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Marktgeflüster (Video): Der neue Fed-Chef

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Wird Kevin Warsh der neue Fed-Chef? Heute ist bekannt geworden, dass Trump und Mnuchin mit Warsh über die Nachfolge für den Fed-Chefposten gesprochen haben – er ist also offenkundig die erste Wahl, zumindest der erste, mit dem Trump sich getroffen hat (während Yellen kürzlich sagte, dass bis zum Ende ihrer Amtszeit kein Treffen mehr mit Trump vorgesehen sei). Warsh ist kein Freund der ultralaxen Geldpolitik, also geldpolitisch ein Falke – daher konnte der heute eigentlich schwache Dollar (wegen der niedrigen US-Verbraucherpreise) wieder zulegen. Der Leitindex S&P500 mit einem neuen Allzeithoch, der Dax überwindet die Widerstandszone bei 12735 bis 12750 Punkte und scheint sich vom Euro völlig entkoppelt zu haben..

16 Kommentare

16 Comments

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    Masud79

    29. September 2017 18:18 at 18:18

    Was zur Hölle ist mit dem Dax los ??

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    Andreas

    29. September 2017 18:22 at 18:22

    Heute wird der DAX gekauft, als gäbe es kein Morgen! Diese unendliche Gier! Ich sehe sie schon vor mir diese Börsenheinis, wie sie alle aus vollen Rohren “kaufen, kaufen!” schreien, mit so einem ganz panischem Blick…als würde jemand alle Aktien abkaufen, sodass man selber keine mehr bekommt.

    Vollkommen verrückt diese Welt!

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    Masud79

    29. September 2017 18:42 at 18:42

    Wir stehen kurz vor einem crack up boom

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    Alexander Müller

    29. September 2017 19:13 at 19:13

    ich möchte Put auf Rassel 2000 kaufen , kann mir jemand helfen?

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      Masud79

      29. September 2017 19:19 at 19:19

      Vielleicht findest im Spielzeugladen einen. Neben den babyflaschen

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        Kris

        29. September 2017 19:43 at 19:43

        Der ist gut??

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        Alexander Müller

        29. September 2017 21:42 at 21:42

        oder im Koran?

    • Avatar

      PK

      29. September 2017 19:41 at 19:41

      dir is net zu helfen Alexander. Wie gehts ?
      Bis Namibia…

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    Marko

    29. September 2017 20:07 at 20:07

    “Was zur Hölle ist mit dem Dax los ??”

    Das ist normal, leider gibt es keinen “Börsenführerschein”, und selbst wenn, wer sollte Euch ausbilden ? :D

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    Rainer Köhler

    29. September 2017 21:16 at 21:16

    Oh wei, oh wei, Trump als Börsenkommentator – das hat uns gerade noch gefehlt. Wie das wohl bei seiner Kernwählerschaft ankommt? Ich nehme an, die interessieren sich eher nicht so brennend für die Entwicklung der Börsenkurse. Danke für den informativen Bericht, Herr Fugmann – das mit der Unabhängigkeit der BoJ habe ich jetzt wieder auf dem Radar. Schönes Wochenende!

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    PK

    30. September 2017 08:13 at 08:13

    auch Jay Powell hat sich mit Trump getroffen und es kommen noch ein paar mehr. Gary Cohn wirds wohl auch nicht werden.
    Yellen ist aber ziemlich sicher nicht dabei. Warum wohl nicht, obwohl sie doch eigentlich nach Trumps Geschmack sein dürfte nachdem sie nun einen härteren Zinskurs einschlagen will ?
    Wahrscheinlich findet Trump billiges Geld auf einmal doch nicht so schlecht, insbesondere wenn man sich die Finanzierungslücken seiner Steuerreform anschaut. Denn nach wie vor muss man sich ja fragen, wieso der Aktienmarkt kaum auf die hawkischen Töne der FED reagiert. Meine Theorie ist, daß man zwar den Zinsschritt im Dezember weitestgehend antizipiert hat, aber man auch hofft, daß im Februar ein neuer FED-Chef ans Ruder kommt, der von Trump ausreichend auf eine laxe Geldpolitik gebrieft worden ist.

