Folgen Sie uns

Aktien

Marktgeflüster (Video): Der Rutsch geht weiter!

Fast alle „Motive“ nach dem Sieg Donald Trumps von gestern sind auch heute weiterhin gültig. Eine denkwürdige, eine historische Woche geht zu Ende!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Fast alle „Motive“ nach dem Sieg Donald Trumps von gestern sind auch heute weiterhin gültig: der Dollar bleibt extrem stark, die Emerging Markets-Währungen crashen weiter, die Anleiherenditen europäischer Staatsanleihen steigen weiter (allerdings der US-Anleihemarkt heute geschlossen wegen dem Veterans Day), dabei wird die Zinskurve wird immer steiler (gut für Banken) – und die Inflationserwartungen nach Trumps Triumpf gehen auch weiter nach oben. Der einzige Unterschied zu gestern: der Nasdaq kann etwas aufholen zu S&P500 und Dow Jones, der Dax weiß nicht, wo er hin soll und pendelt heute in einer kleineren Handelsrange zwischen 10600 und 10700 Punkten. Eine denkwürdige, eine historische Woche geht zu Ende!

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Zinsangst

    11. November 2016 18:40 at 18:40

    Vielen Dank auch für diese interessante Tageszusammenfassung. Wieder einmal sehr mehrwerthaltig. Weiter so!

  2. Avatar

    ET

    11. November 2016 19:00 at 19:00

    @M.Fugmann
    Video gut, wie immer!
    Eine Frage: wie kann es sein, dass Gold wegen (vermeintlich) bevorstehender Zinserhöhung kollabiert? Wieso eigentlich Zinserhöhung ? Wie Ihr Kollege Riße schon festgestellt hat, dürfte dies für den US-Haushalt (Schuldenfinanzierung) angesichts des (vermeintlich) geplanten Monster-Konjunkturpakets des neuen Präsidenten ein Problem sein, oder? Vielleicht ist das aber antiquiert gedacht, weil nur noch der Blick nach vorn, GDP-Steigerung etc. zählt, Schuldenbetrachtung rückwärtsgerichtet und irrelevant geworden ist, denn was sind schon Staatsschulden, wenn sie durch „FED-Geldruckmaschinen“ beliebig kompensiert werden können. Ihre Meinung ?

    • Avatar

      Lars

      11. November 2016 20:46 at 20:46

      Ich habe gerade an meinem Kommentar weiter unten (Uhrzeit 20:02) geschrieben, ohne dass Ihr Kommentar bereits sichtbar war. Warum auch immer, egal.
      Ich habe die Grenze von Zynismus gesucht.
      Der von Ihnen gepostete Link hat mir diese Grenzen aufgezeigt. Es gibt keine Grenzen von Zynismus anscheinend nicht mehr, doch wissen wir zumindest mal ansatzweise, welche „Kräfte“ an den „freien Mäkten“ agieren.

      • Avatar

        Lars

        11. November 2016 21:10 at 21:10

        „Es gibt keine Grenzen von Zynismus anscheinend nicht mehr,…“
        Doppelte Verneinung im eigenen Kommentar, oh jeh!!!
        Die trumpsche Grammatik und Denkweise hat anscheinend auch meine Verstand bereits infiltriert ;)

    • Avatar

      Lars

      11. November 2016 23:56 at 23:56

      @Lossless: Das sagt alles! So, und nicht anders, werden Börsenkurse gemacht, so funktioniert die (Finanz)Welt.
      Derartige Subjekte bestimmen den Takt, nach dem die Welt tickt.
      Das sollte selbst das rechtsorientierte Chaos-AfD’ler-Lager genauso verstehen wie das linke Chaos-Lager. Hauptsache, beide sind in der Lage, eine Mitte zu finden und ihre wahren Feinde zu erkennen.

  3. Avatar

    AlterSchwede

    11. November 2016 19:11 at 19:11

    @ET: Ich antworte mal stellvertretend. Du kannst einen männlichen und einen weiblichen Goldbarren jahrelang in Deinen Tresor sperren, die bekommen trotzdem keine KInder (sprich Zinsen oder Dividenden). Also wird Gold bei steigenden Zinsen immer unattraktiver. Was anderes ist es mit steigender Inflation.

    • Avatar

      gerd

      11. November 2016 20:33 at 20:33

      Der war echt gut. Aber nichts desto weniger sachlich korrekt.

