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Marktgeflüster (Video): Dax mit Erschöpfungs-Gap

Der Dax zeigt heute ein Erschöpfungs-Gap: Häufig sind das Trendwende-Formationen (was sich jedoch in diesem Fall noch bestätigen muß). Jedenfalls fehlte dem Index nach dem Anstieg von unter 12000 Punkten nun offenkundig die Kraft, um den Siegeslauf fortzusetzen. Die US-Indizes dagegen wieder mit neuen Allzeithochs, angeblich, weil man sich weniger Sorgen um Nordkorea mache. Wenig Sorgen macht man sich auch über den Ausgang der Wahlen in Deutschland, aber das könnte sich als Irrtum heraus stellen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Dax zeigt heute ein Erschöpfungs-Gap: zunächst der Anstieg mit einer Kurslücke nach oben, dann der Rücklauf bis zur oberen Kante der Kurslücke, dann das Unterschreiten dieses Niveau mit weiteren Verkäufen, sodass das Gap wieder geschlossen wird. Häufig sind das Trendwende-Formationen (was sich jedoch in diesem Fall noch bestätigen muß). Jedenfalls fehlte dem Index nach dem Anstieg von unter 12000 Punkten nun offenkundig die Kraft, um den Siegeslauf fortzusetzen. Die US-Indizes dagegen wieder mit neuen Allzeithochs, angeblich, weil man sich weniger Sorgen um Nordkorea mache. Wenig Sorgen macht man sich auch über den Ausgang der Wahlen in Deutschland, aber das könnte sich als Irrtum heraus stellen..

17 Kommentare

17 Comments

  1. Avatar

    Bademeister

    18. September 2017 18:58 at 18:58

    Tesla schaut spannend aus, wir sind heute erst mal am Juni-Top in Dollar abgeprallt. Könnte ein schöner Trade werden!!
    …und ob die 1300 bei Gold wohl halten werden?…eher nicht…dafür hält sich der Euro weiterhin sehr wacker!

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      Gerd

      18. September 2017 19:46 at 19:46

      Bademeister, versetzen Sie mich bitte nicht in falsche Hoffnungsstimmung.
      Sö schön es wäre, aber ab g e p r a l l t ist ja wohl leider mittelschwer übertrieben. Es stockt da mal so ein klein wenig.

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        PK

        18. September 2017 20:24 at 20:24

        entscheidend ist, daß er die Stops über dem Hoch kassiert hat.
        Zusammen mit der Tatsache, daß der NQ meines Erachtens erschöpft aussieht wäre Tesla hier wirklich einen kurzfristigen Short wert, wie auch der NQ selber (hab ich heut gemacht für einen kurzen Trade)

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        Bademeister

        18. September 2017 20:37 at 20:37

        Kopf Hoch und abwarten! Kann auf dem Level rauf und runter gehen, ist halt eine gute Marke zum Long oder Short gehen. Bin selber heute wieder nach längerer Zeit im Laufe d. Nachmittags Short eingestiegen. Und seit 20 Minuten (haha) spricht da jetzt nichts dagegen. Cooler Move nach unten..

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          Bademeister

          18. September 2017 20:43 at 20:43

          @Gerd Das wird was, bleibe mal über Nacht!

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            Gerd

            18. September 2017 21:06 at 21:06

            Bademeister, sie haben gut Lachen.
            Ich bin schon vom Jahresanfang an short. Idiotisch wie ich mich oft verhalte – ganz oder gar nicht, Sekt oder Selters, hop oder top – bin ich natürlich bis zur Halskrause investiert. Hab schon paar mal einen Roll-over gemacht und auf eine höhere Basis geswitcht.

            Ich habe aber, glaube ich, noch immer einen weiteren Langfrist-(Leidens)genossen, den W. Schmidt.
            Immerhin sah es ab 2oUhr30 so aus, als wäre (vorübergehend) die Vernunft wieder zurückgekehrt.

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            Bademeister

            18. September 2017 21:20 at 21:20

            @Gerd Interessant, dass heute Tesla den Nasdaq vom Chartbild her fast mit Faktor 10 nachbildet, das könnte ein gutes Zeichen (ohne news) sein.

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      Gerd

      18. September 2017 21:47 at 21:47

      Dein Wort in Gottes Gehörgang.
      Um im „Bademeister-Jargon“ zu sprechen, ich möchte gerne sehen wie die TESLA-Aktie einen Kopfsprung vom 10-er macht. Wobei mir für heute ja schon mal einer vom 3-er genügt hätte. Aber aktuell ist sie wieder dabei die Leiter zum Sprungturm hoch zu steigen.

      Übrigens E Musk hat wohl geräuspert, dass er auch elektrische Pick-Ups machen will. Das turnt die Gemeinde schon wieder an. Morgen erzählt er was von elektrischen Inlineskatern und elektrischen Zahnbürsten, ah nee, die gibts schon.

