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Marktgeflüster (Video): Der Dollar und seine Opfer

Der große Gewinner ist heute der Dollar nach Aussagen eines Fed-MItglieds – vor allem Gold und das britische Pfund unter starkem Druck..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der große Gewinner ist heute der Dollar, nachdem Jeffrey Lacker (Fed) heute meinte, eigentlich müssten angesichts der Entwicklung der US-Wirtschaft die US-Zinsen mindestens bei 1,5% liegen. Daraufhin preisten die Märkte über die Fed Fund Futures eine wieder deutlich gestiegene Wahrscheinlichkeit für einen nächsten Zinsschritt der Fed ein (für Dezember liegt die Wahrscheinlichkeit derzeit bei 61%). Das bringt vor allem Gold unter Druck, das fast 30 Dollar abstürzt, das britische Pfund fällt auf den tiefsten Stand seit 1985, weil Theresa May den Londoner Finanzbetrieb nicht mehr bevorzugen will (bei den Verhandlungen mit der EU). Der Dax hingegen stark, ebenso die Aktien der Deutschen Bank – und das obwohl die Preise für Kreditausfallversicherungen (CDS) auf die DB weiter steigen..

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14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    doro

    4. Oktober 2016 19:16 at 19:16

    Ab Montag ist die Shanghai Stock Exchange wieder dabei.
    Dann geht der Goldpreis senkrecht nach oben. Also Freitagabend long gehen.

  2. Avatar

    gerd

    4. Oktober 2016 19:16 at 19:16

    Es ist nicht alles GOLD, was glänzt.

    Na, hoffentlich, hat Leser Bauer noch eine Handvoll Nuggets am Wochenende
    verscherbelt. Sonst wirds ihm bei 34Grad unangenehm heiß werden.

    • Avatar

      bauer

      4. Oktober 2016 20:15 at 20:15

      werde morgen früh gleich nochmal beim shop um die ecke nachlegen
      Mit den Minen bin ich noch 105% im PLUS
      Keine Panik auf der Titanik

      • Avatar

        gerd

        4. Oktober 2016 20:49 at 20:49

        @Bauer
        Viele Grüße nach Fernost.

        Übrigens, an und für sich hätte ich auch ganz gerne was Goldiges neben mir im Bett liegen.
        Hm, ich wollte sagen, so ein paar Goldstücken unterm Kopfkissen – für alle Fälle.
        Das gesamte Welt-und Wirtschaftsgeschehen lässt mich auch schon oft ins Grübeln kommen.

        • Avatar

          bauer

          5. Oktober 2016 05:54 at 05:54

          @gerd
          ich sitze förmlich darauf….habe soeben nochmal 5oz gekauft…
          GOLD dreht schon wieder…was schnell fällt,steigt auch schnell wieder.

  3. Avatar

    Marko

    4. Oktober 2016 20:05 at 20:05

    na ja,

    das war schon ein wenig überraschend, die Sache mit der Deutschen Bank. Aber : 14 Mrd Dollar für die Deutschen, während die Amis, die auch Dreck-am-Stecken-haben, mit ca. 6 Mrd davon kamen ? da stimmt doch was nicht… ?
    Wieso sollte die EU beim Brexit einknicken, der Druck liegt doch (gnadenlos) bei den Briten ?
    Und natürlich riskiert man (indirekt) durch den Brexit den Finanzplatz London, keiner hat sie dazu gezungen ? :D
    VG

    Marko

  4. Avatar

    Marko

    4. Oktober 2016 20:18 at 20:18

    Und ich glaube nicht, dass das eine Fake-Meldung war, die Amis fangen immer hoch an, beim Verhandeln, aber realistischerweise wird sich die Klage auf ca. 6 Mrd USD „einpendeln“.
    Aus oben genannten Gründen… ;)
    Eine Deutsche Bank unter 10 Eur ist ein Kauf, ich wiederhole mich…

    VG
    Marko

    • Avatar

      bauer

      4. Oktober 2016 20:25 at 20:25

      Ja Ja..der Salamicrash ins Nirvana wird das!!
      Die letzten Schnappatmungen…und somit bald GAME OVER auf dt.KONTEN!!
      Goldminen sind ab morgen noch günstig zu haben!!

