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Marktgeflüster (Video): Der erste Riss zwischen Wall Street und Trump!

Die Ereignisse um das Einreiseverbot in die USA haben zum ersten ernsthaften Bruch zwischen Wall Street und der Trump-Regierung geführt. Der Grund: Trump habe Rechtsunsicherheit geschaffen – und die USA habe bisher den Ruf besessen, der beste und sicherste Ort für Business in der Welt zu sein, nun könne sich alles von einer Sekunde auf die nächste ändern..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Ereignisse um das Einreiseverbot in die USA haben zum ersten ernsthaften Bruch zwischen Wall Street und der Trump-Regierung geführt. Der Grund: Trump habe Rechtsunsicherheit geschaffen (etwa durch die Unklarheiten, was mit Greencard-Besitzern passiert, die aus den betroffenen Ländern stammen) – und die USA habe bisher den Ruf besessen, der beste und sicherste Ort für Business in der Welt zu sein, nun könne sich alles von einer Sekunde auf die nächste ändern, es gebe keine Rechtssicherheit mehr. In diese Richtung haben sich die Chefs von Apple, Goldman Sachs etc. geäußert, und damit ist die Begeisterung über Trump deutlich abgekühlt, weil der Eindruck entsteht, dass für Trump Protektionismus und Einwanderung wichtiger sind als etwa Steuersenkungen. Die US-Indizes jedenfalls reagieren mit den größten Kursverlusten seit Anfang November (S&P500 und Dow Jones) bzw. seit September (Nasdaq)..

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    gerd

    30. Januar 2017 19:06 at 19:06

    Die Wallstreet erkennt so langsam dass die Trump-Medaille zwei Seiten hat?

    Sie misst aber den beiden Seiten noch lange nicht den gleichen Wert zu. Wenn sie das täte, müsste der Dow noch um 1900 Punkte fallen, um wieder bei den 18000 zu landen vor der Wahl.
    Sie schrieben ja selber vor zwei Tagen, dass eine Abwärtsreaktion von mindestens 5% das Normalste wäre, was in einem gesunden Markt sowieso zu erwarten/erhoffen sei.
    Die Aufregung vom Wochenende war nur ein willkommener Anlass mal etwas Luft zu holen.
    LEIDER.

    Anderes Thema
    Was macht ein Vernünftiger, wenn in Deutschland 2% Inflation herrscht? Und wenn die allmächtige Notenbank ihm verspricht, dass diese 2% das Ziel sind für die nächsten Jahre/Jahrzehnte?
    Er erwartet sich mindestens 2,7% Rendite für seine Geldanlage, da nach Abzug der Steuer ihm nur noch 0,0000 an Realverzinsung bleiben. Nach der Wahl von Merkel/Schulz braucht er noch mehr, da der Steuersatz steigen soll.
    Und wo kann er noch 2,7% Rendite erzielen, ohne sich ein halbes Leben lang festlegen zu müssen?
    Ich verrate mal, wo er das nicht kann. Am Anleihemarkt.
    Wo dann? Genau!
    LEIDER

    • Avatar

      Emm wie Meikel

      30. Januar 2017 20:52 at 20:52

      Von Prozenten, Inflation oder Rendite haben Erika und Max Mustermann keinen Schimmer und es interessiert sie auch nicht. Sie halten tapfer an ihrem Sparbuch fest. Immerhin besser, als wenn sie ihr Erspartes in Schifffonds, Anleihen von Pelletherstellern, Baumfarmen in Afrika, Riester oder Lebensversicherungen stecken. Langsam enteignet werden sie trotzdem, sie merken es nur nicht.

  2. Avatar

    Walter Schmid

    30. Januar 2017 19:27 at 19:27

    Ja, neue Höchststände bei den US-Indizes und beim DAX dürften für längere Zeit Geschichte sein. Bittere Zeiten für Permanentbullen.

  3. Avatar

    ET

    30. Januar 2017 19:27 at 19:27

    bis jetzt ist das nur ein kleiner pullback, der durchaus noch einige prozente weiter nach unten gehen kann, was nicht ungesund ist, wie schon gerd zuvor festgestellt hat. wenn herr fugmann jetzt schon mehr (negatives) hineininterpretiert ,hört er mal wieder das börsengras wachsen.

    • Avatar

      ET

      30. Januar 2017 19:37 at 19:37

      .. bärengras :-)

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    Marko

    31. Januar 2017 00:33 at 00:33

    Ach, wenn man ehrlich ist, könnte aus „America first“ ganz, ganz schnell „America last“ werden.

