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Marktgeflüster (Video): Die Fed verliert den Glauben!

Die Fed hat scheinbar inzwischen den Glauben verloren, dass die Inflation wieder ansteigen wird – das zumindest geht aus den Aussagen für Janet Yellen hervor. Zuvor war immer davon die Rede gewesen, dass die Inflation nach kurzer Pause wieder ansteigen werde. Dazu die Aussage Yellens, dass es nicht mehr vieler Zinsanhebungen bedürfe, um zu einer neutralen Rate zu gelangen – womit sie faktisch einen Deckel auf deutlichere Zinsanhebungen legte. All das war außerodentlich dovish..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Fed hat scheinbar inzwischen den Glauben verloren, dass die Inflation wieder ansteigen wird – das zumindest geht aus den Aussagen für Janet Yellen hervor. Zuvor war immer davon die Rede gewesen, dass die Inflation nach kurzer Pause wieder ansteigen werde. Dazu die Aussage Yellens, dass es nicht mehr vieler Zinsanhebungen bedürfe, um zu einer neutralen Rate zu gelangen – womit sie faktisch einen Deckel auf deutlichere Zinsanhebungen legte. All das war außerodentlich dovish – daher Anleihekurse nach oben, ebenso die Aktienmärkte, auch der Dollar unter Druck, nur nicht gegenüber dem Euro (warum ist nicht ganz klar). Der Dax dagegen überwindet seinen kurzfristigen Abwärtstrend..

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    12. Juli 2017 20:17 at 20:17

    Was für eine Kehrtwende. Tagelang wurde die hawkishe Wende ausgerufen mit dem Austrocknen der Liquidität und jetzt diese Töne. Ich muss mich wiederholen. Was ist die übergeordnete Absicht der Notenbanken? Die Fed hat neben der Inflation ganz klar die Konjunktur im Blick und will keine Rezession provozieren. Die EZB will niedrige Zinsen, um einen finanziellen Kollaps der Südländer zu verhindern, mittels Zeitgewinn. Gleichzeitig ist das Motto der NB finanzielle Repression (Wachstum=höhere Staatseinnahmen bei gleichzeitig niedrigen Zinsen=niedrigere Verschuldung, ganz vereinfacht ausgedrückt) bei gleichzeitiger im kurzen Zeitraum kaum feststellbarer Enteignung des Sparers (3% Inflation und Zinsen an der Nulllinie) – und dies möglichst lange, das ist aus meiner Sicht der Versuch die ausgeuferte Verschuldung nach der Finanzkrise zurückzufahren. Ob dies klappt, steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt. Gruß

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    fenty

    12. Juli 2017 22:37 at 22:37

    und die märkte reagierten schon um 14.30 uhr auf die yellenrede um 16 uhr…..seltsam?

    • Avatar

      Wolfgang M.

      13. Juli 2017 07:26 at 07:26

      Ja, weil genau zu dieser Zeit das Protokoll veröffentlicht wurde, wie von Markus Fugmann angekündigt.

  3. Avatar

    Lars

    13. Juli 2017 00:49 at 00:49

    Man wird das Gefühl nicht los, dass die Märkte zusehends mehr und mehr am Rad drehen und jegliche Orientierung verloren haben.
    Keiner kann sich die Entwicklung beim EURUSD erklären, während ansonsten tendenziell USD-Schwäche vorherrscht. Und das trotz andauernder positiver Daten aus der EU, hawkisher Andeutungen seitens der EZB und dovisher Statements seitens der FED.
    Schnell einmal wurde auch ein neues ATH im DOW generiert, während die Range bei Gold eher mau war, von 2 Lunten im H4 oben und unten abgesehen.
    Wie gut, dass man zumindest im USDCAD realistisch bleibt, ein Währungspaar, dass mir seit Anfang Mai mit 1.100 Pips die reine Freude beschert ;)

  4. Avatar

    walter

    13. Juli 2017 07:58 at 07:58

    Mt „Keiner“…meinst du doch etwa Nur Dich,od?
    Stelle Nachforschungen an und dann schreiben!
    Wie waers mal mit Manipulation der Notenbanken….
    Lars…lass es einfach!

    • Avatar

      Lars

      13. Juli 2017 22:32 at 22:32

      @walter
      Ich verstehe: Die Notenbanken haben gestern exakt 30 Minuten nach der Veröffentlichung von Frau Yellens Aussageprotokoll in einer gebündelten und perfekt koordinierten Verschwörungsaktion manipuliert.
      Und zwar nur den EURO, der ja die 30 Minuten zuvor wie alle Hauptwährungen (AUD, NZD, GBP) gegenüber dem USD natürlich auch gestiegen ist.
      Wie haben die das wohl in 30 Minuten hinbekommen?
      Walter, lass du es einfach…

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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