      Gute Nacht und ein schönes Wochenende allerseits

    • Avatar

      ET

      11. November 2016 21:11 at 21:11

      So so ! Du kannst ja mal die US-Zinsen in der Zeit 2004-2006 ansehen und mit dem Goldpreis vergleichen. Was fällt dir auf?

      • Avatar

        gerd

        14. November 2016 10:48 at 10:48

        Du alter Schwede, warum sollte ich extra die alten Daten ansehen, wo ich doch ohnehin deine Aussage dick mit unterschreiben würde.
        So hatte ich es jedenfalls sagen wollen, falls es missverständlich rüber gekommen sein sollte.

  4. Avatar

    Lars

    11. November 2016 20:02 at 20:02

    Ich persönlich liebe Ironie. Absolut klasse!!!
    Insbesondere der Hinweis auf die Sicherheit von Investitionen in italienische vs. amerikanische Anleihen. Auch ich persönlich vertraue beiden blind und werde gleich am Montag mein gesamtes Vermögen liquidieren, um es 50:50 in beide Dreamlands zu investieren. Bis dahin sollte die Rendite ohnehin schon bei 5% durch einen Gap im außerbörslichen Handel angekommen sein.
    Oder sollte ich die Jahresendrally bei Staatsanleihen abwarten? ;)

    Ab hier wird es zynisch statt ironisch

    Warum nicht gleich ganze Staaten und Volkswirtschaften an den Börsen handeln und verzocken. Oder vielleicht gleich den ganzen Planeten? Oder unser Sonnensystem?
    Das klingt jetzt lächerlich? Verfolgen Sie einfach National Geographic, von mir aus auch Discovery Channel, N24, Arte, Phoenix, gehen Sie in Büchereien oder auf seriöse, fundierte Internetseiten, was auch immer. Amerika diskutiert bereits hinsichtlich der Kolonialisierung des Sonnensystems und entfacht Streitigkeiten, wem wie viel von Mars, Saturn oder dessen Monden gehört. Natürlich geht es hauptsächlich um die Ressourcen (Helium 3), um die Unfähigkeit Amerikas, Energie zu sparen, sich einzuschränken, eine gewisse Demut zumindest seinem Heimatplaneten gegenüber zu entwickeln.

    Ab hier beginnt die Grenze zu sarkastisch statt zynisch

  5. Avatar

    Michael

    12. November 2016 01:54 at 01:54

    Trump, Brexit, Griechenland, seinerzeit das Ein-Patreien-Land Bayern was auch immer: Am Ende geht es doch bei jedem Thema in jedem Land um das Gleiche:
    1.) Mindestens 70% der Bevölkerung, die sog. untere und mittlere Einkommensschicht wird über den Tisch gezogen, ausgenommen und dient als Melkkuh für den jeweils ernannten Finanzminister.
    Das sind die entscheidenden „Wähler“ alle 4 Jahre (bzw. in den Wahlperioden der entsprechenden Länder), die Stimmenmehrheit, die über ihre eigene Lebensqualität entscheiden könnte.
    2.) 20 bis 25% leben in einem komfortablen Raum mit einem gehobenen Lebensstandard, der sie blind macht vor der rauen Wahrheit.
    3.) Die restlichen 5% dürfen sich ganz oben nach Belieben austoben.

    In jeder Wahlperiode wird von 3.) mit Unterstützung von 2.) Hass, Neid und Missgunst innerhalb der 1. Gruppe geschürt.
    Jungen Wählern aus 1.) und teilweise 2.) wird inzwischen anscheinend weder in der elterlichen Erziehung, noch in der Schule beigebracht, dass sie zur Wahlurne gehen können und dürfen. Die posten und demonstrieren lieber online (und ggf. einen Tag nach der Wahl auch physisch), dass sie von den Alten betrogen wurden.

    Viele der Eltern aus 1.) sähen sich die meiste Zeit (zwischen den Wahlen) gerne in der Gruppe der Nachbarn aus 2.), während 3.) derweil macht, was ihnen gefällt.

    Am Ende muss ich nach meinem Ermessen den jungen Wahlberechtigten, die nicht zur Wahl gehen, einen großen Anteil am status quo ankreiden. Nachträglich demonstrieren und posten, was das Zeug hält, ersetzt nicht den Gang zur Wahlurne. Einmal in 4 Jahren das Smartphone für 10 Sekunden mit einem Kugelschreiber auszutauschen, sollte selbst modernen Menschen noch möglich sein.

    Außerhalb der demokratischen Phasen, also 3 Jahre und 364 Tage, sind die Menschen aus 1.) damit beschäftigt, sich gegenseitig zu zerfleischen, während 2.) und v.a. 3.) ihre Schäflein ins Trockene bringen.

  6. Avatar

    Robert14021984

    12. November 2016 04:12 at 04:12

    Neben der ganzen Debatte neben Gold, Banken, sichere Häfen, usw…
    Hat hier jemand eine persönliche Meinung zu „Flucht / Umschichten / Tausch in Bitcoins ???

  7. Avatar

    Marko

    12. November 2016 15:34 at 15:34

    Hallo,

    Gold fällt, weil die Zinsen steigen werden. Ist trotz,weil wegen oder auch nicht wegen Trump so. Das Interessante wird sein, wie wird sich Trump, die nächsten 100-150 Tage nach der Machtübernahme verhalten ? Wird er seine Wahlversprechen einhalten, zum Teil, ja. Obamacare einstellen, kein Problem. Das mit der 10 Meter (vielleicht?) hohen Mauer rund um Amerika herum,Einreiseverbot für Muslime dürfte dann doch etwas schwierig werden. Wieso nicht gleich ein Einreiseverbot für alle Nicht-Amerikaner ?
    Bufu ist zum Abschuss freigegeben, auch die Banken werden natürlich davon profitieren. Die Billigist-Zins Politik ist vorbei. Also rein in die Banken ;)
    Auf den YEN schauen…

    VG
    Marko

  8. Avatar

    Marko

    12. November 2016 15:44 at 15:44

    „Eine Frage: wie kann es sein, dass Gold wegen (vermeintlich) bevorstehender Zinserhöhung kollabiert? Wieso eigentlich Zinserhöhung ?“

    Weil die Zinsen wegen Lehman viiel zu niedrig sind, die Zinskurve wurde dadurch künstlich verzerrt (bis heute !!). Diese Maßnahmen waren nötig, keine Frage und wer war dran Schuld, die naive Ami-Regierung, damals …
    back to normality

  9. Avatar

    Marko

    12. November 2016 16:00 at 16:00

    #Calexit could make California the world’s sixth-largest economy. Will it happen?

    #Calexit is taking over Twitter, as people tweet out the hashtag call for California to leave the rest of the United States following Donald Trump’s surprise victory in Tuesday’s presidential election.

    http://www.marketwatch.com/story/calexit-could-make-california-the-worlds-sixth-largest-economy-will-it-happen-2016-11-09?siteid=rss&rss=1

    Erinnert mich ein wenig an die Katalanen, wenn alle aus irgendwas austreten, will soll der ganze Kram funktionieren, die Weltwirtschaft ?

  10. Avatar

    Marko

    12. November 2016 16:21 at 16:21

    Dass das mit dem Calexit kommen würde, war klar :

    „Im Bangen der Wahlnacht sprach der Start-up-Investor Shervin Pishevar vielen im Silicon Valley aus dem Herzen, als er sich für einen Austritt Kaliforniens aus dem Verbund der Vereinigten Staaten einsetzte. „Wenn Trump gewinnt, werde ich eine Kampagne ankündigen und finanzieren, damit Kalifornien zu einer eigenständigen Nation wird“, schrieb Pishevar, der unter anderem den Fahrdienst Uber finanzierte, bei Twitter – und erntete Applaus.
    Zwischen dem Silicon Valley und dem „Rostgürtel“ Amerikas, aus dem die entscheidenden Stimmen für Trump kamen, klafft schon lange ein Graben, der nur tiefer wurde. Auf der einen Seite das Zuhause globaler Technologieriesen wie Google, Apple und Facebook und eine boomende Internet-Branche, die viele Millionäre produzierte. Auf der anderen die vom wirtschaftlichen Niedergang gebeutelte alte Industrie mit Verlierern der Digitalisierung, die Trump geschickt ansprach.“

    Das war übrigens geschickt von Trump den Wahlkampf über Twitter durchzuführen, meinen Respekt. Er hat seine Feinde mit deren Internet-Waffen geschlagen.

    http://web.de/magazine/politik/wahlen/us-wahl/us-wahl-2016-sieg-donald-trump-erschuettert-silicon-valley-32005184

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – „Ob gut oder schlecht – Sell the News!“

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Auch wenn es wie bei Microsoft gute Zahlen gab – der Markt ist derzeit negativ eingestellt.

weiterlesen

Aktien

Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

Gesponserter Inhalt

Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln? bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel, . Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

weiterlesen

Aktien

So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen