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Marktgeflüster (Video): Das kracht gewaltig!

Der Dow Jones erreicht heute ein neues Allzeithoch, der Dax klopft an der 10800er-Marke an: ist doch alles schick, oder? Mitnichten. Denn die Anleihemärkte und die Emerging Markets-Währungen crashen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Dow Jones erreicht heute ein neues Allzeithoch, der Dax klopft an der 10800er-Marke an: ist doch alles schick, oder? Mitnichten. Denn die Anleihemärkte sind im Sturzflug, weil mit dem Sieg Trumps (500 Milliarden Dollar für Infrastruktur, Einfuhrzölle – und gleichzeitig weniger Einnahmen durch Senkung der Unternehmenssteuer) die Inflationserwartungen durch die Decke schießen. Also flüchten die Investoren, weil sie ahnen: Trump weil den Amerikanern eine Lokalrunde ausgeben – und die Rechnung soll die Rest-Welt bezahlen! Dazu der Crash der Emerging Markets-Währungen, weil die Emerging Markets-Länder von der Politik Trumps am heftigsten betroffen sind (wenn Trump seine Ankündigungen wahr macht). Auffallend heute die Schwäche des Nasdaq, weil Amazon, Google etc. abverkauft werden – denn das Silicon Valley ist der eigentliche Hauptverlierer der US-Wahl!

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21 Kommentare

21 Comments

  1. Avatar

    wibe69

    10. November 2016 18:24 at 18:24

    warum sollte gold steigen? inflation ist doch eigentlich schlecht für gold. anziehende inflation bedeutet doch höhere zinsen, also auch stärkerer dollar, somit fallendes gold. oder hab ich da einen denkfehler?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      10. November 2016 18:41 at 18:41

      @Wibe, wenn Gold eine Eigenschaft hat, dann die, dass es ein Hedge gegen Inflation ist; da die Inflation schneller ansteigen dürfte als die Fed die Zinsen anhebt, sehe ich nach dem Trump-Sieg (davor eher nicht) nun mittelfristig gute Perspektiven für Gold. Kann aber sein, dass man das nochmal günstiger kriegt als derzeit..

      • Avatar

        Lars

        11. November 2016 13:32 at 13:32

        @Fugmann: Meinten Sie nach dem Trump-Amtsantritt? Der Trump-Sieg ist ja schon Realität…

    • Avatar

      mona

      10. November 2016 19:17 at 19:17

      Was würde dann eine Hyperinflation für Gold bedeuten,nach deiner Meinung nach?
      Ich bin mir noch nicht sicher,aber das ist der „Post des Jahres“
      >>>warum sollte gold steigen? inflation ist doch eigentlich schlecht für gold. >>>
      Bin ich im richtigen Film,sorry…..?

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        10. November 2016 19:20 at 19:20

        Gold ist der Inflationsschutz schlechthin – eben weil es, anders als jederzeit vermehrbares und durch Inflation auch vermehrtes Papier-Geld nicht beliebig vermehrbar ist..

        • Avatar

          mona

          10. November 2016 19:29 at 19:29

          Hier muß man ja aufpassen,daß man nicht auf den falschen(etwa bewussten?)Weg abtriftet!
          Also doch der Post des Jahres….ha

  2. Avatar

    carsten

    10. November 2016 18:38 at 18:38

    Hi Markus,
    okay, Inflation steigt…damit auch die Zinsen…später.
    Heben sich da nicht die Kräfte beim Gold gegeneinander auf ?
    Grüße,
    Carsten

    • Avatar

      Flachwitz

      10. November 2016 19:01 at 19:01

      die reale Verzinsung wäre negativ (Inflation liegt höher als die FED-Zinsen), und das wäre gut für’s Gold.

