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Marktgeflüster (Video): Der schwarze Freitag

Der Abstand der Risikoprämien zwischen deutschen Staatsanleihen auf der einen Seite, und französischen und italienischen Staatsanleihen auf der anderen Seite so groß ist wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr – das Refrendum in Italien Ende nächster Woche wirft seinen Schatten voraus..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Heute ist der „schwarze Freitag“ in den USA – und der Handel ist nicht nur verkürzt im Land des Konsums, sondern auch reichlich dünn. Heute moderate Rücksetzer beim Dollar, die US-Staatsanleihen komplementär mit einer leichten Erholung. Öl dagegen im Sinkflug, weil die Saudis Gespräche mit Nicht-OPEC-Ländern verweigern, solange in der OPEC selbst keine Einigung erzielt worden ist. Alles schick, alles entspannt? Nunja, abgesehen von der Tatsache, dass der Abstand der Risikoprämien zwischen deutschen Staatsanleihen auf der einen Seite, und französischen und italienischen Staatsanleihen auf der anderen Seite so groß ist wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr – das Refrendum in Italien Ende nächster Woche wirft seinen Schatten voraus..

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14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Lossless

    25. November 2016 19:05 at 19:05

    Der Dax gefällt mir nicht …ist das die Ruhe vor dem Sturm?

    Schaut euch mal den Sotheby’s-Indikator an! Da kommt was auf uns zu und es wird hässlich werden. ;-)

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      m.d

      25. November 2016 19:32 at 19:32

      Herr Lossless also in welche Richtung fegt der Sturm nach Norden oder Süden

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        Lossless

        25. November 2016 20:33 at 20:33

        Sobald wir ein Signal bekommen sage ich bescheid. Wenn der Dax noch einmal über 10826 schießen würde wären wir ein Stück weiter. Man muss sich vorstellen der DOW läuft 200 Punkte und der DAX bleibt wie angewurzelt stehen. Ich glaube nicht, dass da Italien mit eingepreist ist.

        • Avatar

          m.d

          26. November 2016 00:20 at 00:20

          Danke Herr Lossless.

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      Emm wie Meikel

      25. November 2016 20:11 at 20:11

      Der Fear&Greed Index marschiert auch wieder mal stramm in Richtung neuer Hochs (da fließt auch die Höhe der Optionsprämien mit rein)..

      Alle Zeichen auf GIER: http://money.cnn.com/data/fear-and-greed/

      • Avatar

        Emm wie Meikel

        25. November 2016 20:15 at 20:15

        Naja, fast alle. Wir sind auch noch nicht ganz oben angelangt, da ist noch etwas Luft :-)

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    m.d

    25. November 2016 19:30 at 19:30

    Wünsche allen ein schönes und erholsames Wochenende.

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    Mulinski

    25. November 2016 22:21 at 22:21

    Merkel, die Patin aller Schlepper, bleibt auch im Amt, wenn Sultan Erdowahn, der Großmütige, die Grenzen öffnet und Europa mit Flüchtlingen flutet, zur Not wird die große Koalition vergrößert, dann regieren eben Schwarz, Rot und Grün in Berlin, irgenwie kommt sie schon auf 50 + X um ihre Regentschaft fortzusetzen.

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      Tomasz

      25. November 2016 23:24 at 23:24

      Oje.patin aller schlepper.und du bist der besorgteste aller bürger.zum totlachen die wutmenschen hier.

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        Petkov

        26. November 2016 09:40 at 09:40

        Schicken Sie mal Ihre Töchter oder Nichten o.ä. nach Köln Silvester feiern (vorher neues iPhone kaufen) oder nach Düsseldorf-Marxloh abends Dönner essen oder nach Berlin-Kreuzberg in die Schule oder in irgendeine beliebige deutsche Moschee Emanzipationsvortrag halten oder oder oder (wollen Sie eine 3- oder 4-stellige Liste haben?).

        Dass die merkelsche Migrantenpolitik Schleppern in die Karten gespielt hat, gab sie selber zu, deswegen hat ihre Regierung im Rahmen ihrer Möglichkeiten versucht, schnell gegenzusteuern. Die Schlepper haben sich noch toter gelacht als Sie, Tomasz.

        Das Problem in Deutschland sind nicht die Migranten, auch nicht die vielen Analphabeten und Islam-Fanatiker unter denen. Das Problem ist der völlig desorientierte Umgang von Politik und Justiz mit denen sowie die europaweit belächelte Integrationskraft des Landes. Letztere basiert darauf, den Abgehängten (aktuell überwiegend Moslems oder Zigeuner) so viel Geld in die Är… zu schieben, dass sie zu träge zum Blödsinn machen werden. Gleichzeitig werden in die Integrationsstatistiken massenhaft und strafbar undifferenziert osteuropäische Akademiker vermengt, die oft bei Ankunft nicht mal Deutschkurse brauchen und der oberen Bildungsschicht entstammen.

        In Deutschland spricht das zwar keiner aus, aber alle denken, dass bestimmte Migrantengruppen einfach signifikant häufig Probleme verursachen. Die Deutschen wissen das sehr wohl und meiden solche Viertel, was nichts Anderes ist, als ein Rückzug aus bestimmten Gebieten, die man aber selber mit Steuern finanziert. Aber nicht die Migranten sind hauptverantwortlich für diesen Missstand, sondern die seit Jahrzehnten wirkungslose Integrationsstrategie und die Unfähigkeit der Deutschen, beim Thema Zuwanderung eine vernünftige, nüchterne und zukunftsträchtige Diskussionskultur zu etablieren.

