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Marktgeflüster (Video): Das negative Dax-Wunder

Der Dax heute ist heute wieder unter die Räder gekommen, obwohl wir so weit weg sind von dem Krisenherd Nordkorea wie keine andere Region. Was is da los - ist das nur wegen der Euro-Stärke?

Von Markus Fugmann

Der Dax heute ist heute wieder unter die Räder gekommen, obwohl wir so weit weg sind von dem Krisenherd Nordkorea wie keine andere Region. Fast überall in der Welt gelten Investments in Europa derzeit als „sexy“, der Euro ist gewissermaßen der neue sichere Hafen (weil die politische Unsicherheit in den USA durch die Trump-Administration sehr hoch ist, die Eurozone dagegen scheint politisch stabil), die Bewertungen in Europa sind viel günstiger als in den USA – und doch verliert der Dax auch heute wieder massiv, während die US-Indizes sogar ins Plus drehen. Ist das nur die Stärke des Euro, oder steckt hinter der Dax-Schwäche etwas, was noch nicht an die Oberfläche gelangt ist?



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10 Kommentare

  1. Lang hats aber doch gedauert,dass man erkannt hat,dass RTL/SAT1 nur Muell-Sender sind!
    Air Berlin machts vor…
    Der Dax ist weit entfernnt von N-Korea,ja ja das stimmt,,,aber ebenso auch Fukushima und wie DAX/DE darauf reagiert hat…na ja,soll sich jeder selber ausmalen,wie man die dt.Panik einschaetzen soll.
    Morgen DAX 116xx

  2. Herr Fugmann, sie haben meiner Meinung nach Recht, wenn Sie die Nordkorea-Krise in dem Mittelpunkt rücken. Das gibt ein großes Problem . Ich wollt kein Führer
    der Chinesen oder Präsident der USA sein. Ich hoffe nur das man den Idioten in Nordkorea möglichst ohne große Schäden beseitigt. Wer den Nordkoreaführer nicht ernst nimmt schafft ein noch größeres Problem. So jemand müßte von Chinesen , Russen und Amis gemeinsam vernichtet werden. Der einzige der vermutlich was macht ist Trump und die anderen sind die lachenden Dritte- arme Welt!

  3. Bei allem nötigen Respekt, die Rakete von dem Kim ist natürlich ein ziemlicher Angriff.

    Aber : wie reagiert der Markt ?
    Wir kaufen den EUR !

    Normalerweise müsste es sein, dass die „sicheren Häfen“ angelaufen werden…

    Jetzt also, ist der EUR ein „sicherer Hafen“, noch vor dem CHF ? ;)

    Also, der EUR ist sicher – ein großes Lob des Marktes…

    Man schaue sich mal alleine den EUR/YEN an…

  4. Und das stimmt Markus, wir sehen einen massiven Flow in den EUR, sogar der Bufu gewinnt, auf dem Level ! Das hat natürlich was mit dem Donald und dem Brexit zu tun…

    Das passt der EZB natürlich gar nicht, ist klar…

  5. Mich würde mal interessieren, ob „Schweinchen Dick“ oder Nordkorea shortend davon profitieren, wenn sie dauernd „schwarze Schwäne“ gen Nachbars Himmel steigen lassen – vielleicht auch über Mittelsmänner!?
    Das wäre dann auch ein Geschäftsmodell, wenn auch ein perfides und auf der Rasierklinge.

  6. Und wieso ist das so, EUR/YEN bei ca. 0,80 % im Plus, weil die Japaner in den EUR einsteigen…

    Das Verrückte ist, die EZB hat (bisher) NULL (!) gemacht…, während andere Notenbanken…. ;)

    Ich dachte immer, der EUR, der taugt nix…

  7. Und übrigens, die Briten haben meines Erachtens eine ziemliche Rakete gestartet, die meiner Meinung nach beim EUR/GPB bei ca. 1,10- 1,13 ein Ende finden sollte..

    die Parität dürfte für den Brexit als „Preis“ nicht reichen.. ;)

  8. Usdjpy Long = dax Long

    Es ist doch nichts passiert außer das die Big player bessere Kaufkurse sich „erkauft“ haben?

    Sell in May and come back in September

  9. Die Begriffe, die ich vormals oft von den reinrassigen Bären bei endlos steigenden Kursen gehört habe, irrsinnig, völlig unnormal, manipuliert u.dgl., muss ich jetzt auch verwenden. Für die Gegebenheiten wie Herr Fugmann sie beschrieb. Deutschland weit weg, großes Vertrauen in Europa und in die anstehenden B u n d e s t a g s w a h l e n . Und dennoch trifft es den DAX am stärksten.

    Das hieße ja, es könnten sich die Bullen freuen, falls die Afd bei der Wahl ganz überraschend die 20% übersteigen würde, die Grünen draußen wären, eine Regierungsbildung unmöglich würde und Frau Merkel das Handtuch wirft. Chaos pur also.
    Alle Zweifel dieser Welt was Europa angeht wären plötzlich wieder da.
    Der Euro würde abstürzen, vielleicht sogar auf die Parität. Was für eine Wohltat für die Export-Wirtschaft und die Aktienmärkte. Und was für eine verdrehte Welt!

    Wie bitte, geht nicht? Der letzte Teil mit den steigenden Aktien vielleicht nicht.
    Aber die Bundestagswahl ist noch nicht gelaufen.
    10% der Wahlberechtigten in Deutschland haben mittlerweile Migrationshintergrund. Das sind rund 6 Millionen Menschen. Ein paar Millionen (6-7-8%?) davon dürften Türken sein.
    Wenn diese Prozentpunkte aufgrund des Wahlaufrufs von Erdogan bei Schwarz, Rot, Grün wegfallen, was ist dann?

    Und 20% für die AfD?
    AfD-ler müssen ähnlich wie manche Menschen damals in den Anfängen der NSDAP um ihr Leben fürchten. Sie werden häufig aufs Schwerste zusammengeschlagen, etliche haben nach Bekanntwerden schon ihre Arbeitsstelle verloren, sie werden auch privat aus einigen Hotels und Gaststätten verbannt, ihre Autos werden angezündet und ihre Häuser und Autos mit Farbbeuteln verschmiert. Es ergingen schon Aufrufe, an solche Menschen nicht mehr zu verkaufen oder sie zu bedienen. Also nicht das Altbekannte ‚kauft nicht bei…‘ sondern diesmal umgekehrt ‚gebt denen nichts‘.

    Warum erwähne ich das? Gesetzt den Fall, ich würde Sympathien für die AfD hegen. Und dann sollte ich am Telefon blindlings einem mir Unbekannten zwecks Wahlumfrage meine Wahlabsicht offenlegen. Würde ich aus Vorsichtsgründen dann nicht einfach eine andere Partei als die AfD nennen? Oder den Hörer auflegen? Die wöchentlichen Wahlumfragen sind mir deshalb zu wage.

    Aber keine Sorge, der Euro stürzt wegen der Wahl dennoch nicht ab. Böse Zungen würden nämlich einwenden, dass ja noch die Möglichkeit zur Manipulation der Stimmzettel bliebe, insbesondere bei den stark zunehmenden Briefwahlstimmen. Dadurch würde man das ggf. so hinbiegen, dass es sich das Ergebnis wieder ungefähr mit den vorherigen Wahlumfragen deckt. Drei Sekunden nach 18Uhr kann die Katze schon aus dem Sack gelassen werden.

    Nicht der Wähler zählt – der (Aus)Zähler wählt. Aber da sowas in good old Germany ja nicht vorkommt – Bremen und NRW waren nur bedauerliche Einzelfälle – müsste man aber doch eigentlich vorsorglich auch einkalkulieren, dass die Wahl noch nicht so ganz in trockenen Tüchern ist.

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