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Marktgeflüster (Video): Dax geht in Deckung

Der Dax geht vor der Rede von Carles Puigdemont und einer möglichen Unabhängigkeitserklärung Kataloniens in Deckung – und das trotz neuer Allzeithochs der drei großen US-Indizes zu Handelsbeginn..

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Dax geht vor der Rede von Carles Puigdemont und einer möglichen Unabhängigkeitserklärung Kataloniens in Deckung – und das trotz neuer Allzeithochs der drei großen US-Indizes zu Handelsbeginn. Diese waren anfang elektrisiert von dem 20-Milliarden-Dollar Rückkauf eigener Aktien durch Wal-Mart sowie der Anhebung der globalen Wachstumsprognose durch den IWF. Aber ein geplatzer Einstieg eines Hedgefond-Milliardärs bei Procter & Gamble dämpft die Stimmung wieder. Sollte es heute Abend keine (vollständige) Unabhängigkeitserklärung Kataloniens geben, könnte der Euro weiter steigen, ebenso Risiko-Assets. Auf der anderen Seite wäre eine Eskalation der Lage nach einer Unabhängigkeitserklärung denkbar, beginnend mit der „nuklearen Option“ der spanischen Verfassung – und das würde den Dax wohl deutlich belasten..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Marko

    10. Oktober 2017 21:04 at 21:04

    „Sollte es heute Abend keine (vollständige) Unabhängigkeitserklärung Kataloniens geben, könnte der Euro weiter steigen, ebenso Risiko-Assets:

    wie sollte eine „vollständige“ Unabhängikeiserkläung Kataloniens möglich sein ? indem man aus dem EUR sofort austritt, und sagt Zölle, Regeln was solls ? 😀

    Wir sind die besten in Katalonien – Europa ? Ist uns doch egal !!

    Na, dann dürfte auf die Katalanen ein „Finanz-Tsumani“ zukommen, der er es in sich hätte, und zwar für die „Elite-Katalanen“ – und garantiert nicht für Europa !!!

    Aber, wer nicht will, der hat hat schon… nämlich zu viiel Arroganz…

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    Marko

    10. Oktober 2017 21:11 at 21:11

    Das ist doch sowieso unrealistisch, die Katalanen werden wohl kaum so dumm sein, und einseitig gegenüber der „Zentralregierung“ deren Unabhängigkeit zu erklären.

    Aber : die Katalanen fordern mehr Mitspracherecht…, man wird sich wohl in Madrid Gedanken machen.

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    Steve

    10. Oktober 2017 21:14 at 21:14

    Unabhängig ist ein Land erst wenn andere Länder es anerkennen ?

    Der Wohl unsinnigste Satz , seit ich diese schönen Videos ansehen darf.
    Un-Ab-hängig-keit bezieht sich auf rechte und Pflichten . Nicht ob Merkel ihr GO dazu gibt .

    Handarbeit (teslar) ist mittelalterlich ? Wuz

    Jeder VerbrennungsMotor wird per Hand zusammen geschraubt .
    Ein Wissmann Roadster sogar komplett.

    Das heisst heutzutage Craft …Bier , zum Beispiel 😉

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Wirecard: Die Shorties geben immer noch nicht auf!

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Eigentlich hätte dies ein Befreiungsschlag sein müssen, die Zahlen von Wirecard zum vierten Quartal 2019 und zum Gesamtjahr! Denn sie fielen besser aus als erwartet, so dass die Firma im Vergleich zu ihrer Bewertung (KGV 2020 – 24) fundamental sogar als billig einzustufen ist.

Die Zahlen von Wirecard – und die Reaktion

Der CEO von Wirecard, Hannes Braun, hatte gute Zahlen versprochen und bei der Präsentation sogar noch eine Schippe draufgelegt. Der Umsatz der Firma steigerte sich im vierten Quartal um 46,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 40,6 Prozent. Da diese Zahlen die Entwicklung der ersten drei Quartale übertraf, hätte man eigentlich von einer positiven Reaktion der Börse ausgehen müssen. Diese kam auch zunächst mit einem Sprung bis auf 145 Euro, anschließend ging es aber knapp 3,5 Prozent ins Minus. Eine erste Erklärung war, dass man enttäuscht darüber sei, dass es kein Statement zur Sonderprüfung durch KPMG gegeben hätte. Aber auch die nächsten Tage ging es weiter nach unten. Glauben die Leerverkäufer immer noch an einen negativen Prüfbericht?

Warten auf das Quartalsende?

