen am Weltmarkt wieder erfolgreicher sind. Damit ist der Glaube an Dollar-Stärke durch Trumpflation, also die Kette Wirtschaftswachstum-Inflation-Zinsanhebungen, obsolet – mit weitreichenden Folgewirkungen..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Flachwitz

    17. Januar 2017 19:36 at 19:36

    Wie bitte? Doch keine Einfuhrzölle in den USA? Das nenne ich noch einen Hü-Hott-Kurs von Mr. Trump. An einem Tag das eine verkünden, und am nächsten Tag das genaue Gegenteil! Das lässt ja viel erwarten, wie es mit seiner Politik weitergehen wird. Manchmal kommt mir Trump wie ein aufgeblasener Luftballon vor, in dem die Realität jetzt seine Nadel reinsticht! Seine Wähler werden begeistert sein…

  2. Avatar

    Masud79

    17. Januar 2017 20:07 at 20:07

    Wenn der euro fällt schiesst der dax hoch. Wenn der euro steigt steigt der dax nur noch langsam. Wonach soll man sich derzeit bitte noch richten

  3. Avatar

    Farroch

    17. Januar 2017 20:36 at 20:36

    Liebe herr markus fugmann
    ihr videos beiträge sind fur mich absolut hoch qualitativ.
    Sehr gut praesentieren sie, und analysieren die märkte.
    Tolle beiträge.
    Diese beiträge können kostenpfhlicjtig sein.
    Ich habe wenige typen erlebt wie sie.
    Ich kann nur sagen. Mein Kompliment
    Sehr gute statement .
    Super
    Best regards

  4. Avatar

    DiegoBenito

    17. Januar 2017 21:07 at 21:07

    Ich lach mich kaputt…..
    Mag mich noch gut dran erinnern, wie Herr Risse Anfang des Jahres die Parität Euro/USD prophezeit hat. Wenn Mr. Trump einen schwachen Dollar wünscht bekommt er ihn auch. Wie er das machen wird weiss hier wohl jeder der einwenig Einblick in das schamlose Finanzsystem hat.
    Was daraus folgen könnte, ist ein weit höherer Tachostand der Goldunze.

    Grüsse an @bauer der sich an solchen Zeilen bestimmt freut :-)

    • Avatar

      bauer

      18. Januar 2017 08:06 at 08:06

      @DiegoBenito
      Guten Morgen,genau so isses…
      ich freu mich riesig darüber…
      u.ich lache mich schon lange kaputt wg.des dt.Masochismus.
      Über Thail.lacht die Sonne everyday,but über DE lacht die Welt!
      Servus

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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