Folgen Sie uns

Aktien

Marktgeflüster (Video): Die Gretchenfrage beim Dax

Die Aktienmärkte heute wieder ziemlich ruhig, der Dax erreicht in Zeitlupe ein neues Jahreshoch. Aber für den Dax und für Europas Großbanken wird die Gretchenfrage sein, wie hoch die Strafe des amerikanischen Justizministeriums für die Deutsche Bank sein wird ..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Aktienmärkte heute wieder ziemlich ruhig, der Dax erreicht in Zeitlupe ein neues Jahreshoch. Nun warten alle auf die runde 20.000er-Marke beim Dow Jones, bei Umfragen unter amerikanischen Analysten sind 100% der Befragten der Meinung, dass es im Jahr 2017 weiter aufwärts geht mit den US-Indizes. Aber für den Dax und für Europas Großbanken wird die Gretchenfrage sein, wie hoch die Strafe des amerikanischen Justizministeriums für die Deutsche Bank sein wird – es ist davon auszugehen, dass die Entscheidung darüber noch vor Weihnachten verkündet wird. Unterdessen muss Italiens Krisenbank Monte dei Paschi wohl vom italienischen Staat gerettet werden. Der Euro heute auf dem tiefsten Stand seit dem Jahr 2003 – angeblich weil die Chancen Merkels auf eine Wiederwahl gesunken seien nach dem Berliner Attentat. Doch ist der Dollar auf breiter Front stark, der Euro nicht mit besonderer Schwäche..

22 Kommentare

22 Comments

  1. Avatar

    Marko

    20. Dezember 2016 18:59 at 18:59

    Ich les nur eins : die Rally geht weiter… :D

    Sollte sich die US-Regierung dazu entscheiden, an der Deutschen Bank ein Exempel zu statuieren, dürfte man sehr wohl schon fragen dürfen, warum kamen die „eigenen US-Banken“ so „billig“ davon?

    Jene waren also US-konform, die „Skandalnudel“, natürlich, darauf dürfen alle drauf hauen ?

    Dürfte wohl ein bisserl interessant werden, zwischen Europa und den USA ? :D

    VG

    Marko

  2. Avatar

    ET

    20. Dezember 2016 19:02 at 19:02

    @Markus Fugmann,
    während Sie bis vor wenigen Wochen ständig auf das drohende Unheil/Crash hingewiesen haben, sprechen Sie, seitdem der DAX die 10800-Schwelle überwunden hat von Party, die schon viel zu lange läuft. Das ist von vielen zu lesen, die von einer ungewöhnlichen Hausse reden, die uns (vermeintlich) schon in schwindelerregende Höhen geführt hat, von wo aus der Absturz umso tiefer erfolgen wird. Wieso eigentlich? Das Dax-KGV ist gerade mal bei gut 13 und immer noch weit unter dem langjährigen Mittel. Außerdem zeigt ein Blick auf den historischen DAX, dass solche Haussephasen keineswegs unnatürlich, selten, o.ä. sind. Im Langfristchart fällt das was wir seit (nicht einmal) 3 Wochen mit +9 % erlebt haben gar nicht auf. KGV-bezogen und charttechnisch könnte die Party noch ziemlich lange laufen.

    • Avatar

      columbo

      20. Dezember 2016 20:32 at 20:32

      Nur aufs KGV schauen ist ein bissl riskant.
      Da gibts noch einiges: Bankenkrise, Italienwahlen mit möglichem Exit, Frankreichwahlen mit ähnlichem Risiko,
      mögliche Merkelabwahl(besonders jetzt), Trumprisiko und sonst so einiges, worüber Markus Fugmann Gottseidank täglich berichtet. Ist halt so mit den Partys, man sollte gehn, wenns am schönsten ist und wenn man nicht mit Kopfschmerzen aufwachen will.

  3. Avatar

    Marko

    20. Dezember 2016 19:21 at 19:21

    Geanu ET,

    wollen wir mal vom Anleihen – KGV sprechen (na , das lassen wir lieber bleiben…?), und davon dass der Dax bei 12500 stand, irgendwann mal ?

    Party ? In Europa ??? Wieso sollte dies , was wir hier sehen, ab November eine „ungewöhnliche Hausse“ sein, wegen Trump ???

