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Marktgeflüster (Video): Die nukleare Option!

Es läuft in Spanien wohl auf die „nukleare Option“ hinaus – sprich auf die Aktivierung des Artikels 155 der spanischen Verfassung! Ansonsten wenig Bewegung an den Aktien-Märkten, man wartet auf das Fed-Protokoll (wir berichten um 20.00Uhr), vor allem aber auf die ab morgen heiß laufende US-Berichtssaison. Der Dax hat nach wie vor die 13.000er-Marke nicht erreicht, der Euro steigt im Vorfeld des Fed-Protokolls..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es läuft in Spanien wohl auf die „nukleare Option“ hinaus – sprich auf die Aktivierung des Artikels 155 der spanischen Verfassung! Rajoy fragt nun die katalonische Regierung, wie in der Verfassung vorgesehen, ob sie die Unabhängkeit erklärt hat – oder nicht. Wenn Puigdemont nun mit „ja“ antwortet, würde die Entmachtung der katalonischen Regierung folgen (wenn er „nein“ sagt, wäre er politisch „erledigt“) – die Frage ist nur, ob die Katalanen sich das auch gefallen lassen. Ansonsten wenig Bewegung an den Aktien-Märkten, man wartet auf das Fed-Protokoll (wir berichten um 20.00Uhr), vor allem aber auf die ab morgen heiß laufende US-Berichtssaison. Der Dax hat nach wie vor die 13.000er-Marke nicht erreicht, der Euro steigt im Vorfeld des Fed-Protokolls..

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Schnutzelpuh

    11. Oktober 2017 18:53 at 18:53

    Na ja, wieder mal ne Sau, die durchs Dorf getrieben wird. „Nukleare Option“ Was sind das für Begriffe in der Politik? Zu einem Austritt von Katalonien wird es nicht kommen. Das wäre wirtschaftlicher Selbstmord. Viele Unternehmen haben ja schon angekündigt, in diesem Fall ihren Firmensitz aus Katalonien zu verlegen. Sollte es durch Espania trotzdem zu Kurskorrekturen kommen, sind das Kaufkurse (…. siehe Brexit, Trump-Wahl…., NL-Wahl……, Frankreichwahl….., Kim Jung IL….., BRD-Wahl usw.). Der Nasdaq-100 ist im Übrigen bei 6000 nach oben ausgebrochen. Nach dem 22.10. ist vor allem der Nikkei sehr interessent, wenn er bei 21000 nach oben ausbricht. 10-20 % sind dann drin. Weiterhin, Viel Spass beim Geldverdienen beim „Longen“ und nicht durch vermeintliche Horrornachrichten aus dem Konzept bringen lassen.

    • Avatar

      Wolfgang M.

      11. Oktober 2017 19:25 at 19:25

      @Schnutzelpuh. Genau mein Reden. Rajoy spricht sogar von einer möglichen Verfassungsreform und was macht man daraus: Art.155 – allein die drohende Abstufung Spaniens auf Junkniveau wird jeden Politiker vorsichtig agieren lassen. Ich glaube auch hier wird wieder die negative Variante eines politischen Risikos kommuniziert, wie so oft. Dennoch, aufgrund der heiß gelaufenen Indikatoren, insbesondere im Bereich der Anlegerzuversicht, steht eine Korrektur sehr wahrscheinlich bevor. Danach kommt die Renditefrage aber gleich wieder auf das Tableau.

  2. Avatar

    Savestrax

    11. Oktober 2017 19:13 at 19:13

    Auf was warten die Märkte nach dem FED-Protokoll? ;-)
    Sorry Herr Fugmann ist nix gegen sie. Ihre Beiträge sehe und lese ich immer mit grossem Interesse, da sie immer mit wirtschaftlichen Realismus am die Themen gehen. Aber die Märkte reagieren eben momentan auf nichts schummeln die so ohne jegliche Schwankungen von einen ATH zum nächsten. Jeder Realist ist gefühlt seit vielen Dekaden nu am Warten.
    Mir geht es nicht um long oder Short. Irgeneine Reaktion wäre mal schön. Aber eine Tagesschwankung im schwankungsstärksten Monat von 50 Punkten im Dow ist nicht krank sondern Tod.

  3. Avatar

    Columbo

    11. Oktober 2017 19:18 at 19:18

    Mit dem Artikel 155 wird es wohl nichts werden. Rajoy hat eine Verfassungsreform angekündigt, im Sinne von mehr Autonomierechten für Katalonien. Daurch ermöglicht er dem katalanischen Parlament ohne Gesichtsverlust von einer Abspaltung Abstand zu nehmen. Diplomatische Lösungen sind immer noch der Königsweg. Ich habe gelegentlich den Verdacht, man habe in Europa aus der Geschichte gelernt. Das ist schwer zu fassen, aber stimmt mich vorsichtig optimistisch.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. Oktober 2017 19:29 at 19:29

      • Avatar

        Columbo

        11. Oktober 2017 19:38 at 19:38

        Lieber @Markus Fugmann, so langsam sollten wir wetten. Ich schlage eine Flasche Brunello di Montalcino vor.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          11. Oktober 2017 19:42 at 19:42

          @Columbo, sehr gerne! Aber wie das einlösen? Wäre ja schön, das dann auch zusammen zu trinken! Ich meine mich zu erinnern, dass Sie aus Südtirol sind, oder?

          • Avatar

            Columbo

            11. Oktober 2017 19:56 at 19:56

            Genau, wir schaffen das, irgendwo zwischen Hamburg und Südtirol.

  4. Avatar

    Steve

    11. Oktober 2017 20:11 at 20:11

    Alle Kommentatoren bei FMW sind dagegen ..also !

    Der Hinweis auf die sozialistische aPartei war gut .
    Sozialisten wollen nie Zwergstaaten . das funktioniert dann noch weniger als grosse wirtschaftsBlöcke.
    Nicht ausgeschlossen das die ultralinken in Katalonien die Separatisten in den Selbstmord treiben und Spanien zu hartem Durchgreifen zwingen wollen.

    Ergebnis wäre eine EUkonformes Spanien „Einigkeit für alle“ und ein fortbestehen der sozialistischen umverteilungsEU + Abschreckung an alle andern Separatisten in der EU. Damit hätte man bis zum grossen knall Ruhe

  5. Avatar

    Marko

    11. Oktober 2017 22:33 at 22:33

    Die „nukleare Option“ ?

    Markus , hast Du das nötig ? A bisserl Klicks erzeugen ? Aber ich verstehe Dich schon, aus Bärensicht ? :D

    Selbst wenn Madrid den Artikel 155 zieht, dann zerbricht der EUR ?

    Der EUR zerbricht dann, wenn der größte Wirtschaftsraum Europas sagt :
    Das wars… aber warum sollten „die“ das machen ?
    Es gilt die Regel : einmal EUR, immer EUR…
    Es gibt nur einen einzigen Staat, der „NEIN“, zum EUR sagen kann…, der sogar aus dem EUR austreten kann…

    Katalonien ist und bleibt eine „regionale Sache“…

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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