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        Dieter G.

        18. September 2017 23:41 at 23:41

        Jetzt sag nicht Du shortest Tesla ??

        Im Oktober will Musk einen elektrischen Truck vorstellen. Wird man vermutlich wieder schön im Livestream sehen können.

        Allerdings wird sich Musk aus Tesla zurückziehen. Zumindest steht diese Info im Raum. Denn: er hat mehrere Forschungsaufträge für die schnelle Personenbeförderung per Hyperloop. Mit im Boot sitzt wohl die Uni München, und man hat auch erste Prototypen fertig. Zudem will er ein unterirdisches Verkehrsnetz planen. Die Rohentwürfe liegen ebenfalls auf dem Tisch.

        Und jetzt sage nochmal einer, der Typ sei geisteskrank oder hat keine Ahnung, oder er sei kein Unternehmer.

        Liebe Grüße

        Dieter

        • Avatar

          Michael

          19. September 2017 00:16 at 00:16

          ER ist Unternehmer. ER hat dennoch keine Ahnung. ER zieht sich immer aus seinen Projekten zurück, sobald jemand (vergeblich) versucht, sie zu realisieren. ER ist Fast-Visionär. ER kann dennoch Steve Jobs nicht im Ansatz das Wasser reichen. ER ist bestenfalls das, was Apples Entwicklungssparte ohne Steve Jobs ist: Ein Dampfplauderer.
          Forschungsaufträge, Prototypen und Rohentwürfe, toll! Das kann jeder Milliardär erwirken.

        • Avatar

          PK

          19. September 2017 07:49 at 07:49

          „Im Oktober will Musk einen elektrischen Truck vorstellen. Wird man vermutlich wieder schön im Livestream sehen können.“

          aber genau das zeigt doch schön, welche Blase wir bei Tesla mental haben.
          Die Tatsache, daß er wieder etwas unter johlendem Publikum vorstellen wird versetzt schon wieder alle in Ekstase.
          Wer weiss da schon z.B., daß Daimler schon längst einen E-Truck vorgestellt hat und die kleinen (eher für Kurzstrecke) schon fahren ?
          UPS hat auch schon welche bestellt…

          Bei einem long range Truck reden wir von 1200kwh Batterien…
          Neben Gewicht und Kosten (ca. 100.000 Euro) hat man hier vor allem ein Problem mit den Ladezeiten, ausser man entwickelt noch wesentlich stärkere Ladestationen. Die E-Trucks sind eher sinnvoll im Auslieferbetrieb (UPS, Stadt etc.).

        • Avatar

          Gerd

          19. September 2017 10:45 at 10:45

          So ist es, Dieter. Seit Anfang des Jahres. Aber auch in den letzten Wochen und Monaten immer wieder – zu dann natürlich deutlich höheren Kursen als im Januar.
          Und das obwohl auch PK schon vor geraumer Zeit sehr verständlich auf das immens hohe Risiko hingewiesen hat. Ein Risiko, was er in diesem Stadium nicht eingehen würde, selbst eingedenk des Umstandes, dass er die Aktie ebenfalls für maßlos überteuert hält.
          Ich schreibe hoffentlich nichts Falsches, PK.
          Wenn ich mich einmal in was verstrickt habe, gelingt mir nur schwer das Loslassen. Immerhin bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe in den letzten Wochen/Monaten meine DAX-Puts mit großem Verlust abgestoßen.

          aber TESLA:
          Bezüglich des Elektro-Trucks hat PK ja schon auf den Vorsprung von Daimler hingewiesen. Und der Tesla-LKW war eigentlich schon für September erwartet worden. Oktober bedeutet streng genommen schon mal wieder „Verzug“.

          Ansonsten würde ich mir wünschen – wäre ich Tesla-AKTIONÄR – dass Mr. Musk mal zum Laufen bringt, was er schon angefangen hat. Vom Model 3 gab es Ende Juli 30 Stück.
          Jetzt sechs Wochen später – wo bleiben die nächsten?
          Oder will er wohl Ende September wieder eine große Feier veranstalten, auf der er die nächsten Hundert überschwänglich präsentiert? Bin mal gespannt ob er dieses Jahr noch die erwarteten 50000 Wagen ausliefern kann.

          Aber nichts desto weniger ist die verwundert, erstaunte Frage, ob ich Tesla shorte, durchaus berechtigt. Denn selbst falls ich mit meiner unmaßgeblichen fundamentalen Einschätzung Recht behalten würde –
          sowas zu machen kann aus markttechnischer Sicht durchaus Harakiri bedeuten.

  2. Avatar

    Wolfgang M.

    18. September 2017 19:42 at 19:42

    Ein kleiner sarkastischer Kommentar in der Bear World: Wenn ein erschöpfter Dax noch 10 Tage erschöpft ist (à 40 Punkte), stehen wir auch bei 13 000. D‘ accord, vermutlich naht eine kleine Korrektur.
    Nix für ungut.

    • Avatar

      Macwoiferl

      18. September 2017 20:39 at 20:39

      Schau, werter Namensvetter, hier geht es um die Existenz (der Finanzmarktwelt).
      Nach einem halben Jahr Abstinenz lese ich heute wieder mal FMW…
      Bei Dow >20.000 ausgestiegen, jetzt stehen wir bei >22.300.
      Hier hängt eine kleine Community dran, die will unterhalten werden:
      „Finanz-Tsunami“, „Das Ende ist nah“, „Marc Faber sagt“… „Die Wahlen werden“…
      Denen wäre zu langweilig, wenn da stünde: Auch heute steigt der Dax wieder. Und morgen. Und übermorgen. Und nächste Woche. Und im Dezember, da geht die Herbstrallye in die Weihnachtsrallye über. 13 K, 14 K, 15 K. Gääähn, Börse ist längst eine Einbahnstraße. Und ja, Börse ist sooooo langweilig geworden, seit Shorties auf jede kleine Korrektur aufdillern und aufdallern und Longies sie anschließend squeezen, grillen und rösten. Eine Art Große Koalition der Zocker, genauso langweilig, inhaltsleer und müde wie der Laden in Berlin!
      Doch wer will das schon lesen hier? Eine Schlagzeile wie diese: „Leute, geht weiter, es steigt weiter, nix ist passiert, wenn es mal sinkt, dann steigt es hinterher um das Doppelte!“
      Also muss Meister Fugmann fabulieren: „Nur“ 50 Punkte Anstieg heute Bitcoin „bleibt mit 800 Zählern plus noch weit unter der 5000“. Die „Rallye schwächelt“. Was wäre, wenn…

      Naja.
      Ernst wird wenn FMW ein Interview mit Paris Hilton bringt. Und die zum Kauf von Aktien rät.
      Ob ich das noch erleben werde bis im 30 Jahren?

  3. Avatar

    Wolfgang M.

    18. September 2017 20:07 at 20:07

    Der weltweit größte Investor BlackRock warnte vor wenigen Tagen vor einer FDP-Regierungsbeteiligung, begründet mit der möglichen Europapolitik. Das Dickschiff hält eine nicht unerhebliche Quote an den Dax-Unternehmen ( >5%) und hat in der angelsächsischen Investmentwelt sicher großen Einfluss. Was passiert, wenn sich an den Regierungsverhältnissen ab Sonntag nichts ändert? Erinnern wir uns an die Tage nach den Holland-und Frankreichwahlen. Ein Gedanke, den man nicht außer Acht lassen sollte.

  4. Avatar

    Steve

    18. September 2017 23:14 at 23:14

    Ganz schön optimistisch die Einschätzung zur FDP Laaach

    Genauso die Einschätzung was sich die dt Regierung nicht nochmal gefallen lässt !

    Also bitte !

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Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

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Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

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So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Delivery Hero und BASF mit aktuellen Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Delivery Hero Logo

Delivery Hero hat heute früh Quartalszahlen gemeldet. Der Umsatz liegt bei 776,4 Millionen Euro (Vorjahresquartal 390,6) Ein Plus von 99 Prozent in einem Jahr! Verständlich, wenn sich global dank Corona deutlich mehr Menschen Essen liefern lassen. Für das Gesamtjahr hat man jetzt die Umsatzerwartung leicht erhöht von bislang 2,6-2,8 auf 2,7-2,8 Milliarden Euro.

Zu Gewinn oder Verlust sagt man gar nichts. Man erwähnt nur, dass man für das Gesamtjahr unverändert mit einer negativen EBITDA-Marge von -14 Prozent bis – 18 Prozent rechne.

Die Zahl der Kundenaufträge stieg binnen 12 Monaten um 99,5 Prozent auf 361,7 Prozent.

Aus den heutigen Aussagen geht klar hervor, dass Delivery Hero sich derzeit voll konzentriert auf Mengenwachstum, vor allem durch weitere Akquisitionen im Ausland.

Die Aktie notiert heute mit 4 Prozent im Plus.

BASF

Auch BASF meldet aktuell seine Quartalszahlen. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 13,81 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 14,56).

Nach Steuern wird ein Verlust von 2,12 Milliarden Euro gemeldet (Vorjahresquartal +911 Millionen Euro). Das aktuelle Minus liegt an Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten.

Die Aktie notiert mit -4 Prozent, was auch am heutigen Gesamtmarkt liegen dürfte.

Die seit Anfang Oktober bekannten Jahresziele hat BASF heute bekräftigt. Man erwartet einen Umsatz von 57-58 Milliarden Euro (Vorjahr 59,3), und ein EBIT vor Sondereinflüssen von 3-3,3 Milliarden Euro (Vorjahr 4,6).

BASF Quartalszahlen im Detail

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