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Marktgeflüster (Video): Dickes Kaufsignal im Dax?

Wir haben derzeit eine Konstellation, die es nicht oft gibt beim Dax: ein „golden crossing“, das als Kaufsignal gilt…

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Wir haben derzeit eine Konstellation, die es nicht oft gibt beim Dax: die 50-Tage-Durchschnittslinie (moving average) schneidet die 200-Tage-Linie, was in der Charttechnik als „golden crossing“ bezeichnet wird und als Kaufsignal gilt. Das letzte „golden crossing“ war Ende 2014 beim Dax, kurz danach stieg der Index in einer heftigen Bewegung auf sein Allzeithoch (damals hatte die EZB ihr QE angekündigt). All das bedeutet nicht: das wird sich jetzt so oder ähnlich wiederholen, der Dax schießt sofort nach oben – aber signifikant ist es eben mittelfristig doch!
Ansonsten heute Öl nach oben schießend nach neuesten Gerüchten, dass der Iran auch den Ölpreis stabilisieren wolle, die US-Indizes waren fast schon auf neuen Allzeithochs, während der Dax um die 10600er-Marke pendelt..

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Deutelmoser1994

    23. August 2016 19:11 at 19:11

    Hallo Herr Fugmann,

    so sehr ich Ihre Beiträge schätze, glaube ich aber, dass Sie bei Ihren Aussagen zum „golden cross“ einem Denkfehler aufsitzen. Zum einen war – zumindest bei der angesprochenen starken Abwärtsbewegung – das „golden cross“ nicht der Auslöser der Abwärtsbewegung, sondern eine Folge derselben, da sie dem Signal vorausging. Zum anderen verstehe ich nicht, wie ein charttechnisches Signal, wie es das „golden cross“ nun einmal ist, ein realwirtschaftliches Ereignis (FED-Aktion) ankündigen soll – wie Sie in ~2:50 andeuten
    mit freundlichem Gruß

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      23. August 2016 19:36 at 19:36

      @Deutelmoser, halten Sie es für unmöglich, dass charttechnische Signale realwirtschaftliche oder andere bedeutende Ereignisse gewissermaßen antizipieren?

      • Avatar

        Deutelmoser1994

        23. August 2016 20:27 at 20:27

        meiner Meinung nach, liegt ein Hauptgrund für das Funktionieren der Charttechnik in der Tatsache, dass sie von vielen Leuten (und Algos) beachtet wird – also eine Art selbsterfüllende Prophezeihung.
        Dass charttechnische Signale realwirtschaftliche oder andere Ereignisse antizipieren, kann ich mir in der Tat nur schwer vorstellen.

  2. Avatar

    Josef555

    23. August 2016 19:32 at 19:32

    Hallo Herr Fugmann,
    glauben Sie das wir heute Abend nach den aussagen vom Iran und evtl. nach den API Zahlen Richtung 50 Doller oder wegen der Überproduktion abwärts laufen ?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      23. August 2016 19:34 at 19:34

      @Josef, fundamental gibt es wenig Grund zu steigen, aber der Markt gewinnt nach den Aussagen der Saudis und des Iran die Auffassung, dass die Produzenten an einem höheren Preis interessiert sind; und das könnte schwerer wiegen als die fundamentalen Tatsachen..

      Viele Grüsse!

      • Avatar

        Josef555

        23. August 2016 19:36 at 19:36

        Danke, das ging aber schnell.

  3. Avatar

    Der Katamaransegler

    23. August 2016 23:52 at 23:52

    Ein Limerick
    zum „golden cross“ für einen berufsmässigen Finger-in-Wunden-Leger
    der umschwenkt und sein Fähnlein in den Aufwärtswind hängt
    —-
    Es seufzt Frau Bärin dem Liebsten ins Ohr:
    Ich träume vom Stier im seenahen Rohr
    Da sieht der Markus das Kreuz im Glanz so Golden
    Er flüstert zurück ins Ohr seiner seiner Holden
    Ich mach Dir den Riße !! – Damit sie nicht fror
    —-

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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