Bereits seit dem Monat November laufen die Untersuchung des Wirtschaftsprüfers KPMG, so dass man annehmen muss, dass dieser schon einen großen Überblick über die Geschäfte der Firma haben muss. Da beginnt das Rätselhafte: Hätte man Unregelmäßigkeiten gefunden, müsste dies die Firma nach den Börsenregeln veröffentlichen. Die ad-hoc-Verpflichtung lautet:

„Nur wenn börsennotierte Unternehmen alle Marktbeteiligten schnell und umfassend über Insiderinformationen aufklären, können Anleger fundierte Entscheidungen treffen und sind gegenüber Insidern nicht benachteiligt. Inlandsemittenten sind daher verpflichtet, unverzüglich zu diesem Zweck – also ad hoc – die Öffentlichkeit über unbekannte Umstände aus ihrem Unternehmen ins Bild zu setzen, wenn diese so beschaffen sind, dass sie auf den Preis des Finanzinstruments einwirken und wenn sie den Emittenten unmittelbar betreffen“ (Art. 17 Abs. 1 Marktmissbrauchsverordnung MAR – BaFin)

Hätte man in der Zwischenzeit etwas Kursrelevantes gefunden, so hätte der neue Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Eichelmann eine solche Meldung hinaussteuern müssen. Aber was hat der neue Chef im Aufsichtsrat getan? Am 22. Januar hatte er in einem Interview mit dem manager magazin festgestellt:

„Aus der Tatsache, dass wir noch keine Ad-hoc-Meldung abgegeben haben, können Sie Ihre Schlüsse ziehen“. Der erfahrene Manager, der bereits Finanzvorstand der Deutschen Börse AG gewesen ist, muss wissen, dass Verstöße gegen ad-hoc-Verpflichtungen gerichtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Leerverkäufer scheinen sich für seine Aussage jedoch nicht zu interessieren.

Fazit

Es ist eine spannende Geschichte, die sich um die größte Wachstumsaktie im Dax, dem Finanzdienstleister Wirecard aus Aschheim bei München, entwickelt.

Und eine etwas seltsame. Man spekuliert auf Unregelmäßigkeiten aus den Jahren 2016/2017 und interessiert sich nicht für das laufende und die Aussichten für das künftige Geschäft. Obwohl keiner der ständig anwachsenden Partner von Wirecard bisher einen Rückzieher gemacht hat: Börsen bewertet Zukunft, heißt es. Selbst große Verluste werden toleriert, wenn ein Unternehmen überzeugende Argumente für die Zukunft offeriert. Nur nicht bei Wirecard, die Shortseller halten anscheinend ihre Positionierung aufrecht. Noch sind es ja 30 Börsentage bis zum Quartalsende.

Der Kampf zwischen der Führung von Wirecard und den Shortsellern geht weiter
Firmenzentrale in München. Foto: Kaethe17 CC BY-SA 4.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

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Alstom größter Profiteur der deutschen Bahn-Subventionen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

Deutschland möchte 86 Milliarden Euro in die Deutsche Bahn investieren! Einer der größten, wenn nicht DER größte Nutznießer dieser Investitionen könnte der französische Konzern Alstom sein. Denn der ist neben Siemens der letzte verbliebene große Anbieter von Fernverkehrszügen in Europa. Die Aktie erwachte bereits aus einem zwanzigjährigen Winterschlaf!

Die europäische Zugindustrie befindet sich schon länger in der Krise. Größere Investitionen gab es schon lange nicht mehr und exportiert wird auch zu wenig. Die Musik spielt inzwischen in China, die aber nach ersten Importen inzwischen die Schnellzüge lieber selbst herstellen, als sie teuer aus Europa zu kaufen. Der rasche Erfolg der chinesischen Hersteller hat möglicherweise auch etwas damit zu tun, dass Siemens bereitwillig ihren ICE3 nach China verkaufte, der sicherlich intensiv studiert wurde, bevor chinesische Anbieter binnen weniger Jahre eigene Züge für mehr als 300km/h Geschwindigkeit auf den Markt brachten.

Um Kosten zu sparen, versuchten Alstom und Siemens ihre Zugsparten im vergangenen Jahr zu fusionieren, was aus kartellrechtlichen Gründen untersagt wurde. Alstom wagt nun den nächsten Versuch und möchte die Zugsparte des kriselnden kanadischen Anbieters Bombardier übernehmen.

Für die Deutsche Bahn als Kunde ist die Marktbereinigung natürlich fatal. Weniger Auswahl bedeutet letztendlich höhere Preise. Ohnehin wird die üppige Finanzierung, die Bund und Länder der Deutschen Bahn zusagten, Begehrlichkeiten bei den Zugherstellern wecken. Der Bund macht 86 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren locker, um Schienennetz und Wagenpark zu erneuern. Zusammen mit schon bestehenden…..

Täglich gratis! Lesen Sie diesen Artikel in ganzer Länge, und erhalten Sie auch alle meine folgenden Analysen regelmäßig und in voller Länge automatisch per e-mail. Sie müssen nur beim Klick an dieser Stelle ihre e-Mail Adresse angeben.

Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

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Sophie Schimansky LIVE zum Handelsstart an der Wall Street – „Glas halb voll“

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Sophie Schimansky berichtet ganz aktuell im folgenden Video zum Handelsstart an der Wall Street. Die Grundstimmung scheint zu lauten „es wird schon wieder“ bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus.

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