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Marktgeflüster (Video): Der will doch nicht spielen!

Die Aktienmärkte gelangen zu der völlig überraschenden Erkenntnis, dass Donald Trump mit seiner Zoll-Politik doch nicht nur spielen will, sondern es wirklich ernst meint!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte gelangen zu der völlig überraschenden Erkenntnis, dass Donald Trump mit seiner Zoll-Politik doch nicht nur spielen will, sondern es wirklich ernst meint! Bislang war man davon ausgegangen, dass Trump als „Dealmaker“ dann schon stoppen wird, wenn es beginnt weh zu tun und er mit fallenden Aktienmärkten seine Chance auf eine Wiederwahl verringern könnte. Aber sein Statement bei der heutigen Ankündigung von Zöllen von 50 Milliarden gegen chinesische Waren Dollar zeigt, dass das erst der Anfang und noch lange nicht das Ende sein wird! In Vorbereitung sind nun weitere 100 Milliarden an China-Zöllen – und man darf gespannt sein, wie die Märkte nächste Woche nach dem Verfall agieren werden! Der Dax kommt nach der gestrigen Rally zurück, Rohstoffe wie Öl und Edelmetalle stark unter Druck..

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Marko

    15. Juni 2018 22:49 at 22:49

    Ich höre immer nur Trump ? Also ist Trump die USA, sogar… noch die Welt ?!? Ui ?

    Die USA /Trump schreibt der Welt Ihre Regeln vor ?

    Na dann, Gratulation, den EUR so hoch zu halten, dass muss man erstmal können … ?

    Die EZB ist für mich die Welt (ab 2019 geht´s los…) , aber die „Schmalzlocke“… ? ;) :D

  2. Avatar

    Marko

    15. Juni 2018 23:01 at 23:01

    Aber : Was passiert eigentlich, sollte die EZB zum 1. Mal seit über 10 Jahren „Ernst machen“ ? Denkt mal darüber nach, .. Nebst Rücknahme der Negativzinsen…

  3. Avatar

    Marko

    16. Juni 2018 10:50 at 10:50

    Der will doch nur spielen, aber die EU macht es richtig !

    „Wenn die EU diese Taktik ungeahndet geschehen lässt, lädt sie andere Länder ein, mit ähnlichen Pseudoargumenten Zollbarrieren hochzufahren, wenn dies innenpolitisch oppurtun erscheint.“

    https://www.stern.de/politik/ausland/eu-vergeltungszoelle–warum-orangensaft-trump-in-die-knie-zwingen-soll-8127366.html

    Natürlich sind irgendwelche Zölle gegenüber US-Motorrädern usw eher symbolischer Natur…

    Irgendwelche „Autozölle“ sollen „uns“ treffen, vielleicht hat ein Herr Trump „vergessen“, dass gewisse westeuropäische „Luxuskreuzer“ aus Spartanburg stammmen ?!? :D

  4. Avatar

    Marko

    16. Juni 2018 11:40 at 11:40

    Und ich ertappe mich jedesmal, bei manchen Dingen hat ein Herr Trump Recht, wie kommt eigentlich dieses gigantische US-Handelsdefizit zustande ?
    Er sagte er möchte den „Rostgürtel“ „entrosten“ ? Aber durch irgendwelche Handelszölle ? Nö, garantiert nicht !
    Ein Herr Trump sollte die eigenen Bürger darauf aufmerksam machen, dass es so nicht weitergehen kann, EUR 6 Norm inkl. Adblue, also sogenannte SCR-Katalysatoren für Diesel-Fahrzeuge, einen gemeinsamen Flottenverbrauch für den EU-Hersteller XYZ im Jahr xxx unter 100 CO/km, mögliche Fahrverbote in Innenstädten ? Das ist die Ansage der EU ? Was machen die Amis, bauen fröhlich deren SUV-Monster und wundern sich, warum keiner einen V8 Motor (Benziner) braucht ?

    Kreuzfahrtschiffe in Alaska/der Karibik/Florida , die Schweröl (ein Abfallprodukt) verbrennen ohne Ende ? Dagegen ist ein einziger VW-Diesel 189 – Motor ein Witz !

    wie sieht es denn bei den LKWs aus bezüglich EUR 6 Temp Norm inkl. Adblue im Amiland aus ?

    Und jetzt kommen in Europa Fahrverbote, wieso kehren die Amis nicht vor derer eigenen Tür ?

    https://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/glider-trucks-us-wollen-zombie-trucks-erlauben-mit-ultra-schmutzigen-dieselmotoren_id_8485253.html

    Tja so ist das nun mal mit der Adblue-Technik, wenns kalt wird, wird es kritisch ! Aber wieso zeigen dann alle mit dem Finger auf VW/Mercedes usw ??