      • Avatar

        bauer

        4. Oktober 2016 21:23 at 21:23

        Wird wieder ZENSIERT??
        …oder wer glaubt hier noch,daß die D_Bank noch irgendwie LAND sieht…..?

  5. Avatar

    Marko

    4. Oktober 2016 20:39 at 20:39

    Und eins noch:

    natürlich habe ich gewisse auslänischen Medien gelesen, da haben einige schon gesagt : „Lehman 2.0“ ?

    man muss mal bedenken, da sind 10 Hedge-Fonds von ca. 200 ausgestiegen und deswegen dieser Wirbel ? Das wurde offenbar mit Absicht an die Medien weitergeben ?

    Das ist natürlich Quatsch, wenn die Deutsche Bank vor dem Abgrund steht, was ist dann mit den italienischen, bzw griechischen Banken ?

    Das wurde von den „Big-Boys“ mit Absicht gemacht, damit man abkassieren kann.

    Und „Otto-Normal-Verbraucher“ fällt darauf rein.

    VG

    Marko

  6. Avatar

    LookOut

    4. Oktober 2016 22:07 at 22:07

    Naja ich denke der Goldpreiscrash bis auf teilweise 1266$ war dann doch ein bisschen zu viel des guten.
    Die Unsicherheiten nehmen zu, die CDS steigen und die sicheren Häfen werden abverkauft.

    Da kommt dann wirklich eine Wirtschaftskrise und die Leute haben ihr Gold hergeben, seltsame Dinge passieren da.

    Ich werde jetzt umso mehr Gold / Goldminenaktien nachkaufen. Ich traue dem Frieden nicht.

    Lg

  7. Avatar

    Marko

    4. Oktober 2016 22:46 at 22:46

    Diese „Unsicherheiten“ werden dem „normalen Volk“ eingeredet, immer die Augen offen halten. Man sollte sich immer über eines im Klaren sein , da ist die EZB, die mächtigste Notenbank der Welt..
    Klar, gibts die Japaner und die Amis, wer hat all sein Pulver verschosssen ?
    Europa, das sind die, die was zu sagen haben, aber das ist typisch Europa,natürlich wegen Deutschland…Wenn es Deutschland nicht gabe, wäre der EUR seit der Griechen-Krise Geschichte…

  8. Avatar

    Lars

    4. Oktober 2016 23:10 at 23:10

    FOMC-Mitglied Kaplan…hört sich an wie ein Kaplan der Kirche, deshalb vertrauen auch wohl so viele gottgefällige Amis auf IHN ;)

    Nicht stimmberechtigt, daher frustriert und vermutlich im Gewissenskonflikt (als langjähriger Mitarbeiter von Goldman) hat heute ausgesagt, der heilige und göttliche USD-Zinssatz „MÜSSTE EIGENTLICH“ bei 1.5% stehen.

    Die „Märkte“ haben Gold z.B. um 452 Pips versenkt, weil ein Niemand sagt, wo der Zinssatz stehen MÜSSTE!

    Ich frage mich, wieso der göttliche USD-Zinssatz nicht bei 1.5% liegt, sondern nur liegen müsste, obwohl Profis wie er solche Statements von sich geben?
    Könnte es sein, dass Vollpfosten wie er nichts zu sagen haben, weil nicht stimmberechtigt, aber dennoch in den Medien mit dummen Sprüchen randalieren, um die Märkte zu manipulieren?
    Und dass die „Märkte“ nur auf Schreihälse und Populisten wie ihn warten, weil sie Manipulationen in Auftag gegeben haben???

    Kaplan is a former Goldman Sachs Group Inc. executive and Harvard professor who became Dallas Fed president in September.

    Kaplan spent 23 years at Goldman Sachs Group (1983-2006).

    • Avatar

      Lars

      4. Oktober 2016 23:35 at 23:35

      Wo wir jetzt gerade am 200er Daily EMA an der Unterkante angekommen sind, werde ich massiv LONG gehen, denn hier scheint es sich um einen psychologischen, massenhysterischen Abverkauf zu handeln, der sich die nächsten Tage und Wochen korrigieren muss.

      Obwohl, wir haben am Freitag die dauerhaft manipulierten NFP-Zahlen. Wehe mir, wenn wieder mal mehr Jobs geschaffen werden, als es amerikanische arbeitsfähige Bürger gibt ;))

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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