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    Marko

    30. September 2017 09:59 at 09:59

    Die FED und unabhängig ? :D

    Der EZB ist ein knallharter Bundesbankladen… Das “Vorbild” Bundesbank hat sich sowieso nix sagen lassen… deshalb wollten die “anderen” den EUR, und was hat sich geändert , nix ….

    Die Lufthansa will übrigens mit nem Jumbo (!!) von Frankfurt nach Berlin fliegen.

    http://www.aerotelegraph.com/mit-der-boeing-747-von-frankfurt-nach-berlin

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      Petkov

      30. September 2017 11:35 at 11:35

      Wer will den der Euro? Waren Sie gestern mit Juncker saufen? Lassen Sie es. Der Mensch hat seit Jahren kein Blut im Alkohol mehr. ;-) .

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    Marko

    30. September 2017 18:49 at 18:49

    Es geht hier nicht um den EUR, was mich schon a bisserl verwundert, warum seid Ihr so Short…. ?!?

    Wenn ich doch weiß, dass der “Bundesbankladen” nicht reagiert, und den Bund-Future “künstlich” über der 160 “hält”, dann sollte es doch klar sein, dass Short “Mord” ist ?

    Aber o.k. , ich kann eben nicht wie ein Shortie denken … Ist mir zu hoch… :D :D

    Ja und die Zukunft wird folgende sein, es wird riesengroße Weltwährungen geben, da brauch ich nichtmal mit dem Junker einen “Saufen gehen”, Digitalisierung, Globalisierung usw, – eigentlich langweilig… ;D

  10. Avatar

    Marko

    1. Oktober 2017 22:59 at 22:59

    Deutschland ist mit weitem Abstand der größte Profiteur der “Fehlkonstruktion” EUR, jetzt wollen die Briten “abhauen” – wohin wollt Ihr eigentlich “abhauen” , liebe Briten ?
    Ins “nirgendwo” ? :D

    Als Drittstaat ? Kein Brüssel, keinen Bundesbankladen? Was ist eigentlich dann, mit den britischen Rentnern, die da unten in Malaga “herumhängen”, wie sieht`s denn aus mit deren Aufenthaltserlaubnis als “Drittstaatler” ? Spanien ist doch die EU ?Zurück in die britische Kälte ? – Na, die werden sich beim Brexit “bedanken”….
    Was ist mit Gibraltar ?

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Nasdaq, Tesla, Netflix – aktueller Blick auf den Hype

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Fernbedienung vor Fernseher mit Netflix-Programm

Gestern noch bei 11.070 Punkten im Hoch, so fällt der Nasdaq aktuell auf 10.434 Punkte. Ein schneller Absturz. Aber halt. Was war denn bitte vorher los? Was für ein Wahnsinns-Hype, was für ein Goldrausch!. Am 20. Februar lag der Nasdaq 100-Index noch bei 9.737 Punkten. Das war der Auftakt zum großen Börsencrash. So kräftig sind einige Tech-Konzerne dem Gesamtmarkt bis jetzt enteilt, dass sie den Nasdaq mit hochziehen konnten.

Nasdaq und Tesla

Dieses Thema bespricht der Chef-Aktienhändler der Baader Bank im folgenden brandaktuellen Video. Kann es so einfach nicht mehr weitergehen im Nasdaq? Auch wichtig: Tesla sieht er eher als Datenkrake. Zwar technologisch weit vor der Konkurrenz (hier eine positive Sichtweise auf den Autobauer), dennoch sei der Aktienkurs von Tesla irrsinnig hoch. Auch wird dies klar anhand von im Video erwähnten Beispielen, wie stark sich einzelne Bankanalysten in ihrem Meinungen unterscheiden. Und ja, das ist wirklich ein Wahnsinn, so möchte ich es bestätigen!

Wette auf Netflix-Zahlen am Donnerstag

Wichtig wird jetzt in Sachen Tech die Aktie von Netflix. Die Firma ist wohl einer der größten Corona-Krisengewinner. Wo die Menschen in der Coronakrise nicht rausgehen konnten und jetzt vermutlich immer noch vermehrt zuhause rumsitzen, suchen sie natürlich nach einer Beschäftigung. Viele, sehr viele Menschen werden diese Beschäftigung wohl im Glotze-Gucken bei Netflix, Amazon, Sky und Co gefunden haben. Nur die Frage lautet: Wie viele neue Abos hat Netflix im letzten Quartal abgeschlossen? Im 1. Quartal waren es 15,77 Millionen neue Abonnenten.

Die Aktie stand im Februar direkt vor dem Crash-Start bei 392 Dollar. Gestern waren es im absoluten Nasdaq-Höhenrausch 574 Dollar. Aber bis jetzt kommt die Aktie zurück auf 508 Dollar. So schnell kann ein Long-Zocker dick im Minus sein. Donnerstag Abend (wir werden berichten) präsentiert Netflix dann seine Quartalszahlen. Das wird ein wichtiges Ereignis für die gesamte US-Börse werden. By the way… schauen Sie sich das folgende Video gerne in voller Länge an, die Aussagen sind interessant.

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Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York – Bankzahlen im Fokus

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE zum Handelsstart in New York. Er bespricht die vor wenigen Minuten veröffentlichten Quartalszahlen von JP Morgan, Wells Fargo und Citi. Die Finanzdaten bespricht er ausführlich.

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Wells Fargo und Citigroup: Quartalszahlen liegen vor

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Die Quartalszahlen von Wells Fargo und Citigroup wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Eckdaten, zunächst von Wells Fargo.

Der Erlös (Umsatz) liegt bei 17,8 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 21,58/erwartet 18,6).

Das Ergebnis liegt bei -0,66 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/erwartet -0,16). Ein Verlust von 2,4 Milliarden Dollar im zweiten Quartal!

Kreditvorsorge 9,5 Milliarden Dollar nach 0,5 Milliarden Dollar vor einem Jahr.

Die Aktie von Wells Fargo notiert vorbörslich mit -3,8 Prozent.

Kommentar von Wells Fargo im Wortlaut:

“We are extremely disappointed in both our second quarter results and our intent to reduce our dividend. Our view of the length and severity of the economic downturn has deteriorated considerably from the assumptions used last quarter, which drove the $8.4 billion addition to our credit loss reserve in the second quarter. While the negative impact of the pandemic is unprecedented and many of our business drivers were negatively impacted, our franchise should perform better, and we will make changes to improve our performance regardless of the operating environment.

“Though our income performance was weak, our capital and liquidity continues to be extremely strong with both our CET1 ratio and LCR increasing from the end of the prior quarter. However, it is critical in these uncertain times that our common stock dividend reflects current earnings capacity assuming a continued difficult operating environment, evolving regulatory guidance, and protects our capital position if economic conditions were to further deteriorate. Given this, we believe it is prudent to be extremely cautious until we see a clear path to broad economic improvement. We are confident that this eventual economic improvement combined with our actions to increase our margins will support a higher dividend in the future,” Scharf added.

“I’m proud of the hard work and dedication of our employees through these challenging times to support our customers, communities, and each other. Our regulatory commitments remain our top priority and while we have more work ahead of us, we continue to devote all necessary resources to this effort,” Scharf concluded.

Wells Fargo Finanzdaten

Wells Fargo-Quartalszahlen - Wells Fargo Logo
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

Citigroup

Bei der Citigroup liegt der Erlös (Umsatz) bei 19,77 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,76/erwartet 19,1).

Das Ergebnis liegt bei +0,50 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,95/erwartet +0,28).

Kreditvorsorge 7,9 Milliarden Dollar nach 2,1 Milliarden Dollar vor einem Jahr.

Die Aktie der Citigroup notiert vorbörslich mit +1,1 Prozent.

Kommentar des Citigroup CEO im Wortlaut:

“While credit costs weighed down our net income, our overall business performance was strong during the quarter, and we have been able to navigate the COVID-19 pandemic reasonably well. The Institutional Clients Group had an exceptional quarter, marked by an increase in Fixed Income of 68%. Global Consumer Banking revenues were down as spending slowed significantly due to the pandemic.

“We entered this crisis from a position of strength. During the quarter, our regulatory capital increased and our CET1 ratio improved to 11.5%, comfortably above our new regulatory minimum of 10%. We continued to add to our substantial levels of liquidity and our balance sheet has plenty of capacity to serve our clients. With a sharp emphasis on risk management, we are prepared for a variety of scenarios and will continue to operate our institution prudently given this unprecedented situation,” Mr. Corbat concluded.

Citigroup Finanzdaten

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