  3. Avatar

    carsten

    10. November 2016 18:44 at 18:44

    Nun, das konnte ich noch nicht sehen…damit habe ich auch meine Antwort.
    Danke

    • Avatar

      Petkov

      10. November 2016 20:49 at 20:49

      @carsten: ergänzend zu den obigen Erklärungen würde ich noch einwerfen, dass die Inflation natürlich nicht der einzige Goldpreistreiber ist. Den viel stärkeren Hebel hat die Unsicherheit, die nach allgemeinem empfinden nicht gerade von Tag zu Tag schwindet.

      Darüber hinaus sollten wir Europäer auch berücksichtigen, dass wir Gold in Euro kaufen bzw. verkaufen. Steigende Zinsen in den USA werden zu einer Schwächung des € führen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass die EZB in absehbarer Zeit die Zinsen anheben kann. Also würde der Goldpreis in Euro selbst dann steigen, wenn der Preis in Dollar komplett unverändert bleibt.

      Eine Ausnahme hierzu bilden währungsgesicherte Goldzertifikate, aber wir reden hier von physischem Gold oder?

  4. Avatar

    mona

    10. November 2016 19:04 at 19:04

    Im DAX seit der 33kw bis heute,immer wieder abgeprallt!
    Das stinkt doch bis zum Erdboden…
    Wer da noch gierig auf steigende Kurse ist,der verdient nach einem Absturz keinen Trost.
    @Fugmann,
    die Zukunft von Edelmetall,haben Sie aber schön mit einem Lächeln verkündet!
    Machen Sie weiter so und den Euro/US$-Chart bitte Morgen etwas in der Länge von 3 Monaten einstellen.
    Eventuell kann man dann schon Ansätze von einem „unsichtbaren W“ bis ca.1,12 sehen…

  5. Avatar

    Marc

    10. November 2016 19:07 at 19:07

    Ein paar interessante Meinungen zu Gold von Folker Hellmeyer, Dirk Müller, Max Otte usw. zu sehen bei
    Goldreporter.de-Edelmetallmesse 2016.

    • Avatar

      Flachwitz

      10. November 2016 21:03 at 21:03

      Diese Leute kannst du doch alle in der Pfeife rauchen! Vor allem im Vergleich zu unserem geliebten Fugmann! Der ist nicht so eingebildet und geldgeil wie diese Typen!

  6. Avatar

    gerd

    10. November 2016 20:04 at 20:04

    Zu meiner Falsch-Aussage im China-Artikel, Herr Fugmann wäre der Meinung, eine Währung würde schwach, weil die Zinsen in dem Land stiegen. Das war natürlich Blödsinn, ihm so eine Aussage zu unterstellen.

    @Markus Fugmann
    Ich stehe heute schon im Büßergewand hier, nicht erst morgen.
    Habe mir die Durchsicht der „Brexit-Artikel“ logischerweise ersparen können.
    Denn wenn Sie so derart erstaunt ob meiner Unterstellung waren, dann kann ich vertrauensvoll davon ausgehen, dass Sie auch niemals so denken würden, also so was auch nicht schreiben würden. Aber das hätte mir vor Ihrer Stellungnahme auch schon klar sein müssen.
    Ich bitte höflich um Nachsicht mit mir. (Jetzt denkt Mona wieder, soon Weichei. Ne, da muss sein).

    Ich habe da ein paar Aussagen von Ihnen miteinander vermischt.
    Und zwar: schwächere Währung, höhere Einfuhrpreise, höhere Inflation…………………..,
    Nun hatte ich in die Lücke, wo die……..sind, einfach „extrapoliert“, dass auf höhere Inflation auch automatisch höhere Zinsen folgen, was im Verlauf die Währung aber nicht schwächt, sondern sie tendenziell erstarken lässt.

    Da war ich etwas vorschnell, denn ich kann ja nicht wirklich geradewegs unterstellen, dass bei anziehender Inflation ohne Wenn und Aber automatisch auch die (Notenbank)Zinsen steigen. Allerdings gehe ich mal davon aus, dass es in den überwiegenden Fällen so sein wird. Anscheinend denke ich das nicht allein. Oben wibe69 ist wohl auch der Meinung.