        Solange das so bleibt, birgt die Zuwanderung nach Deutschland in der aktuellen Quantität und insbesondere Qualität exorbitante Gefahren für die soziale Sicherheit. Leidtragende sind alle, natürlich auch die Migranten, die einfach arg getäuscht werden. Denn Deutschland kann denen bei Weitem nicht das geben, was die merkel denen vorgaukelt. Das sind beste Voraussetzungen dafür, dass bald auch diese Afrikaner und Araber zu Wutbürgern wie in Frankreich werden. Und dann @Tomasz, wenn die Lage eskaliert, schicken wir Philanthropie-Romantiker wie Sie vor. Verlassen Sie sich darauf.

        Schönes Wochenende an alle

  4. Avatar

    Dieselknecht

    26. November 2016 07:07 at 07:07

    Sehr geehrter Herr Fugmann,
    wie so oft hatten sie mal wieder Recht! Absage des OPEC-Treffens, nach ihrer Aufzeichnung.
    Respekt!

  5. Avatar

    oscar

    26. November 2016 14:53 at 14:53

    @petkov u mulinski, daumen hoch, leider, leider.
    es gibt halt zuviel kleingeister in diesem täusch-land, welches untergepflügt werden soll. sich in dämmerschläfrig, verordneter massenpolemik ala Mainstream zu wälzen, kann zuweilen ein verfehltes gefühl von wärme, sicherheit und geborgenheit vermitteln. ist ja so gewollt….naja, auch ne form von Intelligenz…wieder, leider ,leider….am besten auf ignor stellen ;-)

  6. Avatar

    Bademeister

    27. November 2016 10:42 at 10:42

    @ lossless Der DAX ist eigentlich ein Bär, der durch mehrmaliges Füttern mittlerweile keine Angst vor dem Menschen mehr hat.
    Die Menschen wiederum haben vergessen, dass der Bär ein wildes und unberechenbares Tier ist….
    …und deswegen hat er auch keine Angst vor braungebrannten und entscheidungsfreudigen Italienern.

    @ alle wutbürger…und überhaupt der ganzen Welt ausser Putin, wünsch ich ein seriöses und erfülltes Wochenende.

    • Avatar

      Petkov

      27. November 2016 18:36 at 18:36

      Danke schön! Es freut mich für Sie, dass Sie offensichtlich ein großer Putin-Verehrer sind. Denn sein Einfluss in Osteuropa wächst vor allem dank der aktuellen deutschen Politik von Tag zu Tag zusehends. Die von ihm unterstützten Parteien lenken in immer mehr Ländern direkt oder indirekt die Geschicke dieser EU-Mitglieder. Früher konnte das dem gut geschützten Deutschland Latte sein. Heute sitzen aber diese Putin-Anhänger im EU-Parlament.

      Putin und merkel sind übrigens alles andere als Opponenten: vielmehr sind sie wie Parasit und Wirt. Solange die merkel politisch am Leben ist, auch wenn ihre politische Hülle nach Verwesung stinkt, wird der Putin weiter erstarken. Und es gibt viel schlimmere Feinde (ja, Uli Hoeneß, Feinde, nicht Gegner), die genauso ungehindert erstarken.

      So, das war das Seriöse. Und jetzt wünsche ich Ihnen ein schönes und realitätsnahes Wochenende.

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Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

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Goldman Sachs mit Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

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Soeben wurden die Quartalszahlen von Goldman Sachs veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 11,74 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,96/Erwartungen 9,50).

Der Gewinn liegt bei 12,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,69/Erwartungen 7).

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 293 Millionen US-Dollar für das vierte Quartal 2020, 13 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019 und 5 Prozent höher als im dritten Quartal 2020. Das vierte Quartal 2020 enthielt Rückstellungsreduzierungen für Großkundenkredite, laut Goldman Sachs aufgrund einer Stabilisierung im breiteren wirtschaftlichen Umfeld nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dies wurde teilweise aufgehoben durch höhere Rückstellungen aufgrund des Wachstums von Kreditkartenkrediten
im Vergleich zum vierten Quartal 2019.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,2 Prozent.

Kommentar vom Chef:

“It was a challenging year on many fronts, and I am deeply proud of how our people helped clients respond to the economic disruption brought on by the pandemic and the extreme market volatility experienced over the past months. Our people responded admirably to a series of professional and personal challenges, while working from home or in offices that were reshaped dramatically. Thanks to their perseverance, we were able to help clients navigate a difficult environment, and, as a result, achieved strong results across the franchise, while advancing our strategic priorities. We hope this year brings much needed stability and a respite from the pandemic, but we remain ready to handle a wide range of outcomes and are poised to meet the needs of our clients.”
– David M. Solomon, Chairman and Chief Executive Officer

Grafik zeigt die Quartalszahlen von Goldman Sachs

Goldman Sachs-Zentrale in New York
Die Goldman Sachs-Zentrale in New York Downtown. Foto: Youngking11 CC BY-SA 3.0

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