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Marktgeflüster (Video): Die 23.000 im Dow Jones

Hurra, jetzt ist auch dieser Rekord geknackt: der Dow Jones erreicht die runde 23.000er-Marke – wobei Daten der Bank of America zeigen, dass institutionelle Investoren seit acht Wochen hintereinander verkaufen. Wer also kauft? Die Privatinvestoren – sicher ein gutes Zeichen für die Fortsetzung der Rally!

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Hurra, jetzt ist auch dieser Rekord geknackt: der Dow Jones erreicht die runde 23.000er-Marke – wobei Daten der Bank of America zeigen, dass institutionelle Investoren seit acht Wochen hintereinander verkaufen. Wer also kauft? Die Privatinvestoren – sicher ein gutes Zeichen für die Fortsetzung der Rally! Der Dow erreicht die 13.000, weil vor allem das stark gewichtete Versicherungsunternehmen United Health Care nach starken Zahlen gut 5% zulegt, dazu gute Zahlen auch von Johnson & Johnson. Weniger Begeisterung dagegen über die Zahlen von Goldman Sachs. Der Xetra-Dax hat heute immerhin eine etwas größere Handelsspanne als gestern, kann sich aber nach wie vor nicht von der 13.000er-Marke absetzen. Heute Dollar-Stärke nach stark gestiegenen Import- und Exportpreisen der USA..

4 Kommentare

4 Comments

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    Beobachter

    17. Oktober 2017 19:24 at 19:24

    Fachbegriff für diese Situation nennt man meines Wissens
    DISTRIBUTIONSPHASE, d.h. die Aktien gehen von den starken in die schwachen Hände oder im Klartext die DICKFISCHE erzählen dauernd, dass die Aktien noch lange steigen u.verkaufen gleichzeitig auf hohem Niveau an die Dünnfische ( Dummfische ) Könnte Anzeichen auf die Wende sein?

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      Segler

      17. Oktober 2017 20:22 at 20:22

      Hallo Beobachter,
      (bist Der Beo aus dem Trader-Forum ?)
      Regelmässige Leser meiner Postings wissen: „Könnte, würde, hätte und vielleicht“ lösen bei mir starken Würgereflex aus. In manchen Fällen ist das erleichternd.
      Zum Glück muss man in keine Apotheke – es reicht einige Zeilen aus Robby’s Elliot Wellen zu lesen.
      Ich bevorzuge Fakten.
      Klare Antwort auf Deine Frage im typischen Börsianerstil.
      1.)
      Die Anzahl der Distributionstage steigt in beginnender Krise von „normalen“ 2-3 Tagen auf 6 oder mehr.
      Die aktuelle Situation zeigt kontinuierlich ABNEHMENDE Zahl von Distributionstagen.
      Derzeit ist sie
      NULL im S&P Und das seit längerer Zeit.
      Vier im NDX
      Eins im Russel
      Aus Sicht der „Alten Schule“ keinerlei Hinweis auf den Kostolany’schen Spruch vom Wechsel in „schwache“ Hände
      2.) Die Advance/Decline Line (Vorlaufender Indikator) ist im
      im S&P, im NDX, im Russel
      sowohl auf weekly Basis, wie auf daily Basis immer noch im Uptrend
      3.) Es gibt immer noch weit mehr New Highs als New Lows
      (Verhältnis zwischen 8:1 bis 12:1 .. seit Wochen)

      Es gibt jedoch zaghafte Hinweise, dass die Dips grösser werden könnten
      a) Die Abflachung der ADC für den Russel und für die Nasdaq
      b) Skew Index
      c) Tendenziell steigendes Put/Call Ratio der SP-Optionen
      d) Zinsstrukturkurve mit erster Veränderung. (Contango wird flacher)
      e) Der Dow Transportation Index ist seit ca. 2 Monaten zum ersten Mal unter den MA 21 gefallen
      f) die Tageskerze des VIX liegt heute mit dem gesamten Körper über dem MA 21

      Mein Tipp: Nicht mutmassen und werweisseln, sondern täglich seine Routine abarbeiten, Fakten zusammentragen, Gesamtbild des Marktes bilden.
      Jeden Tag. Dann bekommt man ein gutes Gefühl für die Situation und einen guten „Riecher“ für Veränderungen. Aber wer will das schon …
      Das ist ja wie in der Schule. Tägliche Hausaufgaben .. Igitt !!

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    Macwoiferl

    17. Oktober 2017 21:18 at 21:18

    Auch hier die Hausmarke erreicht nun!
    Deutlich vor Weihnachten, Zeit ist Geld!
    Ein paar Tage Stillstand und schon geiern alle: JETZT wird es ENDLICH stürzen!
    100, 200, 300 Pünktchen down, Herr Fugmann bläst die Fanfare!
    (Derweil werden schon die Kohlen angeheizt für die nächste „Shortie-Brutzelparty“)
    Jaaaaaa, ihr Perma-Bären, bitte geht „all-in-short“!
    Und dann spielen wir eine neue Runde: Röste die Shortiewurst und quetsche sie bis zur 14.000/Dow: 25.000!

    Wann lernt ihr es endlich?
    Wann geht euch endlich das Geld aus?
    Die Notenbank gewinnt immer!

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Sophie Schimansky LIVE zum Handelsstart in New York

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Sophie Schimansky bespricht im folgenden Video die aktuelle Lage direkt vor dem Handelsstart in New York. Morgan Stanley kauft E-Trade. Das ist ganz aktuell das Thema Nummer 1.

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Achtung: Fake News können Ihr Depot ruinieren – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Börse ist der Ort der Überspannung. Hier vermischen sich Gerüchte und Hoffnungen teils zu einem explosiven Gemisch. Besonders im Vorfeld von Quartalszahlen werden Börsianer nicht selten von großer Erregung erfasst. Da gehen dann plötzlich Nachrichten um, dass Apple (beispielhaft) ein neues sensationelles Produkt auf den Markt bringen wird. Und schon steigen die Kurse. Umgekehrt kennen wir das genauso. Da sei der Umsatz von BMW (wieder beispielhaft) in China dramatisch eingebrochen, und wieder verfallen wir in Hektik.

So funktioniert Börse und so wird sie auch in 100 Jahren noch sein. Mit der Zeit lernt man als Aktionär den Umgang mit dieser Überspannung. In den vergangenen Jahren beobachte ich allerdings ein neues Phänomen. Marktteilnehmer verbreiten immer öfter gezielt Halbwahrheiten und Fälschungen, um die Kurse einer Aktie in Ihrem Sinne zu beeinflussen.

Short-Seller aus dem angelsächsischen Raum publizieren – teils unterstützt von ahnungslosen Medien – dubiose Studien und überzeichnen Probleme in einem Unternehmen. Der Zahlungsdienstleister Wirecard oder zuvor das Beteiligungsunternehmen Aurelius können davon ein Lied singen. Andere Marktteilnehmer wiederum prognostizieren für ein kleines Biotech-Unternehmen, von dem wir bisher unter Garantie zuvor noch…..

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie sich für den Newsletter „Profit Alarm“ anmelden. Sie erhalten dann täglich per Email eine exklusive Analyse. Der Service ist für Sie völlig kostenfrei!

 

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Wirecard: Die Shorties geben immer noch nicht auf!

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Eigentlich hätte dies ein Befreiungsschlag sein müssen, die Zahlen von Wirecard zum vierten Quartal 2019 und zum Gesamtjahr! Denn sie fielen besser aus als erwartet, so dass die Firma im Vergleich zu ihrer Bewertung (KGV 2020 – 24) fundamental sogar als billig einzustufen ist.

Die Zahlen von Wirecard – und die Reaktion

Der CEO von Wirecard, Hannes Braun, hatte gute Zahlen versprochen und bei der Präsentation sogar noch eine Schippe draufgelegt. Der Umsatz der Firma steigerte sich im vierten Quartal um 46,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 40,6 Prozent. Da diese Zahlen die Entwicklung der ersten drei Quartale übertraf, hätte man eigentlich von einer positiven Reaktion der Börse ausgehen müssen. Diese kam auch zunächst mit einem Sprung bis auf 145 Euro, anschließend ging es aber knapp 3,5 Prozent ins Minus. Eine erste Erklärung war, dass man enttäuscht darüber sei, dass es kein Statement zur Sonderprüfung durch KPMG gegeben hätte. Aber auch die nächsten Tage ging es weiter nach unten. Glauben die Leerverkäufer immer noch an einen negativen Prüfbericht?

Warten auf das Quartalsende?

Bereits seit dem Monat November laufen die Untersuchung des Wirtschaftsprüfers KPMG, so dass man annehmen muss, dass dieser schon einen großen Überblick über die Geschäfte der Firma haben muss. Da beginnt das Rätselhafte: Hätte man Unregelmäßigkeiten gefunden, müsste dies die Firma nach den Börsenregeln veröffentlichen. Die ad-hoc-Verpflichtung lautet:

„Nur wenn börsennotierte Unternehmen alle Marktbeteiligten schnell und umfassend über Insiderinformationen aufklären, können Anleger fundierte Entscheidungen treffen und sind gegenüber Insidern nicht benachteiligt. Inlandsemittenten sind daher verpflichtet, unverzüglich zu diesem Zweck – also ad hoc – die Öffentlichkeit über unbekannte Umstände aus ihrem Unternehmen ins Bild zu setzen, wenn diese so beschaffen sind, dass sie auf den Preis des Finanzinstruments einwirken und wenn sie den Emittenten unmittelbar betreffen“ (Art. 17 Abs. 1 Marktmissbrauchsverordnung MAR – BaFin)

Hätte man in der Zwischenzeit etwas Kursrelevantes gefunden, so hätte der neue Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Eichelmann eine solche Meldung hinaussteuern müssen. Aber was hat der neue Chef im Aufsichtsrat getan? Am 22. Januar hatte er in einem Interview mit dem manager magazin festgestellt:

„Aus der Tatsache, dass wir noch keine Ad-hoc-Meldung abgegeben haben, können Sie Ihre Schlüsse ziehen“. Der erfahrene Manager, der bereits Finanzvorstand der Deutschen Börse AG gewesen ist, muss wissen, dass Verstöße gegen ad-hoc-Verpflichtungen gerichtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Leerverkäufer scheinen sich für seine Aussage jedoch nicht zu interessieren.

Fazit

Es ist eine spannende Geschichte, die sich um die größte Wachstumsaktie im Dax, dem Finanzdienstleister Wirecard aus Aschheim bei München, entwickelt.

Und eine etwas seltsame. Man spekuliert auf Unregelmäßigkeiten aus den Jahren 2016/2017 und interessiert sich nicht für das laufende und die Aussichten für das künftige Geschäft. Obwohl keiner der ständig anwachsenden Partner von Wirecard bisher einen Rückzieher gemacht hat: Börsen bewertet Zukunft, heißt es. Selbst große Verluste werden toleriert, wenn ein Unternehmen überzeugende Argumente für die Zukunft offeriert. Nur nicht bei Wirecard, die Shortseller halten anscheinend ihre Positionierung aufrecht. Noch sind es ja 30 Börsentage bis zum Quartalsende.

Der Kampf zwischen der Führung von Wirecard und den Shortsellern geht weiter
Firmenzentrale in München. Foto: Kaethe17 CC BY-SA 4.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

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