Folgen Sie uns

Finanznews

Marktgeflüster (Video): Denn sie wissen nicht, was sie tun!

Denn sie wissen nicht was sie tun – ähnlich wie in dem gleichnamigen Film mit James Dean ist die Trump-Administration dabei, irrationale Handlungen zu begehen und die Folgewirkungen des eigenen Tuns maßlos zu unterschätzen!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Denn sie wissen nicht was sie tun – ähnlich wie in dem gleichnamigen Film mit James Dean ist die Trump-Administration dabei, irrationale Handlungen zu begehen und die Folgewirkungen des eigenen Tuns maßlos zu unterschätzen! Die neuen Zölle nicht nur gegen die EU, sondern auch gegen Mexiko und Kanada schaffen eine Klima des Mißtrauens, das wiederum auf Investitionsentscheidungen starken Einfluß haben wird und damit eine Spirale in Gang setzt, die kaum aufzuhalten ist! Die USA glauben aus einer Position der Stärke zu handeln, aber faktisch ist die Supermacht auf einem absteigenden Ast und zur Finanzierung des Lebens über die eigenen Verhältnisse auf die Ausländer angewiesen. Absehbar sind nun auch Zölle auf Autos, wie Trump zu Macron gesagt haben soll (seine Handelspolitik habe das Ziel, dass auf der New Yorker Fifth Avenue keine Mercedesse mehr zu sehen sein sollen). Der Dax reagiert stark verschnupft auf den Beginn einer neuen protektionischen Ära..

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Michael

    31. Mai 2018 19:23 at 19:23

    Ziemlich einseitige Spirale! Zölle auf Stahl und Alu aus der EU, und die Strafe von der EU: Zölle auf Erdnussbutter (weil wir das tonnenweise demnächst statt Nutella und Ovi essen wollen) und dann noch unsere drei Freunde Jim, Jack und Jonny!… Ne Jonny fällt raus – ist aus Schottland wie die meisten, und besseren Whiskeys. Genau wie die meisten Sorten Erdnussbutter, die es hier zu kaufen gibt in der EU hergestellt werden. Und der Rest geht an die Nato Stützpunkte, ohne Zoll natürlich. Achso Orangen noch, die seh ich immer nur aus Spanien. Ja und die Harleys noch. Die sind sowieso überteuert, und den Zahnarzt jucken die paar Kröten auch nicht mehr. Da hat die Trump Administration ganze Arbeit geleistet. Als nächstes bestraft die EU die USA mit Einfuhrzöllen auf Marshmallows, und ersetzt den entstehenden Schaden wahrscheinlich noch in Form von gratis Waffenlieferungen an die Nato.

  2. Avatar

    Pit M.

    31. Mai 2018 19:44 at 19:44

    Meine Interpretation zu der Sache: es zeichnet sich ab das die EU Riesen Probleme hat. Das Finanzsystem Gerät immer mehr ins schwanken – ähnliches gilt für die USA. Auch wenn es noch etwas weiter weg ist, stellt sich die Frage wo es zuerst raschelt. Die USA wissen das und versuchen das zu beschleunigen (zumal Trump in Westeuropa sowieso ziemlich attackiert wird). Wenn der euro zerbricht reißt das auch die USA mit runter. Bei dieser Abfolge hätten dir USA aber die Möglichkeit die Schuld des gesamtcrashs auf Europa zu schieben, da es hier zuerst los ging.
    Also nimmt man die Nachteile in Kauf. Aber die wissen ganz genau das das auch negative Auswirkungen auf das eigene Land hat. Die derzeit so angeschlagene EU ist ein gutes Ziel für andere derzeit.

  3. Avatar

    Kupferkopf

    31. Mai 2018 20:19 at 20:19

    „Ziel, dass auf der New Yorker Fifth Avenue keine Mercedesse mehr zu sehen sein sollen“

    Gilt das auch für die Modelle die ausschließlich in den USA gebaut werden, z.b. das GLE Coupe !?…

    Höhere Zölle für Deutsche PKW kommen aber 100%, wie alles was Trump bisher angekündigt hat.
    Das die EU nur noch ein Scherbenhaufen ist spiel Donald natürlich in die Karten, ich sehe das wie mein Vorposter. Die Gegensanktionen sind aber wahrlich lachhaft!

  4. Avatar

    Trigo

    31. Mai 2018 21:08 at 21:08

    Das wird die Inflation in den USA ordentlich anfeuern. Das wird die FED wohl zwingen die Zinsen schnell anzuheben.

  5. Avatar

    Masud79

    31. Mai 2018 22:19 at 22:19

    00:32 Schlaganfall?

  6. Avatar

    Trigo

    31. Mai 2018 23:53 at 23:53

  7. Avatar

    Dirk

    1. Juni 2018 08:06 at 08:06

    Kann es nicht nachvollziehen, dass auf die Trump-Entscheidungen immer so draufgehauen wird. Zölle gab es schon immer und fast jedes Land erhebt immer noch welche. Natürlich werden sie erhoben, um die Wirtschaft und Firmen des jeweiligen Landes zu schützen. Wenn „the Trump and the USA“ der Meinung sind, dass Zölle gut und nötig sind um die USA wieder nach vorne zu bringen (offensichtlich ist die USA es ja nicht wie man an dem großen Handelsbilanzdefizit sehen kann), dann ist es das gute Recht und eigentlich auch Verpflichtung des Präsidenten eines jeden Landes das zu tun (sollten andere Politiker vielleicht auch mal machen, damit ihr Schwur bei der Vereidigung Schaden von ihrem Land abzuwenden keine leere Worthülse ist). Sicher produzieren die USA zu wenig und konsumieren zu viel (=Schulden). Trump will das ändern und die Produkte seines Landes wieder wettbewerbsfähiger machen. Sicher, der Weg über Zölle ist nur eine kurzfristige Notfall-Maßnahme um größeren Schaden bei seinen Landsleuten abzuwenden. Klar ist, die USA müssen langfristig wieder innovativer und produktiver werden. Ich glaube/hoffe, dass hat Trump auch auf seiner Agenda. Die Politiker und Präsidenten vor ihm haben wohl geschlafen, denn das Problem ist das akkumulierte Resultat der Politik der letzten Jahrzehnte. Bill Clinton und Barack Obama mögen zwar richtige Sympathieträger gewesen sein, aber Fakt ist, sie haben nichts wirkungsvolles unternommen um die Misere zu verhindern. Trump ist sich nicht zu schade um auch anzuecken, seine Meinung zu sagen und sich mit anderen anzulegen. Er mag zwar selbst nicht der ehrlichste , moralichste und selbstloseste Mensch auf Erden zu sein, aber er tut wenigstens was Gutes für seine Landsleute. Wie gesagt, sollten die Zölle nur eine kurzfristige Notfall-Maßnahme darstellen. Die USA müssen langfristig wieder mehr entwickeln und produzieren, dann haben sie auch kein Defizit und die Leute haben Arbeit.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Aktienmärkte: Heute ist die letzte Chance! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Heute ist die letzte Chance für den so lange erwarteten und erhofften Stimulus noch vor der US-Wahl – wie reagieren die Aktienmärkte, wenn die Verhandlungen doch scheitern? Vieles deutet darauf hin, dass es in Sachen Stimulus keine Einigung geben wird, und das dürfte der zentrale Grund für den gestrigen Abverkauf an der Akttienmärkte an der Wall Street gewesen sein. Bis zur US-Wahl ist eine hohe Volatilität wahrscheinlich. Am Donnerstag kommt es zum zweiten Fernsehduell zwischen Trump und Biden – und dass der US-Präsident einem Format zustimmt, bei dem ihm der Ton abgedreht werden kann, zeigt, dass man im Wahlkampf-Team Trump nervös wird angesichts der jüngsten Umfragen..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Die Montags-Rally – und Karl Kraus! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte heute zunächst stark. Warum? Vermutlich weil heute Montag ist: der Nasdaq hat knapp zwei Drittel seiner Gewinne seit Jahresbeginn am Montag erzielt, die Montage waren in 76% der Fälle positiv. Im Vorergrund standen wieder einmal – in Ermangelung von Impfstoff-Nachrichten – die Stimulus-Hoffnungen, die jedoch ziemlich vage sind. Wohl bis morgen muß ein Deal zwischen den US-Republikanern und den US-Demokraten zustande kommen. Passiert das doch nicht, droht ein zumindest temporärer Rücksetzer für die Aktienmärkte. Der österreichische Schrifsteller und Satiriker Karl Kraus hat einmal formuliert: „Der Sex hält nie das, was die Onanie verspricht“. Das gilt wohl auch für die Stimulus-Hoffnungen der Märkte, daher nach einem starken Beginn schnell Ernüchterung..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Trump schürt Stimulus-Optimismus! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Donald Trump schürt Stimulus-Optimismus – und schon gehen die Aktienmärkte nach oben: Der US-Präsident möchte ein „noch größeres“ Stimulus-Paket als das von den US-Demokraten vorgeschlagene. Aber die Chancen auf Realisierung sind wegen den Parteufreunden Trumps minimal, vor der US-Wahl würden Gelder ohenhin nich tmehr bei den Unternehmen oder Wählern ankommen. Die US-Demokratin Pelosi wiederum hat eine „deadline“ bis Dienstag für die Stimulus-Gespräche gesetzt. Nun heißt es auch für die Aktienmärkte: hop oder top. Unterdessen enttäuscht in China das BIP, aber Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion besser als erwartet. Die Themen in dieser Woche sind: Stimulus ja oder nein, Brexit-Verhandlungen und die Sorgen vor neuen Lockdowns in der Coronakrise Teil zwei..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen