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Marktgeflüster (Video): Die Märkte nehmen Anlauf..

Die Märkte nehmen Anlauf – springen aber noch nicht! Heute ist vor allem an der Wall Street ein Tag der Konsolidierung, nachdem es gestern teilweise impulsiv nach oben ging. Die Schwäche bei den US-Indizes im Vorfeld des gestrigen Anstiegs war wohl auch dadurch bedingt, dass viele Investoren die Haltefrist nach einem Jahr nutzten, um Positionen, die seit der Wahl Trumps (08.November 2016) dick im Plus waren, steuervergünstigt zu realisieren..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Märkte nehmen Anlauf – springen aber noch nicht! Heute ist vor allem an der Wall Street ein Tag der Konsolidierung, nachdem es gestern teilweise impulsiv nach oben ging. Die Schwäche bei den US-Indizes im Vorfeld des gestrigen Anstiegs war wohl auch dadurch bedingt, dass viele Investoren die Haltefrist nach einem Jahr nutzten, um Positionen, die seit der Wahl Trumps (08.November 2016) dick im Plus waren, steuervergünstigt zu realisieren. So oder so: die Chancen stehen gut, dass die Wall Street in der nächsten Woche aufgrund der wieder auflebenden Steuerhoffnungen weiter zulegen kann vor Thanksgiving am kommenden Freitag – und damit den derzeit deutlich schwächeren Dax mitzieht..

5 Kommentare

5 Comments

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    Bademeister

    17. November 2017 19:08 at 19:08

    Schon klar, Donald zündelt im Nahen Osten, aber durch den Asienbesuch tun sich, vielleicht bisher unbemerkt, ganz neue Brandherde auf. Dabei geht es nicht unbedingt primär um Nordkorea, das ist nur Mittel und Ablenkung vom eigentlichen Zweck. Die USA sind dabei, sich aus Asien zu verabschieden und überlassen China die bisherige Vormachtstellung.
    Deals machen in Asien…ja, Waffen nurmehr für Geld…ansonsten kommt jetzt der Rückzug. Was das bedeutet sehen wir gerade im Frühstadium in Saudi Arabien. Die in den letzten Tagen immer wieder auftretende Yenstärke ist kausal nicht wirklich nachvollziehbar und vermutlich ein Vorbote für längerfristige Spannungen in der Region.
    Die Party ist vorbei, die Musik spielt nicht mehr, zu hören ist gerade noch das letzte laute Echo. Thanksgiving, Steuerreform, Welle 5…alles ab Verstummen des Echos nur mehr Erinnerungen und leere Hirngespinste. Mal sehen, wie lange das Echo noch nachhallt. Jetzt kanns schnell gehen, ein Wochenende, vielleicht noch ein paar gemischte Handelstage könnten ausreichen. Thanksgiving ist ziemlich irrelevant (saisonal bedingte Anstiege), da die Rally jetzt schon über ein Jahr läuft (nicht saisonbedingt, sondern rein Trumpbedingt). Ob ein Crash ins Haus steht ist noch nicht klar, wenn aber, dann ist Thanksgiving heuer DER Zeitpunkt dafür. Wenns so kommen sollte..mal sehen wie lange die Langzeitbullen brauchen werden, das dann mal zu kapieren…wenns so kommen sollte…

  2. Avatar

    Masud79

    17. November 2017 19:45 at 19:45

    Was ist mit dem Fugmann los ?? Seit Tagen redet er wiederholend von steigenden Kursen!! Nichts gegen ihn aber das M U S S die Kontraindikation schlechthin sein. Gleich nach den Putzfrauen die über ihre Aktieninvestements reden

  3. Avatar

    Michael

    17. November 2017 22:20 at 22:20

    @Masud79, wenn Sie die FMW regelmäßig lesen und verstehen, müssten auch Sie verstanden haben, dass Markus seit Tagen von einer letzten möglichen Aufwärtswelle spricht, bevor eine Korrektur von 10 bis 15% gen Süden erfolgt. Ich persönlich handle hauptsächlich im Forex- und Goldmarkt, verfolge aber zunehmend von Tag zu Tag gespannter die Entwicklung an den Aktienmärkten.

  4. Avatar

    Marko

    19. November 2017 16:10 at 16:10

    Das geheime Whattsapp-Chat- Protokoll, der Jamaika-Koalition : ;)

    http://www.der-postillon.com/2017/11/whatsapp-chat-jamaika.html

    „Jürgen Trittin hat die Gruppe verlassen“

    Realität verkleidet als Satiere, das triffts…

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Coronakrise: Die unheimliche Hausse der Schusswaffen-Hersteller

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Amerikaner kaufen in der Coronakrise Waffen, Deutsche dagegen Toilettenpapier – wie Analysen aus dem Frühjahr gezeigt haben. Kurz vor den US-Wahlen steigt die Unsicherheit in vielerlei Hinsicht – und die Aktienkurse von Waffenherstellern. Waffenkäufe in den USA sind in Zeiten der Coronakrise schon seit längerer Zeit feststellbar –  jetzt aber gesellen sich noch weitere Ursachen dazu. Die Steigerungen bei den Kursen der Waffenfirmen brauchen sich nicht einmal hinter den Tech-Werten zu verstecken. Und wieder einmal könnte ein Regierungswechsel einen Boom auslösen.

Das Recht des Amerikaners zum Waffenbesitz

Wie oft wurde in den USA schon über eine Verschärfung des Waffenrechts diskutiert, zumeist im Zusammenhang mit Amokläufen! Stets beruft sich die US-Waffenlobby in Gestalt der NRA – National Rifle Association of America, Nationale Schützen-Vereinigung – auf das verfassungsrechtlich garantierte Recht der Amerikaner zum Waffenbesitz.

Im 2. Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten, verabschiedet bereits am 15. Dezember 1791 hieß es:

„Da eine wohlgeordnete Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.“ Obwohl es immer wieder Versuche gibt dieses uralte „Grundrecht“ abzuändern, unterstützen insbesondere die Republikaner mit ihrem Präsidenten Donald Trump die Interessen der NRA. Da ein Regierungswechsel zu den Demokraten sehr wahrscheinlich geworden ist, haben die Aktien von Waffenherstellern einen weiteren Aufwind bekommen – man erwartet Hamsterkäufe im Falle eines Wahlsiegs von Joe Biden.

Die Hausse der Revolveraktien im Jahr der Coronakrise – oder Amerikaner kaufen Waffen, Deutsche Toilettenpapier

So lautete eine etwas scherzhaft gemeinte Feststellung zu Zeiten des Lockdowns im April. Betrachtet man sich aber die Entwicklung der Aktien von Pistolen-, Revolver-, und Gewehrherstellern in den letzten neun Monaten, so erkennt man, dass dies kein billiger Kalauer gewesen ist. Im Übrigen waren die Regale mit dem Toillettenutensil eine Zeitlang wirklich Mangelware in Deutschland.

Die Performance:

Konnte der große S&P 500 in diesem Jahr bisher um sieben Prozent zulegen, so ging es mit den Aktien der weltbekannten Waffenfirma Smith&Wesson um 135 Prozent nach oben, die weniger bekannte Firma Sturm Ruger aus Southport (Connecticut) bringt es immerhin auf 51 Prozent. Allein im Monat Oktober ging es bereits um 8 beziehungsweise 9,5 Prozent nach oben.

Waren es im Spätwinter Sorgen der Amerikaner vor Plünderungen infolge der Coronakrise, später die Angst vor Unruhen im Lande wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd, so fürchtet man sich jetzt vor einem möglichen Chaos nach dem 3. November, sollte es keinen eindeutigen Sieger geben. Zusätzlich sorgen sich die Waffennarren vor härteren Regelungen, insbesondere von Schnellfeuerwaffen, die für die Demokraten ein echtes Übel darstellen. In Deutschland würde manche Waffengattung unter die Regelungen des Kriegswaffenkontrollgesetzes (KrWaffKontrG ) fallen. Die Chefs der Waffen-Firmen in den USA hingegen freuen sich über die Nachfrage, man komme mit den Auslieferungen kaum hinterher.

Absonderliche Entwicklungen unter den Reps und Dems

Die eindeutige Positionierung von Demokraten und Republikanern haben in der Vergangenheit zu seltsamen Entwicklungen der Aktienkurse von Waffenfirmen geführt. Unter den acht Jahren von Präsident Barrack Obama stiegen die Aktien von Sturm Ruger um etwa 900 Prozent, weil der Demokrat zwar immer für schärfere Waffengesetze eintrat, dieses im Kongress aber nicht durchsetzen konnte. Unter Donald Trump stieg die Aktie dieser Firma nur um mickrige 16 Prozent, weil sich die NRA der Unterstützung des Präsidenten sicher sein konnte. Jetzt könnte Joe Biden aufgrund der Coronakrise ins Weiße Haus zurückkehren, um die Ideen von Barack Obama in die Tat umzusetzen.

Wozu brauchen die Amerikaner so viele Waffen?

Diese Frage kommt einem sofort in den Sinn, wenn man sich die Statistiken über den Waffenbesitz in den USA betrachtet – eine „kleine“ Privatarmee. 43 Prozent aller Amerikaner leben in einem Haushalt mit mindestens einer Schusswaffe. Es gibt in den USA 300 Millionen Waffen, Pistolen und halbautomatische Sturmgewehre.

Fazit

Es ist für uns Europäer schon eine schauerliche Vorstellung: Dass es in fast jedem zweiten Haushalt Schusswaffen gibt, dass Millionen von Amerikanern selbst im Handschuhfach ihres Wagens eine Waffe mitführen. Gerade in der jetzigen Situation eines gespaltenen Landes, in dem sich bestimmte Gruppierungen im Lande unversöhnlich und fanatisch gegenüberstehen, bei einem Präsidenten, der vieles gewähren lässt, um es höflich auszudrücken. Dazu die Coronakrise mit ihren wirtschaftlichen Folgen: Gestiegene Waffenkäufe und gestiegene Aktienkurse bei Smith&Wesson und Co, ob das nicht der gefährlichste Teil der Aktienhausse in den USA ist?

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