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Marktgeflüster (Video): Das gab es noch nie!

Noch nie in der langen Geschichte des Dow Jones Average war der Index so überkauft wie derzeit – gemessen am Relative Stärke-Index (RSI), der auf der Skala von 0 bis 100 nun über 87 steht! Dazu die Call-Optionen auf den Index ebenfalls so hoch wie noch nie, der Messias Donald Trump macht´s möglich!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Noch nie in der langen Geschichte des Dow Jones Average war der Index so überkauft wie derzeit – gemessen am Relative Stärke-Index (RSI), der auf der Skala von 0 bis 100 nun über 87 steht! Dazu die Call-Optionen auf den Index ebenfalls so hoch wie noch nie, der Messias Donald Trump macht´s möglich! Auch die Fondsmanager, so zeigen Daten der Bank of Amerika Merrill Lynch, haben ihre Cash-Bestände deutlich auf nun nur noch 4,8% reduziert, und das Boot der Optimisten ist prall gefüllt (alle großen US-Banken erwarten weiter steigende Kurse). Es kann jetzt also nur noch weiter rauf gehen, die 20.000er-Marke gilt schon als sicher. Dagegen wirkt der Dax doch recht kümmerlich: zwar erreicht der Index ein neues Jahreshoch, aber kein Vergleich zur Dynamik der Trump-besoffenen US-Indizes..

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15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Verinet

    13. Dezember 2016 18:31 at 18:31

    ja jetzt schielen alle auf die 20.000 ich denke das packt er dann nicht mehr

  2. Avatar

    Mario B

    13. Dezember 2016 18:32 at 18:32

    Hallo Hr. Fugmann, jetzt warte ich nur noch, dass auch Sie ins Lager der Bullen wechseln – und dann alles short ;-)

    • Avatar

      Verinet

      13. Dezember 2016 18:49 at 18:49

      darauf warte ich auch :) …der Herr Fugmann ist da aber ein bisschen eigen

  3. Avatar

    Lossless

    13. Dezember 2016 18:37 at 18:37

    Für die Pros unter Euch …schaut bitte auf den Shiller-KGV ;-)

    Bin mir sicher einige werden verstehen was damit sagen will.

    • Avatar

      Verinet

      13. Dezember 2016 18:47 at 18:47

      ….nach dem Shiller KGV dürfte der DOW aber nie da hingekommen sein wo er jetzt ist

      • Avatar

        Lossless

        13. Dezember 2016 19:05 at 19:05

        Der Shiller-KGV hat fast sein Höchststand vor der Finanzkrise erreicht. Es gibt Charts die sollte man ernst nehmen.

    • Avatar

      Der Katamaransegler

      13. Dezember 2016 23:04 at 23:04

      Bei allem Verständnis für Superlativen – und bei allem Mitgefühl für die Haar-in-der-Suppe-suchenden Bären: Das Shiller KGV taugt nicht für Tendenzabschätzung im mittleren Zeithorizont (Wochen bis Monate). Ich erinnere daran, dass der Wert von 1996 bis zum Jahr 2000 auf 46 gestiegen war, ohne irgendeine Korrektur an den Aktienmärkten.
      Zu Lossless‘ warnendem Zeigefinger (Zitat: „Der Shiller-KGV hat fast sein Höchststand vor der Finanzkrise erreicht. Es gibt Charts die sollte man ernst nehmen“) darf ich auf die Jahre 2004 bis 2008 hinweisen. Ganze vier Jahre lang hielt sich das Shiller-KGV im Bereich um 27. Erst nach diesen vier Jahren gab es eine wirklich deutliche Korrektur an den Märkten.
      Könnte es sein, dass die Aktienmärkte bis zum Ende der Trumpzeit stagnieren oder sogar steigen ?
      Auch ein Relative-Stärke-Index kann über sehr lange Zeit im „überkauften“ Bereich verharren und taugt nicht für kurzfristige Handlungsanweisung.
      Das Ende einer „Blase“ lässt sich ‚ex ante‘ nicht ablesen, wie es schon Greenspan in seiner Rede mit der rhetorischen Frage und den kryptisch formulierten Worten „irrational exuberance“ ausdrückte.
      In der berühmten Rede von 1996 verkündete er den 180-Grad-Paradigmenwechsel, weg vom Dogma seines Vorgängers Paul Volcker, der die FED als Korrektiv-Element in wechslevollen oder übertreibenden Märkten sah, hin zur Erkenntnis, dass „bubbles“ im Vorhinein nicht erkennbar seien, und die FED demzufolge die Aktienmärkte laufen lassen solle, um nur im Krisenfall mit geldpolitischen Massnahmen einzugreifen.
      Ben Bernanke und die blass erscheinende Janet Yellen traten in Greenspans grosse Fussstapfen. Der Markt verlässt sich seither blind auf das FED-Sicherheitsnetz, dass es schon helfend ausspannen wird, sollte es allzu tolldreist hergehen und ein Absturz passieren.
      Andere Hnweise auf ein Heisslaufen der Märkte sind da schon prägnanter:
      1.) heute zu Marktbeginn fand ich für den S&P 500 ein Put/Call-ratio von Nullkommavier ! – In mehr als 20 Jahren Börsenhandel habe ich solches noch nicht gesehen.
      2.) Ein Anstieg des S&P Index geht einher mit steigendem VIX, bzw. fallenden SVXY
      3.) Am Ende der langen Phase von Distributionstagen im Sommer diesen Jahres war der Markt auf Clinton geeicht und grösstenteils langfristig short positioniert. Man hatte sich in gemütlicher Sicherheit gewähnt und überproportional viele Calls geschrieben. Die relativ geringe erhaltene Prämie kompensierte man höherer Anzahl bis Oberkante Unterlippe.
      Die jetzt hochschiessenden Kurse sind (vor allem im Dax) nicht zuletzt auf den Optionshandel zurückzuführen. Da stehen eine Menge Calls böse unter Wasser.
      Eindeckungen sind ein brutal zurückkommender Bumerang für grosse Stillhalter und fässerweise Benzin im Börsenfeuer.
      Hier zwei Links
      https://www.quandl.com/data/MULTPL/SHILLER_PE_RATIO_MONTH-Shiller-PE-Ratio-by-Month
      https://www.stockstreet.de/verfallstag-diagramm#/

      Gleichwohl bleibe ich skeptisch. Noch ist Trump weder im Amt, geschweige denn hat er schon irgendeine Abstimmung gewonnen. Da ist noch lange nicht klar, ob ihm jeder blinden Kadaver-Gehorsam zollt. Bislang ist es hauptsächlich heisse Luft in der Twitterwelt.
      Auch bin ich gespannt auf Trumps Chinakonfrontation. Wenn er die US-Wirtschaft über Wasser halten will, dann wird er odentlich wendehalsen müssen. Immerhin hat den Vorteil, dass er kein Gesicht verlieren kann. Er hat ja keins.
      Für mich spiegeln seine Umfragewerte und der Börsenhype nicht das kommende Gloria eines „Great-Againica“ wieder, sondern den Excess einer frustrierten und bisher ignorierten Masse des weissen Amerika.
      Das Vietnam-Trauma und das Desaster des Iran/Irak bis hin zum Nine-Eleven ist noch längst nicht ausgestanden.
      Die Depression eines Kollektivs bricht sich Bahn in dieser Wutwahl, gepaart mir irrationaler Hoffnung.
      Wehe wenn Trump sie enttäuscht.
      Darin sehe ich das wahre Potential einer grossen Krise !
      Noch tanzen alle in Feierlaune ausgelassen um den Topf mit der Bowle herum.
      Um ein Wort des (ehemaligen FED-Chefs) Paul Volcker zu benutzen, der dreissig Jahre im Amt war:
      Die Aufgabe der FED liegt darin, in solcher Situation den Topf mit der Bowle rechtzeitig wegzunehmen.
      Greenspan und sine Nachfolger sahen jeweils die sich leerende Bowle und schenkten umso grosszügiger nach. Und gegen den Kater am nächsten Morgen halfen keine kalten Umschläge, sondern notfalls lastwagenweise hereingerollte Whiskeyfässer (siehe 2008)
      Nach dem Whiskey kam die Dauerinfusion direkt intravenös per Quantitative Easing.
      Was gern vergessen wird: Die Märkte sind Alkoholiker geworden.
      Oder FED-Junkies .. je nach Sichtweise.
      Und jetzt – ..Weitere Erhöhung der Dosis ?
      Draghi murmelt vom langsamen Entzug. Aber er pumpt unverzagt weiter .. angesichts der schaukelnden südeuropäischen Dominosteine.
      (Ich schreibe zuviel .. liest eh keiner. Vielleicht sollte ich selber Videos reinstellen … )
      Handbreit und good luck

      • Avatar

        Petkov

        14. Dezember 2016 07:18 at 07:18

        Doch, liest man. Aber Videos haben natürlich den Vorteil, dass man sie auch im Auto auf dem Weg in die Arbeit bzw.zurück hören kann. Haben Sie schon mal Herrn Fugmann aus mehreren Lautsprechen gehört? :-) Und im Sommer mit dem Cabrio kann es recht förderlich für die finanzpolitische Allgemeinbildung sein, neben mir an der Ampel oder im Stau zu stehen:-)

      • Avatar

        Lossless

        14. Dezember 2016 12:08 at 12:08

        Katamaransegler, einige Händler an der Wall Street bauen gerade Short-Positionen auf im S&P auf. Und: unsere Finger zucken schon. Diese Übertreibung an den Märkten wird ein Ende finden. Wir haben in den USA jetzt schon eine versteckte Inflation die zusetzen wird und die Betrachtungsweise völlig neu darstellt. Trump wird die Probleme nicht lösen er wird sie verschlimmern (siehe Twitter). Nun, Schulden sind ein Mittel um eine Konjunktur anzukurbeln aber woher nehmen? Bis jetzt kam von ihm nur heiße Luft und man stellt sich die Frage, was die Märkte erwarten. Kann er diese Erwartung bedienen? Ganz zu schweigen von den politischen Risiken.

  4. Avatar

    leuebeach

    13. Dezember 2016 18:57 at 18:57

    Trump-Paradies? Mir genügt ein Blick auf die Jahreszeit, warum die Indizes Richtung Norden laufen.

  5. Avatar

    Benjamin

    13. Dezember 2016 19:02 at 19:02

    Hallo Herr Fugmann,erstmal ein dickes dankeschön für die guten berichte ?Sie sagten in den letzten beiden Videos das die Zinsanhebung den Dollar Schwächen würde .Ich haben einiges an Lektüre durchforstet und mein Freund Google ist auch ins schwitzen gekommen,bei Investing.com wird eine höhere Zählung als bullisch bewertet .Ist es nun bullisch oder bärisch zu werten ????

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      13. Dezember 2016 19:06 at 19:06

      @Benjamin, grundsätzlich ist eine Zinsanhebung „Bullisch“ für eine Währung, weil Anlagen in eben dieser Währung dann höher verzinst sind, was die Sache attraktiver macht für Investoren. Aber: die Märkte haben das lange eingepreist, dass diese Zinsanhebung kommt – und an den Börsen ist es oft so: man kauft das Gerücht und verkauft dann die Tatsache („buy the rumor, sell the fact“), sprich der Dollar steigt, wenn man eine Zinsanhebung erwartet, und wenn sie dann kommt, nimmt man die Gewinne mit, sodass in diesem Fall der Dollar widersinnigerweise fällt..

  6. Avatar

    Gixxer

    14. Dezember 2016 15:24 at 15:24

    Mir ist es egal, welche Indikatoren oder KGVs auf Allzeithoch sind. Ich höre hier auch auf mein Bauchgefühl und das sagt: Es ist in kurzer Zeit sehr steil nach oben gegangen und das ohne Korrektur. Erst nach einer Korrektur werde ich wieder einsteigen.
    Ich übertreibe jetzt mal. Vielleicht steigt der Dax noch bis auf 12.000, um dann wieder auf 11.200 zu fallen. Dann ist es aber wahrscheinlicher, dass ich dann einsteige als jetzt, obwohl der Kurs der gleiche ist. Aber wenn wir von 12.000 kommen, gab es eine Korrektur. Dann fühle ich mich nun mal einfach besser.

  7. Avatar

    Max

    16. Dezember 2016 12:09 at 12:09

    Naja…sollten die Steuern drüben auf 15-20% gesenkt werden, würde es die Indizes weitere 20% hoch katapultieren, da EPS entsprechend steigt und die Unternehmen anders bewertet würden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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