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Marktgeflüster (Video): Der Impuls nach oben

Heute dominiert der Impuls nach oben bei den Aktienmärkten – und das im wesentlichen aus drei Gründen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Heute dominiert der Impuls nach oben bei den Aktienmärkten – und das im wesentlichen aus drei Gründen: erstens pumpte Chinas Notenbank heute Nacht 820 Milliarden Yuan in den Markt, Asiens Börsen daher schon stark, was dem Dax zu einem Aufwärts-Gap verhalf, der Index schloß heute erstmals seit einer Woche im Plus. Dann die starken Zahlen heute von Wal Mart (vor allem die Anhebung der Prognose für das vierte Quartal, ergo das Weihnachtsgeschäft) und gestern nachbörslich von Cisco. Und schließlich die relativierenden Aussagen des republikanischen Abgeordneten Ron Johnson, der nach einem Anruf von Trump nicht mehr so sicher ist, gegen die US-Steuerreformpläne zu stimmen. Hinzu kommt, dass die Saisonalität günstig ist – die zweite November-Hälfte ist fast immer stark an der Wall Street. Treiber der Aktienmärkte sind der Russell2000 und der Nasdaq..

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Werner

    16. November 2017 18:15 at 18:15

    Was hat Johnson sich dafür eingehandelt?

  2. Avatar

    Bademeister

    16. November 2017 18:25 at 18:25

    Hr. Risse gerade auf N24 in „Börse am Abend“ mit superbärischen Aussagen…sehenswert.

  3. Avatar

    leo

    16. November 2017 19:30 at 19:30

    GE und Siemens. Das sieht in der Industrie nicht so rosig aus
    wie man glaubt. Ob die hohen Produktionzuwächse in den USA nicht eine
    Überproduktion sind und damit die Erwartungen zu hoch sind?
    Meiner Meinung spiegeln die großen Zahlen nicht den Zusand der
    Wirtschaft wieder, vor allen nicht die Veränderungen in der Wirtschaft.
    Das kann ein böses Erwachen geben.

  4. Avatar

    Marko

    16. November 2017 21:11 at 21:11

    Herr Risse, Superbärisch, wirklich ? :D

    Der Kontraindikator ? ;D :D

    Schaut doch mal, der Wirtschaft geht es, alles in allem gut, Mega-Crash-Szenarien machen keinen Sinn !
    Dazu noch die Notenbanken, klar, Korrekturen wird es immer geben.
    Bärenseite, vergesst eure Crash-Phantasien…

  5. Avatar

    MB

    16. November 2017 21:33 at 21:33

    ja, ne, is klar Herr Risse :
    nur mal sowas aus 2016:
    Erst vor vier Monaten musste Stefan Risse, der ehemalige N-TV Reporter, seinen Fonds schließen. Hier erlitten viele Privatanleger Verluste von bis zu 50%. Fundamental sind die Aktienpositionen in den Fonds solide.
    und das

    http://www.dasinvestment.com/boersenautor-und-fondsmanager-stefan-risse-beendet-multi-asset-fonds-mit-hohen-verlusten

    Da verpulver ich mein Geld selbst ! auch an der Börse oder mach jeden tag mal einen Fuffi-ist ja auch schwierig mit viel Geld viel zu bewegen und das meine ich ernst!

    • Avatar

      Marko

      16. November 2017 23:01 at 23:01

      Sehr schön Herr MB,

      aber der Risse wird Euch wohl kaum den Weg zeigen ?
      Wovor ich warne, Crash-Phantasien machen aus Bärensicht keinen Sinn, überhaupt keinen.
      Korrekturen, mag sein, aber : dadurch, dass die EZB Euch in die Suppe spuckt, wäre ich bei großen Short-Positionen vorsichtig !
      Das Ding geht weiter hoch…

      VG

      Marko

  6. Avatar

    Marko

    16. November 2017 21:33 at 21:33

    Und gerade beim Nikkei, wer da an den Jahrhundert Crash, von mir aus 40 % Crash glaubt, meinen aller allerhöchsten Respekt !!
    Der wird Euch auseinandernehmen… ;)

  7. Avatar

    MB

    17. November 2017 13:39 at 13:39

    Marko,

    have nice Trip ins WE.
    Ach übrigends- erst lesen-dann verstehen und dann schreiben.
    und nicht: schreiben, nichts verstehen und zu allem seinen Senf dazugeben, was überhaupt nichts damit zu tun- Könntest bei den Grünen anfangen.)

    Grüße MB

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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