    Die US-Wirtschaft ist „sauber“ ? „Saubere“ Elektro-Tesla-Trucks zu einem Mondpreis erhältlich ?!? :D
    Schon mal was von Physik gehört, diese „Tesla-Elektro“ Trucks sollen wirtschaftlich betrieben werden, ja, wie denn ? Im Sommer auf ner Kurzstrecke, im Winter verlieren die Akkus ohne Ende an Kapazität, plus der nötigen Heizung für den Fahrer ?

    Und das in Kanada, bei minus 30 Grad ?!? Viel Spaß !!! Denen friet ja jetzt schon das Adblue ein ?

    Das interessiert die Amis ? Die Kalifornier schon, durch deren Smog da drüben, aber die anderen ?

  5. Avatar

    Wolfgang M.

    17. Juni 2018 09:10 at 09:10

    Diese Woche mit den Notenbankentscheidungen und dem 3-fachen Hexensabbat hatte es wahrlich in sich. Der Dax sprang aus seiner wochenlange Range nach oben und dennoch wird es aus meiner Sicht für unseren Leitindex jetzt erst richtig spannend. Was spricht auf kurzer Sicht für und gegen das Börsenbarometer?
    Monetäre Beurteilung
    Die EZB-Entscheidung zur Beendigung der Anleihenkäufe zum Jahresende, aber auch zum Festhalten der Nullzinspolitik für die nächsten 12 Monate ist zwar grds. hawkish, aber für aktuelle Kapitalanlagen? Der viel gescholtene Folker Hellmeyer sprach davon, dass jeder Kauf einer dt. Staatsanleihe, egal welcher Laufzeit, derzeit Kapitalvernichtung sei, bei einer Inflationsrate zwischen 1,2 und 2%. Anders die Situation in den USA – Vorsicht: Zinskurve 2yr 2,55% versus 10 yr 2,92% – wird den Banken nicht gefallen.
    Eine Windfallprofit-Lage ist für den Dax durch die Stärke des US-$ entstanden. Während der Kurs des Euro zu Beginn bei Q2 noch bei 1,25 zum Dollar stand, liegt er fast am Ende des Quartals bei 1,16. Wie ich bereits berichtet habe, bedeutet ein Dollaranstieg von 5%, 3% höhere Dax-Gewinne. Noch nicht eingepreist, denke ich.
    Fundamentale Beurteilung
    Hier hat sich das Umfeld richtig eingetrübt: Rückgang nahezu aller Frühindikatoren, wie Einkaufsmanagerindizes, Auftragseingänge, Ifo-Index, ZEW, Einbrüche wohin man sieht und dazu Abstufungen des deutschen Wirtschaftswachstum durch Weltbank, Bundesbank, DIW, IHW u.a. von 2,5 auf knapp 2,0%. Dazu noch mögliche Auswirkungen der Handelsstreitigkeiten, direkt mit den USA und indirekt durch den Kampf USA/China – ein unguter Cocktail.
    Auf der anderen Seite ist die Dax-Bewertung mit einem KGV bereits unter 13 gefallen und liegt damit deutlich unter den langjährigen Durchschnitt. Was bearishe Anleger sicher nicht gerne hören wollen ist, dass der Dax in den letzten Jahren fundamental immer billiger geworden ist. Der Leitindex stand am 9.April 2015 bei 12390, seither sind die Dax-Gewinne aber um 50% gestiegen- damals war der Index richtig hoch bewertet. Aber, es geht halt um die Zukunft und bei einem sich weiter verschlechternden Umfeld würde das KGV rasch in die Höhe schnellen.
    Aus charttechnischer Sicht hat der Dax die Ränge 12600 – 12900 nach oben verlassen (inklusive die Schulter-Kopf-Schulter-Formation? aufgelöst). Aber was für mich sehr viel interessanter ist, wäre eine Konstellation, die es seit 2009 nur 4-mal gegeben hat. In den nächsten zwei Tagen wird der 50-Tage-Durchschnitt den 200-Tage-Durchschnitt (wenn vorher kein Einbruch erfolgt) von unten nach oben durchbrechen – der 38-Tageschnitt hat dies schon getan. Wie hat man „georakelt“, als im März der 50-Tagesschnitt die 200-er-Linie von oben nach unten gebrochen hat (Todeskreuz) – man betrachte den Mehr-Jahreschart des Dax!
    Politische Beurteilung
    Obwohl sich so genannten genannten geopolitischen Risiken zumeist als „Noise“ herausstellen, der in wenigen Tagen vom Radar verschwindet, existiert derzeit eine Konstellation, die für die Anleger börsentechnisch relevant ist – weil sie die Wirtschaftsaussichten richtig negativ beeinflussen kann.
    Was die italienische Regierungsbildung angeht, haben die Märkte schon viel Unbill verhindert. Durch den raschen Zinsanstieg und der Kapitalflucht von 50 Mrd. € im Mai ist den Akteuren klar geworden, dass extreme Programme rasch ein finanzielles Desaster nach sich ziehen werden. Die Politiker haben reagiert, das Störfeuer für die Märkte ist bis zur Sommerpause aber nicht vom Tisch. Problem Nummer zwei ist der Handelskrieg, den Trump mit seiner Methode (stark Drohen, um durch Angst Zugeständnisse zu erwirken, amerikanisch Brinkmanship) weiterführt. Aber die Chinesen sind ein echter Gegner, der sich nicht leicht rumkommandieren lässt. Noch sind die Summen bei einer 19 Bio.$-Ökonomie vergleichsweise gering. Wenn es um Gewinne der Big Player an der Wall Street geht, wird Trumps Handlungsspielraum schnell geringer. Bauen denn nicht zahlreiche Billiglöhner der chinesischen Riesenfirma Foxconn das i-Phone zusammen? Was wird sein, wenn es um Apple geht? Ist das chin. Unternehmen mit seinen 1,3 Mio. Beschäftigten nicht auch Lieferant von Microsoft, Intel, Hewlett-Packard, Dell und Cisco? Ich erinnere mich noch an Dezember 2017, als einige Wall Street-Großfirmen die amerikanischen Kongressabgeordneten anmahnten, die Steuerreform noch vor Weihnachten durchzuboxen. Ansonsten müsste man die Unterstützung für die Midterm Elections überdenken. Will sagen. Wenn es gegen die Interessen der Großen an der Wall Street geht, wird jeder Präsident einlenken.
    Das momentan noch größere Problem ist derzeit der Koalitionskrach in Berlin. Da Angela Merkel im Ausland als Stabilitätsanker gesehen wird (auch „als sturer Regierungschef, der seine Entscheidungen nach 12 Jahren Regierungszeit für alternativlos hält – dieses Phänomen hatten wir schon bei einem BK in der 80-ern und 90-ern), könnte ein Auseinanderbrechen der Koalition zu starken Verkäufen im Dax führen. Immerhin befinden sich die Dax-Anteile zu über 50% in ausländischen Händen und die würden bei so einer Situation nicht lange fackeln.
    Vielleicht hat sich dieses Szenario bis zum Börsenstart am Montag durch z.B. Wolfgang Schäubles Intervention auch schon erledigt?
    Fazit:
    Die Lage für den Dax ist aus besagten Gründen extrem spannend geworden und könnte zu zwei extremen Richtungsentscheidungen führen. Für mich spielt die Politik dieses Mal eine gewichtige Rolle, wenngleich die letzten zwei Jahre (Brexit, Holland/-Frankreich/-Deutschlandwahl (das meist unterschätzte Risiko, hieß es einmal!)) sich in allen Fällen keine großen unmittelbaren Konsequenzen ergeben haben. Und dieses Mal?
    Dies ist meine kurzfristige Sicht, langfristig habe ich meine Erwartung schon mehrfach dargelegt. (Tenor USA Rezession 2019/20)
    Schönes Rest-Wochenende

    • Avatar

      bademeister

      17. Juni 2018 16:44 at 16:44

      „Niemand in der CSU hat Interesse, die Kanzlerin zu stürzen, die CDU/CSU-Fraktionsgemeinschaft aufzulösen oder die Koalition zu sprengen. Wir wollen endlich eine zukunftsfähige Lösung für die Zurückweisung von Flüchtlingen an unseren Grenzen“, sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“.

      …wers glaubt…end-lich nach drei Jahren grob fahrlässiger Handlungsunfähigkeit

      Das am Wochenende von Seehofer öffentlich und wahlwirksam geplante Attentat auf die Kanzlerin kann vermutlich noch verhindert werden und kostet dem DAX im Laufe des Montags zwischendurch bei schlechter Nachrichtenlage vielleicht 300 pips – wenn überhaupt – , danach sollte Seitens Seehofer aber wieder Ruhe einkehren.

      Tatsächlich jedoch sind die noch junge Koalition und die C-Schwestern eigentlich für weitere Regierungsarbeit bereits unüberbrückbar zerrüttet…wenn nicht nächste Woche, dann in zwei Monaten oder im Herbst…Game Over!

      Wenn sich zwei streiten…Tsipras erkennt gerade seine Chance zum finalen Schuldenschnitt, Italien-Putin…, Orban-Trump…, Macron beginnt gegen Mutti zu meutern, Kurz…, …die Geier stehen bereits Schlange und werden immer mehr…

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