    Die Mauer… , ok… ;)

    Aber : dass Du die Sache mit den Muslimen wirklich durchziehen willst, mein lieber Donald ?!?
    Das wird Dir, früher oder später, das Genick brechen. Sowas ist „heute“ nicht mehr möglich… Aber der Donald lebt in America… ähh den dem besten Land der Welt…

    Ich muss schon sagen, der Donald ist schon cool. Immerhin einer , der seine Wahlversprechen halten will…

    VG

    Marko

  5. Avatar

    Marko

    31. Januar 2017 00:40 at 00:40

    „Und wo kann er noch 2,7% Rendite erzielen, ohne sich ein halbes Leben lang festlegen zu müssen?
    Ich verrate mal, wo er das nicht kann. Am Anleihemarkt.
    Wo dann? Genau!“

    Genau !!! Das ist der Punkt, das ist keine Trump-Rally, das ist die Normalitäts-Rälly, :D

    Sehr schön erkannt… ;) – Sag ich doch schon die ganze Zeit…

  6. Avatar

    Marko

    31. Januar 2017 00:49 at 00:49

    „Ich verrate mal, wo er das nicht kann. Am Anleihemarkt.
    Wo dann? Genau!
    LEIDER“

    Das hat nix mit LEIDER zu tun , hat aber sehr, sehr viel mit den Amis zu tun, 2008.

    Wie soll bei dem Szenario der Anleihenmarkt weiter steigen ? Weil morgen Italien aus dem Eur aussteigt, weil die Briten die EU verlassen ? Weil die Griechenlandkrise wiederkommt, weil „wir“ in Deutschland „Donald/Afd“ sind ?
    Der EUR fällt auseinander ?

    Also, ehrlich ?!? :D

    Daraus wird wohl nix… Wieso LEIDER ?

    • Avatar

      Gerd

      31. Januar 2017 07:15 at 07:15

      Das war jeweils ein rein subjektives LEIDER – für mich persönlich bewertet.

      Obwohl ich der festen Überzeugung bin, dass Aktien alles andere als teuer sind, im Gegenteil sie sind „alternativlos“ (TINA), bin ich vor einigen Wochen in einem Anflug von Pessimismus (eben wegen der EU) short gegegangen.
      Und da ich aus negativen Erfahrungen nichts gelernt habe, lasse ich die Verluste ohne Stops laufen und warte/hoffe auf einen ausgesprochen derben Rückschlag von mindestens 10%.
      Aber bei den akut vorherrschenden Fundamentaldaten, warum soll der in der Größenordnung anstehen?
      Eine Möglichkeit wäre, Präsident Trump sagt aus Verärgerung über die Uneinsichtigkeit seiner Schäfchen, ihr könnt mich mal alle von hinten ansehen, legt sein Amt nieder und verdient wieder Geld für sich persönlich.
      Realistischer ist tatsächlich ein Auseinanderbrechen der EU-Zone. Aber das zieht sich noch lange hin

  7. Avatar

    Steven

    31. Januar 2017 08:05 at 08:05

    …..die Trump Berichterstattung wird langsam immer dünner !

    Die Regelung Inländer bevorzugt gibts in D auch . heisst vorbehaltsprüfung oder so und ist ja wohl absolut zu rechtfertigen . ausser man steht irgendwo links aussen .

    Hat die Regelung D geschadet …nein .

    Ist zu befürchten das USA deshalb massenhaft teure ausländische Kräfte verliert ….wohl kaum .
    Selbst wenn , dann muss america seine Leute eben besser ausbilden . oooooh grausam,grausam.

    Zumal die industriejobs in letzter Zeit eher weniger wurden. Quelle :FMW

    so what ?!

    • Avatar

      Gerd

      31. Januar 2017 08:34 at 08:34

      „Die Regelung Inländer bevorzugt gibts in D auch . heisst vorbehaltsprüfung oder so und ist ja wohl absolut zu rechtfertigen..“

      Sie haben leider nicht damit rechnen können, wie sehr die Regierenden uns Deutsche hassen. Kommt ja auch keiner drauf. Obwohl sich das ja auf den verschiedensten Ebenen feststellen lässt, wenn man etwas hinter die öffentlichen Nachrichten blickt.

      Jedenfalls wurde in fast allen 156 Bezirken der Bundesagentur für Arbeit (BA) ab 6. August 2016 die sogenannte Vorrangprüfung für drei Jahre außer Kraft gesetzt. Nur in 23 bleibt zunächst die Prüfung. So in Mecklenburg-Vorpommern
      Dadurch sollen für Asylbewerber und geduldete Flüchtlinge die bürokratischen Hürden beim Zugang zum Arbeitsmarkt gesenkt werden.

      • Avatar

        Steven

        31. Januar 2017 12:07 at 12:07

        Ah . .. Nun ja unsere Regierung ist auch scheisse .

        Zumindest hat Trump nicht anders gehandelt , als D im …pre-IdiotieZeitalter

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Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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