    So gesehen würde ich Ihre Aussage – wohlgemerkt eine andere als die von mir Ihnen zu Anfang „untergeschobene“ – nicht in jedem Fall mit unterschreiben wollen: Man müsste mit höherer Inflation rechnen. Und einem schwächeren Dollar.
    Wie sie gestern Abend im Video – gemünzt auf Amerika – vorkam. Als Fazit nach der Trump-Wahl.
    Das kann selbstverständlich beides sein, aber da bin ich doch zumindest skeptisch.

    Angenehmen Feierabend wünsche ich Ihnen

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      10. November 2016 20:11 at 20:11

      @Gerd, alles gut, danke für Ihre Worte! Ich bin zwar jederzeit in der Lage, Unsinn zu verzapfen – aber einen Unsinn wie „steigende Zinsen schwächen eine Währung“ passier selbst mir nicht..

      Liebe Grüsse!

    • Avatar

      mona

      10. November 2016 20:25 at 20:25

      @Gerd,
      was ist denn los mit euch Männer….habe ich jemals das Wort… Weichei hier benutzt oder gedacht?
      Wenn du dich aber von selbst so bezeichnen willst und dich auch noch so dementsprechend verhältst,dann werde ich es nat.akzeptieren.
      Aber du hättest dich schon etwas kürzer fassen können,denn es sollte doch best.kein Buch werden,oder…

  7. Avatar

    m.d

    10. November 2016 23:26 at 23:26

    Guten Abend alle zusammen, ich liebe diese FMW.
    Sogar die Kommentare von Usern sind sehr lesenswert und zum lachen wird auch gesorgt :) Hier kann man von allen Seiten was lernen.
    Eine Frage hätte ich dann auch.
    Wie verhält sich Inflation ? z.B wenn England, Türkei und die USA je 2,5% Inflation in diesem Jahr hätten. Wie würde sich der Dollar gegenüber Try oder Pound entwickeln oder Try zum Pound. Gibt es da Unterschiede welches Land 2,5% Inflation hat ?
    Hoffe meine Fragestellung ist verständlich.
    Danke vorab

    • Avatar

      Petkov

      11. November 2016 08:58 at 08:58

      Hallo m.d, hm, was die FOREX Kurse bewegt ist sehr komplex und keineswegs nur an der Inflation festzumachen. Im konkreten Fall gilt: Trump steht für schuldenfinanzierte Investitionen, d.h. Geld drucken und ausgeben. Im Gegensatz zur EZB wird jedoch das Geld in der reellen Wirtschaft ankommen, was die Inflation treiben wird, damit auch die Rendite der Anleihen und irgendwann mal traut sich die FED doch noch, die Zinsen (homöopathisch) anzuheben. Und das ist sicherlich nicht gut für die Währungen der Entwicklungsländer (Emerging Markets). Die Türkei gehört dazu.

      Soweit die Theorie. In der Praxis beeinflusst die türkische Innenpolitik viel stärker die Kurse als irgendeine inflationäre Entwicklung. Die NATO- und EU Verbündete Türkei steuert auf eine Diktatur zu. Das ist natürlich auch währungstechnisch eine unberechenbare Entwicklung.

  8. Avatar

    carsten

    11. November 2016 18:16 at 18:16

    Wow…ich glaube wir brauchen hier einen „Chat“ auf der Seite bei so vielen Leuten die Ahnung haben.
    Können „wir“…also FMW sowas einrichten ?
    Grüße
    Craten

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. November 2016 18:22 at 18:22

      @Carsten, die Überlegung war und ist da, man braucht dafür aber einen Moderator, damit da nicht irgendwelche Dinge dann stehen, die dort besser nicht stehen sollten..und ich schaffe das nicht, bin schon „Land unter“..

      • Avatar

        carsten

        11. November 2016 18:42 at 18:42

        okay, das kann ich nachvollziehen…..hmmm.
        Wir brauchen also einen Sponsor.
        Wie wäre es mit der Deutschen Bank ?

        ……….lach mich wech….die finde ich genau so „toll“ wie FMW

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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