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Marktgeflüster (Video): Defensive Werte

Es ist schon erstaunlich, dass sich die Märkte heute so gut auf den Beinen halten angesichts der sehr schwachen US-Arbeitsmarktdaten sowie die Attacke der USA auf Syrien. Auffallend ist, dass defensive Werte heute gut laufen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es ist schon erstaunlich, dass sich die Märkte heute so gut auf den Beinen halten: die sehr schwachen US-Arbeitsmarktdaten, die den Aufwärtstrend der letzten Monate jäh unterbrechen, werden schulterzuckend weggesteckt (der Dollar wird trotzdem sogar stärker). Dazu noch die Attacke der USA auf Syrien, die die geoplitischen Risiken auf einen Schlag auf eine andere Ebene hebt – der russische Ministerpräsident Medwedew spricht davon, dass die USA und Russland am Rande einer militärischen Konfrontation stünden. Die Märkte scheint das nicht anzufechten, die US-Indizes wie der Dax weitgehend unverändert. Aber auffallend ist, dass heute vor allem defensive Werte stark sind (Telekommunikation, Versorger etc.), während Finanzwerte schwächeln…

https://youtube.com/watch?v=WtRwMOyM66M%3Fecver%3D1

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Klempner

    7. April 2017 19:00 at 19:00

    @markus fugmann: wir vermissen den verlustlosen lossless. geht es ihm gut?

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    Wolfgang M.

    7. April 2017 19:07 at 19:07

    Es wird heißer! Sagt Herr Fugmann alle paar Tage. Weder Trumps Niederlagen, Fed-Ankündigungen, Syrien, gute oder schlechte Daten u.s.w. bringen den Rückschlag. Welche Schlussfolgerung muss sich daraus zwangsläufig ergeben? Es herrscht Anlagenotstand für Versicherungen, Fonds, Stiftungen, Pensionsfonds wegen Zinseinnahmen, die nicht mal mehr die Inflationsrate ausgleichen können. Dazu ein kleines Rechenexempel für Pensionsfonds: Wenn für die Bezüge für Vorstände im Dax bei 5 Prozent Anleihenrendite 5-10Mio Anleihenvolumen nötig waren, reichen dafür heutzutage nicht mal mehr 100 Mio€. Bei den unglaublich hohen Verpflichtungen für die Pensionisten von Vw,Siemens und c.o. kann man sich vorstellen, welche Sorgen die großen Firmen drücken. Dazu gibt es noch viele Beispiele vom Stadtkämmerer und vielen anderen Verpflichteten. Deshalb wird jeder Rückschlag sofort aufgekauft – bis die Zinsen deutlich gestiegen sind oder eine Rezession ansteht. In Europa will der ehemalige Notenbankchef Draghi seinem Land solange wie möglich Zeit verschaffen – sonst braucht er in seiner Heimat Rom gar nicht auftauchen. Vermutung: Auch wenn es eigentlich der Wahnsinn ist. Es könnte sein, dass die Kurse noch sehr viel höher steigen werden, als die Analysten es sich vorstellen können. Bis zum Gau. Gruß

    • Avatar

      sascha

      7. April 2017 21:29 at 21:29

      so sehe ich das auch …. wie kann es sonst so einen Anstieg geben? Neuer Markt..ER IST WIEDER DA

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    vogel

    7. April 2017 23:02 at 23:02

    „Es ist schon erstaunlich, dass sich die Märkte heute so gut auf den Beinen halten: die sehr schwachen US-Arbeitsmarktdaten… Dazu noch die Attacke der USA auf Syrien…Medwedew spricht davon, dass die USA und Russland am Rande einer militärischen Konfrontation stünden….“

    Ebenso erstaunlich ist auch immer wieder, wie im Verlauf eines späteren, ansonsten ereignislosen Tages dann die Lawine ins Rollen kommt und diese eigentlich längst bekannten Fakten dann als Erklärung für den Absturzt herhalten müssen.
    Die Börsentektonik ist vergleichbar mit der Kontinentalplattenverschiebung: Die wachsenden Ungleichgewichte entladen sich als Börsencrashs, die genauso wenig vorhersagbar sind wie Erdbeben.
    Man weiß nur, daß beide zwangsläufig kommen müssen.
    Der FED-Zinserhöhungszyklus und die geplante Reduzierung der FED-Bilanz sind ein fataler Fehler. Den Börsen die Liquidität zu entziehen war noch nie eine gute Idee. Schon gar nicht zu Beginn einer Rezession in den USA und in einer so unsicheren weltpolitischen Situation wie jetzt.

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    m.d

    8. April 2017 00:57 at 00:57

    wünsche euch ein schönes Wochenende.
    Gruß

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    Notenbankberater

    8. April 2017 18:51 at 18:51

    @Vogel ,es ist schon erstaunlich was Sie so täglich in die Welt hinauszwitschern ! 1.Warum reagiert die Börse fast ( noch ),nicht auf die schlechten Nachrichten ,weil es eben noch sehr viele Leute gibt ,die an der Börse nur eine Richtung sehen, d.h. nach oben ,ich glaube Sie gehören doch auch dazu, oder sind Sie etwa Short gegangen ?? Zum Thema Liquiditätsentzug : Es ist kein Liquiditätsentzug sondern den Phantasten langsam klarzumachen dass diese wahnwitzige Ausweitung ,aus welchen Gründen auch immer, irgendwann aufhört, z.B. damit Sie es auch verstehen, wenn jemand im Tag 10 Liter Bier trinkt u.der Arzt sagt er solle nur noch 5 Liter trinken, ist das nach Ihrer Meinung wahrscheinlich Alkoholentzug ! !

    • Avatar

      vogel

      9. April 2017 14:14 at 14:14

      @Notenbank b e r a t e r,
      ( wohl ein „Alter Ego“ von Frank Meyer von der versteckten N-TV-Kamera? ):

      „…z.B. damit Sie es auch verstehen, wenn jemand im Tag 10 Liter Bier trinkt u. der Arzt sagt er solle nur noch 5 Liter trinken, ist das nach Ihrer Meinung wahrscheinlich Alkoholentzug…“
      Danke für Ihre gnadenvolle Herablassung, um mir und den anderen „Börsen-Dummies“ hier die Finanzwelt zu erklären, Sie allwissender Massa:

      Sie sind anscheinend auch noch D E R Sucht b e r a t e r, mit D E M überblick für Alles und mit reichlich eigener Erfahrung, was Bier & „hochgeistige Getränke“ betrifft: Anders läßt sich der Blick in Ihre Depotbilanz wohl auch nicht ertragen.

      Für „Berater“ wie Sie und Ihresgleichen, die anscheinend nur Frank Meyer nachplappern können, gibt es für ein erfolgreiches Börsenjahr D E N „güldenen Rat“, den Sie sich goldumrandet in Ihrem Philosophenstübchens über der Spülung pappen oder sonst wohin stopfen dürfen:

      „Sell in januay and go away – but remember to come back in tricember“

      Leider haben Sie dazwischen noch mehr Zeit, Andersdenkende – in Ihrer platten N-TV-Schubladenwelt „Phantasten“ genannt – mit wertvollen B e r a t e r – Ergüssen zu beglücken.

  6. Avatar

    Notenbankberater

    10. April 2017 11:12 at 11:12

    @gekränkter Vogel,Sie haben jetzt in kurzer Zeit 2 mal geschrieben, REDUZIERUNG DER BILANZ WÄRE EIN FATALER FEHLER, also nehme ich an ,dass Sie für ein endloses Gelddrucken sind ,anderseits reden Sie vom Anfang einer Rezession, ( was hat es also genützt) ich rede allgemein von Phantasten ohne es auf eine Person zu beziehen, es hat anscheinend Tausende von denen, da Sie so gekränkt reagieren,nehme ich an ,dass Sie sich dazuzählen ! SELBSTERKENNTNIS IST DER BESTE WEG ZUR BESSERUNG !

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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