    VG

    Marko

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      20. Dezember 2016 19:39 at 19:39

      Ist die Dax-Party etwa nicht wegen Trump?? Immerhin stand der Dax bei der US-Wahl knapp über der 10.000er-Marke und hat seitdem ohne jede Korrektur 1400 Punkte zugelegt. Wenn nicht wegen Trump, warum dann? Und ob der Dax derzeit zu teuer ist, hängt davon ab, was Trump machen wird. Kommen die Zölle für Chinas Waren von 45%, ist er zu teuer, weil China dann ein massives Problem hat – und damit die deutschen Autobauer und andere Dax-Werte. Entscheidend sind doch die US-Märkte – und die sind historisch extrem teuer, wenn dann die Gewinnrevisionen der US-Analysten kommen Anfang 2017, dann sind wir vermutlich aktuell auf einem Allzeithoch in der Bewertung..

  4. Avatar

    Der Katamaransegler

    20. Dezember 2016 19:42 at 19:42

    Hallo Herr Fugmann,
    Ihre kritische Berichterstattung schätze ich sehr.
    Allerdings spricht die Kursentwicklung eine andere Sprache.
    Dabei ist es weniger der Anstieg als solcher, sondern die Art, WIE es ansteigt.
    Die Profilcharts, sowie die Volumencharts zeigen einen geradezu lehrbuchmässigen Verlauf.
    1.) Zu Beginn wurde der Kurs des FDAX und damit der frühen Einsteiger nach unten gezogen – das lässt Unerfahre auf bearischen Tonus locken
    2.) Zum Kassa-Start stiegen grössere Mengen long in den Markt ein, bis die zweite Standardabweichung des VWAP erreicht wurde.
    3.) hier stagniert es, eine Verkaufsgelegenheit lockte.. weitere Verkäufer kamen hinzu,.. der Kurs fiel unterhalb des VWAP – und dann wurde wieder mit Kauforders gefeuert.
    4.) So ging es den ganzen Tag lang. Da sind Profis am Werk, die systematisch und unaufgeregt ihre Kauforders durchbringen, ohne sich bei hektischem Vorgehen selber ins Knie zu schiessen

    5.) Im weiteren Verlauf des Tages trendierte der Kurs immer oberhalb des VWAP
    6.) Steigende Kurse korrelierten mit steigenden Volumina
    7.) Von Hektik oder gar Unsicherheit keine Spur.
    8. ) Die „Verabschiedungskerze“ von der si gestern sprachen, bezog sich auf Verfallsfreitag letzter Woche. Auch solche Kursspitzen sind im Lauf eine Hausse keine Verabschiedung, sondern eine Art Leuchtturm für den weiteren Verlauf

    Zum VWAP solle ich gelegentlich etwas schreiben oder einen Link einstellen, denn dieser Indikator ist fast nur bei „institutionellen“ bekannt, die ihre Orders im Verlauf Laufe eines Handelstages in grösseren Mengen innerhalb einer möglichst schmalen Bandbreite unterbringen wollen

    Zum Thema VStoxx oder VIX
    Der Index kann viele Wochen, viele Monate dort unten verharren. Ein direkten oder zeitnahmen Schluss auf steigende Unsicherheit lässt er nicht zu.
    Wenn überhaupt ein Schluss zu ziehen ist, dann die Gewissheit dass „Irgendwann“ eine grössere Korrektur einsetzen wird.

    Mit einem satirischen Zwischenton könnte ich formulieren:
    Ihre Seite und ihre Berichterstattung trägt in gesundem Mass dazu bei, dass immer genügend Bären eine vermeintliche Chance erschnüffeln, welche gebraucht werden, um die Kaufkurse geordnet zu halten und gemütlich-genüsslich nach oben zu manövrieren.
    Meinen herzlichen Dank
    (übrigens einen Gruss an Kollegen Schubert .. )

    • Avatar

      KSchubert

      20. Dezember 2016 21:05 at 21:05

      Grüße zurück :-)

      Katamaransegler, ich hatte es schon mal erwähnt: Ich schätze dieses „technische Zeug“ sehr…posten Sie doch mal massenwirksam unter einem nächsten Marktausblick/Marktgeflüster noch einmal etwas dieser Art oder stellen einen Link rein!

      • Avatar

        Der Katamaransegler

        21. Dezember 2016 11:04 at 11:04

        @Kschubert
        Das mache ich gern. Wird jedoch erst zum nächsten Jahr

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          21. Dezember 2016 11:07 at 11:07

          @Katamaransegler, gerne auch als eigener Artikel jeweils bei FMW, was halten Sie davon?

          • Avatar

            Der Katamaransegler

            21. Dezember 2016 11:30 at 11:30

            @Markus Fugmann
            Prinzipiell gerne. Wir müssten halt klären, wie die Thematik sein soll.
            – Tradingtechnik anhand Volumenbetrachtungen ?
            – Spezielle Indikatoren, die auf präzisen Tickdaten-/Volumenausgerrichtet sind ?
            – Einführung in diese Thematik ?
            – Oder zuerst einmal präsentieren, dass es mehr gibt als die „zweidimensionalen Charts ?“ , deren Analysen und Exegesen bei aller Ausgefeiltheit (ob Bollinger, Oszillatoren, MA’s, Elliot, Fibo …) um eine wenig bekannte, aber entscheidende Dimension erweitert werden kann ?
            Ich werde Ihnen eine Mail senden, und wir besprechen es.
            VG

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            21. Dezember 2016 11:32 at 11:32

            @Katamaransegler, perfekt, freue mich!! Mail an fugmann@finanzmarktwelt.de

    • Avatar

      Peter

      21. Dezember 2016 11:48 at 11:48

      @Katamaransegler: Ich fasse mal Ihre Schlussformulierung zusammen:
      „FMW sucht Bären zu Grillen.“

      Ja, vielleicht veralbert uns Herr Fugmann auch nur und ist eigentlich Permabulle und sucht mit seiner ewigen Schwarzmalerei nur Treibstoff für weiter steigende Kurse… ;-)

      In jedem Fall: Mein Beileid an die Bären.

      PS: Die 20k beim DOW sind so was von sicher, die Frage ist nur, wie weit wird es überschiessen.

      • Avatar

        Der Katamaransegler

        21. Dezember 2016 12:13 at 12:13

        @Peter
        Völlig richtig – Sie sind einer möglichen Verschwörung auf der Spur !
        Ich vermute schon längst eine abgekartete Sache. Am Ende steckt er mit dem Risse unter einer Decke. Mit Zuckerbrot und Peitsche wollen sie uns arme FMW-Leser hinters Licht führen und gnadenlos abzocken.
        Vermutlich werde ich Herrn Fugmanns Angebot annehmen und auf seine Seite wechseln.
        In England sagt man: „If you can’t beat them, join them “ …..
        Frohes Fest

        • Avatar

          Peter

          21. Dezember 2016 12:29 at 12:29

          *lach*
          Ja, warum bin ich da nicht früher draufgekommen…

          Danke und ebenso Frohes Fest an alle
          Peter

  5. Avatar

    Marko

    20. Dezember 2016 20:02 at 20:02

    Ich hätte da mal ne Gegenfrage, Markus, was wäre, wenn die Hillary gewonnen hätte ?

    Wahrscheinlich stünden wir auf dem gleichen Kursniveau, bei der Hillary wohl eher etwas tiefer , mag sein…

    Weswegen ? wegen der Anleihenmärkte/Banken.

    Erstaunlich ist schon, dass die Märkte keine „Angst“ vor dem Donald haben, beweisen muss er sich doch sowieso nach frühestens 100 Tagen nachdem er Präsident wurde, dasselbe würde auch für die Hillary gelten ? ;)

    Wieso dann eigentlich das Argument „Trump-Rally“, wichtig wäre mir persönlich eher, wie er die Amis nach 3-6 Monaten „führt“, oder ?

    VG

    Marko

  6. Avatar

    Robert14021984

    20. Dezember 2016 20:08 at 20:08

    ich finde man sollte sich mal fragen was denn eigentlich der Unterschied zu letztem Jahr um die Zeit ist…. Ach ja stimmt die Banken wurden gerettet, die US Konjunktur + Arbeitsmarkt boomen und in China läuft es ja auch wieder Weltklasse…. fundamental schaut es doch super aus.
    Naja gut fundamentale Daten sind aber eh unwichtig an der Börse…
    Am besten wir laufen noch morgen los und kaufen noch mal richtig dick Dax turbo calls ein damit wir die noch unter den Weihnachtsbaum legen dürfen.. Dax 18000 punkte .. genau so wie der Immobilien Markt ..der kann nämlich auch nur steigen…

    • Avatar

      Marko

      20. Dezember 2016 20:39 at 20:39

      Robert,

      ohne jeden Witz, wenn Sie den den Unterschied zum letzten Jahr nicht sehen, warum kaufen Sie sich nicht einen langweiligen ETF, oder das Geld unters Kopfkissen und die ganze Sache aussitzen ?

      Börse, das macht doch Spass, wir sehen defintiv ein paar Unterschiede zu Januar 2016.

      Robert, beim Immobilenmarkt haben Sie Recht, da dürfte wohl wirklich bald „Ende-Gelände“ sein…

      VG

      Marko

      • Avatar

        Robert14021984

        20. Dezember 2016 23:32 at 23:32

        @ Marko..

        ja da geb ich dir Recht.. Börse macht Spaß daher keine Kopfkissen oder ETF :-) Wir werden es sehen wie es weiter geht.. es bleibt spannend..
        Gold und Silber stimme ich auch zu… auch wenn ich es nicht gern habe aber das geht bei weiterer Dollarstärke weiter nach Süden..
        Aber wenn ich dich richtig verstanden habe.. wird es ungemütlich bei weiterer Dollarstärke für die Bären..das seh ich noch nicht so.. da wird es ungemütlich für die Bullen… USD/CNH.. wenn da mal die 7 anklopft ist Bewegung im Markt und der DeLorean kommt wieder auf 86 mph ;-)

        VG
        Robert

  7. Avatar

    Marko

    20. Dezember 2016 20:16 at 20:16

    Markus darüberhinaus,

    es gilt eines nicht zu vergessen : Wenn der USD noch weiter Stärke zeigen sollte, wird dies für Pelztiere-Freunde kritisch.

    Beim GOLD sollte man sich dann schon an dreistellige Notiernungen gewöhen können, sollen, könnte sein…

    Stärkerer USD, fallendes Gold-Silber usw, so oder so, irgendwann kommt der Markt zu einem Gleichgewichtspreis..

    Markus, ein großes Lob an Dich und Dein Team, einfach eine der besten Wirtschafts-Seiten.

    VG

    Marko

  8. Avatar

    columbo

    20. Dezember 2016 20:49 at 20:49

    DIe unkritische Argumentation, die selektive Wahrnehmung, das Missionieren usw. sind eigentlich
    untrügliche Zeichen, daß die Party zu Ende geht.
    Das ist wie Pfeifen im Wald, um sich zuletzt noch Mut zu machen.

  9. Avatar

    Marko

    21. Dezember 2016 01:15 at 01:15

    „DIe unkritische Argumentation, die selektive Wahrnehmung, das Missionieren usw. sind eigentlich untrügliche Zeichen, daß die Party zu Ende geht.

    ja, genau ! auf den Bufu gesehen stimmt das haargenau… !

    Na ja, der Bufu, den interessiert ja gar keinen, alle reden über die teuren Aktienmärkte…

    Selektive Wahrnehmung ? :D

    VG

    Marko

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Deutsche Bank-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Deutsche Bank-Hochhäuser in Frankfurt

Die Deutsche Bank hat ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Ertrag (Umsatz) liegt bei 5,94 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 5,26).

Der Gewinn nach Steuern liegt bei 309 Millionen Euro (Vorjahresquartal -832). Der den Aktionären letztlich zuzurechnende Gewinn liegt bei 182 Millionen Euro (Vorjahr -942 Millionen Euro). Für heute waren auch negative Zahlen erwartet worden.

Die harte Kernkapitalquote sinkt leicht von 13,4 Prozent auf 13,3 Prozent.

Die Deutsche Bank-Aktie notiert mit +2 Prozent.

Finden Sie beim Klick an dieser Stelle den offenen Brief von Deutsche Bank-Chef Christian Sewing an seine Mitarbeiter bezüglich der Quartalszahlen.

Key Facts auszugsweise im Wortlaut von der Deutschen Bank:

Erträge wachsen im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro

Die Erträge in der Kernbank legten im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro zu.
Die Erträge in der Investmentbank stiegen um 43 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.
Die Privatkundenbank war stabil, da ein wachsendes Geschäftsvolumen die negativen Effekte des Niedrigzinsumfelds ausgleichen konnte.
Die Erträge in der Unternehmensbank fielen um 5 Prozent bzw. 2 Prozent ohne Währungseffekte; der Bereich konnte negative Zinseffekte durch Preisanpassungen bei Einlagen teilweise kompensieren.
In der Vermögensverwaltung (Asset Management) stiegen die Erträge um 4 Prozent, die Nettozuflüsse betrugen 11 Milliarden Euro.

Elftes Quartal in Folge mit Fortschritten bei den Kosten

Die zinsunabhängigen Aufwendungen sanken im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.
Die bereinigten Kosten ohne Umbaukosten1 sanken im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro, wenn erstattungsfähige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Hedgefonds-Geschäfts nicht berücksichtigt werden.
Die Deutsche Bank liegt weiterhin im Plan, ihr Kostenziel von 19,5 Milliarden Euro für 2020 zu erreichen.

Die Kernbank erzielte im Quartal einen Vorsteuergewinn von 909 Millionen Euro

Der bereinigte Vorsteuergewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.
In den ersten neun Monaten betrug der Vorsteuergewinn 2,6 Milliarden Euro; der bereinigte Vorsteuergewinn1 stieg um 40 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

Grafik zeigt Deutsche Bank-Quartalszahlen im Detail

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

weiterlesen

Aktien

Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen