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Anleihen

Marktgeflüster (Video): Der große Trend!

Der große Trend ist wieder da! Das heißt: Dollar-Stärke, heute bis ins Extrem. Dazu geht der Abverkauf an den Anleihemärkten weiter – China scheint raus zu gehen aus US-Staatsanleihen und in deutsche Anleihen umzuschichten!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der große Trend ist wieder da! Das heißt: Dollar-Stärke, heute bis ins Extrem, der Dollar-Index nun direkt an einem entscheidenden 61,8-Fibonacci-Level, der Euro in Richtung zentraler Unterstützung bei 1,05 etc. Dazu geht der Abverkauf an den Anleihemärkten weiter, aber heute – und das zeigt, was abläuft – erreicht die 2-jährige deutsche Staatsanleihe (Schatz) zwischenzeitlich ein Allzeittief bei der Rendite. Offenkundig wird großflächig in deutsche Staatsanleihen umgeschichtet – raus aus amerikanischen Staatsanleihen (wir vermuten dahinter China, das sich derzeit umorientiert und zuletzt auch verstärkt kurze Laufzeiten japanischer Anleihen gekauft hatte!).
Dazu das alte Muster nach der Trump-Wahl: Schwäche beim Nasdaq, Stärke beim Dow Jones. Damit ist die Zeit der Gegenbewegung der letzten Tage vorbei. Der Dax dagegen wirkt orientierungslos..

Hinweis: Falls Sie meinen, in dem Video den einen oder anderen Hustenanfall wahr zu nehmen, seien Sie versichert: es handelt sich um eine akustische Täuschung!

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10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    V

    23. November 2016 18:30 at 18:30

    Herr Fugmann, ist es nicht widersprüchlich, dass einerseits die Flucht aus US Staatsanleihen stattfindet (weil eine Schuldenlawine droht) und andererseits der USD massiv steigt. Unter der Aussicht einer Schuldenlawine sollte doch eigentlich der USD unter Druck kommen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      23. November 2016 18:36 at 18:36

      @V, ich sage mal so: „jein“. Der wahrscheinliche Ablauf ist so: US-Anleihen werden abverkauft, weil die Welt Bedarf nach Dollars hat, z.B China, das zur Stützung des Yuan Dollars braucht – aber diese Dollars hat China in den Dollar-Devisenreserven, die überwiegend nichts anderes sind als US-Staatsanleihen! Gleiches gilt für andere Emerging Markets. Das ist der erste Schritt. Der zweite Schritt wird dann, später, ein Abverkauf des Dollar sein, ein Dollar-Crash. Die Reihenfolge wird vermutlich also sein: erst der Aufwärts-Crash des Dollar, dann der Abwärts-Crash, weil durch die massive Zunahme der Schulden der USA das Vertrauen in den Dollar verschwindet!

      • Avatar

        mingo

        23. November 2016 18:46 at 18:46

        einem dollar-crash könnte die fed mit zinsanhebungen begegnen. hatten wir das nicht schon mal ?

        mfg peter hoffmann

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          23. November 2016 18:59 at 18:59

          @mingo, nur bedingt – denn wenn das Vertrauen mal weg ist.. Derzeit sieht man ja, was passiert: so hat die mexikanische Notenbank kürzlich, um den Peso zu stützen, die Zinsen um 0,5% angehoben – der Peso fiel dann aber weiter..

  2. Avatar

    Denker

    23. November 2016 20:11 at 20:11

    Herr Fugmann,… öfter mal ein Bobon lutschen, tut dem Hals gut.

  3. Avatar

    Marko

    23. November 2016 20:35 at 20:35

    Stimmt nicht so ganz, klar, der USD wird gestützt durch die Chinesen, der USD geht in den Keller wegen Trump/FED, na und ? Was ist eigentlich mit dem Bufu, der steigt ??

    Wieso sollte es einen USD-Crash geben ? Ich nix verstehen ? Wieso sollte das Vertranen in den USD schwinden ??

    Der USD fällt, die Emering-Markets wissen das, die Anleihenmärkte wissen das ? Das ist doch der Sinn bei WECHSEL-kursen ?

    Dass die FED die Zinsen erhöhen sollte, ist doch mittllerweile (hoffentlich) klar ?

    Das ist gut so, für den Markt.

    VG
    Marko

    • Avatar

      Petkov

      23. November 2016 23:25 at 23:25

      Das Bufu steigt aus dem gleichen Grund, weshalb der Dollar abstürzen wird (allerdings nicht sehr bald). Die US-Anleihen werfen aktuell gute Rendite ab, wenn sich aber herausstellt, dass Trumps Politik doch nicht wie von ihm versprochen umgesetzt werden kann, kostet das Vertrauen. Da wird man sich fragen, will ich ein Gläubiger von diesem Land sein oder nicht. Falls die Antwort negativ ausfällt, werden US-Anleihen verkauft und dafür bekommt man Dollars. Die will man aber auch nicht haben, da man z.B. in DE-Anleihen umschichten will. Dafür braucht man €. Also werden die Dollars verkauft und falls das ganz viele fast gleichzeitig machen, kommt der Greenback gehörig unter Druck.

  4. Avatar

    Franziska

    23. November 2016 22:12 at 22:12

    Gute Besserung !!!! Immer schön Pfefferminztee trinken und Lutschtabletten helfen.
    Klasse Ihre Analysen, da kann man wirklich was dazu lernen. Danke.

  5. Avatar

    Michael

    24. November 2016 00:48 at 00:48

    Was soll man noch mehr sagen, als skurril
    Die US-Daten zur Arbeitslosigkeit haben sich diese Woche wieder auf dem üblichen Level eingependelt, die Daten von letzer Woche wurden entsprechend korrigiert.
    Dafür gibt es neue Daten bei den Gebrauchsgütern, die historische Dimensionen erreichen. Bis zur nächsten Revision, wenn sie aber bereits wieder vergessen sind.
    Die Abwertung von Gold z.B. (334 Pips) lässt sich mit diesen unbedeutenden Daten und auch nicht mit Trump auch nur im Ansatz erklären. Da stehen größere Mächte (Big Player) dahinter, die, warum auch immer, die übliche USD-Jahresend-Rally forcieren wollen.
    Der USD ist sinnlos mehrfach überbewertet und läuft Gefahr, nach der Zinssatzentscheidung der FED im Dezember (max. 0,5 %) abzustürzen, wie auch vor einem Jahr. Außer die FED erhöht den Zinssatz um mehr als 0,5%, dann werden die Bullen durchdrehen.

  6. Avatar

    m.d

    24. November 2016 00:59 at 00:59

    Hallo Leute, warum gute Besserung ? das war eine akustische Täuschung :)
    Liest mal den Hinweis über dem Video

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Allgemein

EZB ebnet argumentativen Weg für lang anhaltende Rettungsmaßnahmen

Claudio Kummerfeld

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am

Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Seit der Finanzkrise 2008 veranstaltet die EZB ein Anleihekaufprogramm nach dem nächsten. Die Zinsen sinken im großen Bild gesehen immer weiter. Egal wie gut es der Konjunktur in der Eurozone zwischen 2008 und 2020 wieder ging. Die EZB druckte immer weiter Geld, kaufte immer weiter Anleihen. Länder wie Italien wurden mit EZB-Geld und immer weiter sinkenden Zinsen am Leben erhalten. Nach der Krise war vor der Krise.

Und nun, kommt nach der Coronakrise (die Impfstoffe kommen ja bald) wieder die nächste Krise, nämlich die Rettung der überschuldeten Unternehmen? Deswegen muss die EZB (wie es auch die Fed macht) zusammen mit den Regierungen der Mitgliedsstaaten immer weiter retten, retten und retten. Denn ja, wir wissen es alle. Mit gigantischen Kreditprogrammen, Zuschüssen, Kurzarbeitergeld uvm werden in Europa die Nöte der Coronakrise gemildert, und Probleme optisch versteckt. Am besten erkennt man das beim Thema Kurzarbeitergeld. In Deutschland wurde die ausgeweitete Funktion dieses Instruments erst letzten Freitag im Bundestag bis Ende 2021 verlängert – welch ein Zufall, bis zur Bundestagswahl kann die Kurzarbeit in ihrer jetzigen Form also weiterhin als neuer Dauerzustand für eigentlich arbeitslose Arbeitnehmer genutzt werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

EZB kommt mit „Nicht zu früh aufhören“-Argumentation

Aber zurück zur EZB. Die einfache wie auch clevere Aussage der EZB lautet am heutigen Montag (frei und sinngemäß zusammengefasst): „Wenn wir die Hilfen zu früh einstellen, gefährden wir den Erfolg“. Tja, und wann das Ende der Hilfen angebracht ist, das ist bei der EZB bekanntermaßen eine sehr dehnbare Ansichtssache (siehe Anleihekäufe seit 2008 bis heute – hier eine wunderschöne historische Übersicht zu dem Thema). Im Rahmen ihres heute veröffentlichten Finanzstabilitätsberichts hat die EZB auch einen einzelnen Artikel veröffentlicht, bei dem es um die „Bewertung von Schwachstellen von Unternehmen“ in der Eurozone geht.

Und die Schwachstelle scheint offenbar darin zu bestehen, dass EZB und Regierungen ihre Hilfsprogramme zu früh auslaufen lassen könnten. Man sieht die Probleme wohl auch vor allem beim Zugang zu Krediten und bei steigenden Finanzierungskosten. Die Unterstützung durch die Geldpolitik der EZB habe dazu beigetragen, die tatsächlichen Insolvenzen bisher unter Kontrolle zu halten. Staatliche Kreditgarantien und Konkursmoratorien hätten eine groß angelegte Welle Unternehmenspleiten verhindert. Aber eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen könnte gezwungen sein Konkurs anzumelden, wenn diese Maßnahmen zu früh aufgehoben werden oder die Kreditvergabebedingungen der Banken verschärft werden, so die heutige Aussage der EZB. Tatsächlich deute die historische Ko-Bewegung des Anfälligkeitsindikators mit den Unternehmensinsolvenzen und dem BIP-Wachstum darauf hin, dass sowohl die Regierungspolitik als auch die niedrigen Fremdfinanzierungskosten dazu beigetragen hätten, die Auswirkungen der Verschlechterung des Gesundheitszustands der Unternehmen auf die tatsächliche Zahl der Insolvenzen zu dämpfen – auch wenn die Auswirkungen je nach Land, Sektor und Unternehmensgröße unterschiedlich seien.

Dieser neu entwickelte Indikator mache laut EZB deutlich, dass die Anfälligkeit des Unternehmenssektors auf ein Niveau gestiegen ist, das zuletzt während der Staatsschuldenkrise im Euroraum beobachtet wurde. Finanzierungsrisiken hätten sich dank verschiedener Unterstützungsmaßnahmen bisher nicht materialisiert, aber die Anfälligkeit der Unternehmen könne weiter ansteigen und ein Niveau erreichen, das während der globalen Finanzkrise beobachtet wurde. Insbesondere wenn die zweite Welle der Pandemie die wirtschaftliche Erholung zum Stillstand bringe und das Wachstum schwächer ausfällt als prognostiziert, könnte ein frühzeitiger Ausstieg aus den Stützungsmaßnahmen schließlich zu einem deutlichen Anstieg der Unternehmenskonkurse führen, mit Auswirkungen auf die Finanzstabilität auch für die Banken im Euroraum, so die EZB.

Aus Rettung wird Dauerzustand

Tja, haben sie es auch rausgelesen? Diese Aussagen (wie auch jüngst die Warnung von Christine Lagarde vor der Rezession) bieten die perfekte Vorlage, damit KfW-Kredite, Null- und Negatzvinsen, Kurzarbeitergeld, Anleihekäufe in Billionenhöhe etc immer so weitergehen, Jahr für Jahr. Nicht denkbar? Nochmal, ich möchte erinnern an die letzten zwölf Jahre seit der Finanzkrise! Natürlich sind viele Maßnahmen sicherlich gut und richtig wie die KfW-Kredite, Zuschussprogramme etc. Aber vor allem was die EZB da anrichtet mit ihren Kaufprogrammen und abgeschafften Zinsen. Diese Maßnahmen, wenn sie jahrelang immer weiter beibehalten werden, schaffen ein Gesamtumfeld, das nicht mehr ohne zinslose Kredite leben kann, und Staaten die nicht mehr ohne negative Anleiherenditen leben können. Man gewöhnt sich an diese schöne neue Welt sehr schnell – oder besser gesagt, man hat sich längst daran gewöhnt. Ein Ende dieser Geldpolitik der EZB, ist die überhaupt noch vorstellbar bei der Schuldenexplosion bei Staaten und Unternehmen? Entweder immer so weitermachen, oder man riskiert einen großen Knall.

EZB-Grafik zur Verwundbarkeit der Unternehmen
Grafik: EZB

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Anleihen

China hält immer weniger US-Staatsanleihen – warum das kein Problem ist

Claudio Kummerfeld

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am

US-Flagge

China hält immer weniger US-Staatsanleihen. Laut aktueller Veröffentlichung des US-Finanzministeriums hielt China im Monat September ein Volumen von 1,061 Billionen US-Dollar. Vor genau einem Jahr waren es noch 1,102 Billionen Dollar. Der aktuelle Stand ist der niedrigste Wert seit drei Jahren. Der folgende Chart  zeigt, dass die Tendenz seitdem stetig fallend ist. Will sich da jemand unabhängig vom US-Dollar machen?

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Man kann gleich aus zwei Gründen sagen, dass diese Entwicklung für die USA als gigantischer Neuschulden-Aufnehmer kein echtes Drama darstellt. Denn die folgende Detailgrafik mit den aktuellsten Daten zeigt, dass das Volumen von US-Staatsanleihen, das durch ausländische Eigentümer gehalten wird, binnen Jahresfrist sogar gestiegen ist von 6,92 auf 7,07 Billionen Dollar.

Und zweitens kauft die US-Notenbank Federal Reserve genau wie die EZB und zahlreiche andere Notenbanken derzeit ja in gigantischem Ausmaß die Schulden des eigenen Landes auf. Nur so können die Länder in dieser Coronakrise massiv neue Schulden machen, und das auch noch mit traumhaft günstigen Konditionen. Seit Beginn der Coronakrise im März hat die Fed für 2 Billionen Dollar US-Staatsanleihen aufgekauft. Noch Mitte Februar lag die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen bei 1,57 Prozent. Jetzt sind es 0,86 Prozent.

Grafik zeigt die größten ausländischen Eigentümer von US-Staatsanleihen

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Allgemein

Logik der Transferunion: Fünf-Sterne fordern EZB zu Schuldenerlass für Italien auf

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Geld aus dem nichts von der EZB?

Die mit in der italienischen Regierung sitzende Fünf-Sterne-Bewegung hat heute in einem Blog-Eintrag die Europäische Zentralbank dazu aufgefordert, dass sie Italien einfach Schulden erlassen solle. Aber halt. Wie, was, warum? Die EZB kauft seit Jahren in Billionen-Höhe Anleihen von Euro-Mitgliedsstaaten auf, so auch die von Italien. Offiziell nicht, aber de facto werden die Regierungen von der EZB durchgefüttert (Staatsfinanzierung), mit oft nicht mehr vorhandenen Zinsen.

Und in der Coronakrise hat die EZB nochmal kräftig nachgelegt mit neuen Aufkaufprogrammen in Höhe von 1,35 Billionen Euro. So konnten die Länder in der Eurozone sich in der Coronakrise weiter kräftig verschulden, und die EZB stand als Aufkäufer am Anleihemarkt stets parat. Nun soll die EZB laut Fünf-Sterne-Bewegung Italien doch bitte diejenigen Schulden erlassen, die mit der Schuldenaufnahme für die Bewältigung der Coronakrise zu tun haben. Laut dem Blog-Eintrag gehe es um eine Summe von 140 Milliarden Euro, die bis Jahresende noch auf 200 Milliarden Euro steigen werde.

Die Fünf-Sterne-Bewegung deutet auch an, dass man sich am liebsten die Streichung aller italienischen Schulden wünscht, die von der EZB gehalten werden. Aber doch auf jeden Fall diejenigen, die mit Corona zusammenhängen. Denn das wäre leicht machbar und fair. Tja, so ist das im sozialistischen Märchenland. Man nimmt Kredite auf, die man eh nicht zurückzahlen will. Und in diesem Fall… was soll´s, die EZB gehört ja eh den Mitgliedsstaaten, also auch Italien? Daher kann man praktisch selbst Geld drucken, es an sich selbst verleihen, und dann sich selbst (über das Vehikel der EZB) die eigenen Schulden erlassen?

So einfach geht Politik im linken Märchenland, wo Geld aus dem Nichts entsteht, wo es nicht erwirtschaftet werden muss, und wo aus so einer Vorgehensweise keinerlei Probleme entstehen. Und natürlich, da kann man sich sicher sein… selbst wenn die EZB diese Forderungen gegenüber Italien wirklich streichen würde (was nicht passieren wird), dann wäre dies nicht die letzte derartige Forderung. Dann würde es heißen: Schaut her, es geht doch. Dann kann die EZB von nun an auch als Dauer-Einrichtung neue Anleihen kaufen, und danach auf die Rückzahlung der Forderungen verzichten. Dass die EZB dann selbst Verluste in Billionenhöhe anhäufen würde, welche wiederum Italien und alle anderen Eigentümer der EZB zu bezahlen hätten… egal.

Der Chefvolkswirt der Commerzbank twitterte zu dieser Forderung aus Italien vor wenigen Minuten, dass dies die politische Logik der Transferunion sei. Ja, was soll man dazu noch sagen? Erst das Geld nehmen, und dann nicht zurückzahlen wollen, weil man es sowieso nie vor hatte. Das Geld entsteht ja irgendwo im luftleeren Raum. Aus der Illusion wird eine Wirklichkeit. Wo ist also das Problem, wenn man diese Schulden einfach streicht? So einfach und angenehm ist diese linke Sichtweise auf komplexe finanzielle Zusammenhänge.

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