Finanznews

Marktgeflüster (Video): Die Party der Anderen

Während der Nasdaq einmal mehr ein neues Allzeithoch erreicht (ebenso wie Amazon), dümpelt der Dax vor sich hin und kann die Rally der Wall Street nicht nachvollziehen..

Während der Nasdaq einmal mehr ein neues Allzeithoch erreicht (ebenso wie Amazon), dümpelt der Dax vor sich hin und kann die Rally der Wall Street nicht nachvollziehen. Aber es ist nicht die ganze Wall Street, die haussiert: auffallend ist, dass der einstige Highflyer, der auf den US-Binnenmarkt fokussierte Nebenwerte-Index Russell 2000, eine Art Frühindikator für den Gesamtmarkt und die US-Wirtschaft, seit einigen Tagen schwächelt, weil immer klarer wird, dass der Handelskrieg auch für US-Unternehmen ein Problem wird (steigende Importkosten). Die heutige Rally der Wall Street ansonsten jedoch wieder auf dünnem Eis, denn faktisch waren Trumps versöhnliche Worte nach dem NATO-Gipfel, die der Hauptgrund für den heutigen Optimismus sind, mehr Show als Realität..



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

2 Kommentare

  1. Um und bei, wie Herr Fugmann immer gerne sagt…
    Um und bei ist natürlich Deppenrally bis um und bei November angesagt.
    Denn dann will der Größte Finanzmafiot aller Zeiten die Zwischenwahlen gerne eintüten für sich mit vielen Tweets über Börsen-Rekorstände.
    Kleine Absackerchen im Index sind nur dann und wann gestattet, wenn die Laune des Großen Diktators und seiner Finanzjunta auf kurzzeitig short steht.
    Es ist schon erstaunlich: über die Seite usdebtclock.org erfahre ich, dass die größte Großschwätzernation des gesamten Universums jenseits des Atlantiks mit zurzeit 21,2 Bio Dollar in der Kreide steht.
    Trotzdem machen die Chinesen „Häschen-hüpf“ und NATO-Sekretäre den ergebensten Bückling, wenn der graublonde Schulden-Lulatsch mit seinen (auf Pump gekauften) Schuhen auf den Tisch haut und noch nicht mal die Drinks auf dem Gipfeltreffen mit eigenem Geld bezahlen kann, sondern -selbstverständlich- anschreiben lässt.
    Ja, klar, die Gläubiger hängen alle tief drin im Ami-Sumpf!
    Von NYSE-Einstein ist zu hören, dass sich die Amerikaner durch den graublonden Großmaul-Derwisch via Twitter in eine Art Extase haben versetzen lassen…
    Was der Ami realiter kann ist die Kreditkarte zücken. Anschreiben lassen. Borgen, pumpen. Schulden machen. Intrigieren. Inszenieren. Und groß aufschwatzen. Wer 10 Tweets am Tag zur Selbstbestätigung braucht hat einen an der Klatsche: Ich rede, also bin ich. Nicht mehr. Nicht weniger.

    Sie sollen ihre Party feiern. Aber bitte auch ihren Kater alleine auskurieren, diese unerträglichen Menschen…

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage