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Marktgeflüster (Video): Das kann eine sehr heftige Korrektur werden!

Nachdem an der Wall Street in hirnloser Euphorie neue runde Höchstmarken überboten worden sind (S&P 500 über 2800 Punkte, Dow Jones über 26.000 Punkte, wobei der Index die nächste Tausender-Marke in nur sieben Handelstagen erreichte), kommen die Kurse ins Rutschen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Nachdem an der Wall Street in hirnloser Euphorie neue runde Höchstmarken überboten worden sind (S&P 500 über 2800 Punkte, Dow Jones über 26.000 Punkte, wobei der Index die nächste Tausender-Marke in nur sieben Handelstagen erreichte), kommen die Kurse ins Rutschen. Das Problem ist: es sind alle schon drin, wie die Umfrage der Bank of Amerika Merrill Lynch unter Großinvestoren zeigt, dazu gibt es so wenig Hedge-Positinen wie seit Jahren nicht mehr, die größte Gefahr liegt nun darin, dass der VIX nach oben schießt, in dem alle short sind (also auf weiter fallende Volatilität spekulieren). Aber die Vola stieg trotz weiter steigender US-Indizes an, ein Zeichen dafür, dass eine scharfe Korrektur der völlug überlauften US-Märkte wahrscheinlicher wird. Der Dax zunächst stark aufgrund des schwächeren Euro – aber das kann jetzt auch ungemütlich werden. Ansonsten ein Blutbad bei den Kryptowährungen..

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Pit

    16. Januar 2018 18:48 at 18:48

    Fugmann ist einfach Spitze.
    Schau mir die Beitäge schon Jahrelang an.
    Irgendwann muss ja der grosse Abschwung kommen.
    Aber eins muss ich auch noch los werden 2015 hatten sie auch schon gemeint
    das es die Spitze ist und der Langfristige Abwärtz Trend
    Aber dieses mal ist es sicher das der Grosse Abschwung kommt.
    Zinsen
    Dow Utilitis macht schon ein schönes Bild Wochen Chart.
    Grosses Lob das Sie so ehrlich sind.
    Gruss aus Bayern Regensburg.
    weiter so.

  2. Avatar

    leuebeach

    16. Januar 2018 19:28 at 19:28

    DJI 0.2% nach Süden und schon spricht er von massiver Korrektur von 10-20%. Oh Mann M. Fugmann, bitte nicht mehr weiter so!!

    • Avatar

      PK

      16. Januar 2018 20:19 at 20:19

      gibt schon ein paar sehr interessante Veränderungen im Vergleich zu den ganzen letzten Handelstagen.
      Das ganze sollte man nicht unterschätzen, der Tag dürfte schon einen gewaltigen Knacks in der Bullenpsyche auslösen und das tut er schon jetzt, alle Muster die in den letzten 10 Tagen long funktioniert haben werden brutal abverkauft.

      • Avatar

        paul

        17. Januar 2018 05:45 at 05:45

        Wenn der Messias zum shorten aufruft,dann wird das auch so sein?!
        $/Yen 108
        Euro/$ 1,25
        Gold 1400$
        Bitcoin 10000$
        das waeren die naechsten Etappen..

  3. Avatar

    Jens

    16. Januar 2018 19:40 at 19:40

    Man traut sich schon gar nicht mehr zu shorten !!!

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    Beobachter

    16. Januar 2018 20:20 at 20:20

    Ich frage mich schon wer jetzt noch US-Aktien kauft.Sogar als Daytrader würde ich die Sache von oben angehen u.bei Gelingen die Pos. als Swingtrade liegen lassen.Könnte sein ,dass der starke Anstieg der letzten Tage durch Short-Eindeckungen wegen des kleinen Verfalls am nächsten Freitag befeuert wurde.Der Ausdruck “ hirnlose Euphorie“ von M.Fugmann ist weit untertrieben .
    Das Krypto Kartenhaus ist schon recht heftig erschüttert worden ,obwohl gestern der Herr Leber ( Doktor für Finanzphantasien) die Welt noch von dieser Sache überzeugen wollte.
    Das stabile Genie kann schon mal überlegen ,wen er als
    Schuldigen für das Platzen seiner Blase benennen kann.

  5. Avatar

    Segler

    16. Januar 2018 21:49 at 21:49

    Was für ein Trading-Tag !
    Nach dem Alarmsignal der krassen Divergenz SP/Vola zu Bginn des Handels
    (ich hatte es am Nachmittag hier geschrieben) kam der Short Trade voll in Gang.
    Wie gesagt ich würde gern auch im laufenden Geschehen schnell mal ein Bild reinstellen, um die Gründe und die charttechnischen, sowie die Volumenprofile zu zeigen, anhand derer man solche Trades machen kann. Geht hier leider nicht.
    Heute war eine Lehrstunde in Sachen Profil-Trading.
    Herrlich ! – Fast alles vorhanden. Divergenz – Reversal, Ausbruch aus Initial Base – Volumenspikes, Diskrepanz zwischen Orderbuch und Tape usw.
    Noch eine Sache ist mir aufgefallen:
    Zwischen 2775 und 2770 ging schlagartig die Vola zurück. Absicherungen verschwanden, obwohl der Index weiter fiel.
    Im Tape sah man die real gehandelten Kontrakte, während im Orderbuch „nur“ die Limit-Orders sichtbar sind.
    Während in der Nähe des jetzt als Low identifizierbaren Bereiches bei 2270 im SP
    das Orderbuch dünn blieb, setze nach und nach ein Trommelfeuer an Market (Kauf)Orders ein. Grund genug, den Stop nachzuziehen und short zu beenden
    Es ist anzunehmen, dass dort die Algos in den Modus „Buy The Dip“ geschaltet haben.
    Dies lässt mich zum Schluss kommen, dass der Move heute nur ein Warnschuss gewesen ist.
    Ein „crash“ ist noch in weiter Ferne
    Eher sehe ich eine Konsolidierung auf hohem Niveau mit Range zwischen 2745 und 2790
    Während dieser Konsolidierung kann man vermutlich an den Rollverlusten der VIX ETF/ETN teilhaben
    Ich setze zumindest kurzfristig wieder auf fallende Vola und habe nach dem Short jetzt eine kleine Longposition SVXY im Depot
    Optisch zeigt sich im Profil ein starkes Low bei 2770
    Im Wochenprofil fällt eine Volumenlücke zwischen 2790 und 2750 auf.
    Auch das spricht für eine Range
    Vor einen grösseren Upmove muss dieser Bereich aufgefüllt sein.
    Sollte das bis Ende des Monats passieren, ist der Weg bis zu 2900 im S&P wieder offen.
    Gruss von der Profil- und Vola Front
    :-)

    • Avatar

      Angelo Franke

      16. Januar 2018 22:35 at 22:35

      Hmmm, klingt ja nett, aber womit setzt du auf fallende Vola, bzw fallenden VIX?

      • Avatar

        Segler

        16. Januar 2018 23:42 at 23:42

        Hallo Angelo,
        Mit dem Kauf von einem ETF (bzw. ETN)
        und zwar den SVXY setze ich auf fallende Vola.
        Der XIV ginge genauso
        Er wird ganz regulär an der CME gehandelt. Kannst ihn bei Deinem Broker ganz normal handeln. Besten Gruss

  6. Avatar

    PK

    17. Januar 2018 08:01 at 08:01

    „Es ist anzunehmen, dass dort die Algos in den Modus „Buy The Dip“ geschaltet haben.
    Dies lässt mich zum Schluss kommen, dass der Move heute nur ein Warnschuss gewesen ist.“

    Die selbstlernenden Algos sind aktuell alle ohne Ausnahme noch im Buy The Dip Modus, da kannst du wetten.
    Ich vermute daher, daß es da aktuell eine deutliche Imbalance gibt von ganz kurzfristig long investierten Geld gibt, was gestern in den Markt geflossen ist.
    Trifft das heute auf weitere Distrubition, könnte es echt spannend werden.
    Wir brauchen aber für den Trendwechsel einen 90% Abwärtstag mit Panik am Ende und Schluss am Tagestief.
    Was auch interessant war, das PC Ratio gestern ist nicht über die 0.7 rausgekommen.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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